DE645860C - Luftgeschwindigkeitsanzeiger mit einer Skala zum Anzeigen der Luftgeschwindigkeit ueber den Betriebsbereich des Anzeigegeraetes fuer mit einziehbarem Landegestell ausgeruestete Flugzeuge - Google Patents

Luftgeschwindigkeitsanzeiger mit einer Skala zum Anzeigen der Luftgeschwindigkeit ueber den Betriebsbereich des Anzeigegeraetes fuer mit einziehbarem Landegestell ausgeruestete Flugzeuge

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DE645860C
DE645860C DEP73268D DEP0073268D DE645860C DE 645860 C DE645860 C DE 645860C DE P73268 D DEP73268 D DE P73268D DE P0073268 D DEP0073268 D DE P0073268D DE 645860 C DE645860 C DE 645860C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/26Control or locking systems therefor
    • B64C25/28Control or locking systems therefor with indicating or warning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Indicating Measured Values (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Zeigerinstrumente und insbesondere solche für Flugzeuge, die mit einem einziehbaren Landungsgestell versehen sind.
Der eine Zweck der Erfindung besteht darin, eine neuartige, für ein mit einem einziehbaren Landungsgestell versehenes Flugzeug bestimmte Anzeigevorrichtung zu schaffen, die den Flugzeugführer auf die Stellung des einziehbaren Landungsgestelles aufmerksam macht, damit dieses nicht aus Versehen in einer unrichtigen Stellung gelassen wird. Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine neuartige Vorrichtung zu schaf-
IS fen, durch welche die betreffende Warnung durch ein Zeichen gegeben wird, das auf der vom Flugzeugführer-ständig beobachteten Instrumententafel sichtbar ist, so daß die betreffende neue Vorrichtung die Aufmerksamkeit des Flugzeugführers eher auf die Instrumententafel lenkt, statt· sie von dieser abzuhalten.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, einen mit einer neuartigen Vorrichtung · versehenen Luftgeschwindigkeitsanzeiger zu schaffen, wodurch die Aufmerksamkeit des Flugzeugführers auf denjenigen Geschwindigkeitsbereich der Skala des Luftgeschwindigkeitsanzeigers gelenkt wird, der unter den besonderen Flugbedingungen, beispielsweise beim Aufsteigen und beim Landen, am wichtigsten ist.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, eine neuartige Signalvorrichtung, die dem Flugzeugführer zeigt, ob das einziehbare Landungsgestell seines Flugzeuges eingezogen oder ausgestreckt ist, und besonders eine elektrisch betätigte Anzeigevorrichtung zu schaffen, die erst dann erregt und betätigt wird, um die ausgestreckte Stellung des Landungsgestelies anzuzeigen, wenn dieses die äußerste Streckstellung erreicht hat oder vollständig heruntergelassen worden ist, so daß der Flugzeugführer bestimmt weiß, daß er mit seinem Flugzeug sicher landen kann.
Ein anderer Zweck der Erfindung besteht darin, bei einem mit einem einziehbaren Landungsgestell versehenen Flugzeug eine neuartige Vereinigung von Teilen zu schaffen, zu welcher eine durch das Landungsgestell gesteuerte Kontaktvorrichtung, ein Luftgeschwindigkeitsanzeiger, ein Anzeiger für die Stellung des Landungsgestelles und ein das Zifferblatt bedeckender Schirm gehören, wo-
bei die beiden letztgenannten Teile im Gehäuse des Luftgeschwindigkeitsanzeigers angeordnet sind und dann betätigt werden, wenndie genannte Kontaktvorrichtung in Tätigkeit tritt.
Obige sowie andere Zwecke und Vorteile' der Erfindung ergeben sich weiter aus der'· nachstehenden ausführlichen Beschreibung einer in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung. Es ist jedoch ausdrücklich zu bemerken, daß diese Ausführungsform nur beispielsweise dargestellt ist und daß die Erfindung sich nicht auf dieselbe beschränkt, indem für den Schutzbereich derselben vor allem die am Schluß der Beschreibung aufgestellten Patentansprüche unter Berücksichtigung des Standes der Technik maßgebend sind.
In der Zeichnung sind gleiche Teile in allen Figuren mit gleichen Bezugsnummern bezeichnet.
