DE676940C - Anordnung an Kranen - Google Patents

Anordnung an Kranen

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Publication number
DE676940C
DE676940C DEA84850D DEA0084850D DE676940C DE 676940 C DE676940 C DE 676940C DE A84850 D DEA84850 D DE A84850D DE A0084850 D DEA0084850 D DE A0084850D DE 676940 C DE676940 C DE 676940C
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DE
Germany
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frame
cranes
arrangement according
crane
arrangement
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Expired
Application number
DEA84850D
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Schultze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE676940C publication Critical patent/DE676940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/12Arrangements of means for transmitting pneumatic, hydraulic, or electric power to movable parts of devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Anordnung an Kranen Sollen zwei Krane, die gewöhnlich jeder für sich arbeiten, besonders lange und schwere Lasten gemeinsam heben, so wird zwischen den beiden Führerständen eine elektrische Verbindung hergestellt, die beide Krane von jedem der beiden Führerstände aus in der üblichen feinstufigen Weise zu steuern gestattet. Die Verbindung wird in einfachster Weise durch ein. frei hängendes Kabel hergestellt, (las an dem einen Kran fest und am anderen lösbar befestigt ist. Man hat auch schon vorgeschlagen, zur Herstellung dieser elektrischen Verbindung zum Zwecke der Gleichsteuerung besondere Schleifleitungen längs der Kranbahn anzuordnen. Das ist aber ein sehr kostspieliger Vorschlag; denn die für einen solchen Betrieb in Frage kommenden Hallen weisen heute schon Längen bis zu 300 in auf, und das ergibt bei rund r o Schleifleitungen einen unerwünschten Aufwand an Geld und wertvollem Kupfer. Zu berücksichtigen ist dabei, daß die größte Länge der notwendigen Verbindungen heute noch nicht ganz 2o m beträgt; allerdings ist diese Verbindung nicht auf eine bestimmte Stelle der Hallenbahn beschränkt, sondern muß an jeder Stelle hergestellt werden können.
  • Die Erfindung bringt jene Fälle, in denen ein an sich gut brauchbares, frei hängendes. Kabel z. B. wegen des unvermeidlichen Durchganges oder aus anderen Gründen nicht gewünscht wird, eine geeignete Lösung dadurch, daß die zum gemeinsamen Betrieb notwendigen zusätzlichen Verbindungsleitungen als Schleifleitungen an einem Rahmen angebracht sind, der auf dem einen Kran in einer drehbaren Lagerung längs verschiebbar angeordnet ist.
  • Es ist bekannt, auf einem Kran einen feststehenden Rahmen mit Schleifleitungen anzubringen. ; aber diese dienen dabei nicht als Verbindungsleitungen für den gemeinsamen Betrieb zweier Krane, sondern als Stromabnehmer; durch die jeweils zwei längs der Kranfahrbahn angeordnete und an die Stromzuleitung angeschlossene Reihen von Kontaktstücken überbrückt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Auf den Kranfahrschienen F laufen die beiden KraneA und B; die gewöhnlich getrennt jeder für sich arbeiten. Der Kran A- beispielsweise trägt auf seinem Dach eine drehscheibenähnliche Anordnung D und E; in E ist in Rollen längs verschiebbar der frei selbsttragende Rahmen C gelagert, der die nebeneinander angeordneten .Schleifleitungen trägt. Abb. z zeigt die Seitenansicht, Abb. 2 die Draufsicht, wobei jeweils die eine Stellung stark ausgezeichnet, die andere dagegen nur gestrichelt ist.
  • Sollen beide Krane zusammen arbeiten, so wird zunächst der in Abb. z in der Längsrichtung des Kranes untergebrachte Rahmen mit seinem Führungsteil E auf der Grundplatte D um einen rechten Winkel gedreht; dann fährt der Kran B so weit an Kran A heran, daß Kran B und Rahmen C sich so weit wie dargestellt überschneiden. Der Kranführer von B befestigt nun den Rahmen C in irgendeiner geeigneten Weise an seinem Kran B und fährt seinen Kran B in die für den Betrieb notwendige Entfernung zurück, wobei sich der Rahmen C gegenüber dem Drehscheibengestell in .der Längsrichtung verschiebt. Darauf legt er die Bürstenbrücke, die am besten aufklappbar eingerichtet ist, auf die Schleifleitungen auf. Dann können beide Krane von jedem der beiden Krane aus gesteuert werden.
