DE923110C - Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren - Google Patents
Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von PolsterwarenInfo
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- DE923110C DE923110C DEA14785A DEA0014785A DE923110C DE 923110 C DE923110 C DE 923110C DE A14785 A DEA14785 A DE A14785A DE A0014785 A DEA0014785 A DE A0014785A DE 923110 C DE923110 C DE 923110C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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Description
- Abheftverschnürung für die Spannpunkte von Polsterwaren Die Erfindung betrifft eine Abheftverschnürung für die Spannpunkte von Polsterwaren, die besonders für die Durchführung der Abheftung mittels mechanischer Hilfsmittel (Abheftmaschine) bestimmt ist. Die bekannte Abheftverschnürung besteht aus einer Fadenschlinge und zwei an deren Enden eingebundenen Scheibenkörpern, einem Gegenknopf und einer Abheftscheibe. Der Gegenknopf besitzt zwei Löcher, durch die je ein Ende der Fadenschlinge vor der Bildung des Knotens hindurchgeführt werden muß. Die so vorbereiteten Schlingen werden bei Verwendung einer Abheftmaschine mittels je einer Nadel durch das an dieser Stelle unter Druck gesetzte Polster hindurchgeschoben. Nach Rückgang der Nadel wurden nun die frei herausragenden Enden der Schlinge geknifft und eine mit einem Loch und einem breiten radialen Schlitz versehene Abheftscheibe übergeschoben. Darauf wird das freie Schlingenende nach beiden Seiten so entgegen dem Schlitz nach rückwärts über die Scheibe gestreift, daß der Schlingensteg und die nun hinter der Abheftscheibe liegende, den Schlingensteg umgreifende Schlinge in den Schlitz eingelagert und auf diese Weise festgelegt ist. Diese Einschlingung ist jedoch deswegen verhältnismäßig schwierig durchzuführen, weil das Schlingenende nur verhältnismäßig kurz herausragt und die Fingerspitzen in einer engen Stoffsenke des Polsters nur schwer hantieren können, um so mehr, wenn sie durch jahrelange Arbeit dick und ungelenk geworden sind.
- Die Erfindung erleichtert einerseits die Bildung der Schlinge, andererseits den Abheftvorgang und setzt die Arbeitszeit wesentlich herab. Das geschieht dadurch, daß als Abheftscheibe bzw. auch als Gegenknopf eine Knopfscheibe mit von den Löchern nach dem Rande hin offenen Schlitzen Verwendung findet, wobei jedoch die Schlitze entweder auf ihrer gesamten Länge oder aber mindestens an einer kurzen Strecke enger als die Fadenstärke bemessen sind und sich außerhalb dieser zur bequemen Einführung des Fadens fühlbar erweitern. Es ist nun nicht mehr nötig, am Ende der Fadenschlinge eine besondere Verschlingung durchzuführen, sondern man braucht nur den Knopf in seiner Ebene von seitwärts her über die gestrafften beiden Fadenstege zu schieben, die dann nicht wieder ungewollt aus den Löchern der Knopfscheibe herausspringen können. Auf diese Weise kann sowohl der Gegenknopf wie die Abheftscheibe in die Fadenschlinge eingehängt werden, die bereits vor Anbringung des Gegenknopfes in größeren Mengen zugeschnitten und geknotet werden kann, so daß die Gewähr für eine absolut gleiche Länge geboten ist.
- Einem Entgleiten nach dem Anbringen der Knopfscheiben kann dadurch begegnet werden, daß die Richtung der beiden Schlitze von einer durch die Lochmitten führenden Geraden unter einem geeigneten Winkel abweicht. - -Man kannferner an der .aIs Abheftscheibe wie als Gegenknopf dienenden Scheibe auf der Außenfläche Überhöhungen in Form von Rippen od. dgl. vorsehen, um auf diese Weise zu erreichen, daß die beiden Enden der Fadenschlinge nicht_ durch heftige Schläge mit dem Ausklopfer beim Reinigen des Polsters zerschlagen oder durch Berührung mit benachbarten Flächen zerrieben werden.
- Man kann endlich die Scheibe nachträglich mit einem ring- oder kappenförmigen Körper versehen, dessen aufgeschnittene seitliche Ränder beim Einschieben der Scheibe zur Seite ausweichen und dann mit einwärts gebogenen Hakenlappen das Herausgleiten der Scheibe unmöglich machen. Diese Maßnahme verhindert zugleich das Entgleiten -der beiden Fadenteile aus der Scheibe. Sie schützt aber auch die beiden Enden der Verschnürung gegen Zerstörung durch Schläge oder Reibung. Außerdem hat eine solche Kappe auch eine gewisse Zierwirkung, da ihr Farbton der Oberschicht des Polsterwerkes angeglichen werden kann. Die Kappe kann auch mit einem Stoffbelag versehen werden. Eine solche Kappe verhindert zugleich das Eindringen von Insekten, wie Motten oder Ungeziefer, und die Bildung von Brutstätten.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
- Fig. i zeigt ein Stück Polsterwerk, z.B. eineAuflage, Fig. 2 die Durchbildung einer Abheftstelle, Fig. 3 einen Gegenknopf bekannter Art, Fig.4 eine zur Verwendung bereite Abheftverschnürung, Fig. 5 bis 7 verschiedene Ausbildungen einer als Gegenknopf und Abheftscheibe verwendbaren Scheibe, Fig. 8 und 9 in größerem Maßstab dargestellte Abheftknöpfe mit ring- bzw. kappenförmiger Umhüllung.
