DE636967C - Kohlenbrecher mit Spitzen - Google Patents

Kohlenbrecher mit Spitzen

Info

Publication number
DE636967C
DE636967C DEH146286D DEH0146286D DE636967C DE 636967 C DE636967 C DE 636967C DE H146286 D DEH146286 D DE H146286D DE H0146286 D DEH0146286 D DE H0146286D DE 636967 C DE636967 C DE 636967C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
sieve
breaking tool
coal crusher
breaking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH146286D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRY GORDON HOPE
Original Assignee
HENRY GORDON HOPE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENRY GORDON HOPE filed Critical HENRY GORDON HOPE
Application granted granted Critical
Publication of DE636967C publication Critical patent/DE636967C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/12Mills with non-rotating spiked members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kohlenbrecher, bei welchem die unter auf und ab bewegten Brechwerkzeugen fortwandernde Kohle gebrochen wird.
Bei solchen Kohlenbrechern ist es bereits vorgeschlagen worden, die großstückigen Kohlen auf einem schrägen Sieb den Brechwerkzeugen zuzuführen, welche bei ihrer Auf- und Abwärtsbewegung die unter ihnen fortwandernden Kohlen zerkleinern. Hierbei ist das Sieb in Abhängigkeit von den Bewegungen des Brechwerkzeuges hin und her beweglich.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, mit
den oberen auf und ab bewegten Brechwerkzeugen unterhalb derselben angeordnete Brechwerkzeuge zusammenwirken zu lassen. Hierbei ist jedoch kein schwingbares Kohlenzuführsieb vorhanden, sondern die Fortbewe-•gung der Kohle zwischen den oberen und unteren Brechwerkzeugen wird dadurch erreicht, daß die unteren Brechwerkzeuge als mit kurzen Spitzen versehene gezahnte Walzen ausgebildet sind, welche sich alle in gleichem Sinne drehen und dadurch außer zur Zerkleinerung noch zum Zu- und Abführen der Kohle dienen.
Die erstgenannte bekannte Art von Kohlenbrechern erzeugt eine unzulässig große Menge sehr kleinstückiger Kohle, weil, wenn die Kohle auf das Sieb gegeben wird, die kleinen Stücke, zu Boden sinken, wobei die großen Stücke oben auf ihnen mitbewegt und dabei die kleinen Stücke zwischen den großen Stücken und dem Sieb in sehr kleine Stücke zermalmt werden, bevor der Druck groß genüg ist, die großen Stücke zu zerkleinern. Befinden sich dabei keine kleinen Stücke unter einem großen Stück und besitzt die untere Seite eines großen Stückes unregelmäßige Vorsprünge, so werden letztere in sehr kleine Stücke zerrieben, bevor der Hauptteil des großen Stückes zerbrochen ist. Solche sehr kleinen Stücke besitzen einen nur sehr geringen Handelswert.
Die zweite vorgeschlagene Art von Kohlenbrechern zeigt den Nachteil, daß ebenfalls eine große Menge Kohlenklein erzeugt wird, weil die Spitzen der unteren Walzen bei ihrer Drehbewegung die zugeführten Kohlenstücke zermalmen. '
Alle diese Übelstände bekannter Kohlenbrecher werden durch den erfindungsgemäß eingerichteten Kohlenbrecher im wesentlichen dadurch vermieden, daß unterhalb des oberen Brechwerkzeuges ein Brechwerkzeug mit gegen das obere gerichteten Spitzen angeordnet ist, die durch das Sieb hindurchtreten.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht; es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt nach Linie C-D der Fig. 3,
Fig·. 2 eine ähnliche Ansicht einer zusätzlichen Brennmaschine, welche in Verbindung mit der in Fig. ι dargestellten Maschine .be-^ nutzt werden kann, und " ~""~ ■'■·*.■"£
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie Ä^'0 der Fig. i. ■■;'■■";-.■
Die Maschine besitzt zwei Wangen "i, welche" unteneinen Auslaß für zerkleinerte Kohlehaben und, wie Fig. ι zeigt, am rechten Ende durch ίο einen (nicht dargestellten) Rumpf das Aufgeben von Kohle gestatten. Ein Schüttelsieb 2 hängt zwischen den Wangen ι an Lenkern 3, derart, daß es von dem Zuführrumpf nach dem andern Ende hin schräg abwärts führt, wobei seitliche Führungen 4 angeordnet sind, um ein Herausfallen von Kohlen an der Seite zu verhindern.
Nahe jedem Ende des Siebes 2 ist ein Paar zusammenwirkender Brechwerkzeuge angeordnet. Jedes derselben besitzt eine Platte 5 mit mehreren Reihen spitz zulaufender Zähne 6, welche sich über die Siebbreite erstrecken. Die Zähne des unteren Werkzeuges sind so angeordnet, daß sie zwischen den Längsleisten ia des Siebes 2 an einer Stelle hindurchgehen, an welcher die Querleisten 2Ä fehlen, wenn sich das Sieb in seine tiefste Stellung bewegt. Der obere und untere Teil laufen in Führungen 7, welche etwa senkrecht zum Sieb 2 angeordnet sind." Der untere Teil des Brechwerkzeuges ruht auf Federn 8, die sich gegen einen Sockel -g stützen. Die Zähne. 6 des oberen Teiles jedes Werkzeugpaares gehen nicht durch das Sieb 2 und sind zweckmäßig so angeordnet, daß sie in der Verlängerung der entsprechenden Zähne des unteren Teiles eines Werkzeugpaares liegen. Der Abstand der Zähne der Werkzeugpaare nahe dem unteren Ende des Siebes 2 ist kleiner als derjenige der Zähne des Werkzeugpaares, welches nahe dem oberen Ende des Siebes liegt.