Fig. ι ist eine Vorderansicht eines Luftgeschwindigkeitsanzeigers nach der Erfindung mit allen Signalen in der Anordnung, wie sie dem Flugzeugführer erscheinen können. Fig. 2 ist ein Aufriß, teilweise im Schnitt, des Luftgeschwindigkeitsanzeigers nach Fig. 1 mit nur demjenigen Teil der Anordnung, der nach der Erfindung ausgeführt ist. Fig. 3 zeigt die Art und Weise, wie der Anzeiger für die Stellung des Landungsgestelles im Gehäuse des Luftgeschwindigkeitsanzeigers angeordnet ist, wobei weitere Einzelheiten des Getriebes des Luftgeschwindigkeitsanzeigers der besseren Übersicht halber weggelassen sind.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Betätigungsmagnetspule mit der daran befestigten Führungseinrichtung und zeigt die Anordnung derselben im Gehäuse des Luftgeschwindigkeitsanzeigers.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht eines Teiles eines mit einem einziehbaren Landungsgestell versehenen Flugzeuges, dessen Flügel z. T. abgebrochen dargestellt sind, um die zur Steuerung dienende elektrische Kontaktvorrichtung zu zeigen.
Fig. 6 bis 10 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung und sind ähnliche, denen der Fig. 1 bis 5 entsprechende Ansichten.
Bei der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführungsform der Erfindung besteht die neuartige Anzeigevorrichtung nach der Erfindung aus einem Luftgeschwindigkeitsanzeiger 6 mit einem Zifferblatt 7, das mit einer Skala S versehen ist, ferner aus einem Stellungsanzeiger 9 für das Landungsgestell, einem das Zifferblatt bedeckenden Schirm 10, wobei der genannte Zeiger 9 und der Schirm 10 im Gehäuse 11 des Luftgeschwindigkeitsanzeigers angeordnet sind, und ferner aus einer elektrischen Kontaktvorrichtung, die vom Flug-'•zeug getragen wird (s. Fig. 5) und aus Kontakten 12, einer Kontaktscheibe 13, einer Magnetspule 14 und einer Stromquelle 15 besteht und durch das Landungsgestell des Flugzeuges betätigt werden kann (s. Fig. 5). Betrachtet man besonders Fig. 5, so sieht man, daß die elektrische Kontaktvorrichtung aus einem elektrischen Stromkreis 15" besteht, der selbst die elektrische Stromquelle 15, die Verbindungsleiter 15'' und 15', die Kontakte 12 und die Magnetspule 14 umfaßt. Die Kontakte 12 sind an einer beliebigen geeigneten Stelle des Flugzeuges angeordnet und so eingerichtet, daß sie, wenn das Landungsgestell eingezogen ist, durch irgendeinen Teil desselben geschlossen werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die Kontakte 12 im Flugzeugflügel an einer Stelle angeordnet, wo sie durch die an der Nabe des Landungsrades 16 befestigte Kontaktscheibe 13 dann geschlossen werden können, wenn das genannte Landungsrad in der in Fig. 5 gestrichelt gezeigten Weise in die eingezogene Stellung gebracht wird. Es ist selbstverständlich auch möglich, die genannte Kontaktvorrichtung an verschiedenen anderen Stellen des Flugzeuges anzubringen, wo eine ähnliche Zusammenwirkung derselben mit dem Landungsgestell erfolgen kann.
