DE641233C - Anschlagvorrichtung fuer Riemenverbinder - Google Patents

Anschlagvorrichtung fuer Riemenverbinder

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DE641233C
DE641233C DEB157310D DEB0157310D DE641233C DE 641233 C DE641233 C DE 641233C DE B157310 D DEB157310 D DE B157310D DE B0157310 D DEB0157310 D DE B0157310D DE 641233 C DE641233 C DE 641233C
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DEB157310D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die-Erfindung bezieht sich auf eine solche Anschlagvorrichtung für Riemenverbinder aus V-förmigen Drahtklammern, welche aus zwei gegeneinander schwenkbaren Preßbacken und S einem dazwischen angeordneten Führungsund Haltekamm, für die Klammer Scheitel besteht. Von bereits bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand einerseits durch das Vorhanden- sein eines gleichzeitig als Füh'rungs- und Haltekamm für die Klammerscheitel ausgebildeten Gelenkbolzens, anderseits durch eine neuartige Lagerung oder Führung der Preßbacken an diesem Gelenkbolzen. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung fassen die beiden Preßbacken mit >gegeneinandergekehr; ten Pfannen um einen runden, mit. Ausnehmungen zur Aufnahme der Klammerscheitel versehenen Bolzen herum, wobei sie mittels einer oder zweier Federn, welche unterhalb der Bolzenachse an rückwärtigen Verlängerungen der Preßbacken angreifen, in der Offenstellung gehalten werden. Beim Eintreiben der Drahtklammern gleiten die anfangs mit ihren Pfannen am Bdlzen anliegen-• den Backen auf diesem, wohingegen sie zum Schluß der Bewegung um ihre oberen Pfannenkanten unter Lüften ihrer Pfannenflächen vom Bolzenumfang bis~ zur Parallelstellung ihrer Druckflächen schwenken.
Die Anschlagvorrichtung nach der Erfindting zeichnet sich zunächst durch große bauliche Einfachheit aus, und zwar ergibt sich diese Einfachheit einerseits daraus, daß der bisher neben dem Gelenkbolzen erforderliche besondere Haltekamm fortfällt, anderseits aus der neuartigen Pfannenlagerung der Preßbacken.1 Weiterhin wird die Handhabung erleichtert^und die Arbeitsweise der Vorrichtung verbessert. Dadurch, daß der Haltekamm vom Gelenkzapfen gebildet wird, steht er stets genau auf Mitte des Backenmaules, wodurch das ordnungsmäßige Einführen der Klammern in den Kamm erleichtert wird. Wegen der neuartigen Führung und Bewegung der Preßbacken können diese so ausgebildetet werden, daß ihre Backenflächen im geöffneten Zustand und während? des 'ersten Teiles de'r Gegeneinanderbewegung radial zum Gelenkbolzen stehen, und es kann gleichzeitig der vom Bolzen gebildete Kamm so angeordnet werden, daß die in den Kamm eingesetzten Klammern. mit ihren Schenkeln ebenfalls radial zum Bolzen stehen. Das Jiat den Vorteil·, daß sich beim Schließen der Backen aus dem Druck der gegeneinandergeneigten Backenflächen auf die ebenfalls gegeneinandergeneigten Klammerschenkel eine nach außen gerichtete Druckkomponente ergibt, durch welche die Klammern so weit auswärts verschoben werden, daß sie mit ihrem Scheitel dicht an den in den Führungskamm eingesteckten Stift gedrückt werden, so daß alle Klammern gleich tief in der Vorrichtung sitzen. Das bisher notwendige Ausrichten der Klammern durch einen sogenannten Keil-
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Verschluß ist also entbehrlich. Weiterhin hat die radiale Anordnung der Backenflächen in Verbindung damit, daß der Führungskamm genau auf Mitte des Backenmaules steht, den Vorteil, daß die Schenkel der Verbinderklaiji mern beim Schließen des Backenmaules vüj beiden Seiten her gleichmäßig gegeneinandergebogen und dann ihre Einschlagspitzen gleichmäßig und genau in der vorgeschriebenen Richtung in den Riemen eingetrieben werden.
