DE654583C - Spitzenzwickmaschine - Google Patents
SpitzenzwickmaschineInfo
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- DE654583C DE654583C DEU13495D DEU0013495D DE654583C DE 654583 C DE654583 C DE 654583C DE U13495 D DEU13495 D DE U13495D DE U0013495 D DEU0013495 D DE U0013495D DE 654583 C DE654583 C DE 654583C
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- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
- A43D21/127—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with wipers
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der den Gegenstand des Hauptpatents
650 716 bildenden Spitzenzwickmaschine, bei der der Schuh gegen Einstellmittel
gedrückt wird, die die Höhenlage des Schuhes gegenüber den Oberschiebern bestimmen
und wobei durch einen gemeinsamen Antrieb zunächst das Spitzen- und dann das Fersenwiderlager gegen den Schuh bewegt
werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Maschine des Hauptpatents weiter
verbessert bzw. die Einstellbarkeit des Schuhes auf der Maschine vereinfacht, indem
die Spitzen- und Fersenwiderlager bei Betätigung des entsprechenden Steuerhebels zunächst
durch eine Feder nachgiebig in Eingriff mit dem Schuh bewegt werden und dann durch ein Gesperre gegenseitig verriegelt
werden, um den Schuh festzuklemmen.
Zweckmäßigerweise ist dabei die Feder und das Gesperre in das Verbindungsgestänge
zwischen dem Spitzenwiderlager und dem bekannten Waagebalkenhebel eingeschaltet.
Dieser Waagebalkenhebel wird durch ein Zahnradgetriebe betätigt, das durch einen
Kurbelarm und einen Lenker über einen Zwischenhebel mit. dem Waagebalkenhebel verbunden ist. Der Lenker und der Kurbelarm
werden in Parallellage (Strecklage) bewegt, um die Spitzen- und Fersenwiderlager
in Klemmlage zu sperren.
Der die Spitzen- und Fersenwiderlager tragende Schuhträger ist zweckmäßigerweise
auf einem Parallelgestänge angeordnet, das ' dazu dient, den Schuhträger in und außer
Arbeitslage zu bewegen, und die Bewegung des Schuhträgers nach beiden Richtungen
wird durch in seinen Antrieb eingeschaltete Federn unterstützt. Dieses Parallelgestänge
hält den Schuhträger unter dem Einfluß seines Gewichts gewöhnlich in einer Ruhelage,
die durch Anschlagen eines mit dem Gestänge verbundenen Hebels gegen einen festen
Anschlag bestimmt wird. Dieser Hebel ist durch ein weiteres Gestänge mit dem Antrieb
der Spitzen- und Fersenwiderlager verbunden, wodurch bei Betätigung der Widerlager
durch den dreiarmigen Hebel der Schuhträger als Ganzes in Arbeitslage bewegt wird, indem
dabei gleichzeitig die Winkelhebel und somitauch die entsprechenden Lenker geschwungen
werden.
Der untere Trägerarm des Schuhträgers ist weiterhin seitlich ausgebogen, und die Verbindungsglieder
zum Betätigen der beiden Widerlager sind seitlich der Ebene, in der.det^
Schuh eingespannt wird, in dem ausgeboge? nen Trägerarm angeordnet, so daß die Mßßl
lichkeit besteht, auch Schaftstiefel in dieser Maschine bearbeiten zu können.
Auf den Zeichnungen ist
ίο Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine. Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine. Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Schuhträgers.
ίο Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine. Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine. Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Schuhträgers.
Fig. 4 und 5 sind Einzelansichten von Steuerteilen der Maschine.
Der Schuhträger der dargestellten Zwickmaschine besitzt eine Einstellplatte 401
(Fig. i, 2 und 3), die in der Arbeitsstellung des Schuh trägers eine feste Lage einnimmt
und gegen die die Brandsohle des aufgezwickten Schuhes gehalten wird, worauf der Schuh
durch ein bewegliches Spitzenwiderlager 403 gegen die Platte 401 geklemmt wird und
weiterhin ein Fersenwiderlager 405 mit dem Fersenteil des Schuhes zum Abstützen desselben
in Zwicklage in Eingriff tritt. Die an sich bekannte Platte 401 ist an einem waagerechten
Schaftteil 407 befestigt, der von einem Arm 409 eines ungefähr U-förmigen
Trägergestelles 411 getragen wird und waagerecht verstellbar ist. Der untere Arm des
Gestelles ist seitlich ausgebogen, so daß Schaftstiefel in die Maschine eingesetzt werden
können.