Die Magnetspule 14 ist im Gehäuse des Luftgeschwindigkeitsanzeigers angeordnet und mit einem beweglichen Kern oder Taueher 17 versehen, der selbst mit einer an demselben in beliebiger geeigneter Weise befestigten Führungsvorrichtung 18 versehen ist, die, wenn die Kontakte 12 geschlossen sind, durch die Magnetspule 14 gehoben werden kann. Die Führungsvorrichtung 18 besteht aus einem (J-förmigen Führungsstück 19, das auf einem Schenkel mit einer inneren rillen- oder gangartigen Führungsbahn 20 versehen ist und mit einer Rolle 21 zusammenwirkt. Auf dem anderen Schenkel des U-förmigen Führungsstückes ist eine Zahnstange 22 vorgesehen, die mit einem Triebrad 2}, zusammenwirkt, das diese Zahnstange dann betätigt, wenn der Taucher in die Magnetspule 14 hineingezogen wird. Das Triebrad 23 ist auf einer Muffe 24 angeordnet, die die Zeigerplatte 9 und den halbdurchsichtigen Schirm 10 trägt. Die genannte Platte 9 besitzt zwei Zeigerteile 25 und 26, die, wie Fig. 3 zeigt, die Aufschriften »Ein« und »Aus« tragen und abwechselnd gegenüber einer öffnung 2j des Zifferblattes 7 des Luftgeschwindigkeitsanzeigers 6 eingestellt werden können. Die Platte 9 ist auf der Muffe 24 so angeordnet, daß, wenn die Führungseinrichtung 18 durch die Magnetspule 14 gehoben wird, der
mit der Aufschrift »Ein« versehene Zeigerteil, während bei Aberregung der Magnetspule der mit der Aufschrift »Aus« versehene Teil in der Öffnung oder im Fenster 27 erscheint. Der S halbdurchsichtige Schirm 10 ist auf der Muffe 24 vor dem Zifferblatt 7 angeordnet und dreht sich zusammen mit dem Zeiger 9. Der Schirm 10 ist so· angeordnet, daß der genannte Schirm, wenn, der Zeiger 9 sich in der eingezogenen Stellung befindet, auf dem Zifferblatt 7 den der niedrigen Geschwindigkeit entsprechenden Teil der Skala 8 und, wenn der Zeiger 9 die ausgestreckte Stellung anzeigt, auf dieser Skala den der hohen Geschwindigkeit entsprechenden Teil verdeckt. Der genannte Schirm kann verschiedenartig ausgebildet sein und besteht zweckmäßig aus einem Sektor, um die Öffnung 27 nicht zu verdecken. Eine Welle 28r die einen Zeiger 29 trägt, erstreckt sich durch die Muffe 24 hindurch und ist dort befestigt, wo sie aus der Muffe 24 herausragt. Diese Welle 28 kann unabhängig von der Muffe 24 durch das (nicht dargestellte) Getriebe des Luftgeschwindigkeitsanzeigers gedreht werden.
Die Luftgeschwindigkeit wird gewöhnlich beim Aufsteigen und nach dem Loskommen vom Boden, ferner während der Fahrt und während des Gleitfluges beim Landen dtfrch den Führer sehr sorgfältig beobachtet. Beim Aufsteigen und beim Landen befindet sich das Landungsgestell des Flugzeuges in der ausgestreckten Stellung. In diesem Fall sind die Kontakte 12 offen, so daß die Magnetspule 14 aberregt ist und der Kern 17 dieser Magnetspule in seiner unteren Stellung liegt; infolgedessen befindet sich der mit der Aufschrift »Aus« versehene Teil 26 des Zeigers 9 in der Öffnung 27. Gleichzeitig wird der der hohen Geschwindigkeit entsprechende Teil der Skala 8 des Zifferblattes 7 durch den Schirm 10 verdeckt. Wenn höhere Geschwindigkeiten erreicht werden und das Landungsgestell eingezogen wird, so schließt die Kontaktscheibe 13 die Kontakte 12, so daß die Magnetspule 14 durch die Stromquelle 15 erregt und die Führungsvorrichtung 18 gehoben wird, was zur Folge hat, daß die Zahnstange 22 das Triebrad 23 antreibt und den Zeiger 9 in die Stellung bringt, die der eingezogenen Stellung des Landungsgestelles entspricht. Der Schirm ία wird gleichzeitig bewegt und verdeckt jetzt den der niedrigen Geschwindigkeit entsprechenden Teil der Skala 8 des Zi fferblattes 7, da es bei den höheren Geschwindigkeiten nicht nötig ist, daß die Aufmerksamkeit des Führers auf diesen Teil gelenkt wird.
Wenn die Geschwindigkeit des Flugzeuges verringert wird, beispielsweise wenn der Führer zu landen beabsichtigt, -und nachdem das Landungsgestell in die ausgestreckte Stellung gebracht worden ist, werden die Kontakte 12 geöffnet, wodurch die Magnetspule 14 aberregt wird und der Zeiger 9 sowie der Schirm 10 je durch ihr eigenes Gewicht und das des Kernes 17 in· die untere Stellung zurückgebracht werden.
