DE64552C - Kernformmaschine - Google Patents

Kernformmaschine

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Publication number
DE64552C
DE64552C DENDAT64552D DE64552DA DE64552C DE 64552 C DE64552 C DE 64552C DE NDAT64552 D DENDAT64552 D DE NDAT64552D DE 64552D A DE64552D A DE 64552DA DE 64552 C DE64552 C DE 64552C
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DE
Germany
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cans
supports
mold
mold walls
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64552D
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English (en)
Original Assignee
A. ZlLCH in Offenbach a. M., Mittelseestr. 46
Publication of DE64552C publication Critical patent/DE64552C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In dem Patent No. 60427 ist eine Kernformmaschine beschrieben, in welcher Formen (Kernkasten, Kernbüchsen) gebildet werden durch Verstellen einiger Formwände, welche dann durch einfache Auf- und Niederbewegung viel rascher entleert werden können als gewöhnliche Kernformen. Um diesen Vortheil auch bei gewöhnlichen Kernbüchsen, einerlei, ob dieselben aus Holz oder Metall gefertigt sind, zu benutzen, ist die in dem Patent No. 60427 beschriebene Maschine abgeändert, wie dies in beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt. In Fig. 3 ist ein Stück der Rückansicht, in Fig. 4 der Grundrifs dargestellt. Fig. 5 zeigt, wie auf der Maschine verschieden geformte Kernbüchsen eingespannt werden. In Fig. 6 und 7 sind Schnitte durch angesetzte Kernbüchsen dargestellt, um die Vorrichtung des Ansetzens zu zeigen.
Die meisten -in Giefsereien gebrauchten Büchsen, deren Gröfse und Form sich je nach den Objecten richtet, welche in einer Giefserei hergestellt werden, sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, statt des Sandkastens beim Haupt-Patent mit der Formwand k vereinigt. Zu jeder dieser Büchsen ist ein in dieselbe passender Boden und Träger T nöthig. Boden und Träger können aus einem Stück und aus Holz gefertigt sein, verbleiben auch stets in der Maschine, und sind so die Büchsen zur Aufnahme des Kernmaterials stets bereit.
Die Kerne werden hergestellt und die Kernbüchsen genau in derselben Weise wie beim Haupt-Patent entleert.
Der Vortheil der neuen Einrichtung liegt darin, dafs in einer grofsen Anzahl verschiedener Kernbüchsen Kerne ohne Weiteres hergestellt und durch Auf- und Niederbewegen der Formwände entleert werden können. Letzteres kann auch bei solchen Kernbüchsen, welche gröfser und unbegrenzt höher sind, angewendet werden.
Die Büchsen werden mit Ansatz je nach Form und Material in verschiedenen, an der Maschine angebrachten Nuthen befestigt, so dafs sie sich in der Höhenrichtung nicht verschieben können, Fig. 2, 4, 5, 6 und 7.
Im Grundrifs, Fig. 4, ist die Anordnung ersichtlich, und sind hier beliebige Kernbüchsen B1 B'2, bei der B1 in Fig. 6 und 7 im Schnitt dargestellt sind, eingezeichnet. Nöthig zu diesen Büchsen sind auch Boden und Träger T.
Büchsen, Boden und Träger leisten, nachdem sie sich zum Gebrauch in ihrer Lage befinden, dasselbe, wie die in der Maschine befindlichen und werden in derselben Weise bewegt.
Soll eine doppelt höhere Büchse B2 auf der Maschine entleert werden, so werden die Träger T mit dem in die zu verwendende Büchse passenden Boden bedeckt und die Büchse mit Ansatz an die Maschine angesetzt und mittelst Schraube d festgespannt. Der Kern wird dann so hergestellt unä die Büchse entleert, wie im

Claims (2)

  1. Patent No. 60427 angegeben; jedoch kann sich die Büchse nur so weit entleeren, als die Höheneinrichtung der Maschine ist.
    Durch jeden der beiden Träger werden nun die Stifte H in die Oeffnung G eingesteckt, wodurch die Formwand k und der Träger T dann verbunden sind und beim Heben der Formwände mit in die Höhe gehen; sodann werden zwei weitere Träger T1 T1 unter die ersteren gestellt. Dieser Zustand ist in Fig. 1 dargestellt, jedoch ohne die Büchse B'2. Durch eine zweite Abwärtsbewegung der Formwände wird die Büchse nun vollständig entleert, nachdem jedoch vorher der Stift H aus den Trägern entfernt worden ist. Bei noch höheren Büchsen wiederholt sich die Art der zweiten Entleerung. ■
    Da die Büchsen einen starken Druck in der Höhenrichtung beim Entleeren aushalten müssen, so ist, um Holzbüchsen verwenden zu können, ein sehr langer Ansatz nöthig, Fig. 6, während bei Metallbüchsen nur ein kurzer Ansatz erforderlich ist, Fig. 7. Die Formwand k ist nicht mehr durch Federn in der neuen Einrichtung, sondern in fester Führung mit dem Ständer verbunden. Durch Schneckenantrieb werden die Federn ersetzt, welcher Formwände, Boden und Träger in jeder beliebigen Lage hält und leichtes Auf- und Niederbewegen gestattet. Die ausschwenkbaren Träger T T bewegen sich nicht mehr in einem Zapfen, sondern können frei auf dem Boden der Maschine stehen.
    Metermafs und Anschlag werden auf dieselbe Art und gemeinsam benutzt.
    Pa τ en τ-An sprüche:
    ι. Eine Ausführungsform der durch Patent No. 60427 geschützten Kernformmaschine, gekennzeichnet durch die Anbringung einer beliebigen Anzahl von Kernbüchsen, die mit der Formwand (k) vereinigt, mit Boden und Trägern versehen und zur Aufnahme von Kernmaterial stets bereit sind und die in derselben Weise durch Auf- und Niederbewegen der Formwände entleert werden.
  2. 2. Bei den in. Anspruch 1. und im Patent No. 60427 gekennzeichneten Kernformmaschinen die Entleerung unbegrenzt höherer Büchsen durch mehrmaliges Auf- und Niederbewegen der Formwände nach jedesmaligem Feststellen der Träger (T T) und Unterstellen von Hülfsträgern (T1J.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64552D Kernformmaschine Expired - Lifetime DE64552C (de)

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