Das aus Gummi o. dgl. bestehende Spitzenwiderlager 403 ist kippbar auf einem Träger
419 (Fig. 3) angeordnet. Der Träger ist längs einer Bogenführung 421 quer zu dem
Schuh schwingbar. Die Bogenführung ist in dem Oberende eines zweiarmigen Schwinghebels
423 ausgebildet, der bei 435 gelagert ist und in der Längsrichtung des Schuhes
schwingt. Der Hebel ist ebenfalls an seinem Unterende auf einem Bolzen 425 gelagert, der
durch eine Schraube 427 längs eines in einem Lenker 431 angeordneten Schlitzes 429 verstellt
wird. Der Lenker 431 schwingt um einen waagerechten Bolzen 433 (Fig. 3), der
auf dem Gestellteil 411 befestigt ist. Bei Verstellung
des Unterendes des Hebels 423 längs des Schlitzes 429 wird das Spitzenwiderlager
403 in der Längsrichtung des Schuhes zum Anpassen an Schuhe verschiedener Größen
verstellt. Der Drehbolzen 435 des Hebels 423 wird von einem gebogenen Arm 437 getragen,
der auf einer waagerechten Welle 439 aufgekeilt ist. Die Welle ist in dem Trägergestell
411 gelagert. Ein zweiter gebogener Arm 441 ist auf der Welle 439 aufgekeilt und
bei 449 mit einem senkrecht beweglichen Schlitten 443 verzapft, der in einer Führung
445 in einer nach oben zeigenden Gabel 447 beweglieh gelagert ist. Zwischen einem Bolzen
453 des Schlittens 44.3 und einem Bolzen ;: 4_55 des Lenkers 447 sind Zugfedern 451 ausgespannt,
die bestrebt sind, den Schlitten 443 herabzuziehen, bis die Platte 457 des Schlit-'
tens gegen den Lenker 447 anstößt. Weiterhin wird das Spitzenwiderlager 403 bei der
Aufwärtsbewegung des Lenkers 447 und der Schwingbewegung 4er Arme 441, 437 durch
die Federn 451 nachgiebig in Klemmeingrift"
mit dem Werkstück bewegt.
Zum Steuern des Lenkers 447 ist dessen Unterende mit dem linken Ende (Fig. 3) eines
ungefähr waagerechten Hebels 459 drehbar verbunden. In der Nähe seines linken Endes
ist der Hebel 459 durch einen Drehbolzen 461 mit dem Arm 463 eines dreiarmigen Hebels
465 drehbar verbunden. Der Hebel 465 schwingt um zwei feste, gleichachsige Bolzen
467. Die Drehbolzen 467 sind rechts von dem Drehbolzen 461 (gesehen in Fig. 3) angeordnet.
Der zweite Arm 471 des Hebels 465 ist mit einem zweiteiligen Lenker 473 drehbar
verbunden. Das Unterende des Lenkers ist gelenkig mit zwei Kurbelarmen 475 verbunden,
die auf einer Welle 477 befestigt sind. Auf der Welle ist ein Zahnsektor 479 befestigt,
der mit einem Zahnsektor 481 in Treibeingriff steht. Der Zahnsektor 481 wird
von einem Hebelarm 483 getragen, der um eine feste Welle 485 schwingt. Der Arm 483
zeigt in der Ruhelage der Maschine (Fig. 1) nach oben. Bei Schwingung des Armes 483
im Gegenzeigersinn, von vorn gesehen, wird der dreiarmige Hebel 465 ebenfalls im gleichen
Sinn um die Bolzen 467 geschwungen, wobei das linke Ende des Hebels 459 gesenkt
wird und somit das Spitzenwiderlager 403 über die Federn 451 aufwärts in Klemmeingriff
mit dem Werkstück bewegt wird.
