DE648485C - Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische Zwecke - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische ZweckeInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Lösung von freien Huminsäuren, insbesondere für Bade- und medizinische Zecke Die Herstellung wirksamer Moorlaugepräparate mit Hilfe von deutschen Torfen durch Extraktion mit Laugen führte bisher nicht zum Ziele. Bei .alkalischer Reaktion befinden sich die wirksamen Huminsäuren (Huminsäure, Fulvosäure, Hym,atomelansäune) wohl in Lösung, aber alkalische Lösungen weisen keine therapeutischen Wirknngen auf.
- Auch wenn man, -wie bekannt, aus diesen nach vorbenanntem Verfahren hergestellten Moorextrakten die wirksame Huminsäure mit Hilfe von Säuren ausfällt, durch Extraktion mit Alkohol eine Fraktionierung der Huminsäure herbeiführt und die erhaltenen Fraktionen für sich in .alkalisch reagierenden Flüssigkeiten .auflöst, ist ebenfalls eine therapeutische Wirk,.ing nicht nachzuweisen.
- Versucht man, die Lösungen anzusäuern, um die Huminsäure in freier Form zu erhalten, so fallen sie praktisch. vollständig aus und sind für Badezwecke und sonstige medizinische Zwecke unwirksam.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, welches ermöglicht, die alkalischen Extraktlösungen anzusäuern, ohne daß eine Ausfällung der Humnsäuren erfolgt. Dieses Verfahren besteht darin, daß zunächst in bekannter Weise durch Extraktion von Torf mit alkalisch reagierenden Flüssigkeiten Alkalihumat enthaltende Motorextrakte hergestellt werden. Die verhaltenen Lösungen werden sodann mit Tragart oder Caragheenschleim in wäßriger Lösung versetzt und schließlich durch Zugabe von Säuren oder saue reagierenden Salzen angesäuert: Bei Anwendung von Schwefelsäure zum Ansäuern ist Tragart als Schutzkolloid nicht wirksam.
- Die Verwendung dieser Schutzkolloide zeigt neben der Verhütung des Ausfällens der Huminsäure den großen Vorteil, daß eine Veränderung der Huminsä@uren in ihrem chemischen Aufbau und in ihren Eigenschaften nicht erfolgt, da die Schutzkolloide bei der vorliegenden Verwendungsweise chemisch völlig indifferent sind ünd keine reduzierenden, oxydierenden oder spaltenden Eigenschaften besitzen.
- Beispiele i. io ccm einer i %igen Huminsä@urelösung in o,66%iger Natronlauge werden mit o,6 g Caragheenschleim in i %iger wäßriger homogener Lösung versetzt. Bei Zugabe von 5 ccm i,5%iger Schwefelsäure tritt nach Auffüllen der sauer reagierenden Lösung auf i oo ccm keine Ausfällung der Huminsäure ein. Erst bei mehrtägiger Einwirkungsdauer kommt es zur Abscheidung einer geringfügigen Huminsäuremenge, die etwa. 7% der zugefügten Huminsäure beträgt. Diese Abscheidung kann durch Zentrifugieren der Lösung getrennt werden. Eine weitere Zersetzung der in dieser Weise erhaltenen Lösung tritt sodann auch bei längerer Aufbewahrung nicht mehr ein. - , 2. 1 o ccm einer i obigen Huminsäurelösplg in o,66o(oiger Natronlauge werden mit';to'Tragant in i a'oiger wäßriger, hombgenef-Lösung versetzt. Bei Zugabe von 5 ccm 5 0 er Ferrosulfatlösung tritt nach Auffüllen 01 ig Z, der sauer reagierenden Lösung auf ioo ccm keine Ausfällung der Huminsäuren 4n. Erst bei mehrtägiger Einwirkungsdauer kommt es zur Abscheidung einer geringfügigen Huminsäuremen ge, die etwa i o °'o der zugefügten Huminsäure beträgt. Diese Abscheidung kann durch Zentrifugieren von der Lösung getrennt werden. Eine weitere Zersetzung der in dieser Weise ,erhaltenen Lösung tritt sodann auch bei längerer Aufbewahrung nicht mehr ein.
- 3. 1 o ccm einer i o`oigen Huminsäurelösung in o,66o;oiger Natronlauge werden mit o,6 g Caragheenschleim in i ooiger wäßriger, homogener Lösung versetzt. Bei Zugabe von 5 ccm 50 :oiger Ferrosulfatlösung tritt nach Auffüllen der sauer reagierenden Versuchslösung auf 100 ccm zunächst keine Ausfällung der Huminsäure ein. Erst bei mehrtägiger Einwirkung kommt es zur Abscheidung eines Teiles der Huminsäure, der etwa 3oofo der zugefügten Huminsäur° beträgt. Diese Abscheidung kann durch Zentrifugieren von der Lösung getrennt werden. Eine weitere Zersetzung der inelieser Weise erhaltenen Lösung tritt sodann auch bei längerer Aufbewahrung nicht mehr ein. An Stelle der Schwefelsäurelösung und der Ferrosulfatlösung lassen sich auch andere Säuren sowie sauer reagierende Salzlösungen et; gleichem Erfolg verwenden. Dit so er-.ltehen Produkte sind besonders für Bade-WM Aecke oder andere medizinische Zwecke geeignet.
- Verwendet man an Stelle der Caragheen-und Tragantlösungen unter Einhaltung der sonstigen Versuchsbedingungen destilliertes Wasser oder eine Lösung anderer häufig gebrauchter Stabilisatoren, wie Agar-Agar, Trockenehveiß, Saponin, Pektin, Gelatine, technisches Gummi, so tritt sofort nach Zugabe der Schwefelsäure oder der Ferrosulfatlösung eine vollständige Ausfällung der gesamten Huminsäuremenge ,ein, die sich in voluminösen, braunschwarzen Flocken rasch zu Boden setzt. Di° in dieser Weise erhaltenen Produkte sind für Badezwecke ,oder andere medizinisch.L Zwecke nicht geeignet.
Claims (1)
- PATENT AN SPIZUCii Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Lösung von freien Huminsäuren (Huminsäure, Fulvosäure und Hymatomelarlsäune o. dgl.), insbesondere für Bade- und medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß man den in bekannter Weise durch Extraktion von Torf mit Lauge erhaltenen Lösungen Tragant oder Caraghe`rischleim als Schutzkolloide zusetzt und sodann Säuren oder .saure Salze zufügt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110635A DE648485C (de) | 1933-08-19 | 1933-08-19 | Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische Zwecke |
| DES120792A DE650684C (de) | 1933-08-19 | 1935-12-12 | Verfahren zur Herstellung haltbarer, sauer reagierender Loesungen von freien Huminsaeuren |
| CH944368A CH483598A (de) | 1933-08-19 | 1968-06-24 | Leuchte mit einer Leuchtstofflampe mit einem abgedichteten Leuchtenkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110635A DE648485C (de) | 1933-08-19 | 1933-08-19 | Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648485C true DE648485C (de) | 1937-08-02 |
Family
ID=7530380
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES110635A Expired DE648485C (de) | 1933-08-19 | 1933-08-19 | Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648485C (de) |
-
1933
- 1933-08-19 DE DES110635A patent/DE648485C/de not_active Expired
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