DE637069C - Kantelgesperre fuer Drehschalter mit an den Rastenkoerpern gelagerten frei schwingenden doppelarmigen Hebeln - Google Patents
Kantelgesperre fuer Drehschalter mit an den Rastenkoerpern gelagerten frei schwingenden doppelarmigen HebelnInfo
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- DE637069C DE637069C DES118044D DES0118044D DE637069C DE 637069 C DE637069 C DE 637069C DE S118044 D DES118044 D DE S118044D DE S0118044 D DES0118044 D DE S0118044D DE 637069 C DE637069 C DE 637069C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/11—Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means
Landscapes
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Description
Die Kanteigesperre der Drehschalter bestehen in der Regel aus einem an der
Schalterachse sitzenden Rastenzahnrad und mehreren Rastenkörpern, die durch Federn
gegen das Rastenzahnrad gedrückt werden. Es sind Kanteigesperre bekannt, bei denen
die Rastenkörper von Rollen gebildet sind. Die Rollen werden gegen das Rastenzahnrad
durch doppelarmige Hebel gepreßt, die an den Enden durch Zugfedern miteinander verbunden
sind. Jeder der Hebel ist an zwei ortsfesten Stiften gelagert und führt beim
Schalten eine Parallelverschiebung aus. Diese Lagerung der Hebel verteuert die Herstellung
des Kantelgesperres. Einerseits bedingen die Stifte ein breites Gehäuse, anderseits
müssen die Stifte an den Gehäuseteilen angenietet sein. Außerdem hat die zusätzliche
Lagerung der Hebel den Nachteil, daß
ao sie die Reibungswiderstände des Gesperres vergrößert. Die Reibungswiderstände können
so groß sein, daß das Kanteigesperre in den Zwischenstellungen stehenbleibt. Infolge der
Lagerung der Hebel an den vier Stiften erhält das Kanteigesperre eine gewisse Starrheit.
Diese Starrheit begünstigt ebenfalls das Entstehen von Totpunktlagen.
Die Erfindung betrifft ein Kanteigesperre für Drehschalter, bei dem eine Lagerung der
auf die Rastenkörper einwirkenden Teile an dem Gehäuse vermieden ist. Erfindungsgemäß
sind die als Rastenkörper dienenden Rollen an ihren Achsen in Schlitzen des Gehäuses
geführt. Die auf die Rollen einwirkenden doppelarmigen Hebel sind an den Achsen der
Rollen frei schwingend gelagert. Das Gesperre gemäß der Erfindung hat ein einfach
herzustellendes Gehäuse, dessen äußere Abmessungen im wesentlichen die Form eines
Quadrates haben. Dadurch, daß die zusatzliehe Lagerung der Hebel an dem Gehäuse
fortfällt, hat das Gesperre gemäß der Erfindung eine wesentlich kleinere Reibung als
die bekannten Gesperre. Ein Stehenbleiben der Schalterachse in den Zwischenstellungen
ist bei dem Kanteigesperre gemäß der Erfindung ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist ein Kanteigesperre gemäß der Erfindung dargestellt. Die Fig. 1
zeigt das Kanteigesperre bei geöffnetem Gehäuse und die Fig. 2 einen Schnitt durch das
Gesperre. In der Fig. 3 ist der Rastenkörper des Gesperres für sich dargestellt.
Das Gehäuse des Kantelgesperres besteht aus zwei ebenen Platten 1, 2, die durch die
Schrauben 3 und die Zwischenstücke 4 im Abstand voneinander gehalten sind. Durch
das Gehäuse tritt die Schalterachse S hindurch. Auf der Schalterachse 5 sitzt undrehbar
ein sternförmiges Rastenzahnrad 6. Mit Se
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Aschwanden in Berlin-Wittenau.
dem Rastenzahnrad 6 wirken zwei Rastenkörper 7 zusammen, die, wie die Fig. 3 zeigt,
je aus zwei an einer Achse 8 angeordneten. Rollen 9 bestehen. Die Achsen 8 der Rollen.:·
sind in Längsschlitzen 16 der Platten i, 2rL^e-'j
führt, die auf einer durch die Schalterachsel §'!
gehenden Geraden liegen. An den Achsen 8 der Rastenkörper sind frei schwingende doppelarmige
Hebel 10, 11 gelagert. Zweckmäßig sind die doppelarmigen Hebel 10, 11
zwischen den beiden Rollen jedes Rastenkörpers angeordnet, und sie haben an den Lagerstellen
Kerben 15, in die die Achsen 8 der Rastenkörper greifen. Die Enden der beiden'
Hebel 10, 11 sind durch Zugfedern 13, 14
miteinander verbunden. Durch die Zugfedern werden die Rastenkörper 7 gegen das-Rastenzahnrad
6 gedrückt.
