DE639740C - Greiferwinde mit Planetengetriebe - Google Patents

Greiferwinde mit Planetengetriebe

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DE639740C
DE639740C DED69321D DED0069321D DE639740C DE 639740 C DE639740 C DE 639740C DE D69321 D DED69321 D DE D69321D DE D0069321 D DED0069321 D DE D0069321D DE 639740 C DE639740 C DE 639740C
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drum
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closing
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DED69321D
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Mannesmann Demag AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Greiferwinde mit zwei Motoren und einem Planetengetriebe. Bei diesen Winden läuft beim Schließen nur der Schließmotor und beim Heben nur der Hubmotor. Der Schließmotor arbeitet nur auf die Schließtrommel, der Hubmotor dagegen treibt immer sowohl die Schließtrommel wie die Haltetrommel an. Die Übersetzung zwischen Hubmotor und Haltetrommel ist genau die gleiche wie zwischen Hubmotor und Schließtrommel. Bei solchen Greiferwinde]! besteht ein gewisser Nachteil darin, daß beim Übergang vom Greifen zum ,Heben der Schließmotor abgestoppt und dafür der Haltemotor eingeschaltet werden muß, so daß also eine kurze Pause entsteht. Bei beschleunigtem Umschlag macht sich diese bei jedem Spiel auftretende kurze Pause unangenehm bemerkbar, und man ist schon seit langem bestrebt, ao mit den verschiedenartigsten Mitteln diese Pause zu vermeiden.
Gemäß' der Erfindung geschieht dies nun dadurch, daß man den Schließmotor beim Übergang vom Greifen zum Heben durchlaufen läßt, so daß er die Hubbewegung unterstützt. Zu diesem Zweck wird im Gegensatz zum Bekannten die Übersetzung zwischen dem Haltemotor und der Schließseiltrommel größer gewählt als zwischen dem Haltemotor und der Halteseiltrommel, so daß also der Haltemotor die Schließseiltrommel mit geringerer Drehzahl antreibt als die Haltetrommel. Bei der neuen Greiferwinde werden beim Heben sowohl der Haltemotor als auch der Schließmotor eingeschaltet. Auf die Haltetrommel wirkt der Haltemotor allein, währenddemdie Schließseiltrommel vom Haltemotor und vom Schließmotor zusammen angetrieben wird, und zwar von beiden zusammen mit derselben Geschwindigkeit wie^ die Haltetrommel. Wenn nur einer der beiden Motoren läuft, so wird demnach die Schließtrommel mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben als die Haltetrommel.
Die Wirkungsweise der neuen Winde wird an Hand der Zeichnung erörtert.
Der Haltemotor 1 treibt über die Übersetzungszahnräder 2 die Haltetrommel 3 an. · Zu gleicher Zeit ist er über die Zahnräder 4, das Planetengetriebe 5 und die Übersetzung 6 auch mit der Schließseiltrommel 7 verbunden. Die Übersetzung 2 ist im dargestellten Beispiel nur halb so groß wie die Übersetzung 4, S, 6. Der Haltemotor 1 treibt daher die Trommel 3 mit der doppelten Geschwindigkeit der Trommel 7 an. Der Schließmotor 8 arbeitet ebenfalls über das Planetengetriebe 5 und die Übersetzung 6, und zwar nur auf die Schließtrommel 7. Die von ihm der Trommel 7 aufgeprägte Drehzahl ist ebenfalls halb so groß wie die Drehzahl der Trommel 3, Laufen beide Motoren 1 und 8, so werden demnach beide Trommeln mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, und zwar die Trommel 3 nur vom Motor 1, die Trommel 7 dagegen von beiden Motoren 1 und 8.
Wenn der Greifer geschlossen wird, so läuft lediglich der Motor 8 und mit ihm die
Trommel 7, während der Motor ι mit der Trommel 3 stillsteht. Am Ende der Greifbewegung wird ohne jegliche Betriebsunterbrechung der Motor 1 zugeschaltet. Dies hat die Wirkung, daß die Geschwindigkeit d<ir~ Trommel 7 verdoppelt wird und die ^
mel3 mit derselben Geschwindigkeit ^ trieben wird, die nunmehr die Trommel 7 inne*"; hat. Die Seile wickeln sich also gleichmäßig auf, und der Greifer wird ohne Stillsetzung vom Greifvorgang in den Hubvorgang überführt. Da auf diese Weise beide Motoren gleichmäßig zum Heben herangezogen werden, kann man auch gegenüber den üblichen Greiferwinden mit Planetengetriebe an Motorleistung sparen, indem man beide Motoren gleich groß wählt, während bisher der Hubmotor doppelt so groß zu wählen war wie der Schließmotor. Bei den vorstehenden Betrachtungen ist davon ausgegangen, daß die Trommeln 3 und 7 gleichen Durchmesser haben, also gleichen Drehzahlen der Trommeln auch gleiche Seilgeschwindigkeiten entsprechen. Sind aber die Trommeldurchmesser verschieden, so müssen entsprechend die Drehzahlen auch verschiedene sein. Wesentlich ist, daß beim Heben die Halteseile und die Schließseile genau gleiche Geschwindigkeiten aufweisen. Gegebenenfalls können auch Motoren verschiedenen Drehzahlen Anwendung

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Greiferwinde mit Planetengetriebe, bei der beide Motoren auf die Schließtrommel arbeiten und während des Hebens Schließseile und Halteseile mit gleicher Geschwindigkeit laufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzung (4, 5, 6) zwischen Haltemotor (1) und Schließtrommel (7) größer ist als diejenige zwischen Haltemotor (1) und Haltetrommel (3) und daß Haltemotor (1) und Schließmotor (8) zusammen beim Heben die Schließtrommel (7) mit einer solchen Geschwindigkeit treiben, die gleich der Geschwindigkeit der Haltetrommel ist.
  2. 2. Greiferwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Haltemotor (1) und Schließmotor (8) gleich groß sind und mit gleicher Drehzahl laufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER
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