DE648353C - Farbstoffmischungen - Google Patents

Farbstoffmischungen

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DE648353C
DE648353C DEI43187D DEI0043187D DE648353C DE 648353 C DE648353 C DE 648353C DE I43187 D DEI43187 D DE I43187D DE I0043187 D DEI0043187 D DE I0043187D DE 648353 C DE648353 C DE 648353C
Authority
DE
Germany
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dyes
vat
dye
ring system
dyeing
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Expired
Application number
DEI43187D
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English (en)
Inventor
Dr Joachim Mueller
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE648353C publication Critical patent/DE648353C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/24Anthraquinone dyes or anthracene nucleus containing vat dyes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/02General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes
    • D06P1/12General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using azo dyes prepared in situ

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Farbstoffmischungen Es ist bekannt, daß Mischtöne auf Geweben aller Art vielfach durch Belichten und andere Einflüsse eine ungünstige Änderung der Nuance erfahren, weil die weniger echte Komponente der Mischung sich verändert, z. B. ausbleicht. In manchen Fälfen kann man sogar beobachten, daß bei Mischtönen die Echtheitseigenschaften der echteren Komponente der Mischung durch- die weniger echte-Komponente vermindert werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß Farbstoffmischungen, die Küpenfarbstoffe mit dem Ringsystem ° und daneben solche, gelbep Farbstoffe oder Komponenten, von Entwicklungsfarbstoffen, die das Färben aus der -Küpe vertragen, enthalten, Färbungen liefern, die sich durch her-; vorragende Echtheitseigenschaften, insbesoudere bezüglich Licht- und Wetterechthei@_., auszeichnen. Farbstoffe mit dem angegebenen Ringsystem kann inan z. B. gemäß den Verfahren der Patentschriften 212 -.;1, 517 442, 52 0 876 und Zusätze 525 111, 533 500 usw. herstellen. Auch die aus diesen Farbstoffen. erhaltenen Substitutionsprodukte kommen in Frage.
  • Beim Färben mit den erwähnten Farbstoffmischungen kann man beispielsweise so verfahren, daß man die anzuwendenden Farbstoffe vor ihrem Gebrauch mischt und dann in üblicher Weise aus der Iiipe färbt. Dies ist natürlich nur so weit möglich, als die Farbstoffkomponenten, die das genannte Ringsystem nicht enthalten, das Färben aus der Küpe vertragen. In diesem Falle kann man auch so verfahren, daß man die Farbstoffe j erst in der Küpe mischt. Bei Verwendung von Farbstoffen, die durch Reduktionsmittel geschädigt werden, verfährt man zweckmäßig so, daß man das zu färbende Gewebe in an sich bekannter «"eise zunächst mit den das genannte Ringsystem enthaltenden Küpenfarbstoffen färbt und dann das Gewebe in einem besonderen Arbeitsgang mit den anderen Farbstoffkomponenten, beispielsweise mit sauren, basischen, substantiven Farbstoffen oder Entwicklungsfarbstoffen färbt. Sofern die Komponenten von Entwicklungsfarben das Färben aus der Küpe vertragen, kann man diese in Mischung mit den Farbstoffen mit dem genannten Ringsystem auf die Faser bringen und die Färbungen danach entwikkeln. An Stelle der das erwähnte Ringsystem enthaltenden Küpenfarbstoffe bzw. ihrer Substitutionsprodukte kann man auch deren beständige Leukoverbindungen, z. B. die Schwefelsäureester, verwenden, die in an sich bekannter Weise auf der Faser fixiert werden.
  • Es gelingt auf diese Weise, Fasern pflanzlicher Herkunft, einschließlich der regenerierten Cellulose, als auch Fasern tierischer Herkunft, z. B. `'olle und Seide, hervorragend echt zu färben. Man erzielt bereits bei Verwendung relativ geringer Mengen der das genannte Ringsystem enthaltenden Farbstoffe, z. B. i o (@) in der angewandten Mischung, eine erhebliche Verbesserung der Echtheitseigenschaften der Färbung. Besonders deutlich wird die Wirkung bei Mischungen, die mindestens 2o o o der das genannte Ringsystem enthaltenden Farbstoffe enthalten. Beispiel i Man mischt i Teil des nach dem Verfahren 'äe's,_,1'atents 212 471, Beispiel i, hergestellten ',.P'&bstoffes mit 2 Teilen Indanthrengelb #G F g1=, Schultz, Farbstofftabellen, 7. Auf-läge, Nr. 1286) und färbt in der üblichen Weise aus der Küpe. Gewünschtenfalls kann man das Mengenverhältnis der beiden Farbstoffe in weiten Grenzen variieren, wobei stets Färbungen von _hervorragender Echtheit erhalten werden. An Stelle von Indanthrengelb GF kann man beispielsweise die gemäß dem Verfahren der Patentschrift 469 oig oder 448 286 hergestellten gelben Küpenfarbstoffe oder Indanthrengoldorange G (vgl. S c h u 1 t z, Farbstofftabellen, 7. Auflage, Ur. 1245) verwenden.
  • Man kann auch die Mischungen der Küpenfarbstoffe erst in der Küpe herstellen. Schließlich kann man auch die entsprechenden haltbaren Leukoverbindungen der genannten Farbstoffe, z. B. ihre Leukoschwefelsäureester und ähnliche Verbindungen, vor der Verwendung oder auch im Färbebad mischen, worauf dann die Färbung in der üblichen Weise ausgeführt wird.
  • Will man eine Mischfärbung unter Verwendung eines der das genannte Ringsystem enthaltenden Küpenfarbstoffe und eines gegen Reduktionsmittel empfindlichen Farbstoffs, z. B. eines substantiven Farbstoffs, herstellen, so verfährt man zweckmäßig so, daß man das Gewebe zunächst mit dem Küpenfarbstoff in der Küpe färbt, worauf man das Gewebe in einem zureiten Bad mit dem substantiven Farbstoff färbt. Die erhaltene Färbung zeichnet sich durch eine sehr gute Lichtechtheit aus. Beispiel 2 Man färbt Baumwolle in der üblichen Weise mit dem gemäß- dem Verfahren des Patents 212 471, Beispiel i, hergestellten Küpenfarbstoff und überfärbt sodann die erhaltene Färbung mit einem basischen Farbstoff, z. B. Auramin O (vgl. S c h u I t z, Farbstofftabellen, 7. Auflage, Nr. 752), oder dem gelben Azofarbstoff aus diazotierter Dehydrothiotoluidinsulfonearbonsäure und Acetessigsäureanilid. Man erhält Färbungen, die sich durch eine sehr gute Lichtechtheit auszeichnen.
  • Will man mit Entwicklungsfarbstoffen überfärben, so klotzt man die erhaltene Färbung mit einer geeigneten Kupplungskomponente, z. B. )i-(acetoacetyl)-tolidid, und entwickelt dann die Färbung in der üblichen Weise, z. B. durch Behandlung mit einer Lösung des diazotierten o-Chloranilins.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Farbstoffmischungen, enthaltend Küpenfarbstoffe mit dem Ringsystem und daneben solche gelben Farbstoffe oder Komponenten von Entwicklungsfarbstoffen, die das Färben aus der Küpe vertragen, in Substanz. a. Weiterbildung-des-,Gegenstandes gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Farbstoffmi@chungen aus Nüpenfarbstoffen mit dem Ringsystem und beliebigen gelben Farbstoffen auf der Faser erzeugt werden.
DEI43187D 1931-12-06 1931-12-06 Farbstoffmischungen Expired DE648353C (de)

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