DE607086C - Blasrohreinrichtung, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents
Blasrohreinrichtung, insbesondere fuer LokomotivenInfo
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Description
- Blasrohreinrichtung, insbesondere für Lokomotiven Gegenstand der Erfindung ist eine Blasrohreinrichtung, insbesondere für Lokomotiven, mit einem den Blasrohrkopf umgreifenden und die Rauchgase in zwei Teilströmen an dem Blasrohrkopf vorbeiführenden Leitblech sowie mit weiteren Leitblechen, die die nach ihrer Umkehrung an der Rauchkarmnerstirnwand mit verminderter Geschwindigkeit strömenden Rauchgase gegen den Blasrohrdampfkegel leiten. Um bei einer derartigen Einrichtung, bei welcher die aus der Rohrwand austretenden Rauchgase nicht derart auf den aus dem Blasrohr austretenden Dampfkegel auftreffen, daß dessen Wirkung ungünstig beeinflußt wird, auch zu verhindern, daß die aus der Rohrwand austretenden Rauchgase erst in den - unteren Teil der Rauchkammer gelangen und auf das Blasrohr selbst auftreffen, ist erfindungsgemäß ein vom unteren Ende der Rohrwand zum Blasrohrkopf ansteigendes und die Leitbleche tragendes Führungsblech- vorgesehen, das im Abstand von der Rauchkammerstirnwand endet und die Rauchgase in die Ebene des ßlasrohrkopfes hebt. Hierdurch wird erreicht, daß die Rauchgase gleich in die Höhe des Blasrohrkopfes geführt werden, ohne auf diesen oder auf das Blasrohr aufzutreffen, und den Dampfstrahl dann mantelartig umhüllen. Bei bekannten Einrichtungen, bei denen das genannte Leitblech fehlt, werden die Rauchgasteilströme in nachteiliger Weise bei ihrer Bewegung nach dem Blasrohr zu gegen dieses und gegeneinander geführt, was zu unerwünschten Stauungen und Wirbelungen führt. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Anwendung bei einer Lokomotive dargestellt.
- Abb. r ist ein Längsschnitt durch die Rauchkammer einer Lokomotive, Abb. z ein waagerechter Schnitt, Abb.3 ein senkrechter Schnitt.
- In der Rauchkammer A sind zwei gekrümmte Gasstromteilungswände a angeordnet, die mit ihren der Rohrwand benachbarten Enden zusammenstoßen und den. Blasrohrkopf umgreifen. Hinter diesen Wänden sind in entgegengesetzter Anordnung zwei kleinere Führungswände b vorgesehen, die an einer senkrechten, nach der Stirnwand der Rauchkammer zu verlaufenden Trennwand c befestigt sind. Durch diese Wände a und b wird die Rauchkammer in eine Kammer d, zwei Kammern e und eine Kammer/ aufgeteilt. Die Leitwände a und b werden von einem vom unteren Ende der Rohrwand zum Blasrohrkopf ansteigenden Führungsblech i getragen, das im Abstand von der Rauchkammerstirnwand endet und die Rauchgase in die Ebene des Blasrohrkopfes hebt. So wer-. den auch die Kammern d und f unten durch das Führungsblech i abgeschlossen. Über den Kammern liegt ein vom oberen Ende der Rohrwand zum Kamin abfallendes oberes Abschlußblech g, das eine entsprechende Öffnung für den Kamin lt aufweist und an das die Leitwände a und b anschließen.
- Die von der Kesselanlage kommenden und in die Verteilungskammer d gelangenden Rauchgase werden durch das Führungsblechi in die Ebene des Blasrohrkopfes gehoben und durch die Gasstromteilungswände a in zwei Rauchgasströme aufgeteilt, die mit etwas größerer Geschwindigkeit durch die Kanäle h in die Kammern e strömen. Der Ouerschnitt der Kanäle k ist zweckmäßig zusammen um einen je nach Art der Feuerung bestimmten Betrag größer als der gesamte Durchgangsquerschnitt für die Rauchgase im Kessel. Beim Eintritt der Rauchgasströme in die Kammern e wird ihre Geschwindigkeit plötzlich stark vermindert. Gleichzeitig wird die Strömungsrichtung der Rauchgase umgekehrt, da die Rauchgase aus den Kammern e durch die Durchgänge l durch den Auspuffdampf in die Kammer/ eingesaugt werden. Die Querschnittsumme der Durchgänge L liegt zwischen der Querschnittsumme der Kanäle k und der Größe des Rauchfangquerschnittes und wird für jede Feuerungsanlage durch Versuche bestimmt.
