DE651920C - Thermisch, elektromagnetisch und von Hand ausloesbarer Druckknopfinstallationsselbstschalter - Google Patents

Thermisch, elektromagnetisch und von Hand ausloesbarer Druckknopfinstallationsselbstschalter

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DE651920C
DE651920C DESCH108912D DESC108912D DE651920C DE 651920 C DE651920 C DE 651920C DE SCH108912 D DESCH108912 D DE SCH108912D DE SC108912 D DESC108912 D DE SC108912D DE 651920 C DE651920 C DE 651920C
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KERAMISCHER BEDARFSARTIKEL
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ELEKTROTECHNISCHER FAB
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/56Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

Es sind die verschiedensten Ausführungen von Uberstromschaltern bekanntgeworden, deren .Grundregel darauf beruht, daß sie bei Eintritt eines Kurzschlusses oder Überstromes in einem Stromkreis die Leitung unterbrechen und nach Beseitigung des Fehlers sich dann wieder einschalten lassen. Derartige Uberstromschalter müssen in ihrem Schaltwerk sehr klein gebaut sein, da der zur
xo Verfügung stehende Raum, insbesondere bei der Stöpselform, sehr beschränkt ist; andererseits muß genügend Platz vorhanden sein, um die Kontaktteile und stromführenden Teile in einer solchen Entfernung vom Schaltwerk unterzubringen, daß dieses durch das Schaltfeuer nicht beschädigt wird.
Alle bekannten Ausführungen haben gemeinsam, daß der Uberstromschalter in seiner Einschaltstellung verklinkt werden muß. Die Art der Verklinkung ist sehr unterschiedlich, und die Lösung der Verklinkung bei Überstrom oder von Hand hat ebenfalls zu den unterschiedlichsten Bauweisen geführt, deren gemeinsames Merkmal es ist, daß das Schaltwerk sehr verwickelt ist. So kommen bei einer großen Reihe bekannter Selbstschalter Kniehebel, Sprunghebel, getrennte Ausschaltung bei thermischer und magnetischer Beanspruchung zur Anwendung, so daß mit Rücksieht auf den großen Platzbedarf des Schaltwerks auf eine Handauslösung verzichtet werden mußte.
Die Erfindung bezieht sich auf einen thermisch, elektromagnetisch und von Hand auslösbaren Druckknopfinstallationsselbstschalter, dessen unter Federwirkung stehender Einschaltdruckknopf durch einen unmittelbar vom Auslöseanker beeinflußbaren Klinkenhebel mit dem unter Federwirkung stehenden Kontaktglied zur freien Auslösung lösbar verbunden ist. Das Wesen der. Erfindung besteht darin, daß die ortsfeste Verklinkung des Einschaltdruckknopfes in der Einschaltstellung durch zwei um einen Punkt drehbare, durch Federwirkung zangenartig zusammengeklappt gehaltene Doppelhebel erfolgt, die durch zwei kegelförmige Körper spreizbar sind, von denen der eine mit dem Ausschaltdruckknopf und der andere mit dem Auslöseanker fest verbunden ist. Durch diese Anordnung wird das Schaltwerk außerordentlich vereinfacht, da einerseits die Doppelhebel sehr billig und einfach in der Herstellung sind und außerdem wenig Platz beanspruchen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Selbstschalter in der Einschaltstellung,
Abb. 2 die durch Federwirkung zangenartig zusammengeklappt gehaltenen Doppelhebel oder Schere im Grundriß,
Abb. 3 das verklinkbare Glied des Einschaltdruckknopfes mit den Sperrnasen und der Schrägfläche,
Abb. 4 die Büchse des Einschaltdruckknopfes mit der damit verbundenen Mitnehmerstange für die Kontaktplatte,
Abb. 5 einen Querschnitt ,.durch das in dft1 Mitte angeordnete Führungsrohr mit d|ni: eingesetzten Magnetkern und }i:
Abb. 6 einen Querschnitt durch den Selbstschalter mit der Darstellung der Kontaktteile und des Kontaktringes.
ίο In einem Führungsrohr g1 gleitet eine Buchse c, die einen unter Federwirkung stehenden Druckknopf c1 trägt. Die Buchse c ist mit einem unmittelbar von einem Auslöseanker m, m1 beeinflußbaren Klinkenhebel b und mit einem verklinkbaren Glied f über Scharniere d und e verbunden. Der Klinkenhebel b besitzt einen gabelförmigen Einschnitt, in welchen sich ein Stift b~ einklinkt. Der Stift ö2 sitzt an einer Platte h, welche sich unter Federdruck W auf dem Führungsrohr g1 bewegt und einen Kontaktring h1 mit Kontakten h- trägt. Am Ende des Führungsrohres g1 ist eine Grundplatte g2 angebracht, auf welche sich eine Magnetspule 0 stützt. Auf der Grundplatte g2 sind zwei um eine Befestigungsschraube drehbare, durch Federwirkung zangenartig zusammengeklappt gehaltene