DEP0018915DA - Fahrbarer Vibrations Steinbrecher - Google Patents

Fahrbarer Vibrations Steinbrecher

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Publication number
DEP0018915DA
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Authority
DE
Germany
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mobile
chassis
jaws
crushing
suspended
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Oelde Becker (Westf.)
Original Assignee
Gebr. Tigges Eisengießerei-Maschinenfabrik Sunninghausen
Publication date

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Description

Patentanwalt " » 18 915 XII/500 -
Dr.-In&. Robert Meldau (21a) Harsewinkel, den 12* Juni 1950,
(§) Härsewinkel (Wesif.)
T 101
Eisengiesserei und Maschinenfabrik Gebr. Ugges
Sünninghausen"OeIde i.Westf. Fahrbarer Doppelschwingen -Vibrations - Steinbrecher
Gegenstand der Erfindung ist ein fahrbarer Steinbrecher, der zum Brechen und Zerkleinern von Natur- und Bausteinen verwendbar ist.
Die bekannten Ausführungsformen von Steinbrechern oder Granulatoren, die dem gleichen Anwendungszweck wie der Gegenstand der Erfindung dienen, weisen eine feststehende und eine bewegliohe Breohbacke auf, von denen die feststehende Brechbake am Brecherrahmen befestigt istg während die bewegliche Brechbacke an ©iner Schwinge angelenkt ist5 die am oberen Heil in einer Welle geführt ist. Außerdem wird bei bekannten Konstruktionen ein Pleuel angewendet» der am Maschinenoberteil in einer Exzenterwelle gelagert ist; am unteren Ende greifen je ein© Kniehebelplatte an, die die Verbindung vom Pleuel zur Schwinge und zur Rückwand des Brecherrahmens darstellen» Bei drehender Exaenterwelle hebt und senkt sich der Pleuel, und es verändert die Kniehebelplatte ihre Schräglage, so dass sich der Spalt zwischen den beiden Brechbakken im Wechsel erweitert bezw. verengt.
Zur Einstelllang der Spaltweite dient ein Stellkeil, mit dessen Hilfe die lomgröSe des -ate-Br Materials variiert werdea kann.
Im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen von Steinbrechern oder Granulatoren werden bei einem Steinbrecher nach der Erfindung an Stelle des Pleuels zwei Seitenwände vorgesehen, die am unteren Ende durch ein gemeinsames Lager starr miteinander verbunden sind» Aa oberen Ende sind in den Seifwänden zwei Brechbacken pandelnd aufgehängtp während am unteren Ende Jeder Brechbacke je eine Kniehebel platte angreift» die die Verbindung sum Fahrgestell herstellt,■Die gewünschte Spaltweite wird durch einen an sich bekannten Schiebekeil, der im Fahrgestell angeordnet ist, eingestellt., im susasmengebauten Zustand bilden die Seitenwände und die Brechbacken einen Brechtrichter, dessen unteres Ende ein Lager trägt. Dieses Lager läuft auf einer Sxssentenvelle von verhaltnismassig geringer Exzentrizität und wird beim Drehen dieser Exzenterwelle zusammen mit denvBrecht richtest gehoben besw· gesenkt« Sie mit den Brecfabaken in Eingriff stehenden Kniehebelplatten verändern bei dieser Auf- und Abwärtsbewegung zwangsläufig ihre Schräglage, so daS besonders am. unteren Ende die Brechbacken bei der Abwärtsbewegung einander genähert und bei der Aufwärtsbewegung voneinander entfernt werden. Durch diesen Vorgang wird das zugeführte Brechgut entsprechend der eingestellten Spaltweite gebs©chen? verlässt die Brechbacke am unteren Ende in körnigem Zustand und fällt auf eine lutsche.
Zur Entlastung der Exzenterwelle wird der Brechtrichter durch seitlich angebrachte Schrsubenfeäern, die auf dam Fahrgestell ruhen, gehalten. Diese Federn bewirken ausserdem eine leicht vibrierend© Bewegung des Brechtrichters.
Jn zeigt den fahrbaren Boppelsehwingen-Vibrations-
■Steisbrecher zusammengebaut in schematischer Barstellung la Ansicht»
Figur 2 stellt das Fahrgestell des Steinbrechers im Längsschnitt dar· ■
figur_3 ist ein Querschnitt durch das Fahrgestell;
4 Verdeutlicht den Brechtrichter im Längsschnitt»
Figur 3 veranschaulicht den Brechtrichter im Querschnitt«
erkennt in figur 1 das Fahrgestell 1 uad des. Antriebsmotor 2 ■ durch welchen über einen Riemen 3 uad Riemenscheibe 4 die ' Exzenterwelle 5 gedreht wird· las oberen Teil sind Schrsubenfedern S zur Aufhängung des Brechtrichters zu erkemeii.