Durch die Schwingung des Hebels 459 wird ebenfalls das Fersenwiderlager 405 in
Eingriff mit dem Schuh bewegt, nachdem dieser durch das Spitzenwiderlager 403 gegen
die Einstellplatte 401 geklemmt worden ist. Das Fersenwiderlager ist drehbar an einem
Lenker 489 befestigt, der bei 491 mit einem senkrecht verstellbaren und sperrbaren Schiitten
493 schwingbar verbunden ist. Der Schlitten ist in einer Führung 495 angeordnet,
die an dem linken Ende (Fig. 3) eines waagerecht verstellbaren Schlittens 497 ausgebildet
ist.
Durch Drehung einer Stellschraube 507, die an dem Lenker 489 angreift, wird das
Fersenwiderlager 405 in Anpassung an die Wölbung des Fersenendes des Schuhes um den Bolzen 491 verstellt. Eine in das Unterende
der Führung 495 eingesetzte Schraube und ein in das Oberende der Führung
eingesetzter Bolzen 513 begrenzen die. Bewegungsmöglichkeit
des Schlittens 493.
Das rechte Ende des Hebels 459 ist durch einen Lenker 533 mit dem. Arm 535 eines
Winkelhebels 537 (Fig. 2 und 3) verbunden, der um die Welle 477 schwingt. Der Arm
539 des Winkelhebels ist mit dem Schlitten 497 über einen Lenker 541 gelenkig verbunden.
Wie ersichtlich, sind Spitzenwiderlager und Fersenwiderlager kraftschlüssig mit beiden
Enden des Hebels 459 verbunden. Bei Betätigung des Hebels 459 durch den dreiarmigen
Hebel 465 wird das linke Ende
'5 (Fig. 3) des Hebels 459 zunächst abwärts geschwungen,
wobei der Hebel um seine Drehverbindung mit dem Lenker 533 schwingt. Durch diese Schwingbewegung des Hebels
wird, wie beschrieben, das Spitzenwiderlager in Eingriff mit dem Schuh bewegt. Durch
die fortgesetzte Bewegung des Armes 483 wird dann der Hebel 459 um seine Drehverbindung
mit dem Lenker 447 abwärts geschwungen, und durch diese Schwingbewegung wird der Winkelhebel 537 im Gegenzeigersinn
(Fig. 3) geschwungen, wobei das Fersenwiderlager mittels des Lenkers 541
und des Schlittens 497 in Eingriff mit dem Fersenende des Schuhes bewegt wird. Zum
kraftschlüssigen Abstützen des Fersenteiles des Schuhes wird der Schlitten 497 in Arbeitslage
durch ein Gesperre in bekannter Weise gesperrt.
Wie erwähnt, wird das Spitzenwiderlager 403 durch die Federn 451 nachgiebig gegen
den Schuh bewegt. Da diese Federn mit dem Hebel 459 in Eingriff stehen, geben diese
ebenfalls gegen den Druck des Fersenwiderlagers nach. L1ITi nun den Schuh kraftschlüssig
durch das Spitzenwiderlager und Fersenwiderlager festzuklemmen, werden diese, nachdem sie nachgiebig mit dem Schuh in
Eingriff getreten sind, kraftschlüssig gegen den Schuh geklemmt. Dabei wird die Klemmlage
des Spitzen- und Fersenwiderlagers durch Bewegung des durch den Arm 483 gesteuerten
und durch den Lenker 473 und die Arme 475 gebildeten Knickhebels in Strecklage aufrechterhalten. Der Knickhebel wird
durch die Schwingbewegung des Armes 483 in Ausgangslage wieder eingeknickt.
