DE654563C - Waelzlagerradsatz mit Schraeglagern fuer Gruben- und Feldbahnwagen - Google Patents

Waelzlagerradsatz mit Schraeglagern fuer Gruben- und Feldbahnwagen

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DE654563C
DE654563C DER93172D DER0093172D DE654563C DE 654563 C DE654563 C DE 654563C DE R93172 D DER93172 D DE R93172D DE R0093172 D DER0093172 D DE R0093172D DE 654563 C DE654563 C DE 654563C
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Germany
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wheel set
rolling bearing
bearing wheel
railroad cars
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DER93172D
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RUHRHANDEL GmbH
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RUHRHANDEL GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

Das Patent 652 849 behandelt einen Wälzlagerradsatz für Gruben- und Feldbahnwagen mit Schräglagern, bei dem in an sich bekannter Weise auf die axial verschiebbaren. Lagerringe Federn zwecks selbsttätiger Ein- und Nachstellung einwirken. Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich der neue Radsatz dadurch, daß die Zusammendrückbarkeit der Federn durch starre Anschlage begrenzt ist. Als Hubbegrenzung ist beim Patent 652 849 für die zwischen den axial beweglichen hmenlaufringen angeordnete Nachstellfeder eine längs geteilte Büchse vorgesehen, die unter Belassung axialen Spiels gegenüber den Innenlaufringien in eine Ausdrehung des Achsschenkels ohne axiales Spiel eingelegt ist und von der Feder zusammengehalten wird. Für bestimmte Fälle hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, die Büchse in der Mitte mit einem Bund zu versehen und zwischen diesem und jenem Innenlaufring je eine Nachstellfeder anzuordnen. Die spielfreie Lagerung der Büchse auf dem Achsschenkel hat zur Folge, daß bei Verwendung des obenerwähnten Bundes ein axialer Schub eine der beiden Nachstellfedern zusammendrückt, während sich gleichzeitig das ganze Rad in axialer Richtung um ein Maß verschiebt, das der Verkürzung der Feder entspricht. Die der Druckrichtung abgewandte Nachstellfeder erfährt hierbei eine Entlastung, so. daß die Spannung in dem Lager, dessen Innenringe unter der Wirkung dieser Nachstellfeder stehen, entsprechend sinkt. Es hat sich nun als erwünscht herausgestellt, die Fahrzeugräder auf den Achsschenkeln in größerem Ausmaße axial verschiebbar zu lagern, ohne daß im übrigen an der Wirkung, die bei dem Schrägrollenlagerradsatz nach Patent 652 849 erzielt wird, eine Änderung eintritt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß die "Abstandbüchse nicht spielfrei in die Ausdrehung des Achsschenkels eingesetzt, sondern sie besitzt ein angemessen großes axiales Spiel. Das Rad läßt sich dann auf der Achse zunächst ohne Inanspruchnahme der Federn um dieses Spiel verschieben und kann dann im Bedarfsfalle noch eine weitere axiale Bewegung ausführen, wobei die Federn in der durch Patent 652 849 bekanntgewordenen Weise beansprucht werden, wenn die aus obigem Patent bekanntgewordene Abstandbüchse, die zwischen den beiden Innenlaufringen der Kegelrollenlager liegt, in der Mitte einen Bund trägt, gegen welchen sich die die Büchse übergreifenden Federn abstützen. Es ist nicht angängig, die axiale Verschiebbarkeit bei Fortfall des auf der Büchse sitzenden Bundes und spielfreier Anordnung der Büchse durch
