DE644885C - Verfahren zum Betriebe eines aus Waermekraftmaschine und elektrischem Generator bestehenden Aggregates - Google Patents
Verfahren zum Betriebe eines aus Waermekraftmaschine und elektrischem Generator bestehenden AggregatesInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. MAI 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 644885 KLASSE 201 GRUPPE 7
bestehenden Aggregates
Zusatz zum Patent 606359
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1931 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 28. August 1930.
Im Patent 606 359 ist ein insbesondere für Wärmekraftfahrzeuge mit elektrischer Kraftübertragung
geeignetes Aggregat aus Wärmekraftmaschine und elektrischem Generator beschrieben,
bei dem außer einer selbsttätigen Regelung des Generators auf annähernd konstante
Drehmomentaufnahme noch eine zusätzliche Regelung des Generators vorgesehen ist zum Ausgleich der sich bei der erstgenannten
Regelung ergebenden Abweichungen vom Sollwert. Hierdurch ist es möglich, den Wärmekraftmotor
über einen beliebig weiten Arbeitsbereich praktisch mit gleichbleibendem (Volllast-)
Drehmoment zu belasten.
Insbesondere im Bahnbetrieb ist es aber zuweilen notwendig, daß vom Verbrennungsmotor
vorübergehend eine Mehrleistung abgegeben wird, der Generator also auf ein größeres als das normale (Vollast-) Drehmoment
geregelt werden muß. Bei dieser Betriebsweise würde die im Hauptpatent geschützte Anordnung an und für sich
nicht den gewünschten Erfolg haben. Um diese auch für eine solche Betriebs-
Anordnung
weise geeignet zu machen, wird nach der Erfindung die zusätzliche Regelung so ausgebildet,
daß sie für gewünschte Mehr- bzw. Unterbelastungen des Wärmemotors einstellbar ist, so daß sie auch bei solchen Belastungen
richtig arbeitet. Im besonderen kann dies z. B. dadurch erreicht werden, daß die unmittelbar
zur Regelung dienenden Organe (ruhende, bewegliche Kontakte o. dgl.) der zusätzlichen
Regeleinrichtung gegen die den Regelimpuls gebenden Organe (Muffe des Fliehkraftreglers,
Reglergestänge, Solenoid ο. dgl.) verstellbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung schematisch. 1 ist der
Generator des Aggregates, 2 eine Erregerwicklung des Generators; die außer ihr vorhandene
z. B. stromabhängige Erregung mit Gegenverbundwirkung zur Einhaltung annähernd konstanter
Drehmomentaufnahme ist nicht gezeichnet. 3 ist ein Widerstand im Stromkreis der Erregerwicklung 2, dessen einzelne Stufen
an die ruhenden Kontakte 5 angeschlossen sind. 4 ist ein veränderbarer Widerstand im Er-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ing. Frans Würz in Wien.
regerkreis zur Einstellung der Generatorleistung. 15 ist ein beweglicher Kontakt, der
auf der Stange 14 verstellbar angeordnet ist und mit den Kontakten 5 zusammenarbeitet,·
10 bedeutet die Muffe eines Fliehkraftreglers!·', 11, 12. 13 ist das vom Regler zum Brennstoff'-·
ventil führende Gestänge.
Die gezeichnete Stellung des Kontaktes 15 entspräche z. B. dem Vollastbetrieb bei rich-
!o tiger Drehzahl des Wärmekraftmotors. Tritt
eine ungewollte Überlastung des Wärmekraftmotors auf, so daß seine Drehzahl sinkt, so
nimmt auch die Muffe 10 eine tiefere Stellung ein; der bewegliche Kontakt 15 geht auf den
nächsttieferen ruhenden Kontakt über, vom Widerstand 3 ist nun ein kleinerer Teil kurzgeschlossen. Die Erregung des Generators
wird geschwächt und somit das Drehmoment auf den gewünschten Wert heruntergesetzt.
