DE650397C - Kuehlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Speiseeis - Google Patents
Kuehlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von SpeiseeisInfo
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- DE650397C DE650397C DEK129153D DEK0129153D DE650397C DE 650397 C DE650397 C DE 650397C DE K129153 D DEK129153 D DE K129153D DE K0129153 D DEK0129153 D DE K0129153D DE 650397 C DE650397 C DE 650397C
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G9/00—Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
- A23G9/04—Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
- A23G9/06—Production of frozen sweets, e.g. ice-cream characterised by using carbon dioxide or carbon dioxide snow or other cryogenic agents as cooling medium
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Description
KLASSE 17b GRUPPE 6 06
K 129153
Es sind Kühlvorrichtungen bekannt, in denen, insbesondere Speiseeis, durch Einleiten von
flüssiger, sich dabei entspannender Kohlensäure in das Kühlgut erzeugt wird. Derartige Apparate
führen gewöhnlich zur Bildung von beträchtlichen Einschlüssen oder Nestern von Kohlensäureschnee, der infolge ungünstiger
Wärmeleitungsverhältnisse einen nutzlosen Kohlensäureverlust und eine Gefährdung des Verbrauchers
darstellt. Andererseits findet dadurch, daß die Kohlensäure in einer nicht genügend
ausgeglichenen Weise expandiert, ein so starkes Verspritzen von Kühlgut statt, daß die
Kühlgutbehälter geschlossen ausgeführt und mit engen Austrittsöffnungen für die Kohlensäure
versehen sein müssen. Da diese für die austretende Kohlensäure Strömungshindernisse
bilden und sich zusetzen können, ist es wie-' derum notwendig, derartige Vorrichtungen
druckfest und mit Sicherheitsventilen zu bauen.
Demgegenüber setzt es sich die Erfindung
zur Aufgabe, derartige Kühlvorrichtungen grundsätzlich drucklos und explosionssicher
und somit gefahrenfrei in einfachster Weise,
d. h. mit offenen Kühlgutbehältern, zu bauen und so eine weitgehende Vereinfachung und
Verbilligung herbeizuführen, andererseits aber die Kälte der Kohlensäure möglichst vollständig
auszunutzen, indem dieselbe zu einer gleichmäßigen Durchführung des Kühlgutes ohne
Verspritzung auf einem verlängerten, eine gute Kälteabgabe bewirkenden Wege gezwungen
wird.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß das Zuleitungsrohr für die Kohlensäure, das in bekannter
Weise mit mehreren über die Rohrwandung verteilten Austrittsöffnungön versehen
ist, die einen sternförmigen Austritt der Kohlensäure in zu dem Boden des Kühlgutbehälters
im wesentlichen parallelen Ebenen zulassen, in dem offenen Behälter so angeordnet ist, daß
es sich mit den Austrittsöffnungen zwischen Gefäßachse und Gefäßwand befindet.
In dieser Weise eine einzige Austrittsöffnung für die Kohlensäure anzuordnen ist ebenfalls
bekannt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnnng des Einleitungsrohres wird eine wirbelartige Durchrührung
des Kühlgutes erreicht, während bei einer genau zentrischen Anordnung und einem gleichmäßig radialen Auftreffen aller Kohlensäurestrahlen
eine solche Wirkung nicht von selbst, sondern nur unter Benutzung besonderer Hilfsmittel eintreten könnte. Das Kühlgut
wird somit von den eintretenden Kohlensäurestrahlen zunächst in transversaler Richtung
von innen nach außen durchwandert. Von diesen Kohlensäurestrahlen steigt kalte Kohlensäure
durch das Kühlgut hindurch mehr oder minder vertikal nach oben. Außerdem wird das Kühlgut durch die Ablenkung vorwiegend
des kürzesten, auf die Gefäßwandung auftreffenden Kohlensäurestrahles an dieser Gefäßwand
in Rotation versetzt und durchwandert die von den Kohlensäurestrahlen nach oben steigenden Schichten oder Wände von Kohlen-
säure. Würde nur eine einzige Austrittsöffnung angebracht sein, so könnte nur ein Teil des
Kühlgutes eine solche Kohlensäurewand durchwandern. Infolge der mehr oder minder sternförmigen
Anordnung mehrerer Kohlensäureaustrittsöffnungen und der daraus sich ergejrj
benden Kohlensäurestrahlen muß das gesamte* Kühlgut durch diese Kohlensäurewände hindurch.
In der Abbildung bezeichnet ι das Kühlgutgefäß mit den Henkeln i„ und dem beispielsweise
aus Bindfaden bestehenden Netz i£. 2 ist ein Deckel, beispielsweise aus Holz,.in
dem das Thermometer 3 mit der Scala 3a sowie
das Kohlensäureeinleitungsrohr 4 mit der Anschlußverbindung ή.α fest angebracht ist.
Die Austrittsöffnungen des Rohres 4 sind mit 5 bezeichnet. 6 ist das Bodenbrett mit den
Aussparungen für das Kühlgutgefäß 1 sowie den Isoliermantel^. In dem Deckel 2 finden
sich ebenfalls Aussparungen für den Isoliermantel 7, so daß auf diese Weise sämtliche
Teile in ihrer Lage gegeneinander festgelegt sind. Im unteren Teile des Mantels 7 finden sich
ferner, über einen Mantelring verteilt, eine Anzahl Austrittslöcher 8. Über diese legt sich
ringförmig ein Stoff streif en 9, der an seinen beiden Rändern auf dem Mantel 7 befestigt ist,
beispielsweise durch Aufkleben, durch Festspannen mit je einem Draht- oder Blechring
|ä|r auf sonst eine Weise. Mit 10 und ioa
sfs't ein Riemen mit Schnalle bezeichnet, durch
den Bodenbrett 6, Mantel 7 und Deckel 2 zu •einer leicht transportablen Einheit zusammengespannt
werden können. "
Claims (1)
- Patentanspruch:Kühlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Speiseeis, bei der in das Kühlgut sich entspannende Kohlensäure durch ein Rohr geleitet wird, das mehrere über die Rohrwandung verteilte Öffnungen hat, die einen sternförmigen Austritt der Kohlensäure in zu dem Boden des Kühlgutbehälters im wesentlichen parallelen Ebenen zulassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter ein offener Becher ist und das Rohr mit den Austrittsöffnungen zwischen Gefäßachse und Gefäßwand angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK129153D DE650397C (de) | 1933-02-23 | 1933-02-23 | Kuehlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Speiseeis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK129153D DE650397C (de) | 1933-02-23 | 1933-02-23 | Kuehlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Speiseeis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650397C true DE650397C (de) | 1939-09-11 |
Family
ID=7246788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK129153D Expired DE650397C (de) | 1933-02-23 | 1933-02-23 | Kuehlvorrichtung, insbesondere zum Herstellen von Speiseeis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650397C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE826302C (de) * | 1950-06-14 | 1951-12-27 | Wilhelm Schwarz | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Speiseeis unter Verwendung von Kohlensaeureeis |
| US2587075A (en) * | 1947-07-11 | 1952-02-26 | Reuben S Tice | Cocktail glass cooler and method |
-
1933
- 1933-02-23 DE DEK129153D patent/DE650397C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2587075A (en) * | 1947-07-11 | 1952-02-26 | Reuben S Tice | Cocktail glass cooler and method |
| DE826302C (de) * | 1950-06-14 | 1951-12-27 | Wilhelm Schwarz | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Speiseeis unter Verwendung von Kohlensaeureeis |
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