Vergrößerung des Abstandes der Büchsenstirnseiten von den Stirnseiten der Lagerinnenringe zu erhöhen, weil dann bei radialen Stoßen der Federhub zu groß wird und dernnach eine unerwünscht große Vierschiebung der Lagerinnenringe gegenüber den Außenringen eintreten kann. Die axiale Verschiebung wirkt sich dann vorteilhaft aus, wenn das Fahrzeug eine Kurve von kleinem Krümmungsradius durchläuft. Sie bietet ferner die Möglichkeit, daß sich der Wagen, der in einem Wipper gedreht bzw. gekippt wird, mit seiner Mulde an das Wippergestell anlehnen kann, wodurch die Radsätze entlastet werden. Bekanntlich werden die Radsätze im Wipper festgehalten, um ein Herausfallen des Förderwagens aus dem Wippergestell unmöglich zu machen, und bei den bisher gebräuchlichen axial unverschiebbaren Rädern ergibt sich dann der Mangel, daß die ganze Last ein ungünstiges Kraftmoment auf die Radsätze ausübt, weil die Wagenmulde keine seitliche Anlage hat. Schließlich wirkt sich dann die axiale Verschiebbarkeit der Räder noch vorteilhaft aus, wenn die Wagen beim Einfahren in den Wipper oder in den Förderkorb an Leitzungen anlaufen, wobei starke, in axialer Richtung wirksame Kräfte ausgelöst werden. Der Reibungswiderstand, der bei der axialen Verschiebung der Laufräder auftritt, zehrt die Stöße zu einem gewissen Teil auf, und darüber hinaus können die zwischen den Lagerinnenringen hegenden Federn noch einen Teil des axialen Schubes aufnehmen, wenn auf der Mitte des Abstandringes ein; zum Abstützen der Feder dienender Bund sitzt.
Beim Lauf der Förderwagen über die Gleise treten der Regel nach nur Kräfte auf, welche die Räder nach innen schieben wollen. Es ergeben sich aber Rückstellkräfte, sobald die Räder mit ihrem inneren Flansch an die obenerwähnten Leitzungen anlaufen.
In der Zeichnung ist ein Rad eines Riadsatzes im Längsschnitt dargestellt.
Die zweiteilig ausgeführte Büchse i, die bei der gezeichneten Ausführungsform in der Mitte einen Bund i1 besitzt und durch die beiden Federn h zusammengehalten wird, ruht mit axialem Spiel in. der Ausdrehung ä1 der Achse a. Die beiden Federn stützen sich gegen die mit Gleitsitz auf den Achsschenkel 'aufgeschobenen Lagerinnenringe f, und zwischen diesen und den fest in die Radnabe eingebauten Außenringen <e ruhen die Kegelrollen g, deren Spitzen voneinander abgewandt sind.
Tritt beispielsweise ein von außen wirkender axialer Schub auf, so· schiebt sich das Rad mit den Innenteilen zunächst ohne Widerstand nach innen. Die Spannung der Federn k ändert sich bei dieser Bewegung nicht. Sobald der Ring/ an der Stirnfläche der Ausdrehung ä1 anliegt, wird der Schub von der nach außen gerichteten gespannten Feder elastisch aufgenommen, während die nach innen gerichtete gespannte Feder den Innenring des nach innen gerichteten Schrägrollenlagers auf den Lauf sitz drückt, wobei sie zugleich eine gewisse Entspannung erfährt, weij. sich der Abstand des rech*ts liegenden Innenringes f vom Bund i1 vergrößert. Eine Hubbegrenzung ergibt sich dadurch, daß der äußere Innenring/ schließlich an dem Ring/ zur Anlage kommt. Wirkt der Stoß von innen, so tritt die Verschiebung der Teile und die elastische Minderung des Stoßes in umgekehrter Richtung auf.
Wenn bei dieser Anordnung nur die radialen Stöße elastisch abgefangen werden sollen und auf das elastische Abfangen der axialen Schübe verzichtet wird, so kann, der Bund i1 der Büchse i wegfallen und die Feder einteilig ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wälzlagerradsatz für Gruben- und Feldbahnwagen mit Schräglagern nach Patent 652 84g, bei dem als Hubbegrenzung für die Nachstellfeder eine längs geteilte Büchse unter Belassung axialen Spiels gegenüber den verschiebbaren Innenlaufringen in eine Ausdrehung des Achsschenkels eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandbüchse (/) in der Ausdrehung (a1) der Achse (a) ein axiales Spiel besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER93172D 1934-06-30 1934-06-30 Waelzlagerradsatz mit Schraeglagern fuer Gruben- und Feldbahnwagen Expired DE654563C (de)

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DE (1) DE654563C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922950C (de) * 1952-12-18 1955-01-31 Rud Schluckebier & Co Losradsatz fuer Foerderwagen, Draisinen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922950C (de) * 1952-12-18 1955-01-31 Rud Schluckebier & Co Losradsatz fuer Foerderwagen, Draisinen od. dgl.

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