Das Gesperre für das Spitzenwiderlager und das Fersenwiderlager ist auf dem Oberende
des Lenkers 447 angeordnet, der den Schlitten 443 trägt. Durch diese Gesperre wird der Lenker 447 kraftschlüssig mit dem
Schlitten 443 verbunden, so daß durch die fortgesetzte Abwärtsbewegung des Hebels
459 unter Steuerung des dreiarmigen Hebels 465 das Spitzenwiderlager und Fersenwiderlager
kraftschlüssig gegen den Schuh geklemmt werden. Der Schlitten 443 ist auf seiner rechten Seite (Fig. 4) mit einer Verzahnung
559 versehen, und der Lenker 447 trägt einen Lagerblock 561, in dem drei KHnken
563 gleitbar gelagert sind. Die Klinken •sind an ihren Vorderenden bei 565 gezahnt.
Die Verzahnungen sind in der Höhenrichtung der Maschine staffelartig versetzt und greifen
in die Verzahnungen 559 des Schlittens 443 ein, wobei Schlitten 443 und Lenker 447 miteinander
gekuppelt werden. Eine die Klinken steuernde Gabel 573 wird durch eine Gleitstange
571 betätigt. Zwei Federn 575 sind bestrebt, die Gabel 573 und die Stange 571
nach rechts der Fig. 3 zu bewegen, wobei ein nach unten zeigender Teil 577 der Gabel
gegen Schwanzteile 579 der Klinken schlägt und die Klinken mitnimmt. Die Be\vegung
der Gabel 573 endet durch Anschlag gegen das rechte Lager der Stange 571. Federn
581, die zwischen der Gabel 573 und den Klinken 563 angeordnet sind, sind bestrebt,
die Klinken in Eingriff mit der Verzahnung 559 zu bewegen.
Die Gabel 573 bleibt in ihrer untätigen Lage (Fig. 3 und 4), bis das Spitzenwiderlager
und das Fersenwiderlager nachgiebig in Eingriff mit dem Schuh getreten sind. Danach wird durch die entsprechende Bewegung
der Stange 571 der Schlitten 443 mit dem Hebel 459 gekuppelt. Das rechte Ende
(Fig. 3) der Stange 571 trägt einen Bolzen 583* gegen den eine von dem Lenker 473 getragene
Rolle 587 anschlägt, wenn der Schuhträger in Arbeitslage bewegt wird. Dabei wird die Gabel 573 nach links der Fig. 3 bewegt,
und die Klinken 563 werden in Eingriff mit der Verzahnung 559 geschoben. Nach
Ineingrifftreten der Rolle 587 mit dem Bolzen 583 setzt der Lenker 473 seine Linksbewegung
fort, wobei der Hebel 459 durch den dreiarmigen Hebel 465 noch weiter abwärts geschoben wird. Dadurch werden die
beiden Widerlager fest gegen den Schuh, ungeachtet seiner jeweiligen Größe, geklemmt. ■
Der genaue Zeitpunkt, bei dem die beiden Widerlager kraftschlüssig betätigt werden,
wird durch Verstellung des Schraubenbolzens 583 bezüglich der Stange 571 bestimmt.
Durch diese Verstellung wird die Bewegungsstrecke der Rolle 587 entsprechend verstellt.
Das Trägergestell 411 kann um einen senkrechten
Drehbolzen 589 (Fig. 2) schwingen, der von einem gabelförmigen Lenker 595 getragen
wird. Das Unterende des Lenkers 595 ist bei 597 an dem Maschinengestell angelenkt
(Fig. 1). Das Trägergesteil 411 trägt an seinem rechten Ende (Tig. 3) eine Rolle
603, die auf einer abgeflachten Stange 605 aufruht. Die Stange ist mit dem gabelförmigen
Oberende eines Lenkers 607 verbun-
den, der parallel zu dem ihm ähnlichen· Lenker
595 angeordnet ist. Das Unterende des Lenkers 607 ist bei 611 an dem Maschinengestell
(Fig. 1) angelenkt. Das Trägergestell kann beim Überdruck des einen oder anderen Überschiebers
gegen den Schuh um den Bolzen 589 schwingen, so daß die Zwickwirkung beider Überschieber ausgeglichen wird. Die beiden
Parallellenker 595, 607 sind gleich lang, und
ihre Drehbolzen liegen in einer waagerechten Ebene. An .ihren Oberenden sind die Lenker
durch eine waagerechte Stange 613 (Fig. 3)
miteinander verbunden.