Doppelhebel α angeordnet, die durch zwei kegelförmige Körper pl und wi1 spreizbar sind, von denen der Körper £' mit einem von Hand zu betätigenden Druckknopf p und der Körper m2 mit dem Auslöseanker m, m1 fest verbunden ist. Außerdem trägt die Grundplatte g2 noch einen unter Federwirkung stehenden und um einen Punkt drehbaren Kraftspeicherhebel g mit einer Verlängerung gi. Mit seinem der Verlängerung gi gegenüberliegenden Ende verklinkt sich der Hebel g mit einem thermischen Auslöseglied n, welches an einer Platte i befestigt ist. Im Inneren des Führungsrohres g1 bewegt sich der Auslöseanker m mit einem schrägen Aufsatz m1. Das mit der Schere c verklinkbare Glied f, welches mit dem Einschaltdruckknopf c, c1 über das Scharnier e verbunden ist, öffnet beim Eindrücken des Druckknopfes c1 durch die Sperrnase ar die Zangenhebel α durch das Anlehnen an die Kanten des Durchführungsschlitzes α1, wobei gleichzeitig das eine Ende der Stange/ sich gegen die verlängerte Kante gi des Kräftspeicherhebels g stützt, diesen dadurch ausschwenkt und mit dem gegenüberliegenden Ende mit dem thermischen Auslöseglied« verklinkt. Bei weiterem Durchdrücken gleitet dann die Stange / durch die Wirkung einer Schrägfläche /2 in dem Durehführungsschlitz a1 von der Kante g4- ab, so daß auch bei festgehaltenem Druckknopf c1 das aus einem Bimetallstreifen bestehende thermische Auslöseglied η frei wirken kann.
Beim Ansprechen des Bimetallstreifens« wird der Kraftspeicherhebel g entklinkt und drückt infolge der Federwirkung auf den '^konischen Körper ot2, der die Zange α öffnet und damit die Verklinkung des Gliedes / in -dem Durchführungsschlitz a1 an den Nasen ar .; freigibt, wodurch der unter Federwirkung stehende Einschaltdruckknopf c1 frei wird und über den Klinkenhebel b die Platte h mit der Strombrücke h1, K1 zur Auslösung bringt, wobei ein schnelles Ausschalten durch die Ausschaltfeder h3 bewirkt wird. Wird dabei der Einschaltdruckknopf c1 festgehalten, so drückt der Kraftspeicherhebel über den Körper m2 den Magnetkern m so weit in das Führungsrohr g1 hinein, daß der schräge Aufsatz m1 den Klinkenhebel b seitwärts bewegt und damit den Mitnehmerstift b~, der mit der Plattet fest verbunden ist, freigibt, so daß die Kontaktbrücke h1, W- infolge des Federdruckes der Feder h3 geöffnet wird. Bei der magnetischen Auslösung erfolgen die Entklinkungsvorgänge in derselben Weise, nur mit dem Unterschied, daß jetzt der Magnetkern m, ml nicht durch den Hebel g, sondern durch die von der Magnetspule 0 ausgehende magnetische Zugkraft in das Führungsrohr g1 eingezogen wird.
Bei der Handauslösung durch Eindrücken go des Druckknopfes p werden die zangenartigen Hebel α durch den Körper/*1 gespreizt; das verklinkbare Glied/ wird freigegeben, wodurch die Kontaktbrücke h1, W in der oben beschriebenen Weise geöffnet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Thermisch, ,elektromagnetisch und von Hand auslösbarer Druckknopfinstallationsselbstschalter, dessen unter Federwirkung stehender Einschaltdruckknopf durch einen unmittelbar vom Auslöseanker beeinflußbaren Klinkenhebel mit dem unter Federwirkung stehenden Kontaktglied zur freien Auslösung lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Verklinkung des Einschaltdruckknopfes (c, c1) in der Einschaltstellung durch." zwei um einen Punkt drehbare, durch Federwirkung zangenartig zusammengeklappt gehaltene Doppelhebel (α) erfolgt, die durch zwei kegelförmige Körper (^1, Ot2) spreizbar sind, von denen der eine (^1) mit dem Ausschaltdruckknopf (P) und der andere (m2) mit dem Auslöseanker (w) fest verbunden ist.
  2. 2. Druckknopf installationsselbstschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Zange (α) verklinkbare Glied (f) des Einschaltdruckknopfes (c, c1) während des Verklinkungsvorgan-
    ges über eine vor seiner Sperrnase (α2) liegende Schrägfläche (/2) durch die Kante eines entsprechenden Durchführungsschlitzes (α1) der Za.nge (a) vorübergehend zwecks Freigabe des durch das Klinkenglied (/) zum Eingriff mit dem thermischen Auslöseglied (ti) mitgenommenen, den Auslöseanker (m) beeinflussenden Kraftspeicherhebels (g) ausgeschwenkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH108912D 1936-01-11 1936-01-11 Thermisch, elektromagnetisch und von Hand ausloesbarer Druckknopfinstallationsselbstschalter Expired DE651920C (de)

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