DE821150C - Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher - Google Patents

Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher

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Publication number
DE821150C
DE821150C DEP18915A DEP0018915A DE821150C DE 821150 C DE821150 C DE 821150C DE P18915 A DEP18915 A DE P18915A DE P0018915 A DEP0018915 A DE P0018915A DE 821150 C DE821150 C DE 821150C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
stone crusher
crushing
eccentric shaft
side walls
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Expired
Application number
DEP18915A
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English (en)
Inventor
Willy Becker
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TIGGES EISENGIESSEREI MASCHINE
Original Assignee
TIGGES EISENGIESSEREI MASCHINE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/04Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws
    • B02C1/043Jaw crushers or pulverisers with single-acting jaws with cooperating single acting jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher Gegenstand der Erfindung ist ein fahrbarer Steinbrecher, der zum Brechen und Zerkleinern von Natur- und Bausteinen verwendbar ist.
  • Die bekannten Ausführungsformen von Steinbrechern oder Granulatoren, die dem gleichen Anwendungszweck wie der Gegenstand der Erfindung dienen, weisen eine feststehende und eine bewegliche Brechbacke auf, von denen die feststehende Brechbacke am Brecherrahmen befestigt ist, während die bewegliche Brechbacke an einer Schwinge angelenkt ist, die am oberen Teil in einer Welle geführt ist. Außerdem wird bei bekannten Konstruktionen ein Pleuel angewendet, der am Maschinenoberteil in einer Exzenterwelle gelagert ist; am unteren Ende greifen je eine Kniehebelplatte an, die die Verbindung vom Pleuel zur Schwinge und zur Rückwand des Brecherrahmens darstellen. Bei drehender Exzenterwelle hebt und senkt sich der Pleuel, und es verändert die Kniehebelplatte ihre Schräglage, so daß sich der Spalt zwischen den beiden Brechbacken im Wechsel erweitert bzw. verengt. Zur Einstellung der Spaltweite dient ein Stellkeil, mit dessen Hilfe die Korngröße des gebrochenen Materials variiert werden kann.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen von Steinbrechern oder Granulatoren werden bei einem Steinbrecher nach der Erfindung an Stelle des Pleuels zwei Seitenwände vorgesehen, die am unteren Ende durch ein gemeinsames Lager starr miteinander verbunden sind. Am oberen Ende sind in den Seitenwänden zwei Brechbacken pendelnd aufgehängt, während am unteren Ende jeder Brechbacke je eine Kniehebelplatte angreift, die die Verbindung zum Fahrgestell herstellt. Die gewünschte Spaltweite wird durch einen an sich bekannten Schiebekeil, der im Fahrgestell angeordnet ist, eingestellt. Im zusammengebauten Zustand bilden die Seitenwände und die Brechbacken einen Brechtrichter, dessen unteres Ende ein Lager trägt. Dieses Lager läuft auf einer Exzenterwelle von verhältnismäßig geringer Exzentrizität und wird beim Drehen dieser Exzenterwelle zusammen mit dem Brechtrichter gehoben bzw, gesenkt. Die mit den Brechbacken in Einriff stehenden Kniehebelplatten verändern bei dieser Auf- und Abwärtsbewegung zwangsläufig ihre Schräglage, so daß besonders am unteren Ende die Brechbacken bei der Abwärtsbewegung einander genähert und bei der Aufwärtsbewegung voneinander entfernt werden. Durch diesen Vorgang wird das zugeführte Brechgut entsprechend der eingestellten Spaltweite gebrochen, verläßt die Brechbacke am unteren Ende in körnigem Zustand und fällt auf eine Rutsche.
  • Zur Entlastung der Exzenterwelle wird der Brechtrichter durch seitlich angebrachte Schraubenfedern, die auf dem Fahrgestell ruhen, gehalten. Diese Federn bewirken außerdem eine leicht vibrierende Bewegung des Brechtrichters.
  • Fig. i zeigt den fahrbaren Doppelschwingen-Vibrations-Steinbrecher, zusammengebaut in schematischer Darstellung in Ansicht; Fig. 2 stellt das Fahrgestell des Steinbrechers im Längsschnitt dar; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Fahrgestell; Fig. 4 verdeutlicht den Brechtrichter im Längsschnitt; Fig. 5 veranschaulicht den Brechtrichter im Querschnitt.