- Die Abheftschlinge i ist an ihren beiden Enden in vorbestimmter Länge durch einen Knoten 2 fest geschlossen. Dabei kann zuvor der Gegenknopf 3 mit seinen beiden Löchern 3a aufgefädelt sein. Als Gegenknopf bzw. Abheftscheibe dient (Fig. 5 bis 7) eine "Scheibe 4 mit Löchern 4a, an die enger als die Stärke des Fadens bemessene Schlitze 4b anschließen, die nach dem Scheibenrand hin offen sind und sich nach dorthin zur Erleichterung der Einführung des Fadens erweitern. Sie können zwar in der Verbindungslinie der Löcher 4 verlaufen. Vorteilhafter jedoch ist es, sie so zu legen, daß sie mit dieser Verbindungslinie einen Winkel einschließen, so daß die beiden Fadenteile der Schlinge i nach dem Einhängen weniger leicht das Bestreben äußern, nach dorthin zu entgleiten. Es kann ratsam sein, zwischen dem Rand und den Löchern 4a eine besonders enge Stelle im Schlitz vorzusehen, durch die der Faden hindurchgezwängt werden muß.
- Um zu verhindern, daß der Bogen oder der Knoten der Schlinge i durch Schläge mit dem Klopfer oder Reibung zerstört wird, kann man seine Stärke überhöhende Rippen 4c an der Scheibe 4 vorsehen.
- Bei einer bevorzugtenAusführung-wird@.iber-die-Scheibe 4 nachträglich (Fig. 8 und 9) ein Ringkörper 5 geschoben, dessen Seitenwandung 5a ringsum Schlitze aufweist, so daß die die Scheibe auf ihrer. _ Unterseite - etwas umgreifenden Hakenlappen 5b beim Einschieben des Seitenkörpers vorübergehend federnd ausweichen und dann sie lagesichernd hintergreifen. Dieser kappenartige Körper läßt sich nachher kaum wieder entfernen und schützt die beiden Enden der Fadenschlinge i gegen Schläge und Reibung. Er kann mit einem, gegebenenfalls dem gleichen Stoff überzogen sein, der die Außenschicht 6 des Polsterwerkes bildet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abheftverschnürung für die Spannpunkte von Polsterwaren, bestehend aus einer Fadenschlinge und zwei an deren Enden eingebundenen Scheibenkörpern (Gegenknopf und Abheftscheibe), gekennzeichnet durch die Verwendung einer Knopfscheibe (4) mit zwei von den Löchern (4a) nach dem Rand hin offenen Schlitzen (4 b, 4b) als Abheftscheibe (3) bzw. auch Gegenknopf (4), wobei jedoch die Schlitze (4b) mindestens an einer kurzen Strecke enger als die Fadenstärke bemessen sind und sich außerhalb dieser zur bequemenFadeneinführung erweitern.
- 2. Abheftverschnürung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Scheibe (4) auf der Außenfläche Vorsprünge (4e) derart aufweist, daß der Bogen wie auch der Knoten (a) der Schlinge (y) gegen mechanische Beschädigungen geschützt in einer Senke liegen.
- 3. Abheftverschnürung nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe von einem Ringkörper (5) derart seitlich umgeben wird, daß ein Kranz federnder Hakenlappen (5a, 5b) beim überschieben ausweichend den Rand der Scheibe verrastend hintergreift und mit einer Ringfläche bzw. einer kappenförmigen Wandung die Außenfläche der Scheibe (4) abdeckt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA14785A DE923110C (de) | 1951-12-21 | 1951-12-21 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
| DEA21262A DE952685C (de) | 1951-12-21 | 1954-10-07 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA14785A DE923110C (de) | 1951-12-21 | 1951-12-21 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
| DEA21262A DE952685C (de) | 1951-12-21 | 1954-10-07 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE923110C true DE923110C (de) | 1955-02-03 |
Family
ID=32714439
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA14785A Expired DE923110C (de) | 1951-12-21 | 1951-12-21 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
| DEA21262A Expired DE952685C (de) | 1951-12-21 | 1954-10-07 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA21262A Expired DE952685C (de) | 1951-12-21 | 1954-10-07 | Abheftverschnuerung fuer die Spannpunkte von Polsterwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE923110C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046473B (de) * | 1957-01-10 | 1958-12-11 | Preckel & Waeltermann G M B H | Abheftfaden fuer Polsterungen |
| US3408105A (en) * | 1965-11-29 | 1968-10-29 | Gen Motors Corp | Seat button fastener |
-
1951
- 1951-12-21 DE DEA14785A patent/DE923110C/de not_active Expired
-
1954
- 1954-10-07 DE DEA21262A patent/DE952685C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046473B (de) * | 1957-01-10 | 1958-12-11 | Preckel & Waeltermann G M B H | Abheftfaden fuer Polsterungen |
| US3408105A (en) * | 1965-11-29 | 1968-10-29 | Gen Motors Corp | Seat button fastener |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE952685C (de) | 1956-11-22 |
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