In dem Längsschnitt nach Figur 2 erkennt man eines der beiden am fahrgestell 1 aageordneten Lagef 7 %ut Aufnahme der Exzenterwelle 5$ welche durch die Riemenscheibe 4 in Drehung versetzt wird« In den eänden des Fahrgestells sind in entsprechenden Lagern die beiden Sniehebelplatten 8 angeordnets von denen die in der 2eichnung rechts dargestellte Kniehebelplatte durch Schiebekeil® 9S 10 verschoben werden kasiu
Der eigentliche Brechtrichter ist in Figur 4 verdeutlicht; ©r besteht aus dea beiden Seitenwänden 11, von denen nur eine zu erkennen, ist. Ära unteren Ssa&e , sind die beiden in Figur 5 besonders deutlich au erkennenden Seitenwände 11 durch eis Bxsenterl&ger 12 miteinander verbunden, und nehmen im oberen feil zwei Brechbacken 13 auf9 die an BOlsen 14 pendelnd aufgehängt sind. Die Kniehebelplatten 8 greifen mit ihren freien Baden in entsprechende Ausnehmungen der Brechbaeken ein» Unterhalb des Spaltes an den unteren linden der Brechbaeken 13 ist eine Ratsch© 15 angeordnet„ die das anfallende gebrochene Gut aus der Maschine herausführt.
In de« Schnitt nach Figur 3 ist besonders deutlich ssu erkeanen9 wie die Exzenterwelle 5 alt den beiderseits befestigten Eiemenscheiben 4 in den, beiden Lagern 7 angeordnet ist»
Es ist zu erkennen, daß bei Drehung der Exzenterwelle 5 die beiden starr miteinander verbundenen Seitenwände 11 die über die Schraubenfedern & abgestützt sind, und damit die Brechbacken 15 auf- und abwärts bewegt werden, wodurch die Schräglage der geneigt ftu. den Brechbacken und dem Maschinengestell angeordneten Kniehtoelplatten verändert wird. Dadurch ergibt sich bei Abwärtsbewegung®^ der Brechbacken eine Verengung und bei Aufwärtsbewegung eine Erweiterung des unteren Spaltes zwischen den Brechbacken. Durch die bewegliche Aufhängung beider Brechbacken nach der Erfindung führen diese die gleiche pendelnde Bewegung durch. Gegenüber bekannten Brechern ist es daher möglich, den Hub jeder Brechbacke auf die Hälfte, d.h. die Exzentrizität der Exzenterwelle auf das halbe Maß zu verringern. Durch die schwingende Aufhängung wird beim Betrieb der Maschine das zu brechende Gut einwandfrei nachgeführt und am unteren Ende der Brechbacken, an denen die größere Hubbegegung auftritt, auf das entsprechend den Verstellkeilen 9? 10 eingestellte laß gebrochen. Die Antriebsorgane C Riemenscheibe und Exzenterwelle) sind so tief wie möglich angeordnet, so daß sich eine hohe Standfestigkeit der fahrbaren Maschine ergibt. Da die Schwung- bezw« Riemenscheibe tiefer als die Brechtrichter angeordnet sind, ist eine allseitige Beschickung des Brechtrichters möglich.
e Auf Grund einer besonderen Ausbildung der Kniehbelplatten 8, die einen im Querschnitt gesehen verhältnismäßig schwachen Steg haben, wirken diese gleichzeitig als Bruchsicherung und knicken durch, wenn im Betrieb der Maschine solche Widerstände auftreten, die zu Beschädigungen führen könnten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche s
    1») Fahrbarer Vibrafcions-Steinbreeher isit awei gegeneinander ' bew©ßtent an ihrem oberen i-nde schwenkbar aufgehängten Sreafcb&cken» dadurch gekennzeichnet, dass al© Brοehbacken
    (13) zwischen ζψφ&Ι auf dem "ahrgestell (1)· beweglich gel&g ten SeiiemmnaöR (11) aufgehängt sin<2, öle in Auf- asu Ab-
    versetzt wexd©nT-«*ä*äT^3e mittels einer icni©- hebelplfötte (8) gegen das Fahrgestell abgestutst sind«
  2. 2.) Fahrbarer Vibrations-Hteinbretcher nach Anspruch 1S dadurch
    gekeßcseicimets. dass die-Seitenwände (11) auf des Fahrgestell ■ (1) mittels Federn (6) gelagert sind· -
    3'} Fahrbarer Vlbratioiis-üteinbrecher nach Anspruch 1,.
    dadurch ge'k&ntiz&iahiiet e dass die Seitenwärsde (11) an ihren unteren Hßäen durch ein Lager (12) miteinander verbanden siad9 in das sin am Fahrgestell {1} angeordnetes iixzenter \5) ein.grβi/ft, ..
    4«) Fahrbarer Vibrations-Kteinbrecher nach Anspruch- 3» dgilareh gekennzeichnet» dsääs die Lager (?) für die Exaentxerwelle so tief im Faltrgsstell (1) angeordnet sind, es .εit iiüöksieht auf die auf eier Exaenterwelle ongeordneten i-iameii- bssw. Schwung scheibe»- (4) möglich ist·

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