Beim Betrieb mit einem anderen als dem normalen Vollastdrehmoment ist der Kontakt
15 zugleich gegenüber dem Gestänge 14 und 11 bzw. gegenüber der Reglermuffe 10
zti verstellen. Wird z. B. eine Mehrleistung vom Wärmekraftmotor für eine gewisse Zeit
verlangt, der also eine tiefere Muffenstellung entspricht, so ist der Kontakt 15 so zu verstellen,
daß er trotz der tieferen Muffenstellung bei der zugehörigen Drehzahl wieder mit
demselben Kontakt zusammenspielt wie bei Vollastbetrieb oder einem sonst für diesen Fall
gewünschten Kontakt, also im allgemeinen nach aufwärts gegen die Reglermuffe zu. Umgekehrt
ist bei Einstellung von Unterbelastung des Wärmemotors der Kontakt 15 auf der
Stange 14 zugleich nach ab;värts zu verstellen. Es könnten natürlich ebenso der Kontakt 15
auf der Stange 14 fest angeordnet und die ruhenden Kontakte 5 bzw. fieren Träger entsprechend
verstellbar sein oder, was dasselbe bedeutet, es können auch die Anschlüsse der Kontakte 5 an den Widerstand 3 entsprechend
umschaltbar sein. Letztere Anordnung läßt in besonders günstiger Weise die Umstellung der
zusätzlichen Regelanordnung auf die verschiedenen Belastungszustände des Wärmemotors
am Führerstand zu, indem die Anschlußleitungen von den Kontakten und den Widerständen
zu einem Umschalter am Führerstand geführt sind. Statt eines Fliehkraftreglers könnte ebenso auch ein von einer Tachometerdynamo
gespeistes Solenoid ο. dgl. zur Steuerung des beweglichen Kontaktes 1 5 dienen, und
ebenso könnten statt des Ein-und Ausschaltens von Teilen des Widerstandes 3 auch Teile der
Erregerwicklung oder gegebenenfalls einer stromabhängigen Erregung (Gegenverbundwicklung)
überbrückt bzw. eingeschaltet werden.
Zweckmäßig kann die Verstellung der .Kontakte bzw. die Verlegung der Kontakt-•
anschlüsse zwangsläufig mit der zwecks Änderung der Leistung vorzunehmenden Änderung
der Erregung des Generators, also zugleich z. B. mit der Verstellung des Widerstandes 4,
erfolgen.
Claims (4)
- Patentansprüche:
- i. Verfahren zum Betriebe eines aus Wärmekraftmaschine und elektrischem Generator bestehenden Aggregats mit selbsttätiger Regelung des Generators auf annähernd konstante Drehmomentaufnahme und zusätzlicher Regelung 'des Generators zum Ausgleich der sich bei der erstgenannten Regelung ergebenden Abweichungen vom Sollwert nach Patent 606 359, dadurch gekennzeichnet, daß bei Änderung der Belastung des Wärmemotors (Änderung des Motordrehmomentes) zugleich das Abhängigkeitsverhältnis zwischen den elektrischen Steuerorganen (Steuerkontakte 5,15, Steuerwiderstand 3) der zusätzlichen Generatorregelung und den zugehörigen, den Regelimpuls gebenden Organen (Reglermuffe 10) derart geändert wird, daß auch bei geänderter Motorbelastung ein richtiges Arbeiten der zusätzlichen Regelung erzielt wird. ■ 2. Anordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Steuerorgane (Kontakte 5 oder 15) der zusätzlichen Regeleinrichtung gegenüber den den Regelimpuls gebenden Teilen (Reglermuffe 10, Reglergestänge 11, 12, 13, Solenoid ο. dgl.) betriebsmäßig verstellbar angeordnet sind.
- 3. Anordnung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse zwischen den Steuerkon- 1Oo takten (5) und den Steuerwiderständen (3) der zusätzlichen Regelung, vorzugsweise vom Führerstand aus, umschaltbar sind.
- 4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung der Kontakte (5, 15) der zusätzlichen Regeleinrichtung bzw. die Umschalteinrichtung der Kontaktanschlüsse mit der Steuervorrichtung (4) im Erregerkreis des Generators verbunden ist, so daß das Verstellen oder Umschalten der Kontakte zwangsläufig mit der Belastungsänderung des Wärmemotors erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT644885X | 1930-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644885C true DE644885C (de) | 1937-05-14 |
Family
ID=3678075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES96957D Expired DE644885C (de) | 1930-12-02 | 1931-02-26 | Verfahren zum Betriebe eines aus Waermekraftmaschine und elektrischem Generator bestehenden Aggregates |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644885C (de) |
-
1931
- 1931-02-26 DE DES96957D patent/DE644885C/de not_active Expired
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