DE647086C - Vorrichtung zum Schutze des Oberleders an Schuhen - Google Patents

Vorrichtung zum Schutze des Oberleders an Schuhen

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DE647086C
DE647086C DEST54004D DEST054004D DE647086C DE 647086 C DE647086 C DE 647086C DE ST54004 D DEST54004 D DE ST54004D DE ST054004 D DEST054004 D DE ST054004D DE 647086 C DE647086 C DE 647086C
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Germany
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shoe
shoes
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upper leather
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DEST54004D
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PAUL STANEK
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PAUL STANEK
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/16Overshoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schutze des Oberleders an Schuhen Die Erfindung bezieht sich auf eine, Vorrichtung zum Schutze des Oberleders von Schuhen in Gestalt eines Schutzblattes, däs vermittels eines um Fußfessel, Fußspann und Fußgelenk geschlungenen Riemens fest an dem Fuß angeschnallt wird.
  • Es wird zum Schutze gegen die bei der Ausübung verschiedener Berufe auftretende Nässe, wie z. B. bei Fleischern, Köchen, Autoschlossern usw., getragen. Um ein gutes Anliegen derartiger Schutzblätter zu erzielen, ist bereits vorgeschlagen worden, den unteren Rand des Blattes als Wulst auszubilden und ihn in die zwischen dem Oberleder des Schuhes und der Laufsohle vorhandene Rille eingreifen zu lassen.
  • Die Erfindung verfolgt den gleichen Zweck und sieht ebenfalls die besondere Ausbildung des unteren Schutzblattrandes vor. Sie hat gegenüber, der bekannten Einrichtung den Vorteil, daß sie außer dem guten Sitz noch eine Verstellmöglichkeit hinsichtlich der ver= schiedenen Schuhgrößen gestattet. Gemäß der Erfindung ist der untere Rand des Schutzblattes mit einer Anzahl Löcher versehen, in denen wechselseitig ein Riemen eingezogen ist, der es ermöglicht, die Unterkante des Blattes scharf in die Rille .zwischen Schuhoberleder und *Laufsohle iemzuzvehen. Durch Einziehen von Knoten an den Riemenenden wird das Schutzblatt für die jeweilige Schuhgröße endgültig eingestellt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung schaubildlich in drei Ansichten dargestellt.
  • Abb. i zeigt 'eine Vorrichtung von der Seite gesehen und Abb, z dieselbe von vorn.
  • Abb. 3 zeigt die Seitenansicht einer anderen Ausführungsart.
  • Das Blatt a hat unten die ungefähre Form des Schuhoberteiles. Mit seiner Verlängerung nach oben und hinten umschließt es den Vorderschuh, den Knöchel und einen Teil der Wade gamaschenartig so, daß der Schuh und das untere Beinstück gegen jede Beschädigung durch Feuchtigkeit usw. geschützt ist. Am unteren Ende des Blattes a ist durch eine Anzahl in gleichem Abstand, angebrachter Löcher (äsen) b ein Riemen. c wechselseitig eingezogen, mit dem es möglich ist, die gesamte Unterkante des Blattes a so oinzuziehen, daß die Vorrichtung im angebrachten Zustande fest am Schuh sitzt und nicht verrutschen kann. An der einen Seite des gamaschenartigen hinteren Endes des Blattes ist ein Riemen d 'befestigt. Am anderen Ende befindet sich ein Schlitz oder reine Lasche e. An der Außenseite in Höhe der Fußhöhlung ist eine Dornenschnalle f für den Riemen d angebracht. ' Die Vorrichtung wird in Art einer Gamasche um Schuh und Fuß gelegt, die hinteren Enden zusammengelegt und der Riemen d durch den Schlitz oder die Lasche 2 gezogen. Der Riemen d wird sodann um die Fußfessel herum- und unter dem Fußgelenk. himveggeführt und mittels der Dornenschnalle. fest angezogen. Dadurch sitzt die Vorrichtung. am Fuße fest. Die Einstellung der Blattunter? kante mittels des Riemens c geschieht je nach ,der Schuhgröße und wird am geeignetsten durch Einziehen eines Knotens im Riemen für immer gleichmäßig festgestellt. Das gesamte Blatt a kann in der Mitte in Längsrichtung mit einem besonders aufgesetzten Lederstreifeng zur Versteifung versehen werden und in seinem Profil so gehalten sein, daß eine leichte Neigung nach dem Fuße zu vorbanden ist, die ein Umkippen des oberen Teiles nach vorn zu verhindert.
  • Eine andere Ausführungsform ist in Abb. 3 dargestellt. Hierbei ist das Blatta mit einem verstellbaren Steg Ir in Art eines Hosensteges versehen. An den beiden hinteren Enden des Blattes sind je nach der Höhe desselben die Teile einer oder mehrerer verstellbarer Leiterklappschnallen oder Dornenschnallen angebracht. Diese Vorrichtung wird einfach über den Fuß gezogen und die leiden Schnallenteile! geschlossen. Dadurch wird diese Vorrichteng gegen Verrutschen nach oben durch den Steg und seitlich durch die Schnallen gesichert.
  • ..Der wechselseitig durch die Löcher b eingezogene Riemen c bildet nach beiden Seiten wulstförm.ige, Ansätze. Die dabei nach innen liegenden fügen sich in die Rille zwischen Oberleder und Sohle des Schuhes ein, wodurch die Vorrichtung fest am Schuh sitzt.
  • Als Material für die Herstellung kommt in erster Linie Leder und Gummi in Betracht. Je nach Art und Verwendungszweck kann aber auch anderes geeignetes Material verwendet werden.

Claims (1)

  1. P ATLNTAN SPRL'CFI Vorrichtung zum Schutze des Oberleders an Schuhen, bestehend aus einem Schutzblatt, welches vermittels eines um Fußfessel, Fußspann und Fußgelenk geschlungenen Riemens fest an den Fuß geschnallt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Blattes (a) mit einer Anzahl Löcher (b) versehen ist, in denen wechselseitig ein Riemen (c) eingezogen ist und dessen Enden mit Knoten versehen sind.
DEST54004D 1935-10-13 1935-10-13 Vorrichtung zum Schutze des Oberleders an Schuhen Expired DE647086C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29609525U1 (de) * 1996-05-29 1996-08-22 Bader, Eugen, 86381 Krumbach Gamasche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29609525U1 (de) * 1996-05-29 1996-08-22 Bader, Eugen, 86381 Krumbach Gamasche

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