In den Fig. 6 bis 10 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Fahne 9 dann, wenn die Magnetspule 14 erregt ist, in die »Aus«-Stellung gebracht wird und durch ihr eigenes Gewicht in die »Ein«-Stellung zurückkehrt. Durch diese Anordnung weiß der Flugzeugführer bestimmt, wenn die Fahne die Stellung »Aus« zeigt, daß das Landungsgestell völlig ausgestreckt ist: hierdurch wird verhindert, daß der Führer mit einem nicht völlig ausgestreckten Landungsgestell zu landen versucht. Zu diesem Zweck wird der Kontakt 13 nicht von der Nabe des Rades 16, sondern von einem Gewindestück 13« getragen, das mit der mit Gewinde versehenen Antriebswelle 13s zusammenwirkt, um den angelenkten Arm i3c nach außen und nach innen zu bewegen und hierdurch das Rad 16 des Landungsgestelles einzuziehen oder auszustrecken. Die Kontakte 12 befinden sich dann in einer solchen Stellung, daß sie neben dem angetriebenen Ende der Gewindewelle I3C liegen, so> daß der Kontakt 13 die Kontakte 12 erst 'dann schließt, wenn das Gewindestück 13s sich, wie Fig. 10 zeigt, in der äußersten Linksstellung befindet, wobei die Räder 16 dann in der vollständig ausgestreckten oder heruntergelassenen Stellung liegen, worauf der Stromkreis iSa geschlossen und die Magnetspule 14 erregt wird und den Taucher 17 einzieht, um die Zahnstange 22 und das Triebrad 23 zu betätigen, wie Fig. 7 und 9 zeigen. Der Teil »Aus« des Zeigers 9 wird dann in die Anzeigestellung gebracht, so daß er im Fenster 27 sichtbar wird. Bei dieser Ausführungsform dreht sich die Fahne 9 bei der Erregung der Magnetspule 14 entgegen dem Uhrzeigersinn statt im Uhrzeigersinn wie in den Fig. 1 bis 5, so daß . die Fahne 9 und der Schirm 10 sich beim Übergang von einer Stellung in die andere nur um ungefähr 1300 statt um 2300 drehen.
Während der Fahrt braucht auch die Batterie 15 keinen Strom zu liefern, da der Stromkreis I5a dann unterbrochen ist und erst dann geschlossen wird, wenn der Führer im Begriff steht, mit seinem Flugzeug zu landen, worauf er den Stromkreis nach dem Landen durch einen geeigneten (nicht dargestellten) Handschalter unterbrechen kann.
Aus' obigem geht nun hervor, "daß durch die Erfindung eine neuartige Vorrichtung geschaffen wird, durch die dem Führer eines Flugzeuges ständig durch ein sichtbares Zei-
cheii die Stellung des einziehbaren Landungsgestelles seines Flugzeuges kenntlich gemacht und ferner die Aufmerksamkeit des Führers auf den engeren Teil der Skala des Luftgeschwindigkeitsanzeigers gelenkt wird, der unter den veränderlichen Geschwindigkeitsbedingungen eine besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Wenn auch nur zwei Ausführungsformeii
ίο der Erfindung beschrieben und dargestellt wurden, so können jedoch an der Ausbildung und gegenseitigen Anordnung der Teile verschiedene Abänderungen, die sich für den Fachmann ohne weiteres ergeben, im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden. Aus diesem Grunde sind für die Bestimmung des Schutzbereiches der Erfindung vor allem die nachstehenden Patentansprüche unter Berücksichtigung des Standes der Technik maßgebend.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Luftgeschwindigkeitsanzeiger
    mit einer Skala zum Anzeigen der Luftgeschwindigkeit über den Betriebsbereich des Anzeigegerätes für mit einem einziehbaren Landegestell ausgerüstete Flugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß er nach Art eines Schirmes do") ausgebildete Mittel aufweist, die mit der Zeigerskala (8) zusammenarbeiten und in Übereinstimmung mit der Stellung des Landegestelles derart betätigt werden, daß ein Teil der Skala hervorgehoben wird, wenn das Landegestell ausgestreckt und ein anderer Teil hervorgehoben wird, wenn das Landegestell eingezogen ist.
  2. 2. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Schirm (IO) versehen ist, der den unteren Geschwindigkeitsbereich der Skala (8) hervorhebt, wenn das Landegestell ausgestreckt, und der den oberen Geschwindigkeitsbereich hervorhebt, wenn das Landegestell eingezogen ist.
  3. 3. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zifferblatt abdeckende Schirm do) halbdurchsichtig derart hergestellt ist, daß er den oberen Geschwindigkeitsbereich der Skala weniger sichtbar macht, wenn das Landegestell ausgestreckt ist, und daß er den unteren Geschwindigkeitsbereich dieser Skala weniger sichtbar macht, wenn das Landegestell eingezogen ist.