Um den Klammern beim Einschlagen außer der Führung durch den vom Gelenkbolzen gebildeten Kamm noch eine zusätzliehe Führung zu geben, können die Druckflächen der Preßbacken bei der neuen Vorrichtung mit parallel zu den Schenkeln der Verbinderklammern verlaufenden feinen Riefen oder Rillen versehen sein. Hierdurch erhalten die Klammerschenkel bis an ihre Einschlagspitzen eine gute Führung, so daß ein seitliches Abbiegen, oder Schrägstellen der Schenkel während des Anschlagens der Klammern nicht vorkommen kann, die Klammern also stets so angeschlagen werden, daß die Schenkel der benachbarten Klammern genau parallel liegen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung mit teilweisem Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung im geöffneten Zustand und
Fig. 4 einen Querschnitt im geschlossenen Zustand. Dabei sind die Fig. 1 und 2 in verkleinertem Maßstabe und die Fig. 3 und 4 in etwa natürlicher Größe ausgeführt. Die Vorrichtung besteht aus zwei Preßbacken α und einem verhältnismäßig dicken zylindrischen Gelenkbolzen b. Die beiden Backens sind je mit einer darin ausgesparten rinnenförmigen Pfanne c von kreisabschnittförmigem Querschnitt versehen, mit welcher sie den Bolzend von entgegengesetzten Seiten her umfassen. Die Breite der Pfannen c ist dabei kleiner als der Durchmesser des Bolzens, so daß jede Pfanne den Bolzen auf weniger als dem halben Bolzenumfang umgreift. Die beiden Preßbacken a werden mit ihren rinnenförmigen Pfannen c an den Bolzen angedrückt, und zwar mit Hilfe von zwei unterhalb des Bolzens b an den Enden der Backen α vorgesehenen U-förmigen Blattfedern d, die mit ihren einwärts gebogenen Schenkelenden an beispielsweise stiftförmigen Ansätzen / angreifen, welche unterhalb der Achse des Gelenkbolzens b an den Backen a vorgesehen sind. Die Federnd drücken die Backen α nicht nur an den Bolzen b an, sondern sie drehen die Backen zugleich in die in Fig. 3 gezeichnete Offenstellung, in welcher die unteren Längsränder der Pfannen c aneinanderstoßen. Unten an den Backen a J „sind dabei zwei aus Leisten bestehende Anschläge g· vorgesehen, die in der Offenstellung j 'der Backen aneinander oder an einem dazwischen angeordneten Ansatz h des Gelenkbolzens b anliegen. Diese Anschläge verhindem, daß die Backen über die in Fig. 3 gezeigte Offenstellung hinausbewegt werden, was beim Fehlen der Anschläge dadurch möglich wäre, daß die Backen sich unter dem Druck der Federnd! um die unteren Längskanten ihrer Pfannen c drehen, wobei die Pfannen sich vom Bolzen & abheben würden. Der Gelenkbolzen b besteht aus einem zylindrischen Teil, der an seiner oberen Längsseite eine durchlaufende Nut£ enthält, deren Querschnitt dem Scheitel der Verbinderklammern entspricht. Der Bolzen ist von einem schließend auf ihm sitzenden Rohr η umgeben, das an der Stelle, wo sich im Bolzen die Längsnut k befindet, in regelmäßigen Abständen angeordnete Querschlitze m aufweist, deren lichte Weite der Dicke der Verbinderklammern entspricht. Das Rohr« ist durch zylindrisches Biegen eines Blechstreifens gebildet, dessen Ränder radial nach außen gebogen und miteinander vernietet sind. Die Ränder bilden dabei den obenerwähnten, zwischen den Anschlägeng· der Backen liegenden Ansatz h des Gelenkbolzens. Der am Gelenkbolzen b gebildete Führungskamm ist so angeordnet, daß die ordnungsmäßig darin eingesetzten Verbinderklammern mit ihren Schenkeln radial zum Gelenkbolzen stehen, also die gleiche Stellung haben wie die Druckflächen der Preßbacken a.
