DE625872C - Brechvorrichtung fuer Steine o. dgl. - Google Patents

Brechvorrichtung fuer Steine o. dgl.

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DE625872C
DE625872C DEW94954D DEW0094954D DE625872C DE 625872 C DE625872 C DE 625872C DE W94954 D DEW94954 D DE W94954D DE W0094954 D DEW0094954 D DE W0094954D DE 625872 C DE625872 C DE 625872C
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stones
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/06Jaw crushers or pulverisers with double-acting jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. FEBRUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M625872 KLASSE 50 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1-934-ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung für Steine o. dgl., die eine einfache, robuste und gedrungene Bauart aufweist und bei geringstem Kraftaufwand ein Höchstmaß an Leistung hergibt.
Brechvorrichtungen zur Zerkleinerung von Steinen o. dgl., bei denen das Aufbereitungsgut zwischen einem beweglichen und einem festen Brechkörper zerkleinert wird, sind bekannt.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Brechvorrichtungen dieser Art mit einem beweglichen Brechköper auszurüsten, der derart nachgiebig gelagert ist, daß er gegenüber dem festen Brechkörper nach jeder Richtung hin in einer Ebene Bewegungen vollführen kann, die parallel zu der Durchtrittsrichtung des Aufbereitungsgutes durch die Vorrichtung liegt.
Gemäß der Erfindung wird eine solche Brechvorrichtung dadurch weiter vervollkommnet, daß der nachgiebige bewegliche Brechkörper im oder nahezu im Schwerpunkt auf dem Exzenter einer Antriebsachse gelagert ist, so daß der Brechkörper bei der Drehung dieser Achse kreisen muß und einen gleichmäßigen Zerkleinerungsvorgang durchführt.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die gemäß der Erfindung ausgebildete Brechvorrichtung in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung den beweglichen Brechkörper und die mit ihm zusammenwirkenden einstellbaren Brechbacken in auseinandergezogenem Zustand.
Fig. 5 zeigt eine der Brechbacken in Stirnansicht und
Fig. 6 im Grundriß.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 2.
Bei der auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform besteht das Traggestell der Brechvorrichtung aus im Abstand voneinander liegenden Seitenplatten, io, die durch Querwände o. dgl. 11 miteinander verbunden sind. An den oberen und unteren Rändern weisen die Seitenplatten nach außen gerichtete Flanschen 12 auf.
Die umlaufendeAntriebsachsei3 der Brech-Vorrichtung erstreckt sich quer durch die Seitenplatte 10 hindurch und ruht in Lagern 14. Auf der Achse sitzt der bewegliche Brech-
körper 15, der im wesentlichen die Form einer Kreisscheibe besitzt. Die Achse 13 geht durch den Schwerpunkt des Brechkörpers hindurch und erteilt ihm eine kreisförmige Bewegung. Zu diesem Zweck sind auf der Antriebsachse 13 Exzenter 16 (Fig. 3) angeordnet, die mit am kreisenden Brechkörper angeordneten Rollenlagern 17 o. dgl. zusammenwirken. Beim Umlauf der Achse 13 wird also dem Brechkörpsr 15. eine kreisende Bewegung erteilt.
Wie aus den Fig. 2 und 4 zu erkennen ist, sind die einander gegenüberliegenden Ränder 18 des kreisenden Brechkörpers bogenförmig bzw. gekrümmt ausgebildet. Diese'gekrümmten Ränder 18 bilden die wirksamen Arbeitsflächen des Brechkörpers; sie sind zweckmäßig im Querschnitt keil- oder V-förmig ausgebildet.
Mit den im Querschnitt keilförmigen Rändern 18 des kreisenden Brechkörpers 15 wirken Brechbacken 19 zusammen, die im wesentlichen fest angeordnet sind. Diese Brechbacken werden von den Seitenplatten 10 getragen und stehen im Abstand von den keilförmigen" Arbeitskanten 18 des kreisenden Brechkörpers. Die inneren Arbeitsflächen der Brechbacken bilden zusammen mit den zugehörigen Arbeitskänten 18 des Brechkörpers 15 eine Arbeits- oder Brechkammer; wie aus· den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, besitzen die Brechbacken 19 Nuten 20 von im wesentlichen V-förmigen Querschnitt; sie wirken mit den keilförmigen Kanten des Brechkörpers in der aus den Fig. 1, 2 uud 3 erkennbaren Weise zusammen. An den oberen bzw. Füllenden sind die Brechbackennuten 20 nach außen abgeschrägt, so daß eine verhältnismäßig weite Öffnung zum Einfüllen des Aufbereitungsgutes in die einzelnen Arbeitsräume gebildet wird.
Die Brechbacken 19 sind an ihren oberen Enden auf Zapfen 21 schwenkbar gelagert und einstellbar, so daß die. Größe der Ent-♦5 leerungsöffnungen der Brechräume-; je nach der Korngröße, die das zerkleinerte Aufbereitungsgut aufweisen soll, regelbar ist. Die unteren Enden der Brechbacken sind unter Vermittlung einer. Sicherheitsvorrichtung o. dgl. einstellbar mit den Querwänden π des Rahmens verbunden. Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausfuhrungsform wird diese .Sicherheitsvorrichtung aus einem Brechglied 22 aus Gußeisen o. dgl. gebildet.. Das Brechglied ist einerseits auf der Brechbacke 19, anderseits auf einer verschiebbaren Leiste! 23 abgestützt, mit der ein Keil 24 zusammenwirkt, mit dessen Hilfe die Brechbacke nachi innen in. Richtung auf die.Arbeitsflächen des. Brechkörpers zugedrückt werden kann. Eine Stange 25 und eine Feder 26 halten die Brechbacke im Abstand von dem Brechkörper. Mit dieser Einrichtung können die Brechbacken 19 gegenüber dem Brechkörper 15 leicht eingestellt werden.
