DE43018C - Hohler Roststab - Google Patents

Hohler Roststab

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DE43018C
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Germany
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grate
grate bars
grate bar
bars
air
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43018D
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English (en)
Original Assignee
A. TOLHURST in Gravesend, Grfsch. Kent
Publication of DE43018C publication Critical patent/DE43018C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Hohler Roststab.
Zusatz zum Patent No. 39241 vom 8. Juli 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. September 1887 ab. Längste Dauer: 7. Juli 1901.
Die gegenwärtige Erfindung hat Neuerungen an hohlen Roststäben und Rauchverzehrungsapparaten fürDampfkesselund andere Feuerungen zum Gegenstande, und zwar werden hierbei ■ hohle, aus zwei oder mehreren Stücken se-
gossene Roststäbe, die durch feuerfestes Material mit einander verbunden sind, benutzt.
Am offenen Ende des Stabes wird ein Dampfstrahl in der Weise eingeleitet, dafs er einen Luftstrom mitreifst, welcher §icb mit dem Dampf vermischt und den Roststab der ganzen Länge nach durchzieht. An entsprechenden Stellen an der Seite des Roststabes tritt die so mitgerissene Luft aus und wird im Brennstoff vertheilt.
Am vorderen Ende in geringer Entfernung vor der Eintrittsstelle des Dampfstrahles sind diese Roststäbe nach abwärts gekrümmt, so dafs die Mündung des Roststabes unter das vordere Gestell der Feuerung gelangt; auf diese Weise erhält man einen freien Eintritt der Luft in den Roststab.
Damit der Zug durch den Ofen gleichmäfsiger vertheilt sei, macht man die Oeffnungen in den Roststäben von verschiedener Gröfse, so dafs sie gegen das hintere Ende < der Feuerung zu an Gröfse abnehmen. j
An einem oder mehreren Roststäben befestigt man am äufsersten Ende ein Gufsstück mit schwanenhalsförmigem Kanal, welcher bis hinter die Brücke reicht. Die aus diesem Kanal ausströmende erhitzte Luft bewirkt eine sehr vollständige Verbrennung hinter der Brücke. Die Roststäbe an den Seiten des Rostes macht man zuweilen mit rückkehrenden Kanälen, und diese dienen dazu, um Luft an der 'Vorderseite der Feuerung über den Roststäben einzuführen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Aufsenansicht einer Hälfte eines sich verjüngenden hohlen Roststabes.
AAA sind Oeffnungen, deren Gröfse sich wie beschrieben ändert. Durch diese Oeffnungen tritt die Luft aus.
In einem Roststab von etwa 1,65 m Länge ist es angemessen, das Loch, das der Mündung am nächsten liegt, etwa 16 mm im Quadrat zu machen, das nächste 12,5 mm im Quadrat und das letzte etwa 9 mm im Quadrat. Bei längeren Stäben kann man noch ein Loch am entfernten Ende des Stabes anbringen. B ist die gekrümmte Mündung, in welche der Dampfstrahl und die Luft eingeblasen wird. C C sind in einander greifende Ansätze, welche die Vertheilung der Luftstrahlen bewirken. Die Luftstrahlen folgen den Pfeilen D.
Fig. 2 zeigt in gröfserem Mafsstabe einen Querschnitt des Roststabes und zeigt, wie die beiden Hälften in einander greifen.
Fig. 3 zeigt einen ähnlichen Roststab mit einem schwanenhalsförmig gekrümmten Rohransatz an einem Ende.
Fig. 4 zeigt einen Aufrifs der Innenseite einer Hälfte des Roststabes mit der Brücke und dem Schwanenhals im Schnitt.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht des Rostes einer Kesselfeuerung mit diesen Roststäben. Die Feuerplatte ist zum Theil abgenommen, um die in die Roststäbe eintretenden Luftstrahlen zu zeigen. Zwei Roststäbe sind mit Schwanenhälsen versehen.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch die Kesselfeuerung, die in Fig. 5 in der Draufsicht dargestellt ist. Die Schwanenhälse sind in die Brücke hineinpunktirt.
Fig. 7 zeigt in vergrößertem Mafsstabe Details der Schwanenhälse.
Gegen die Mündung zu, wo Dampf und Luft aus dem Schwanenhals austreten, ist derselbe in horizontaler Richtung fächerförmig erweitert. Die Austrittsöffnung verengt sich plötzlich und ist, wie gezeichnet, getheilt, um die Kraft des Zuges zu erhöhen; der obere Rand ragt über den unteren etwas vor, um das Verstopfen der Oeifnung zu hindern.
Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen jenen Theil der Erfindung, welcher sich auf die Anwendung von Roststäben mit rückkehrenden Kanälen und auf die Anwendung solcher Roststäbe zur Einleitung von Luft in den Brennstoff am vorderen Ende der Feuerung bezieht.
Fig. 8 zeigt die Draufsicht des Rostes; die Seitenstäbe mit rückkehrenden Kanälen sind mit G G bezeichnet. Fig. 9 ist ein Querschnitt der Feuerun«
Fig. 10 ist ein Querschnitt des Stabes G in gröfserem Mafsstabe.
Fig. ι ι ist ein Aufrifs der Innenseite einer Hälfte des getheilten Roststabes G. Die anderen Thcile sind in dieser Figur im Schnitt gezeichnet. Die mit dem Dampf an der Mündung eintretende Luft geht durch den unteren Kanal an das entfernte Ende des Roststabes und kehrt dann durch den oberen Kanal an das vordere Ende zurück; sie geht dann in ein Gufsstück //, aus welchem sie durch mehrere Löcher austritt und in der Feuerung vertheilt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Abänderung der durch das Patent No. 39241 geschützten Roststäbe in der Weise, dafs dieselben zweitheilig sind und aus zwei der Länge nach in verticaler Ebene zusammenstofsenden Theilen bestehen, vorn nach abwärts gekrümmt sind und bei welchem die im Haupt - Patent mit b-, in der gegenwärtigen Beschreibung mit A bezeichneten seitlichen Oeffnunsen von vorn nach hinten an Gröfse abnehmen.
2. Bei einem aus derartigen Roststäben hergestellten Roste die Anbringung des Schwanenhalses an einem oder mehreren dieser Roststäbe, wobei die an der Seite gelegenen Rostsläbe G G mit einem rückkehrenden Kanal versehen sein können, welcher in die GufsstUcke H H am vorderen Ende des Rostes mündet.
lier/ii 2 Blatt Zeichnungen.
IiKiMiUCKT in nι·:κ itKicnsnniXKEHEi.
DENDAT43018D Hohler Roststab Expired - Lifetime DE43018C (de)

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