DE253137C - - Google Patents

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DE253137C
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Germany
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sieve
sorting
sieves
rollers
frame
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DENDAT253137D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices

Landscapes

  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1911 ab.
Bekanntlich setzen sich in den Siebmaschen der Kartoffelsortiermaschinen vielfach kleinere Kartoffeln fest, die dann die Wirkung der Sortiermaschine erheblich herabsetzen.
Es ist nun bereits vorgeschlagen, besondere unter den Sieben entlang bewegte Rollen vorzusehen, welche dazu dienen sollen, die sich in den Maschen festsetzenden Kartoffeln herauszudrücken. Man hat hierbei aber diese Rollen
ίο unabhängig von den schwingenden Sortiersieben angeordnet, so daß eine Berührung zwischen den Rollen und den Sortiersieben bei jeder Schwenkung nur einmal und nur in einer schmalen, der Rollenbreite entsprechenden Fläche erfolgen kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Verbesserung dieser bekannten Einrichtung zum Reinigen der Kartoffelsortiersiebe, und zwar besteht die Erfindung darin, daß die Rollen, welche von unten gegen die Sortiersiebe drücken, um die Kartoffeln herauszuschieben, am Siebkasten selbst verschiebbar gelagert sind, so daß sie an der Schwingbewegung des Siebes teilnehmen.
Mit Hilfe eines Sperradgetriebes erhalten diese Rollen bzw. der sie tragende Rahmen eine hin und her gehende Bewegung innerhalb des Siebkastens, so daß also die Rollen vollkommen gleichmäßig die Siebe an ihrer ganzen Unterfläche bearbeiten.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung.
Fig. ι zeigt die Kartoffelsortiermaschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 in Oberansicht.
Der Rahmen 1 der Kartoffelsortiermaschine trägt in den Lagern 2 die Antriebswelle 3, welche durch die Kegelräder 7, 8 die Kurbelwelle 9 der Sortiermaschine in Bewegung setzt.
Von dieser Kurbelwelle 9 aus wird der Sortierrahmen 14 mit den darin befindlichen Sieben 15 und 16 in die bekannte rüttelnde oder schwingende Bewegung versetzt. Unterhalb der Siebe 15 und 16 sind in einem beliebig gestalteten Rahmen Rollen 17 vorgesehen, die sich von unten genau an die Siebfläche anlegen. Der Rahmen der Rollen 17 ist in dem Sortierrahmen 14 verschiebbar angeordnet, derart, daß er an den Schwingungen des Rahmens 14 teilnimmt und sich hierbei parallel zu den Sieben 15, 16 innerhalb des Sortierrahmens 14 hin und her bewegen kann, so daß die Rollen 17 dauernd gegen die Sortiersiebe von unten drücken und die Sortiersiebe in ihrer ganzen Ausdehnung bearbeiten, so daß also alle sich festsetzenden Kartoffeln herausgedrückt werden. Die hin und her gehende Bewegung des die Rollen 17 tragenden Rahmens kann in beliebiger Weise erfolgen, ζ. B. mit Hilfe des in den Figuren dargestellten Sperradgetriebes. Es kann aber auch jeder andere beliebige Antrieb hierzu benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kartoffelsortiermaschine mit unter dem Sieb entlang bewegten Rollen zum Reinigen der Siebmaschen, dadurch gekenn- j zeichnet, daß der die Rollen (17) tragende Rahmen im Siebkasten selbst verschiebbar gelagert ist, so daß er an der Schwingbewegung des Siebes (15) teilnimmt, wobei er aber mittels einer Kurbel und eines Sperradgetriebes gegenüber dem Sieb eine hin und her gehende Bewegung erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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