Der obere Teil jedes Paares zusammenwirkender Brechwerkzeuge ist mittels Pleuelstange ι ο mit den Kurbeln 11 der Kurbelachsen 12 verbunden, welche im oberen Teil der Wangen 1 gelagert sind. Jede der Kurbelachsen hat an einem Ende ein Schwungrad 13. Die Kurbelachsen 12 bewirken bei ihrer Drehung durch eine (nicht dargestellte) Antriebsvorrichtung, daß die oberen Werkzeugteile in den Führungen 7 auf und ab bewegt werden, und eine der Achsen bewirkt auch mittels des durch das rechte Brechwerkzeug (Fig. 1) angetriebenen Lenkers 14 und die Bolzen 15 eine Rüttelbewegung des an den Lenkern 3 aufgehängten Siebes 2. Der untere Bolzen 15 reicht mit seinen Enden durch Schlitze 16 der Wangen 1. Vermöge des Lenkers 14 wird das Sieb 2 um die Drehzapfen der oberen Enden der Lenker 3 geschwungen. Diese Schwing- oder Rüttelbewegung steht in zeitlicher Beziehung zu der Hinundherbewegung des oberen Werki*|ugteiles 5, 6, so daß das Sieb nach vorn ;;/(d.n· in Fig. 1 nach links) und aufwärts be- :'rwegt wird, wenn die oberen Werkzeugteile auf- *wärts bewegt werden. Im Verlaufe seiner'Aufwärtsbewegung steigt das Sieb über die Spitzen der Zähne 6 des unteren Werkzeugteiles.
Wirkungsweise
Die Kohle wird mittels des (nicht dargestellten) am oberen Siebende befindlichen Rumpfes aufgegeben und wandert infolge der Siebschräge und der Schüttelbewegung auf dem Sieb abwärts. Wenn die Kohle an die Brechstellen gelangt, so läßt jede Abwärts- und Rückwärtsbewegung des Siebes diejenigen Kohlenstücke, welche zu groß sind, zwischen den Zähnen.6 der'unteren Werkzeugteile hindurchzugehen, auf den Spitzen dieser Zähne im Bereich der abwärts gehenden oberen Zähne, welche dabei solche großen Stücke zerbrechen.
Die Brechwerkzeugteile gehen dann wieder auseinander, und die dann erfolgende Vorwärts- und Aufwärtsbewegung des Siebes verschiebt die gebrochene Kohle nach dem unteren Ende des Siebes hin und bringt neue zu go brechende Kohlen über das untere Brechwerkzeug. Während des Weiterwanderns auf dem Sieb fallen diejenigen Kohlenstücke, welche klein genug sind, durch das Sieb.
Auf diese Weise wird die Kohle ohne BiI-dung übermäßig kleiner Stücke zerkleinert. Es braucht nur eine Brechstelle, es können aber auch deren mehrere vorhanden sein. Im ersteren Falle würde die Zerkleinerungsvorrichtung etwa die Bauart der in Fig. 2 gezeichneten zusätzlichen Stelle haben, während im zweiten Falle entweder solch eine zusätzliche Stelle mit der in Fig. 1 dargestellten Hauptstelle verbunden ist oder die Hauptstelle von Anfang an mit der erforderliehen Anzahl Brechstellen ausgerüstet werden kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Bauart bedarf keiner eingehenden Beschreibung, da bei ihr die gleichen Bezugzeichen wie in Fig. 1 benutzt sind.
Das obere Ende des Siebes 2 der zusätzlichen Einrichtung ist so angeordnet, daß es unter das untere Ende des Hauptsiebes 2 ragt, so daß es alle das letztere verlassende Kohle aufnimmt. Die Zähne 6 der zusätzlichen Brechvorrichtung sind enger zusammengerückt als diejenigen des unteren Teiles der Hauptbrechvorrichtung.
Wenn die zu brechende Kohle verhältnismäßig weich und großstückig ist, so ist es zweckmäßig, die unteren Teile der Brech-
Werkzeuge entgegengesetzt zu den oberen Teilen zu bewegen, und zwar so, daß die oberen und unteren Teile zwangsläufig gegen- und voneinander bewegt werden. Es werden demgemäß beispielsweise die unteren Teile mittels Pleuelstangen bewegt, die mit zusätzlichen Kurbeln der Kurbelachsen mit i8o° winkliger Versetzung gegenüber den die oberen Teile bewegenden Kurbeln 11 verbunden sind. Es Jlst zweckmäßig, bei allen erfindungsgemäß eingerichteten Kohlenbrechmaschinen die Lenker 3 und 14 so einzurichten, daß sie federnd nachgeben können, wenn festere Stücke als Kohle, beispielsweise Gußteile, unbeabsichtigter Weise in die Maschine gelangen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Kohlenbrecher mit einem unterhalb eines auf und nieder gehenden, mit Spitzen versehenen Brechwerkzeuges geneigt angeordneten, die Kohlen zuführenden und hin und her in Abhängigkeit von den Bewegungen des Brechwerkzeuges bewegten Sieb, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Brechwerkzeuges ein Brechwerkzeug mit gegen das obere gerichteten Spitzen angeordnet ist, die durch das Sieb hindurchtreten.
  2. 2. Kohlenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Brechwerkzeug federnd gelagert ist.
  3. 3. Kohlenbrecher nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Brechwerkzeug auf und nieder bewegt wird.
  4. 4. Kohlenbrecher nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen des oberen Brechwerkzeuges den Spitzen des unteren Brechwerkzeuges gegenüb erstehen.
  5. 5. Kohlenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb zu ' seinem Antrieb mittels eines Lenkers unmittelbar mit dem oberen auf und nieder gehenden Brechwerkzeug verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH146286D 1935-02-02 1936-01-17 Kohlenbrecher mit Spitzen Expired DE636967C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB636967X 1935-02-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE636967C true DE636967C (de) 1936-10-22