  • Man erkennt in Fig. i das Fahrgestell i und den Antriebsmotor 2, durch welchen über einen Riemen 3 und Riemenscheibe 4 die Exzenterwelle 5 gedreht wird. Im oberen Teil sind Schraubenfedern 6 zur Aufhängung des Brechtrichters zu erkennen.
  • In dem Längsschnitt nach Fig.2 erkennt man eines der beiden am Fahrgestell i angeordneten Lager 7 zur Aufnahme der Exzenterwelle 5, welche durch die Riemenscheibe 4 in Drehung versetzt wird. In den Stirnwänden des Fahrgestells sind in entsprechenden Lagern die beiden Kniehebelplatten 8 angeordnet, von denen die in der Zeichnung rechts dargestellte Kniehebelplatte durch Schiebekeile 9, io verschoben werden kann.
  • Der eigentliche Brechtrichter ist in Fig.4 verdeutlicht; er besteht aus den beiden Seitenwänden i i, von denen nur eine zu erkennen ist. Am unteren Ende sind die beiden in Fig. 5 besonders deutlich zu erkennenden Seitenwände i i durch ein Exzenterlager 12 miteinander verbunden und nehmen im oberen Teil zwei Brechbacken 13 auf, die an Bolzen 14 pendelnd aufgehängt sind. Die Kniehebelplatten 8 greifen mit ihren freien Enden in entsprechende Ausnehmungen der Brechbacken ein. Unterhalb des Spaltes an den unteren Enden der Brechbacken 13 ist eine Rutsche 15 angeordnet, die das anfallende gebrochene Gut aus der Maschine herausführt.
  • In dem Schnitt nach Fig. 3 ist besonders deutlich zu erkennen, wie die Exzenterwelle 5 mit den beiderseits befestigten Riemenscheiben 4 in den beiden Lagern 7 angeordnet ist.
  • Es ist zu erkennen, daß bei Drehung der Exzenterwelle 5 die beiden starr miteinander verbundenen Seitenwände i i die über die Schraubenfedern 6 abgestützt sind und damit die Brechbacken 13 auf-und abwärts bewegt werden, wodurch die Schräglage der geneigt zu den Brechbacken und dem Maschinengestell angeordneten Kniehebelplatten verändert wird. Dadurch ergibt sich bei Abwärtsbewegung der Brechbacken eine Verengung und bei Aufwärtsbewegung eine Erweiterung des unteren Spaltes zwischen den Brechbacken. Durch die bewegliche Aufhängung beider Brechbacken nach der Erfindung führen diese die gleiche pendelnde Bewegung durch. Gegenüber bekannten Brechern ist es daher möglich, den Hub jeder Brechbacke auf die Hälfte, d. h. die Exzentrizität der Exzenterwelle auf das halbe Maß, zu verringern. Durch die schwingende Aufhängung wird beim Betrieb der Maschine das zu brechende Gut einwandfrei nachgeführt und am unteren Ende der Brechbacken, an denen die größere Hubbewegung auftritt, auf das entsprechend den Verstellkeilen 9, io eingestellte Maß gebrochen. Die Antriebsorgane (Riemenscheibe und Exzenterwelle) sind so tief wie möglich angeordnet, so daß sich eine hohe Standfestigkeit der fahrbaren Maschine ergibt. Da die Schwung-bzw. Riemenscheibe tiefer als die Brechtrichter angeordnet sind, ist eine allseitige Beschickung des Brechtrichters möglich. Auf Grund einer besonderen Ausbildung der Kniehebelplatten 8, die einen im Querschnitt gesehen verhältnismäßig schwachen Steg haben, wirken diese gleichzeitig als Bruchsicherung und knicken durch, wenn im Betrieb der Maschine solche Widerstände auftreten, die zu Beschädigungen führen könnten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher mit zwei gegeneinander bewegten, an ihrem oberen Ende schwenkbar aufgehängten Brechbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechbacken (13) zwischen zwei auf dem Fahrgestell (i) beweglich gelagerten Seitenwänden (i i) aufgehängt sind, die in Auf- und Abwärtsbewegungen versetzt werden, wobei die Brechbacken (13) je mittels einer Kniehebelplatte (8) gegen das Fahrgestell abgestützt sind.
  2. 2. Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (i i) auf dem Fahrgestell (i) mittels Federn (6) gelagert sind.
  3. 3. Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (i i) an ihren unteren Enden durch ein Lager (12) miteinander verbunden sind, in das ein am Fahrgestell (i) angeordneter Exzenter (5) eingreift.
  4. 4. Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (7) für die Exzenterwelle so tief im Fahrgestell (i) angeordnet sind, wie es mit Rücksicht auf die auf der Exzenterwelle angeordneten Riemen- bzw. Schwungscheiben (4) möglich ist.
DEP18915A 1948-10-21 1948-10-21 Fahrbarer Vibrations-Steinbrecher Expired DE821150C (de)

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