Der untere Ansatz h, welcher bei geöffneten Backen zwischen den durch die Federn d daran angedrückten Anschlägen der Backens liegt, hält den Führungskamm bei geöffneter Vorrichtung auf der Mitte des von den Bakken« gebildeten Mauls. Um den Führungskamm auch während der Schließbewegung der Backen auf Mitte zu halten, sind an der Unterseite des Gelenkbolzens b zwei radial stehende Stifte ο ,vorgesehen, welche durch Löcher in den Scheitelteilen der beiden Blattfedernd hindurchgreifen (Fig. 4). Die Federn d sind durch die Stifte ο gegen Wandern in der Längsrichtung der Vorrichtung gesichert. Die Stifte ο sind am unteren Ende mit einem Kopfo1 versehen, an welche die Scheitelteile der Federnd bei geöffneter Vorrichtung anschlagen.
Die in die Vorrichtung eingelegten Verbinderklammern/? werden durch einen in den Führungskamm eingesetzten zylindrischen Stift q festgelegt. Das Schließen der Klam-
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mern erfolgt durch Zusammendrücken der Backen im Schraubstock. Sobald bei der Schließbewegung der Backend die den Scheiteln benachbarten oder inneren Enden der ■ 5 Klammerschenkel am Riemenender anliegen (strichpunktierte · Stellung der Backen in Fig. 4), findet eine selbsttätige Verlegung des Drehpunktes der Backen statt, und zwar drehen sich die Backen alsdann unter Abheben ihrer Lagerpfannen c vom Bolzen b um die inneren Ränder ihrer Backenflächen; wobei ihre Druckflächen nach und nach in eine parallele Stellung gelangen. Während des Anschlagens der Klammern erhalten deren Schenkel· durch die Rillen oder Riefen I in den Preßbacken auf ihrer ganzen Länge eine gute seitliche Führung, so daß ein Schiefstellen oder seitliches Verbiegen der Klammerschenkel nicht vorkommen kann. Die
ao Rillen oder Riefen i haben eine kleinere Teilung als der Führungskamm, so daß zahlreiche feine Rillen oder Riefen vorhanden Sind, was den Vorteil hat, daß die Riefen in den Backen nicht genau auf die Lücken des Führungskammes eingestellt zu sein brauchen.
Um' die Vorrichtung besonders dafür geeignet zu machen, Verbinderklammern an Riemen von größerer Breite anzuschlagen, als die Länge der Preßbacken α beträgt, wobei ein Riemenverbindersatz in mehreren Arbeitsgängen angeschlagen werden muß, empfiehlt es sich, das von den beiden Preßbacken α gebildete Maul an einem Ende allmählich zu erweitern, d.h. die einen Endteile der Bakkenflächen auswärts zu krümmen, wie dies in Fig. 2 rechts bei s dargestellt ist. Die zwischen den erweiterten Endteilens liegenden Klammern werden dann nur teilweise zusammengedrückt, und zwar um so weniger, je näher sie den Backenenden sind. Es findet also ein allmählicher Übergang von den bereits angeschlagenen Klammern auf die noch nicht angeschlagenen Klammern des Verbindersatzes statt, wodurch ein scharfes Knicken oder gar ein Abbrechen der die Klammern verbindenden Papier- oder Metallstreifen und damit ein Lockern oder Herausbrechen von einzelnen Klammern aus dem geschlossenen Verbindersatz verhindert ist.
Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des gezeichneten Beispiels möglich. So könnte der zwischen die Anschläge <7 der Backend greifende Ansatz/i des Gelenkbolzens b fortfallen, da der vom Bolzen δ gebildete Führungskamm schon allein durch die Stifte ο auf Mitte des Backenmauls gehalten ist. Oder es könnten umgekehrt die Führungsstifte ο entbehrt und der Führungskamm nur durch den Ansatz h auf Mitte gehalten sein. An Stelle der Blattfedern d könnten auch Drahtfedern zum Öffnen der Preßbacken vorhanden sein. Diese Drahtfedern könnten mit an ihnen angerollten. Augen ebenfalls auf den Stiften ο geführt sein. Statt daß die Vorrichtung wie im Beispiel zum Einsetzen in einen Schraubstock eingerichtet ist, könnte sie auch anders, z. B. so ausgebildet sein, daß die Backen mit Hilfe von Hebel- oder Exzentergetrieben gegeneinanderbewegt werden. In diesem FaEe kann eine Backe fest an einer Grund- oder Fuß-.platte angebracht werden, während nur die andere Backe beweglich ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Anschlagvorrichtung für Riemenverbinder aus V-förmigen Drahtklammern, bestehend aus zwei gegeneinander schwenkbaren, federnd auseinandergehaltenen Klemmbacken und einem dazwischen scheitelrecht gehaltenen runden Führungsund Haltekamm für die Klammerscheitel, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden • Preßbacken (α) mit gegeneinandergekehrten Pfannen (c) um einen runden, 'mit Ausnehmungen (k) zur Aufnahme der Klammerscheitel versehenen Bolzen (b) herunifassen und mittels einer oder zweier Federn (d), welche unterhalb der Bolzenachse an den rückwärtigen Verlängerungen der Preßbacken angreifen, in der Offenstellung gehalten werden und daß ferner beim Eintreibvorgang die Preßbacken (a), anfangs am Bolzen anliegend, auf diesem gleiten, wohingegen sie zum Schluß der Bewegung um ihre oberen Pfannenkanten (m) unter Lüften ihrer Pfannenflächen vom Bolzenumfang, entgegen der Wirkung der Federn (d), bis zur Parallelstellung ihrer Druckflächen (ζ) schwenken.
  2. 2. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken («) unterhalb der Pfannen (c) flanschartige Anschläge (g) haben, durch welche die Öffnungsbewegung.der Backen begrenzt ist.
  3. 3. Anschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Ausnehmungen zur Aufnahme der Klammer-Scheitel versehene Bolzen (&) in an sich bei Haltekämmen bekannter Weise eine Längsnut (k) hat und von einem fest auf ihm aufgezogenen Rohr (η) umgeben ist, das an der Stelle, wo sich im Bolzen (b) die Längsnut (k) befindet, in ,regelmäßigen Abständen angeordnete Querschlitze (m) zur Einführung der Klammerscheitel hat.
  4. 4. Anschlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (b) an seiner Unterseite in Verlän-
    gerung des eingelegten Riemenendes (/·) Stifte (ο) hat, an denen Federn (d) so geführt sind, daß dadurch der vom Bolzen (Jb) und dem Rohr (ji) gebildete Haltekamm auf Mitte des Backenmaules gehalten wird.
  5. 5. Anschlagvorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Gelenkbolzen (b) vorgesehener Ansatz (A) zvsdschen die Anschläge (g) der Backen (a) greift und dadurch den vom Bolzen (b) und dem Rohr (η) gebildeten Führungskamm bei geöffneten Backen auf Mitte des Backenmaules hält.
  6. 6. Anschlag vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen der Preßbacken (a) mit parallel zu den Klammerschenkeln verlaufenden feinen Rillen oder Riefen (/) versehen sind.
  7. 7. Anschlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von den beiden Preßbacken (α) gebildete Maul an einem Ende (bei s) zur Einführung der offenen Klammern allmählich erweitert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB157310D 1932-09-08 1932-09-08 Anschlagvorrichtung fuer Riemenverbinder Expired DE641233C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206229B (de) * 1962-05-02 1965-12-02 Hayden Nilos Ltd Riemenverbindermaschine zur Herstellung einer Verbindungshaelfte aus U-foermigen Elementen und gesonderten U-Haken
US4517737A (en) * 1982-05-26 1985-05-21 Wilhelm Sulzle Apparatus for securing connectors to a fabric

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206229B (de) * 1962-05-02 1965-12-02 Hayden Nilos Ltd Riemenverbindermaschine zur Herstellung einer Verbindungshaelfte aus U-foermigen Elementen und gesonderten U-Haken
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