Mit dem Oberende des Lenkers 595 sind zwei waagerechte Stangen 615 (Fig. 1 und 3)
gelenkig verbunden. Die linken Enden dieser Stangen (Fig. 1) sind mit einem Drehblock
616 gelenkig verbunden, der von dem Gabelende eines Lenkers 617 getragen wird. Der
Lenker 617 ist parallel zu den Lenkern 595, 607 angeordnet und schwingt an seinem
Unterende um einen Bolzen 619, der von einem festen Gestellteil 621 getragen wird.
Durch den Drehblock 616 ist eine Stange 623 gesteckt, die durch ein Handrad 625 gedreht
werden kann. Auf beiden Seiten des Drehblockes 616 sind auf der Stange 623 Ringe
627 befestigt. Zwischen dem Drehblock und dem rechten Ring 627 ist eine Feder 629 angeordnet,
durch die eine unerwünschte Verdrehung der Stange 623 verhindert wird.
Das rechte Ende der Stange 623 ist in eine Muffe 630 (Fig. 3) eingeschraubt, die bei 631
mit dem Arm 633 eines Winkelhebels 635 drehbar verbunden ist. Der Winkelhebel schwingt um einen festen Bolzen 637. Der
zweite Arm 639 des Winkelhebels trägt ein Lederkissen 641. Wenn kein Schuh in der
Maschine eingeklemmt ist, liegt das Kissen 641 gegen einen festen Anschlag 643 an. Die
Lenker 595, 607 und 617 sind etwas nach rechts geneigt, wenn kein Schuh in dem
Schuhträger eingespannt ist, so daß der Arm 639 des Winkelhebels durch das Gewicht des
Schuhträgers in Eingriff mit dem Anschlag 643 gehalten wird. Die Lage des Schuhtragers
wird durch Drehung der Stange 623 eingestellt. Da die Stange 623 sich nicht in
Axialrichtung bezüglich des Drehblockes 616 bewegen kann, und da diese weiterhin in die
Muffe 630 eingeschraubt ist, wird durch Drehung der Stange 623 der Lenker 617 geschwungen,
wobei die Lenker 595, 607 entsprechend geschwungen werden und somit
der Schuhträger eingestellt wird.
Zum Festklemmen des Schuhes wird der Schuhträger als Ganzes gegen die Überschieber
hin bewegt. Zum Steuern des Schuhtragers ist der Arm 645 des dreiarmigen Hebels 465
durch einen Lenker 647 mit dem Arm 649 eines Winkelhebels 651 (Fig. 3) verbunden,
der, um einen festen Bolzen 653 schwingt. Der zweite Arm 655 des Winkelhebels ist
durch ein Kugelgelenk mit einem Lenker 657 verbunden. Dieser Lenker ist ebenfalls durch
ein Kugelgelenk mit dem bereits erwähnten Winkelhebel 635 verbunden. Wenn somit der
dreiarmige Hebel 465 zum Festklemmen des Schuhes in der beschriebenen Art und Weise
betätigt wird, werden gleichzeitig die Winkelhebel 651 und 635 geschwungen, so daß der
Lenker 617 und somit die Lenker 595 und 607 des Schuhträgers entsprechend geschwungen
werden und der Schuhträger in Arbeitslage bewegt wird.
Zum weiteren Abstützen des Schuhtragers ist ein Lenker 659 vorgesehen, der den Lenkern
595 und 607 entspricht. Der Lenker 659 ist an dem Maschinengestell schwingbar befestigt
und durch einen Lenker 661 mit dem Lenker 607 verbunden. Der Lenker 659 trägt
eine Rolle 665, die gegen das Trägergestell anliegt.
Die Maschine besitzt weiterhin eine von
dem Knie des Arbeiters gesteuerte Auslösung 669 (Fig. ι und 3), die der Arbeiter au Stelle
des Armes 483 zum Bewegen des Schuhträgers in Ausgangslage und Freigeben des Schuhes
steuern kann.
Federn 68i, 683 (Fig. 1 und 3) unterstützen
die Bewegung des Schuhträgers. Die Federn sind auf der einen Stange 615 (Fig.i)
aufgeschoben und lagern gegen Stellringe 685, 687, die auf der Stange 615 befestigt sind.