- Die Gasstromteilungswände a sowie die Führungswände b sind an ihrem Scheitel durch Scharniere o. dgl. miteinander gelenkig verbunden, so daß die Querschnitte der Kanäle k und der Durchgänge L je nach der Bauart der Kesselanlage und der gewünschten Verteilung der Rauchgase beliebig verändert werden können. Diese Anordnung erleichtert auch das Nachprüfen und Säubern der Anlage, da dann die Wände zusammengeklappt werden können. Die Wände können auch aus mehreren Teilen bestehen, die mittels Scharniere o. dgl. gelenkig miteinander verbunden sind. Sie können außerdem mit verstellbaren Blechen versehen sein, wie es beispielsweise durch die Bleche o an den Wänden b angedeutet ist, so daß die Lage, Form und Größe der Wände beliebig veränderlich ist.
- Durch die zweckmäßig eingestellten Querschnitte der Kanäle k (z. B. oben weiter als unten) und durch die seitliche Anordnung derselben wird eine entsprechende Regelung des Saugzuges und damit eine günstige Verteilung der Rauchgase über den Rohrplan des Kessels bewirkt, wodurch eine gute Kohlenausnutzung erreicht wird. Im oberen und in den seitlichen Teilen des Kessels haben dann die Rauchgase eine etwas größere Geschwindigkeit als im unteren Teil. Durch diese Verteilung des Saugzuges wird eine richtige Führung der Verbrennungsgase bewirkt, so daß die heißesten, von der vorderen Rostfläche kommenden Gase nicht gleich durch den unteren Teil des Kessels abgesaugt werden, sondern mit den von der rückwärtigen Rostfläche kommenden verteilt durch den Kessel hindurchströmen. Ist der Rauminhalt der Kammer f größer als jener der beiden Kammern e gewählt, so findet nacl. jedem Auspuff ein längeres Nachsaugen statt, so daß die sonst stoßweise auftretende Saugwirkung gleichmäßiger gestaltet wird.
- Die mitgeführten Aschenteilchen gelangen durch die Kanäle k in die Kammern e. Sie haben das Bestreben, sich geradlinig weiterzubewegen und prallen daher an der Vorderwand der Kammern e auf. Da gleichzeitig die Geschwindigkeit des Gasstromes in den Kammern stark vermindert ist, können die Ascheteilchen zu Boden fallen und sich in dem zugfreien Ablagerungsraum m ansammeln, so daß die aus dem Kamin k hinausströmenden Rauchgase frei von Flugasche sind. Die Kanäle l reichen am Führungsblech i näher an die Mittelachse des Kamins heran als am oberen Abschlußblech g. Dadurch soll vermieden werden, daß die Flugasche unten teilweise wieder mitgerissen wird.
- In Rauchkammern, bei denen die Rauchkammertür sehr weit vom Blasrohr entfernt ist, können noch zwei Prallwände h angeordnet werden. Das Blech c kann in diesem Falle wegfallen.
Claims (1)
- PATrNTANSPRÜCHE: i. Blasrohreinrichtung, insbesondere für Lokomotiven, mit einem den Blasrohrkopf umgreifenden und die Rauchgase in zwei Teilströmen an dem Blasr ohrkopf vorbeiführenden Leitblech sowie mit weiteren Leitblechen, die die nach ihrer Umkehrung an der Rauchkammerstirnwand mit verminderter Geschwindigkeit strömenden Rauchgase gegen den Blasrohrdampfkegel leiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom unteren Ende der Rohrwand zum Blasrohrkopf ansteigendes und die Leitbleche tragendes Führungsblech (i) vorgesehen ist, das im Abstand von der Rauchkammerstirnwand endet und die Rauchgase in die Ebene des Blasrohrkopfes hebt. z. Blasrohreinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsblech (i) zwei zwischen Blasrohr und Rohrwand angeordnete sowie nach einem von dem oberen Ende der Rohrwand zum Kamin abfallenden Abschlußblech (g) hochgeführte gekrümmte Gasstromteilungswände (a) trägt, die, den Blasrohrkopf umfassend, mit ihren der Rohrwand benachbarten Enden zusammenstoßen und denen zwei kleinere, nach der Stirnwand der Rauchkammer zu zusammenlaufende sowie den Blasrohrkopf umfassende Führungswände (b) gegenüberliegen, an deren Verbindungsstelle sich eine nach der Stirnwand der Rauchkammer zu verlaufende senkrechte Trennwand (c) anschließt. 3. Blasrohreinrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die den Blasrohrkopf umfassenden Führungswände (a bzw. b) aus einzelnen Blechen bestehen, die durch Scharniere o. dgl. gelenkig miteinander verbunden sind. ¢. Blasrohreinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenquerschnitt der beiden freien Durchlaßöffnungen zwischen der Rauchkammerwandung und den beiden senkrechten Gasstromteilungswänden (a), welche zwischen Rohrwand und Blasrohr angeordnet sind, größer ist als der Summenquerschnitt der Rauchrohre.
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