  • Der Übergang zur getrennten Arbeit findet in genau umgekehrter Reihenfolge statt; die Bürstenbrücke wird abgehoben, der Rahmen C in seinen Führungsteil F zurückgefahren, die Befestigung des Rahmens C an Kran B gelöst und der Führungsteil E reit dem Rahmen C in die Ruhestellung längs des Kranes A zurückgedreht.
  • Die vorstehend beschriebene Erfindung kann in besonders günstiger Weise noch nach Abb. 3 vervollkommnet werden. Danach ist der ausfahrbare Rahmen C mit einer Verzahnung Z1 versehen, die über die Zahnräder Z2, Z3 und Z4 beim Ausfahren des Rahmens C dessen Bewegung auf den Zeiger überträgt. !, Die Ruhelage des Rahmens, in der er auch gedreht wird, entspricht gleichzeitig der halben möglichen Ausladung. Letztere ist hier mit 2o m angenommen. Sobald der Rahmen C nach einer der beiden Seiten ausgefahren wird, wird der Zeiger J vor der Zahlenscheibe G gedreht und trifft nach irgendeinem Weg auf den von Hund je nach der gewünschten Arbeitsentfernung der beiden Krane ein-,.gestellten Zeiger H. Die beiden schwärz geeichneten Kontakte Q und N berühren sich und schließen einen Stromkreis für die Signaleinrichtung S, da der Umschalter U, der je eine Stellung für Einzelbetrieb und gemeinsamen Betrieb der Krane aufweist, noch in seiner Stellung für Einzelbetrieb steht. Dem Führer wird also angezeigt, wenn die gewünschte Entfernung der beiden Krane voneinander erreicht ist. Man kann statt einer Signaleinrichtung selbstverständlich auch die Stillsetzung unmittelbar steuern lassen. Der Umschalter U wird dann auf die Stellung für gemeinsamen Betrieb verstellt, wodurch die Signaleinrichtung abgeschaltet wird; der Umschalter U hat daneben noch andere Aufgaben,'vön denen hier nur die für das Verständnis der Erfindung wichtige verschiedene Schaltung der Selbstschalterspulen P1 und P2 der Kranschaltkästen dargestellt ist. Bei gemeinsamem Betrieb sind die beiden Steuerleitungen von P1 und P2 im Umschalter zusammengeschaltet; bei Einzelbetrieb dagegen ist diese Zusammenschaltung geöffnet, und jeder Kranschaltkasten kann in beliebiger Weise für sich gesteuert werden.
  • In der Stellung des Umschalters U für gemeinsamen Betrieb ist ein Betrieb der beiden Krane nur so lange möglich, als die beiden Kontakte an J und H miteinander in Berührung stehen. Die Kontakte sind so ausgebildet, daß nicht gleich bei geringfügigen Abstandsänderungen eine Abschaltung erfolgt, sondern erst, wenn eine solche einen bestimmten Wert überschreitet.
  • Es ist sehr vorteilhaft, daß bei dieser Anordnung der Zeiger J zu jeder Zeit den genauen Abstand der beiden Krane voneinander anzeigt,. d. h. sobald der andere Kran den Rahmen C übernommen und an sich befestigt hat: Man kann diese Anordnung auch noch zu einer weiteren Sicherheitsmaßnahme benutzen; wenn man in den Endstellungen des Rahmens C, also bei o/2o, einen Kontakt anbringt, der zusammen mit dem Kontakt an J eine sofortige Stillsetzung der beiden Krane bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung an Kranen, die getrennt oder gemeinsam arbeiten können, dadurch gekennzeichnet, däß die zum gemeinsamen Betrieb notwendigen zusätzlichen Verbindungsleitungen als Schleifleitungen an einem Rahmen angebracht sind, der auf dem einen Kran in einer drehbaren Lagerung längs verschiebbar angeordnet ist. a. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen nebeneinander angeordnet sind und die Schleifbürsten von oben auf ihnen schleifen. 3. Anordnung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifbürsten an einem gemeinsamen Träger angebracht sind, der seitlich aufklappbar eingerichtet ist. q.. Anordnung nach Anspruch z bis 3, gekennzeichnet durch eine Zahlenscheibe mit zwei Zeigern, von denen der eine von Hand auf den gewünschten Abstand der beiden Krane beim Zusammenarbeiten in voraus eingestellt und der andere in Abhängigkeit von der Ausladung des Rahmens verstellt wird. 5. Anordnung nach Anspruch r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß über Kontakte an den beiden Zeigern die Erreichung des gewünschten Abstandes überwacht und angezeigt wird. 6. Anordnung nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen besonderen Kontakt auf der Marke für die Endstellungen (o/ao) die sofortige Stillsetzung bewirkt wird, sobald der Rahmen und damit der Zeiger diese Endstellung erreicht hat.
DEA84850D 1937-11-16 1937-11-16 Anordnung an Kranen Expired DE676940C (de)

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