  4. 4. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichzeitig mit dem das Zifferblatt abdeckenden Schirm betätigte Hilfszeigervorrichtung (Q) vorgesehen ist, durch die angezeigt wird, ob das Landegestell ausgestreckt oder eingezogen ist.
  5. 5. Luftgeschwindigkeitsanzeiiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanzeigevorrichtung (9) dann, wenn der untere Geschwindigkeitsbereich der Skala (8) hervorgehoben wird, anzeigt, daß das Landegestell ausgestreckt ist, und daß sie dann, wenn der obere Geschwindigkeitsbereich der Skala (8) hervorgehoben wird, anzeigt, daß das Landegestell eingezogen ist.
  6. <>. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanzeigevorrichtung (9) in dem Zeigergehäuse di) angeordnet und durch eine in dem Zifferblatt (7) · dieses Zeigergehäuses vorgesehene öffnung (2~) sichtbar ist.
  7. 7. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanzeigevorrichtung (9) aus einer Platte aus zwei zweckentsprechend angeordneten Teilen (25, 26) besteht, die mit passenden Marken versehen sind, die abwechselnd durch die in dem Zifferblatt (7) vorgesehene Öffnung (2J) sichtbar gemacht werden, um deut-Hch dem Auge anzuzeigen, ob das Landegestell ausgestreckt oder eingezogen ist.
  8. 8. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (10) zum Abdecken des Zifferblattes und der Zeiger (9) zum Anzeigen der Stellung des Landegestelles mittels eines elektrischen Stromkreises (15") betätigt werden, indem eine Kontaktvorrichtung (12, 13) vorgesehen ist, die an dem Flugzeug angebracht und von dem Landegestell derart gesteuert wird, daß der Stromkreis geöffnet oder geschlossen wird.
  9. 9. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zifferblatt abdeckende Schirm (10) und der die Stellung des Landegestelles anzeigende Zeiger (9) auf einer Muffe (24) angebracht sind, no die die Zeigerwelle (28) des Instrumentes umschließt und sich unabhängig von ihr bewegt, wobei die Muffe mittels der Glieder (18,22,23) v°ii einer Spule (14, 17) angetrieben wird, die durch den elektrisehen Stromkreis (15°) erregbar ist, der von der durch das Landegestell betätigten Kontaktvorrichtung (12, 13) gesteuert wird.
  10. 10. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zifferblatt ab-
    deckende Schirm (ίο) und der die Stellung des Landegestelles anzeigende Zeiger (9) in einer Richtung durch die Spule (14, 17) und in der anderen Richtung durch die Schwerkraft bewegbar sind.
  11. 11. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach" den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung (12, 13), die die Bewegung des das Zifferblatt abdeckenden Schirmes (10) und den die Stellung des Landegestelles anzeigenden Zeiger (9) steuert, einen am Flugzeug befestigten Kontakt (12) und einen anderen, an dem Rade (16) des Landegestelles angebrachten Kontakt (13) aufweist, so daß diese Kontaktvorrichtung geschlossen wird, wenn das Landegestell vollständig eingezogen ist.
  12. 12. Luftgeschwindigkeitsanzeiger nach den Ansprüchen ι bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung (12, 13), die die Bewegung des das Zifferblatt abdeckenden Schirmes (10) und den die Stellung des Landegestelles anzeigenden Zeiger (9·) steuert, einen an dem Flugzeug befestigten Kontakt (12) und einen anderen Kontakt (13) aufweist, der an einem bewegbaren Gliede (13") der Landegestellvorrichtung angebracht ist, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die Kontaktvorrichtttnggeschlossen wird, wenn das Landegestell vollständig ausgestreckt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP73268D 1935-05-25 1936-05-26 Luftgeschwindigkeitsanzeiger mit einer Skala zum Anzeigen der Luftgeschwindigkeit ueber den Betriebsbereich des Anzeigegeraetes fuer mit einziehbarem Landegestell ausgeruestete Flugzeuge Expired DE645860C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110550191A (zh) * 2019-08-16 2019-12-10 西安飞机工业(集团)有限责任公司 一种飞机起落架位置指示机构及指示方法
CN113562167A (zh) * 2021-08-07 2021-10-29 中国航空工业集团公司沈阳飞机设计研究所 一种飞机起落架收放多位置监测装置

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