AT386767B - Ballistischer sichter - Google Patents

Ballistischer sichter

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AT386767B
AT386767B AT284086A AT284086A AT386767B AT 386767 B AT386767 B AT 386767B AT 284086 A AT284086 A AT 284086A AT 284086 A AT284086 A AT 284086A AT 386767 B AT386767 B AT 386767B
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    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
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    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
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    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen ballistischen Sichter zur Trennung von Bestandteilen eines Gemisches, insbesondere Müll, nach ihrem Gewicht und/oder nach dem Verhältnis ihrer Ober- fläche zu ihrem Gewicht, in wenigstens eine Schwerfraktion und eine Leichtfraktion, welcher wenigstens eine schräg ansteigende und in Richtung ihrer Schrägung langgestreckte Auflageplatte aufweist, die durch ein Antriebsorgan, insbesondere eine Kurbelwelle, zu einer oszillierenden
Bewegung senkrecht zu ihrer Oberfläche und in Richtung der schrägen Erstreckung ihrer Ober- fläche antreibbar ist. Solche ballistische Sichter sind beispielsweise aus der DE-OS 2803684 bekannt- geworden.

   Das zu sichtende Gut wird am unteren Ende der langgestreckten Auflageplatten aufge- bracht und die Auflageplatte wird durch eine rotierende Kurbelwelle mittels Pleuelstangen zu einer oszillierenden Bewegung angetrieben. Am unteren Ende der langgestreckten schrägen Auflageplatte wird das zu sichtende Gemisch auf die Auflageplatte aufgebracht. Durch die oszillierende Bewegung wird dieses Gemisch gefördert. Die leichteren Teile des Gemisches werden sprungartig allmählich zum oberen Ende der Auflageplatte gefördert und dort abgeworfen und die schwereren Teile des
Gemisches werden abwärts bewegt und vom unteren Ende der Auflageplatte abgeworfen. Die Tren- nung der schwereren Teile des Gemisches von den leichteren Teilen desselben erfolgt dadurch, dass die einzelnen Punkte der Auflageplatte zu einer Kreisbewegung angetrieben werden.

   Die Auflage- platte kann mit Unebenheiten versehen oder in Richtung ihrer Schrägung stufenförmig ausgebildet sein und es sind hiebei üblicherweise mehrere langgestreckte Auflageplatten nebeneinander angeordnet, welche phasenverschoben angetrieben werden. Bei einem solchen Antrieb der Auflagplatte bleibt die in Richtung der Oberfläche der Auflageplatte fördernde Komponente und die senkrecht zu dieser fördernde Komponente stets unverändert, da die einzelnen Punkte der Auflageplatte eine Kreisbewegung durchführen. 



   Aus der GB-A-2 109 707 ist eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu entnehmen. Bei dieser Maschine ist die Auflageplatte nur zu einer Bewegung in einer bestimmten Richtung antreibbar, so dass der Fördereffekt nicht zufriedenstellend ist. Andere bekannte Einrichtungen, wie   z. B.   die Siebmaschine nach der DD-A-202 400 oder nach der CH-A5-631 641, zeigen im wesentlichen ebene und horizontal angeordnete Siebplatten mit verschiedenen Antrieben für die Stösselbewegungen, welche im wesentlichen vertikale Stösse auf die Siebplatten ausüben sollen. Diese Vorrichtungen arbeiten nach Art eines Rüttelsiebes. 



   Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, bei der eingangs genannten Einrichtung die Förderwirkung zu verbessern, und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die einzelnen Punkte der Oberfläche der Auflageplatte zur Vollführung einer elliptischen Bewegung antreibbar sind. Bei einem solchen Antrieb, bei welchem die einzelnen Punkte der Oberfläche der Auflageplatte eine elliptische Bewegung durchführen, ist die Förderwirkung in Richtung der langen Achse der Ellipse grösser als in Richtung der kurzen Achse der Ellipse und dies kann gemäss der Erfindung zur Verbesserung der   Förder- und   Trennwirkung ausgenutzt werden. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die lange Achse der Ellipse in ihrer Richtung verstellbar. Dadurch kann die Förder- und Trennwirkung eingestellt werden. 



