DE640357C - Holzsohle - Google Patents

Holzsohle

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DE640357C
DE640357C DEF80099D DEF0080099D DE640357C DE 640357 C DE640357 C DE 640357C DE F80099 D DEF80099 D DE F80099D DE F0080099 D DEF0080099 D DE F0080099D DE 640357 C DE640357 C DE 640357C
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DE
Germany
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sole
wooden
strips
strip
leather
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Expired
Application number
DEF80099D
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English (en)
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ILDEFONSE FERET
Original Assignee
ILDEFONSE FERET
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/08Wood
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/141Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form with a part of the sole being flexible, e.g. permitting articulation or torsion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Holzsohle Für gewisse Arten von Schuhen verwendet man bereits gelenkige Holzsohlen, die aus in Querrichtung zur Sohle aneinandergesetzten Holzleisten bestehen, bei 'denen die Verbindung zwischen den Leisten durch einen schmiegsamen Streifen aus Leder o. dgl. erfolgt, der in Längsrichtung auf der Oberseite der Sohle .eingebettet ist. Eine solche Sohle ist wohl biegsam, weist aber den Nachteil auf, daß die Stoßfugen der nebeneinanderliegenden Glieder Feuchtigkeit, Schmutz, Sand o. dgl. durchlassen. Außerdem wird nach kurzem Gebrauch der Lederstreifen sich unvermeidlich ein wenig dehnen, so daß sich die Verbindung zwischen den einzelnen Querleisten aus Holz lockert. Diese Leisten werden dann verschiedene Verschiebungen in Quer- und Längsrichtung sowie Schwenkungen um ihre Befestigung am Lederstreifen als Achse ausführen können, was zur Folge hat, daß die Sohle noch durchlässiger wird und rasch vollkommen ihren Zusammenhalt verliert.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, hat man nun einerseits bereits vorgeschlagen, den Lederstreifen nicht nur durch Verkleben und Einbetten auf der Oberseite der Sohle zu befestigen, sondern durch bügelförmige Metallklammern fest mit jeder Holzleiste zu verbinden, Damit wird zwar ein besseres Haften des Lederstreifens an den Holzleisten gewährleistet, aber die genannten Mängel bleiben unverändert bestehen. Man hat daher andererseits vorgeschlagen, die Holzleisten derart auszubilden, daß ihre benachbarten Flächen nicht gerade ausgebildet sind, sondern mit winkelrechten Abstufungen, winkelförmigen Stoßflächen, krummlinigen Ausbuchtungen oder nach Art von Nut. und Feder ineinandergreifen. Dadurch wird eine gute Undurchlässigkeit der Sohlen anfänglich gewährleistet, und auch stärkere winkelmäßige Verschiebungen der einzelnen Leisten gegeneinander werden weitgehend ausgeschlossen. Aber im praktischen Gebrauch haben sich auch derartige Holzsohlen nicht bewährt; denn auch hier lockert sich durch die Dehnung des Verbindungsstreifens. aus Leder o. dgl. nach verhältnismäßig kurzer Zeit der Zusammenhang zwischen den Holzgliedern, so daß sich ihre relativen Lagen zueinander ändern, wobei die ineinandergreifenden Teile der Holzleisten sich naturgemäß rasch abnutzen, was eine weitere Lockerung sowie das Durchlässigwerden der Sohle zur Folge hat, so daß auch diese Sohlen vorzeitig unbrauchbar werden. Man hat zwar durch Anbringung besonderer Metallschienen den Zusammenhalt der Glieder verbessern wollen, dabei aber eine sehr starke Einbuße an Elastizität in Kauf nehmen müssen, wobei im übrigen auch die Haltbarkeit nicht wesentlich gesteigert werden konnte, da die Metallteile das Holz leicht während der eIe heblichen ,dauernden Beanspruchungen lieli% Gehen aufreißen.
  • Erfindungsgemäß werden alle diese Mängel:; in sehr einfacher Weise dadurch beseitigt, daß die gegliederte Holzsohle auf ihrer Unterseite eine Auflage aus Kautschuk o. dgl. erhält, die in verhältnismäßig geringer Breite um den gesamten Sohlenrand herumführt und mit jeder einzelnen Holzleiste an einem an deren Ende liegenden Punkt befestigt ist. Dadurch wird ein einwandfreier Zusammenhalt der einzelnen Glieder gewährleistet, und zwar unabhängig davon, ob der auf der Sohlenoberseite angebrachte Längsstreifen aus Leder o. dgl. sich mit der Zeit dehnt und lockert sowie unabhängig von einer bei längerem Laufen unvermeidlichen Abnutzung der Stoßfugen der Querleisten. Auf jeden Fall behält die Sohle einen festen Zusammenhang, ohne daß dabei ihre Schmiegsamkeit auch nur im geringsten leidet. Gegebenenfalls kann diese den unteren Sohlenrand umsäumende Kautschukauflage noch nach der Sohlenmitte vorspringende Ansätze aufweisen, die durch Einschnitte in kurzen Abständen getrennt sind, um die Elastizität dieser Auflage voll aufrechtzuerhalten.
  • Man kennt nun zwar bereits Kautschukauflagen auf der Unterseite gewöhnlicher Sohlen au$ Leder, Holz o. dgl. Diese Auflagen dienen aber bisher ausschließlich als Schutz gegen Abnutzung oder als Gleitschutz. Man hat daher diese bekannten Kautschukauflagen bisher ausschließlich an Sohlen angewandt, die aus einem einzigen zusammenhängenden Teil bestehen. Im Gegensatz hierzu dient die Kautschukauflage gemäß der Erfindung in der Hauptsache zur Verstärkung des Zusammenhaltes der gegliederten Holzsohle und insbesondere zur Aufnahme der starken am Sohlenrand auftretenden Beanspruchungen, welche bei den bekannten, nur durch den mittleren Lederstreifen zusammengehaltenen gegliederten Holzsohlen mit voller Kraft, ja mit einer durch den Abstand des Sohlenrandes zur Sohlenmitte bedingten Hebelwirkung verstärkt auf den mittleren Lederstreifen einwirken.