Die Innenenden der Federn stützen sich gegen ein Lager 689 der Stange 615. In der Ruhelage
des Schuhträgers steht das linke Ende der Feder 683 in einem gewissen Abstand
von dem Lager 689, während das rechte Ende der Feder 681 gegen das Lager anliegt und
die Feder selbst gespannt ist. Bei Bewegung des Schuhtragers in Arbeitslage dehnt sich
die Feder 681 aus und unterstützt somit diese Bewegung des Schuhtragers. Gegen Ende der
Bewegung des Schuhträgers in Arbeitslage bewegt sich die Feder 681 außer Eingriff mit
dem Lager 689, während die Feder 683 sich in Eingriff mit dem Lager bewegt und gespannt
wird. Die Feder 683 unterstützt dann die Rückbewegung des Schuhtragers in Ansgangslage.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Spitzenzwickmaschine nach Patent 650 716, bei der durch einen gemeinsamen Antrieb zunächst das Spitzen- und danndas Fersenwiderlager gegen den Schuh bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen- und Fersenwiderlager (403, 405) bei Betätigung des Steuerhebeis (483) zunächst durch eine Feder (451) nachgiebig in Eingriff mit demSchuh bewegt werden und dann durch ein Gesperre (443, 563) gegenseitig verriegelt werden, um den Schuh festzuklemmen. , " 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die Feder (451) und; < das Gesperre (443, 563) in das Verbin-" dungsgestänge zwischen dem Spitzenwiderlager (403) und dem bekannten Waagebalkenhebel (459) eingeschaltet sind.3. Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Waagebalkenhebel (459) durch ein Zahnradgetriebe (479, 481) betätigt wird, das durch einen Kurbelarm (475) und einen Lenker (473) über einen Zwischenhebel (465) mit dem Waagebalkenhebel (459) verbunden ist, wobei der Lenker (473) und Kurbelarm (475) in Parallellageao (Strecklage) bewegt werden, um die Spitzen- und Fersenwiderlager in Klemmlage zu sperren.4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spitzen- und Fersenwiderlager tragende Schuhträger auf einem Parallelgestänge (595, 607) angeordnet ist, das dazu dient, den Schuhträger in und außer Arbeitslage zu bewegen, wobei die Bewegung des Schuhträgers nach beiden Richtungen durch in seinen Antrieb eingeschaltete Federn (68i, 683) unterstützt wird.5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Parallelgestänge " (595» 607) unter dem Gewicht des Schuhträgers den Schuhträger gewöhnlich in einer Ruhelage hält, die durch Anschlagen eines mit dem Gestänge verbundenen Hebels (635) gegen einen festen Anschlag (643) bestimmt wird. '6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (635) durch ein Gestänge (647, 651, 647) mit dem Antrieb der Spitzen- und Fersenwiderlager verbunden ist und bei Betätigung der Widerlager durch den dreiarmigen Hebel (465) den Schuhträger als Ganzes in Arbeitslage bewegt, indem dabei gleichzeitig die Winkelhebel (651, 635) und somit auch die Lenker (617, 595) 6°7) geschwungen werden.7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Trägerarm des Schuhträgers seitlich ausgebogen ist und die Verbindungsglieder zum Betätigen der beiden Widerlager seitlich der Ebene, in der der Schuh eingespannt wird, in dem ausgebogenen Trägerarm angeordnet sind, so daß Schaftstiefel in die Maschine eingesetzt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB654583X | 1935-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654583C true DE654583C (de) | 1937-12-23 |
Family
ID=10490415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU13495D Expired DE654583C (de) | 1935-08-13 | 1936-08-01 | Spitzenzwickmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654583C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE826111C (de) * | 1948-08-20 | 1951-12-27 | Kamborian Jacob S | Schuhspitzenzwickmaschine |
-
1936
- 1936-08-01 DE DEU13495D patent/DE654583C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE826111C (de) * | 1948-08-20 | 1951-12-27 | Kamborian Jacob S | Schuhspitzenzwickmaschine |
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