DE917C - Feuerrost mit hohlen Stäben und mit Vorrichtung zum Bewegen der Stäbe - Google Patents

Feuerrost mit hohlen Stäben und mit Vorrichtung zum Bewegen der Stäbe

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DE917C
DE917C DE000000000917DA DE917DA DE917C DE 917 C DE917 C DE 917C DE 000000000917D A DE000000000917D A DE 000000000917DA DE 917D A DE917D A DE 917DA DE 917 C DE917 C DE 917C
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hollow
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Bei dem vorliegenden Roste sind die Roststäbe hohl oder röhrenförmig gemacht, damit die zur Verbrennung nöthige Luft von aufsen zuerst durch die Stäbe strömen mufs, ehe sie in den Aschenraum und von dort zwischen den Stäben hindurch ins Feuer gelangt, wodurch erstens die Luft bedeutend erhitzt wird, und somit vortheilhafter wirkt, und zweitens die Stäbe kühler gehalten werden, und somit weit dauerhafter sind, wie gewöhnliche Stäbe.
Die Roststäbe werden von Zeit zu Zeit vertical auf- und niederbewegt, damit irgend welche auf und zwischen ihnen sich ansammelnde Schlacke aufgebrochen und entfernt werden kann, um somit die yortheilhafte Wirkung solcher Roste, die durch Ansammlung der Schlacke beeinträchtigt wird, beständig zu erhalten.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen die-Anwendung des Rostes auf einen cylindrischen Cornwall-Kessel dar; sie sind jedoch eben so gut auf andere Kessel-Constructionen anwendbar.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt des Rostes.
Fig. 2 und 3 Längenschnitte des vorderen Endes desselben mit den Roststäben in den zwei Stellungen, die sie bei ihrer Bewegung annehmen.
Fig. 4 zeigt auf der rechten Seite eine vordere Ansicht, und auf der linken Seite einen Querschnitt des Rostes, wenn die Stäbe in Ruhe sind.
Fig. 5 zeigt die nämlichen Ansichten mit bewegten Stäben... .
Fig. 6 ist ein Grundrifs des vorderen Theiles des Rostes, auf der rechten Seite die Stäbe, auf der linken Seite die darunter befindliche Axe zeigend, durch welche die Bewegung der. Stäbe erzielt wird.
Jeder Stab A besteht aus einer Röhre, welche vorn bei α offen ist und hinten an der unteren Seite eine Oeffnung a' hat. Am hinteren Ende bei«2 ruhen die Stäbe auf einem abgerundeten Träger B, auf welchem sie sich wie auf einem Charnier bewegen können. Die vorderen Enden der Stäbe ruhen auf der oscillirenden Welle C, welche in Lagern c auf beiden Seiten des Rostes ruht. Diese Welle hat an der oberen Seite schräge Vorsprünge c* c2, je auf der einen und der anderen Seite, derart, dafs die Stellung eines jeden Vorsprunges mit der eines Roststabes übereinstimmt. Auf der Welle C ist ferner ein segmentförmiger Theil D angebracht, in welchen ein Hebel E eingesteckt werden kann, durch dessen Bewegung die Welle in Oscillationen versetzt wird, und somit die vorderen Enden der Stäbe, hvie bei Fig. 5 angedeutet, j auf- und niederbewegt werden. Auf diese Weise wird die auf dem Rost befindliche Schlacke zu kleinen Stücken zerbrochen und fällt zusammen mit der Asche durch den Rost.
Der Aschenraum ist vermittelst einer Thür geschlossen, so dafs die zur Verbrennung nöthige Luft genöthigt ist, durch, die offenen Enden a der Stäbe einzutreten; indem sie in den Stäben entlang strömt, wird sie erhitzt und kühlt zu gleicher Zeit die Stäbe ab.
Von den Oeffnungen «' gelangt die Luft in den Aschenraum und von dort steigt sie zwischen den Stäben hindurch ins Feuer.
Der segmentförmige Theil D schliefst an eine entsprechend geformte längliche Oeffnung F in der Thür des Aschenraumes an, so dafs der Hebel E durch diese Oeffnung in den Sockel gesteckt, und somit die. Stäbe auf- und niederbewegt werden können, ohne dafs die Thür hierzu 'aufgemacht zu werden braucht; selbstverständlich sind die kreisförmigen Krümmungen der Theile D und F beide vom Mittelpunkt der Welle aus beschrieben.
Patent - Anspruch: Die vorstehend beschriebene und durch Zeichnungen veranschau1 lichte Construction von Feuerrosten, worin röhrenförmige Roststäbe, die den Durchgang der zur Verbrennung nöthigen Luft erlauben, vermittelst einer Welle getragen werden, deren Bewegung die vorderen Enden der Stäbe zu dem Zwecke auf- und niederbewegt, die Schlacken aufzubrechen und zu entfernen, der Hauptsache nach wie beschrieben und gezeigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (5)

  1. PATENTSCHRIFT
  2. 1877.Klasse 24.
  3. ALEXANDER WILLOUGHBY MONTGOMERY MOORE in LONDON. Feuerrost mit hohlen Stäben und mit Vorrichtung zum Bewegen der Stäbe.
  4. Patentirt im Deutschen Reiche vom
  5. 5. September 1877 ab.
DE000000000917DA 1877-09-04 1877-09-04 Feuerrost mit hohlen Stäben und mit Vorrichtung zum Bewegen der Stäbe Expired - Lifetime DE917C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE917T 1877-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE917C true DE917C (de)

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ID=70976455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000000917DA Expired - Lifetime DE917C (de) 1877-09-04 1877-09-04 Feuerrost mit hohlen Stäben und mit Vorrichtung zum Bewegen der Stäbe

Country Status (1)

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DE (1) DE917C (de)
  • 1877

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