   Gemäss der Erfindung ist vorzugsweise die Anordnung so getroffen, dass eine Kurbelwelle, an deren Kurbel ein mit der anzutreibenden Auflageplatte verbundene Pleuelstange angreift, in einem drehbar gelagerten und durch ein Antriebsrad zu einer Rotationsbewegung angetriebenen Lagerbock exzentrisch gelagert ist und ein Zahnrad aufweist, welches mit einem ortsfest gelagerten, innen verzahnten Zahnrad kämmt. Bei der Rotation des Lagerbockes beschreibt die Achse der Pleuelstange eine Rotationsbewegung um die Achse des Lagerbockes und bei dieser Rotationsbewegung wälzt sich das an der Pleuelstange festgelegte Zahnrad an der Innenverzahnung des ortsfest gelagerten Zahnrades ab, so dass dadurch auch die Pleuelstange selbst zu einer Rotationsbewegung angetrieben wird.

   Durch die Überlagerung dieser beiden Rotationsbewegungen wird eine elliptische Bewegung der Kurbel, an welcher die an der Auflageplatte angreifende Pleuelstange gelagert ist, erreicht. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das ortsfest gelagerte, innen verzahnte Zahnrad willkürlich verdrehbar und in verschiedenen Drehstellungen blockierbar. Dadurch kann die lange Achse der Ellipse in verschiedene Stellungen eingestellt werden und dadurch kann die   Förder- und Trenncharakteristik   der Auflageplatte je nach Art des aufgegebenen Gemisches verändert werden.

   Die Verdrehung des ortsfest gelagerten Zahnrades und 

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 die Blockierung in der betreffenden Drehstellung kann gemäss der Erfindung in einfacher Weise dadurch erfolgen, dass das innen verzahnte Zahnrad eine Aussenverzahnung aufweist, in welches ein über ein Handrad verdrehbares Ritzel eingreift. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Pleuelstange mit der Auflage- platte winkelsteif verbunden. Dadurch macht die Auflageplatte an der Stelle ihrer Verbindung mit der Pleuelstange die gleiche elliptische Bewegung wie die Kurbel mit. Hiebei kann gemäss der
Erfindung die Anordnung so getroffen sein, dass an der Auflageplatte nur eine Pleuelstange an- greift und ein Ende der Platte, vorzugsweise das obere Ende, in einer horizontal verschiebbaren
Lagerung gelagert ist. Auf diese Weise wird die horizontale Förderkomponente am oberen Ende der
Auflageplatte relativ zu der senkrecht zur Auflageplatte wirkenden Komponente vergrössert und auch dadurch wird die Wirksamkeit des ballistischen Sichters verbessert. 



   Es sind zweckmässig in an sich bekannter Weise mehrere langgestreckte Auflageplatten neben- einander angeordnet, die relativ zueinander phasenverschoben angetrieben werden. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine zweite Kurbelwelle in dem zu einer Rotations- bewegung angetriebenen Lagerbock, vorzugsweise diametral gegenüber der Lagerung der ersten
Kurbelwelle, gelagert, welche zum Antrieb der benachbarten Auflageplatte dient und gleichfalls ein Zahnrad aufweist, welches mit der Innenverzahnung des ortsfest gelagerten Zahnrades kämmt. 



   Diese zweite Kurbelwelle weist ebenfalls ein Zahnrad auf, welches in analoger Weise wie das Zahn- rad der ersten Kurbelwelle mit der Innenverzahnung des ortsfest gelagerten Zahnrades kämmt, und wenn die Lagerungen der beiden Kurbelwellen diametral einander gegenüberliegen, wird eine
Phasenverschiebung der Bewegung der benachbarten Auflageplatten um   1800 erreicht.   Da der
Durchmesser des Lagerbockes begrenzt ist und die Kurbeln einen verhältnismässig grossen Kurbel- radius aufweisen müssen, muss dafür Sorge getragen werden, dass die beiden im selben Lagerbock gelagerten Kurbelwellen nicht miteinander in Kollision geraten. Zu diesem Zweck weisen gemäss der
Erfindung die beiden Kurbelwellen an der Stelle der Kurbeln der jeweils andern Kurbelwelle
Kröpfungen auf. 



   Es können noch mehr als zwei langgestreckte schräge Auflageplatten vorgesehen sein, welche angetrieben werden müssen. Die Kurbelwellen können daher mit zusätzlichen Kurbeln ausgerüstet sein, an welchen die die zusätzlichen Auflageplatten antreibenden Kurbeln gelagert sind. Hiebei ist die Anordnung so getroffen, dass bei einer Anzahl von nebeneinander liegenden langgestreckten
Auflageplatten jede der beiden Kurbelwellen mehrere Kurbeln aufweist und dass jede der beiden
Kurbelwellen auf jede zweite langgestreckte Platte wirkt, so dass die jeweils benachbarten Platten eine phasenverschobene Bewegung durchführen. 