Family

ID=10489210

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH146286D Expired DE636967C (de) 1935-02-02 1936-01-17 Kohlenbrecher mit Spitzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE636967C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215484B (de) * 1961-05-19 1966-04-28 Emil Voelkmann Fa Brecheinrichtung zur Zerkleinerung eines auf einem Foerderer transportierten Minerals

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215484B (de) * 1961-05-19 1966-04-28 Emil Voelkmann Fa Brecheinrichtung zur Zerkleinerung eines auf einem Foerderer transportierten Minerals

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2356933A1 (de) Abziehvorrichtung fuer eine strassendeckenbaumaschine
DE636967C (de) Kohlenbrecher mit Spitzen
DE828531C (de) Siebboden
DE248404C (de)
DE356023C (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von stueckigem Gut
DE976040C (de) Luftsetzmaschine
DE191542C (de)
DE321953C (de) Walzenentkoerner
DE545042C (de) Vorrichtung zum Brechen von Kohle, Steinen oder aehnlichen Stoffen
DE816842C (de) Kohlenhobel
DE365127C (de) Backenbrecher mit zwei gegeneinander beweglichen, unter der Einwirkung eines Schwinghebels stehenden Brechbacken
DE582660C (de) Fraes- und Ausputzmaschine fuer Schuhmacher
DE662380C (de) Brecher fuer Hartgestein
DE190547C (de)
DE253137C (de)
DE821150C (de) Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher
AT65467B (de) Backenbrecher.
DE344856C (de) Schlackenwaescher mit Schwingsieb zur Trennung der Brennstoffrueckstaende von der Schlacke
DE4009699C2 (de) Verfahren und Anordnung zum Stützen des Körpers einer Papiermaschine oder dergleichen
AT95320B (de) Schüttelsieb.
DE494749C (de) Maschine zum Zerkleinern von auf einem Foerderband liegendem Gut mittels mit Spitzenversehener Brechwerkzeuge
DE1279535B (de) Foerdervorrichtung an Schuettgutbehaeltern, insbesondere von Muellwagen
DE309476C (de)
DE717916C (de) Kartoffelquetsche mit doppelseitig wirkendem und unter Federdruck stehendem Presskolben
CH194233A (de) Messerbalkenantrieb an Blechtafelscheren.