  • Erfindungsgemäß ist es gelungen, eine gegliederte Holzsohle herzustellen, welche auch nach sehr langer Benutzung vollkommen fest und undurchlässig gegen Schmutz, Feuchtigkeit u. a. bleibt, ohne daß die Schmiegsamkeit der Sohle, die auf ihrer Gliederung in einzelne nebeneinanderliegende Querlamellen beruht, dabei in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Auf der beiliegenden Zeichnung ist beispielshalber eine Ausführungsform der Sohle gemäß der Erfindung dargestellt.
  • '., Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch die Sohle.
  • r.@Abb. z ist .eine entsprechende Draufsicht 0 n oben.
  • Abb. 3 ist eine Draufsicht auf die Unterseite der Sohle.
  • Abb.4 ist ein Querschnitt nach A-A der Abb. a.
  • Abb.5 ist ein längs der Linie B-B der Abb. 2 verlaufender Teilschnitt.
  • Die Sohle besteht in ihrem Hauptteil, auf welchem die Fußsohle ruht, aus Holzleisten a von geringer Breite, die nebeneinander in Querrichtung dieser Sohle angeordnet sind.
  • In der Längsachse der in dieser Weise zusammengesetzten Sohle ist auf der Oberseite eine schwalbenschwanzförmige Längsnut ausgespart, in welche ein Streifen aus Leder, Kautschuk oder einem anderen schmiegsamen Stoff ähnlicher Art in der Weise eingebettet und festgeleimt ist, daß die Oberseite der Sohle eine ganz glatte Fläche bildet. Dieser schmiegsame Streifen b ist außerdem an den Leisten a durch bügelförmige Metallklammern c befestigt, deren seitliche Arme unter den Leisten umgebogen sind: durch diese Anordnung wird ein fester Verband zwischen dem Streifen b und den Holzleisten a hergestellt, der durch nichts zerstört werden kann und bei dem weder ein Ausreißen des Leders noch des Holzes auftreten kann.
  • Die Verbindung der Leisten a durch das eben beschriebene Mittel allein wäre aber unzureichend und wird daher in der Weise ergänzt, daß auf die Unterseite der Sohle eine Randeinfassung d aus Kautschuk oder einem ähnlichen Material aufgelegt wird, die dabei gleichzeitig eine Verschleißauflage bildet. Diese Auflage, welche sich über den ganzen Rand des Hauptteils der Sohle erstreckt, ist mit jeder Holzleiste durch einen Metallbügel e o. dgl. an einem einzigen Punkt verbunden, so daß dieser Verband die Schmiegsamkeit der Auflage in keiner Weise beeinträchtigt. Da diese Schmiegsamkeit möglichst groß sein soll, und da andererseits die Sohlenauflage d eine genügend große Berührungsfläche mit dem Boden besitzen soll, enthält diese Auflage d Zacken dl oder nach der Sohlenmitte vorspringende Teile, die durch abgerundete Einschnitte d2 voneinander getrennt sind und so die Starrheit der elastischen Auflage d herabsetzen, ohne dabei deren Festigkeit zu vermindern.
  • Die Holzleisten a, die auf diese Weise nur durch biegsame Teile verbunden sind, können sich auch ein wenig in der senkrecht zur Sohlenachse liegenden Richtung drehen; dadurch erhält das Ganze eine gewisse Biegsamkeit in Richtung seiner Breite, was einen der Vorzüge der erfindungsgemäßen Sohle darstellt. Damit jedoch dieser Drehbewegung der Leisten, die nur sehr klein sein darf;, eine bestimmte Grenze gesetzt wird, sind die -: Leisten auf ihren beiden Längsrändern bei f in der Weise geschnitten, daß sie auf der Hälfte der Sohlendicke ungefähr einen zurückliegenden Teil, auf der andern Hälfte dagegen einen vorspringenden Teil aufweisen, so daß die be-, nachbarten Leisten ineinandergreifen können, wodurch vermieden wird, daß sie sich erheblich a:us ihrer Normallage entfernen können, wobei sie aber immer die Möglichkeit behalten, sich ein wenig relativ zu verschieben, um eine angemessene Schmiegsamkeit in Querrichtung aufzuweisen. Durch dieses Ineinandergreifen der Holzleisten wird auch verhindert, daß irgendein äußerer Fremdkörper, wie ein Sandkorn o. dgl., durch die Sohle hindurchdringen kann.-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiegsame. Holzsohle, die aus in Querrichtung der Sohle aneinandergesetzten, untereinander angelenkten und durch einen in Längsrichtung auf der Oberseite der Sohle eingebetteten und mit dieser durch Metallklammern fest verbundenen Streifen aus Leder o. dgl. zusammengehaltenen Holzleisten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusammenhalt der in an sich bekannter Weise in halber Höhe ihrer Dicke ineinandergreifenden Holzleisten (a) durch eine Auflage (d) aus Kautschuk o. dgl. von geringer Breite, welche die Sohle auf der Unterseite umsäumt, in jeder Holzleiste an einem an deren Ende liegenden Punkt befestigt ist und gegebenenfalls nach der Sohlenmitte vorspringende, durch Einschnitte (d2) getrennte Ansätze (dl) enthält, erhöht wird.
DEF80099D 1935-10-23 1935-10-23 Holzsohle Expired DE640357C (de)

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DEF80099D DE640357C (de) 1935-10-23 1935-10-23 Holzsohle

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