Die Antriebsachse 13 ist an ihren Enden mit Schwungscheiben 31 versehen, die den Ausgleich der Bewegungen des kreisenden Brechkörpers 15 bewirken. Um auf jeden Fall zu verhindern, daß der Brechkörper zusammen mit der Antriebsachse 13 umläuft, steht der Brechkörper mit den gegenüberliegenden Seiten des Maschinenrahmens durch Federn u. dgl. 32 in Verbindung, die oberhalb und unterhalb der Achse 13 bzw. des Brechkörpers in waagerechter Richtung angeordnet sind;. ferner sind zur Sicherung des Brechkörpers senkrechte Federn 33 angeordnet. Oben und unten sind an dem Brechkörper 15 Platten 34 angeordnet, die über die Seitenflächen des Brechkörpers hinausragen und an ihren Enden Flansche 35 aufweisen, an denen die inneren Enden der waagerechten Federn 32 angreifen. Die äußeren Enden der Federn sind mit Haltegliedern 36 verbunden, die an den Flanschen-12 der -Seitenplatten befestigt sind. Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, ragt die untere zur Befestigung der Federn dienende Platte 34 durch in den Seitenplatten 10 angeordnete Öffnungen 37 hindurch. Die oberen senkrechten Federn 33 liegen zwischen den Enden der oberen Platten 34 und Haltegliedern 38, die an den Seitenplatten 10 befestigt sind. Die unteren senkrechten Federn sind zwischen den äußeren Enden der unteren Platten und den unteren Gestellflanschen 12 angeordnet. Die Federn 32, 33 setzen nicht nur dem Bestreben des Brechkörpers 15, zusammen mit der Achse 13 umzulaufen, Widerstand entgegen, ohne dabei die Kreiselbewegung des Brechkörpers zu behindern, sondern sie dienen auch dazu, den Brechkörper nachgiebig zu halten; die senkrecht gerichteten Federn 33 haben auch die Aufgabe, die auf den Achslagern 14, 17 ruhende Belastung zu verringern.
Im Betrieb wird das aufzubereitende Gut z. B. mittels eines Fülltrichters auf die obere Seite der Brechvorrichtung aufgebracht und durch den kreisenden Brechkörper 15 in die sich nach außen erweiternden Mündungen 20 der Brechkammern verteilt. In diesen Kammern werden die Steine von den Brechgliedern erfaßt und infolge der Keilwirkung zerkleinert, die dadurch entsteht, daß der Brechkörper 15 bei seiner kreisenden Bewegung in die nutenartig ausgesparten Brechbacken 19 hineintritt und wieder aus diesen Nuten herausbewegt wird. Die Steine gelangen allmählich zwischen den Arbeitsflächen der Brechglieder nach unten, wobei sie ständig der Zerkleinerungswirkung unterworfen ■„ sind, und
zwar so lange, bis sie die unteren Auslaßmündungen der Brechkammern erreicht haben. Die Steine treten in der Größe aus, die durch die Einstellung der Brechbacken bestimmt ist. Während dieses Arbeitsvorganges wird die kreisende Wirkung des Brechkörpers 15 in eine noch wirksamere Hinundherbewegung umgewandelt, und zwar unter dem Einfluß der nachgiebigen Lagerung des Brechkörpers. Diese Arbeitsbewegung trägt dazu bei, daß die Steine dauernd in Bewegung bleiben und nicht etwa den Brecher verstopfen. Die Arbeitsflächen der Brechglieder nähern sich in der Bewegungsrichtung des Brechgutes bis zu einem Punkt kurz vor ihren unteren Enden. Von da an verlaufen die miteinander zusammenwirkenden Arbeitsflächen pafallel, so daß die gewünschte Brechgröße erreicht wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Brechvorrichtung für Steine o. dgl., bei der das aufzubereitende Gut zwischen einer festen Brechbacke und einem beweglichen Brechkörper zerkleinert wird, der an dem ortsfesten Rahmen der Vorrichtung mittels nachgiebiger Halteglieder derart befestigt ist, daß er gegenüber der festen Brechbacke nach jeder Richtung hin in der senkrechten, zur Antriebswelle rechtwinkligen Ebene hin und her gehende Bewegungen vollführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Brechkörper im oder nahezu im Schwerpunkt auf Exzentern der Antriebswelle gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebigen Halteglieder für den Brechkörper aus einem oder mehreren Federpaaren (32,33) gebildet und die beiden Federn eines jeden Paares waagerecht und einander gegenüberliegend angeordnet sowie derart an dem Brechkörper (15) befestigt sind, daß sie seinem Bestreben, sich um die Antriebsachse (13) zu drehen, nachgiebig entgegenwirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Brechkörper im wesentlichen scheibenförmig ausgestaltet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Brechbacken (19) im Querschnitt etwa V-förmige Nuten aufweisen, die sich an den oberen Eintrittsenden für das Gut nach außen erweitern und in die der bewegliche Brechkörper mit keilförmigen Kanten eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW94954D 1933-09-08 1934-09-08 Brechvorrichtung fuer Steine o. dgl. Expired DE625872C (de)

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US625872XA 1933-09-08 1933-09-08

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ID=22043459

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DEW94954D Expired DE625872C (de) 1933-09-08 1934-09-08 Brechvorrichtung fuer Steine o. dgl.

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DE (1) DE625872C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753456C (de) * 1938-07-21 1953-03-16 Jacob Hennrich Schwingmuehle mit kreisfoermig schwingendem Brechkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753456C (de) * 1938-07-21 1953-03-16 Jacob Hennrich Schwingmuehle mit kreisfoermig schwingendem Brechkoerper

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