DE645278C - Webschaft - Google Patents

Webschaft

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DE645278C
DE645278C DEW97316D DEW0097316D DE645278C DE 645278 C DE645278 C DE 645278C DE W97316 D DEW97316 D DE W97316D DE W0097316 D DEW0097316 D DE W0097316D DE 645278 C DE645278 C DE 645278C
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DE
Germany
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heald
heald frame
end supports
shaft
strands
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
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    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0666Connection of frame parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webschaft Die Erfindung bezieht sich auf: Webschäfte, deren Schaftleisten durch starre Endstützen miteinander verbunden sind und deren Litzen auf an den Innenseiten der Schaftleisten befestigte Tragdrähte beweglich aufgereiht sind.
  • Solche Webschäfte haben den Nachteil, daß bei nicht gleichmäßigem Gang der Tritte, wodurch die Webschäfte aus ihrer gewöhnlichen Lage abgelenkt werden, die Kettenfäden in den Litzenaugen einer starken Reibung ausgesetzt «-erden und demzufolge häufig reißen. 'Man hat auch schon vorgeschlagen, die Endstützen zu unterteilen und den mittleren Teil aus Ketten zu bilden, die beim seitlichen Ausweichen der Litzen nachgeben können. Dadurch soll verhindert werden, daß die Litzen über die Endstützen hinaustreten. Aber auch hier können die Fäden reißen. Außerdem wird das Ausweichen der Endstützen und Litzen durch die Spannung der Zug- und Hebearme sehr erschwert. Ein weitererVorschlag ging dahin, die Litzen mittels Hanf- und Baumwollschlingen an den Schaftleisten zu befestigen, um ihr Ausweichen zur Seite sowie nach vorn und hinten zu erleichtern. Diese Schlingen sind aber sehr kostspielig und reißen häufig an den Enden der Schaftleisten infolge der zwischen den Schäften auftretenden Reibung.
  • Die aufgeführten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die die Schaftleisten miteinander verbindenden starren Endstützen mit den Schaftleisten durch Gelenke, z. B. Kugelgelenke, nach allen Richtungen hin schwenkbar verbunden sind. Bei einem solchen Webschaft können die Schaftleisten zusammen mit den Litzen, die auf an den Innenseiten der Schaftleisten befestigte Tragdrähte beweglich aufgereiht sind, nach allen Richtungen hin bequem verschwenkt werden, so daß die Kettenfäden besonders an den Enden der Webschäfte erheblich mehr als bei den bekannten Webschäften geschont werden. Der neue Webschaft läßt sich auch sehr einfach zerlegen, weil hierzu nur die Lberwurfmuttern der Kugelgelenke aDgeschraubt werden müssen.
  • Zum Abstellen eines Webstuhles bei Kettenfadenbruch ist schon vorgeschlagen worden, di; Schaftleisten gelenkig miteinander zu verbinden und die Litzen schlaufenförmig durch eine an der oberen Schaftleiste angeordnete Kontaktschiene so hllidurchzuführen, daß bei Kettenfadenbruch die betreffende Litze mit an den Seiten der oberen Schaftleiste befindliehen @ Kontaktschienen in Berührung kommt und auf diese Weise einen Stromkreis schließt. Dadurch, daß die Litzen die Schaftleistex umfassen, wird aber ein Ausschwenken der Schaftleisten nach vorn und hinten verhindert, weil hierbei jeweils alle Litzen mit einer der Kcntaktschienen in Berührung kommen und so den Webstuhl stillsetzen würden. Außerdem gestattet diese Anordnung nicht, die Litzen in versclviedener, praktisch vorkommender Teilung aufzureihen, weil die Teilung von den Löchern in der oberen Kontaktschiene abhängig ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. t die Vorderansicht eines Webschaftes nach der Erfindung, Abb. 2 die Seitenansicht dieses Webschaftes in ausgeschwenktem Zustand, Abb.3 die Vorderansicht dieses Webschaftes in seitlich verschwenktem Zustand, Abb.4 die Verbindung der Endstützen mit den Schaftleisten.
  • An den Schaftleisten a sind in Lagern b und Schaftreiternc die Tragdrähted für die Litzen e angeordnet. Die Endstützen f für die Schaftleisten a sind in dem gezeichneten Beispiel an den Enden mit Kugelköpfen g (Abb. 4) versehen, die in Pfannen h auf den Schaftleisten a gelagert sind und durch Überwurfmuttern i gehalten werden. Infolgedessen lassen sich die Schaftleistena zusammen mit den Litzen e nach vorn und hinten sowie nach der Seite beliebig verschwenken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webschaft, dessen Schaftleisten durch starre Endstützen miteinander verbunden sind und dessen Litzen auf an den Innenseiten der Schaftleisten befestigte Tragdrähte beweglich aufgereiht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Endstützen (f) mit den Schaftleisten (a) durch Gelenke (Kugelgelenke g, h, i) nach allen Richtungen hin schwenkbar verbunden sind.
DEW97316D Webschaft Expired DE645278C (de)

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