DE650201C - Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem pulvrigem Holzzucker - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem pulvrigem Holzzucker

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DE650201C
DE650201C DEH142771D DEH0142771D DE650201C DE 650201 C DE650201 C DE 650201C DE H142771 D DEH142771 D DE H142771D DE H0142771 D DEH0142771 D DE H0142771D DE 650201 C DE650201 C DE 650201C
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Germany
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wood
wood sugar
sugar
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caking
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DEH142771D
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Inventor
Dr Hugo Koch
Friedrich Koch
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HOLZHYDROLYSE AG
Original Assignee
HOLZHYDROLYSE AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K13/00Sugars not otherwise provided for in this class
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/30Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
    • A23K10/32Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from hydrolysates of wood or straw
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem pulvrigem Holzzucker Amorphe Kohlenhydrate von nicht sehr hohem Molekulargewicht sind in der Regel hygroskopisch. Das gilt auch für die bei der Hydrolyse von Holz entstehenden Gemische von Zuckerarten verschiedener Molekularzustände, unabhängig von der angewendeten Trocknungsweise. Besonders stark tritt das Anziehen von Feuchtigkeit bei denjenigen Produkten auf, die durch sogenannte Zerstäubungstrocknung gewonnen werden. Die Trocknung geschieht dabei gewöhnlich in Anwesenheit von Salzsäure, die die Kohlenhydrate während des Eindickens der Lösung polymerisiert und zu einem feinen Pulver von geringer Lagerbeständigkeit führt. Es ist für viele Zwecke wichtig, den Holzzucker in trokkener Form so zu lagern, daß er seine lockere Struktur behält und ohne Schwierigkeit in beliebig kleinen Mengen entnommen werden kann. Läßt man jedoch solche, besonders die durch Zerstäubungstrocknung in sehr voluminöser Form gewonnenen Produkte dem Einfluß wechselnder Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, so backen sie bald zu harten Massen zusammnen, die nur mit großer Kraftanwendung wieder verteilt werden können. Dauert die Aufbewahrung sehr lange, so kann schließlich ein zähflüssiger Sirup entstehen, der ebenfalls recht unangenehm zu handhaben ist.
  • Man hat Sirupöse Zuckerlösungen, z. B. Rübenzuckerm,elasse, durch Vermischen mit Haferschalen leichter dosierbar gemacht; diese Produkte sind aber immer noch schmierig und nicht streufähig. Statt von dem Sirup auszugehen und ihn auf Träger zu verteilen, wird der Holzzucker nach der Erfindung in trockener Form haltbar gemacht, d. h. so verändert, daß er auch unter dem Einfluß wechselnder Luftfeuchtigkeit nicht zusammenbackt und streubar bleibt. Dies gelingt dadurch, daß man den Zucker mit feinem faserigem Holzklein vermischt. Es ist dabei notwendig, daß die Holzteilchen langfaserig sind; gröbere Holzstückchen und auch pulveriges Sägemehl eignen sich nicht. Ebenso haben zerkleinerte Pflanzenstoffe anderer Art, wie Heu oder Häcksel oder Kleie, nicht die besondere Wirkung, die beim faserigen Holzklein gefunden wurde, ebensowenig .auch anorganische Materialien, wie z. B. Infusorieirerden. Die spezifische Wirkung des faserigen Holzkleins zeigt sicli u. a. in der Veränderung des Schüttgewichtes. Durch Zerstäubungstrocknung hergestellter Holzzucker hat ein Hektolitergewicht von ungefähr io, das Holzklein ungefähr 25. Die Mischung der beiden im Verhältnis 2 : i gibt nach kurzer Lagerzeit ein Produkt mit dem Hektolitergewicht q.o, während sich als Mittelwert etwa 15 errechnen' würde.
  • Die Menge des beigemischten Holzkleins kann je nach Beanspruchung und Verwendung des Produktes verschieden gewählt werden. Während es für manche Zwecke genügt, auf i o Teile Holzzucker 2 Teile Holzklein zuzusetzen, ist es in .anderen Fällen sicherer, del.. Zusatz wesentlich höher zu wählen und . hi`s zu io Teilen Holzklein zu verwenden; ''sö1:l der Zucker verfüttert werden, so wird niait mit der Zugabe nicht zu weit gehen.
  • Für die Aufbewahrung des Produktes ist der etwas erhöhte Gehalt an Chlorwasserstoff ohne Bedeutung, da der Holzzucker ja schon bei seiner Herstellung lange Zeit-mit hochkonzentrierter Säure in Berührung war. Die Überführung dies getrockneten Holzzuckers in haltbare Form durch Zumischen von faserigem Holzklein ist nicht auf die Zwecke der Silierung beschränkt, sondern kann stets angewendet werden, wenn der Holzzucker versendet oder gelagert werden soll, so z. B. beim Versand aus der Holzzuckerfabrik in eine Hefefabrik, um dort aufgelöst und weiterverarbeitet zu werden, oder wenn der Holzzucker nach bekanntem Verfahren zü Baustoffen zugesetzt werden soll. -In dem besonderen Falle, wo der Zucker mit dazu dienen soll, Grünfutter in Silos haltbar zu machen, ist ein hoher Säuregehalt in dem Material erwünscht. Das faserige Holzklein ist dann besonders vorteilhaft, weil es Säure, besonders Chlorwasserstoff durch Absorption zu binden vermag. Man kann das faserige Holzklein z. B. mit verdünnten salzsäurehaltigen Abgasen behandeln, wost7äürch es sich mit einigen Prozent Chlor-:.. . .
  • ,wä-lsserstoff belädt, und das so vorbehandelte ;1V1' .t`'rial mit salzsäurehaltigem Holzzucker .,;- ermischen. - Man kann auf diese Weise streufähigen salzsäurehaltigen Silozucker herstellen, der 6o bis 70 % Kohlenhydrate und 5 bis 6 % Chlorwasserstoff enthält. Die Aufbewahrung und Verarbeitung geschieht am besten in säurebeständigen, z. B. hölzernen Gefäßen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines nicht zusammenbackenden pulvrigen Holzzuckers, dadurch gekennzeichnet, daß man auf i o Teile getrockneten Holzzucker etwa 2 bis io Teile feines faseriges Holzklein zusetzt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i zur Herstellung Leines streubaren salzsäurehaltigen Holzzuckers, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Holzzucker salzs.äurebeladenes Holzklein zusetzt, was ein für die Einsäuerung von Grünfutter vorteilhaftes Gemisch ergibt.
DEH142771D 1935-02-15 1935-02-15 Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem pulvrigem Holzzucker Expired DE650201C (de)

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