Da beim Drehschalter gemäß der Erfindung die auf die Rastenkörper einwirkenden
Teile nicht am Gehäuse, sondern an den Rastenkörpern gelagert sind, kann das Gehäuse
aus zwei ungebögenen Staiizteilen hergestellt
werden. Infolge dieser Lagerung erhält das Gehäuse nicht nur kleine Abmessungen,
sondern auch annähernd die Form eines Quadrats. Ferner ist der Zusammenbau des
Gesperres gemäß der Erfindung denkbar einfach. Die beiden doppelarmigen Hebel köri-
30· nen ohne Anwendung von Vorrichtungen in
die Rästenkörper eingehängt werden.
Um die Reibüngswiderstände'in dem* Gesperre
weiter zu verkleinern, können auf die Achsen der Rastenkörper an den Stellen, an
denen sie in den Längsschlitzen 16 geführt "sind, Buchsen aufgesetzt werden. Durch diese
fuchsen ist verhindert, daß die Achsen der Rollen unmittelbar an den Seiten der Längssfchlitze,
gegen die sie beim Schalten gepreßt ■werden, entlang· gleiten. Die Buchsen rollen
an diesen Seiten der Längsschlitze ab. Dadurch ist in den Längsschlitzen des Gehäuses
die gleitende Reibung durch günstigere rollende Reibung ersetzt. In den Buchsen
können sich die Achsen der Rollen unbehindert bewegen.
Claims (2)
- Patentansprüche:" i. Kanteigesperre für Drehschalter mit an der Schalterachse sitzendem Rastenzahnrad, gegen das als Rastenkörper die-. nende Rollen durch doppelarmige Hebel gepreßt werden, die an den Enden durch Zugfedern miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen an ihren Achsen in Schlitzen des Gehäuses geführt und die doppelarmigen Hebel anden Achsen der Rollen frei schwingend gelagert sind.
- 2. Kanteigesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Achsen der Rollen Buchsen aufgesetzt ." sind, die eine Rollbewegung der Achsen gegenüber den mit ihnen zusammenwirkenden Teilen des Gesperres gestatten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118044D DE637069C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Kantelgesperre fuer Drehschalter mit an den Rastenkoerpern gelagerten frei schwingenden doppelarmigen Hebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES118044D DE637069C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Kantelgesperre fuer Drehschalter mit an den Rastenkoerpern gelagerten frei schwingenden doppelarmigen Hebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637069C true DE637069C (de) | 1936-10-20 |
Family
ID=7534431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES118044D Expired DE637069C (de) | 1935-04-24 | 1935-04-24 | Kantelgesperre fuer Drehschalter mit an den Rastenkoerpern gelagerten frei schwingenden doppelarmigen Hebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637069C (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741430C (de) * | 1941-01-30 | 1943-11-11 | Stotz Kontakt Gmbh | Rollengesperre fuer elektrische Drehschalter |
| DE820917C (de) * | 1949-07-12 | 1951-11-15 | Busch Jaeger Luedenscheider Me | Sprungwerk fuer Wechselstromschalter |
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| DE1053632B (de) * | 1955-07-02 | 1959-03-26 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | Schalterantrieb, insbesondere zum Zwecke der Kurzschlussfortschaltung |
| US2880409A (en) * | 1955-11-09 | 1959-03-31 | Donal O Gallentine | Shaft position transducer |
| DE1067500B (de) * | 1952-01-22 | 1959-10-22 | Naimer Hubert | Rastenvorrichtung fuer elektrische Schalter |
| US2980134A (en) * | 1955-11-02 | 1961-04-18 | Harper Wyman Co | Indicating means for gas valves |
-
1935
- 1935-04-24 DE DES118044D patent/DE637069C/de not_active Expired
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