DE64201C - Fadenheftmaschine - Google Patents

Fadenheftmaschine

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DE64201C
DE64201C DENDAT64201D DE64201DC DE64201C DE 64201 C DE64201 C DE 64201C DE NDAT64201 D DENDAT64201 D DE NDAT64201D DE 64201D C DE64201D C DE 64201DC DE 64201 C DE64201 C DE 64201C
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DE
Germany
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needles
needle
sewing machine
thread
threads
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Active
Application number
DENDAT64201D
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English (en)
Original Assignee
J. NASCH in London E., Whitechapel Road 251, England
Publication of DE64201C publication Critical patent/DE64201C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Bei vorliegender Fadenheftmaschine ist jede einzelne Heftnadel auf einer besonderen Nadelschiene montirt, die sich unabhängig von den andern Schienen auf einem Arm oder Hebel bewegt, der lose auf einer Tragwelle sitzt. Die Nadeln erhalten durch Excenter oder Kammscheiben , die sich gegen die vorgenannten Arme oder Hebel anlegen und von Hand, Fufs oder Maschinenkraft bewegt werden, eine Hin - und . Herverschiebung. Die Nadeln erhalten Haken an den mit Augen versehenen Spitzen. Vor den Nadelschienen sind Schleifenöffner angebracht, welche sich von rechts nach links nnd zurück bewegen, und welche die . Fäden aus einem Nadelauge auf den Haken der gegenüberliegenden Nadel bringen, um nach Einführung eines weiteren Fadens in den Haken den Stich zu bilden. Das Bett oder die Stichplatte kann selbstthätig durch ein Schneckenrad verstellt werden, um jedes aufgelegte Blatt in die genaue Stichhöhe zu bringen. Der Zufuhrtisch, der die einzelnen Blätter trägt, kann gleichfalls selbstthätig bewegt werden, um bei jeder Umdrehung der Maschine ein Blatt auf die Maschine zu bringen, dasselbe niederzudrücken und in richtiger Lage zu halten, bis es festgeheftet ist.
In Fig. ι ist die betreffende Maschine im Grundrifs dargestellt, und zwar arbeitet dieselbe mit drei Fäden; es können aber beliebig mehr Fäden benutzt werden, sobald man entsprechend mehr Nadeln anwendet. Fig. 2 ist eine Endansicht, Fig. 3 eine Ansicht von hinten und Fig. 4 ein Grundrifs von unten gesehen. Fig. 5, 6 und 7 zeigen die verschiedenen Nadelstellungen während der Stichbildung. Fig. 8 und 9 sind in gröfserem Mafsstabe Ansichten der obengenannten Hakennadel.
α sind die Nadeln, b die Nadelschienen, c die Arme, die einerseits an den Schienen b befestigt sind und mit dem ande'ren Ende auf die Welle d wirken, e sind Kämme, die auf der Hauptwelle f sitzen, und welche, wie Fig. 2 . zeigt, gegen die Arme c wirken und denselben eine Vorwärtsbewegung ertheilen, während die Federn g den Rücklauf der Arme bewirken. Die Hauptwelle erhält ihre Bewegung von der Welle des Schwungrades h vermittelst Zwischenwellen ik und konischer Räder /w, Fig. 2 und 3, Die Schleifenöffner η werden von Stangen 0 getragen, die in Lagern ρ gleiten. Die Aufsenenden von 0 sind durch Querarme q an Wellen r befestigt und erhalten eine seitliche Bewegung durch die Hebel und Stangen r'r2, welche von der Zwischenwelle k durch Kämme rB getrieben werden (Fig. 4). Mit jeder Stange 0 ist ein Arm s verbunden, -dessen Ende s1 bei jeder Umdrehung der Maschine durch einen bei if1 drehbar gelagerten Hebel t niedergedrückt wird; letzterer wird durch einen Kamm u getrieben, der auf der Welle / festsitzt. Durch diese Einrichtung werden die Schleifenöffner η in dem Augenblick ein wenig niedergedrückt, wo der Faden vom Oeffher auf den Haken einer Nadel abgelegt wird, und hierdurch der Faden in das Maul des Hakens geprefst. Eine Feder s2 führt jeden Oeffher wieder in die Anfangslage zurück. Damit die Nadel sich leicht von der Schleife trennt, erhält sie eine geringe Drehung, indem Zähne, die am Ende der zugehörigen Schiene b sitzen, in eine gezahnte Stange ν
einfassen, der eine Hin- und Herbewegung durch einen Kamm Vs, Hebel v1 und Feder v2 gegeben wird (Fig. 3 und 4).
Um den Faden zu spannen, werden die Arme w benutzt, die sich bei jvl drehen. Diese Arme werden bei jeder Umdrehung der Maschine durch Hebel n>'2 gehoben, die durch die Kämme η>ζ beeinflufst werden, χ sind Fadenspulen, von denen aus die Fäden durch Spanner y und durch Bohrungen ^1 der Frontplatte ^ geführt werden. Jeder Faden geht dann weiter durch eine Oese ^2 und zum Arm w und dann abwärts durch eine Oese ^3 zum Nadelauge.
Aus Fig. 5, 6 und 7 sind die wesentlichsten Stellungen der Nadel und der Schleifenöffner während der Nachbildung erkennbar.
Beim Beginn der Arbeit haben die Theile die Stellung der Fig. 5. Die Nadeln 1 und 3 durchstechen die Signatur und der Oeffner 6 kommt in die Stellung Fig. 6. Beide Oeffner gehen dann in gleicher Richtung vorwärts und nehmen die Fäden von den Nadeln 1 und 3 zu den Haken der Nadeln 2 und 4, die mittlerweile die zu heftende Signatur durchstochen haben, während die Nadeln 1 und 3 in die Stellung Fig. 7 gegangen sind. Die Oeffner 6 und 7 nehmen dann die in punktirten Linien gezeichnete Stellung ein, heben die Fäden ab und lassen sie auf den Haken 2 und 4. Die letzteren kehren darauf zurück und nehmen die Fäden mit, während die Oeffner die Stellung Fig. 5 wieder einnehmen.. Nun wird eine neue Signatur zugeführt, die Nadeln 3 und 5 durchstechen dieselbe und die Oeffner tragen die Fäden aus diesen Nadeln auf die Haken 2 und 4. Die letzteren tragen noch die Fäden der ersten Signatur, welche von den Nadeln 1 und 3 daraufgebracht sind. Die Nadeln 2 und 4 kehren dann mit beiden Fäden zurück, von denen dabei der eine abfällt und mit dem anderen eine Schlinge bildet. Die nach einander zugeführten Signaturen werden (Fig. 10 und 11) auf verschiedenen Stellen durchstochen und geheftet, wodurch der Buchrücken dünner wird als bei den bisher bekannten Heftmaschinen, welche meist an der gleichen Stelle heften.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüch:
    Eine Fadenheftmaschine, bei welcher die einzelnen Nadeln auf getrennten Schienen angeordnet sind, die von einander unabhängig durch drehbare Arme bewegt werden, wobei die Nadeln sowohl mit Augen an der Spitze, als auch mit Haken versehen sind, in welche die Fäden abwechselnd durch besondere Schleifenöffner eingelegt werden.
    Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64201D Fadenheftmaschine Active DE64201C (de)

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