   Wenn die Auflageplatten zumindest im Bereich ihrer freien Oberflächen aus elastomerem Ma- terial bestehen, kann unerwünschte Zerkleinerung durch Bruch vermieden werden. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch er- läutert. Fig. 1 zeigt die Kurbelwellen und den Antrieb derselben in Seitenansicht und im Schnitt. 



   Fig. 2 zeigt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Lagerung der Auflageplatten. Fig. 4 zeigt verschiedene elliptische Bahnen. 



   Ein   Lagerbock --1-- ist   unter Vermittlung eines Lagers --2-- in einer ortsfesten Wandung - gelagert. Im   Lagerbock --1-- sind   zwei Kurbelwellen --4 und 5-- unter Vermittlung von Lagern --6 und 7-- exzentrisch und diagonal einander gegenüberliegend gelagert. Auf die Kurbelwelle --4-- ist ein Zahnrad --8-- und auf die Kurbelwelle --5-- ist ein Zahnrad --9-- aufgekeilt. Beide   Zahnräder --8   und   9-- kämmen   mit einer Innenverzahnung --10-- eines an der Wandung --3-- durch eine nicht dargestellte Lagerung ortsfest gelagerten, aber verdrehbaren Zahnrades Ein angetriebenes Rad --12-- ist mit einem   Teil --13-- dreh fest   verbunden, welcher über die Achsen --14, 15-- der Kurbelwelle --4 und 5-- mit der Lagerbock-l-verbunden ist.

   Durch dieses angetriebene Rad --12-- wird der Lagerbock --1-- in Rotation versetzt. 



   Bei der Rotation des Lagerbockes --1-- werden die   Achsen --14, 15-- der Zahnräder --8   und   9-- im   Kreis mitgenommen und wälzen sich an der Innenverzahnung --10-- des ortsfest blockierten Zahnrades --11-- ab. Es werden dadurch die Kurbelwellen in Drehung versetzt und da sich die Rotationsbewegung der   Zahnräder --8   und 9-- bzw. der Kurbelwellen --5 und 4-- 

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 mit der Rotationsbewegung des Lagerbockes --1-- überlagert, führen die Kurbeln --16 und 17-- der Kurbelwellen --4 und 5-- eine elliptische Bewegung aus.

   Am   Gehäuse --3-- ist   ein Zahnrad bzw. ein Ritzel --18-- drehbar gelagert und kann durch ein   Handrad --19-- verdreht   werden.
Dieses   Ritzel --18-- kämmt   mit einer   Aussenverzahnung --20-- des   innen verzahnten Zahnrades
Das innen verzahnte   Zahnrad --11-- kann   daher über das Ritzel --18-- und das Hand-   rad --19-- verdreht   und in seiner Drehlage blockiert werden. Auf diese Art kann die Richtung der langen Achse der Ellipse verstellt werden. 



   An den Kurbeln --16 und 17-sind Pleuelstangen-21 und 22-- gelagert. Die Pleuelstange - ist mit der schrägen Auflageplatte --23-- winkelsteif, beispielsweise durch eine Schweissung - verbunden. Die Pleuelstange --22-- ist mit der benachbarten schrägen Auflageplatte - drehfest durch eine   Schweissung --26-- verbunden.   Diese Platten --23 und 25-- machen daher die elliptische Bewegung der Kurbeln --16 und 17-- mit. Die Auflageplatten --23 und 25-- weisen Seitenwangen --27 und 28-- auf, wodurch der Spalt zwischen den Auflageplatten --23 und
25-- abgedichtet wird. 



   Die Kurbeln --16 und 17-- sind länger als der Abstand a zwischen den Kurbelwellen --4 und 5-- voneinander. Um eine Kollision zu vermeiden, weist daher die Kurbelwelle --5-- eine   Kröpfung --29-- im   Bereich der Kurbel --16-- der Kurbelwelle --4-- und die Kurbelwelle --4-- eine   Kröpfung --30-- im   Bereich der Kurbel --17-- der Kurbelwelle --5-- auf. 



   Mit jeder der Auflageplatten --23 und 25-- ist nur eine Pleuelstange --21 bzw.   22-- ver-   bunden. Wie Fig. 3 zeigt, ist mit dem oberen Ende der   Auflageplatte --23-- ein Arm --31-- winkel-   steif verbunden, der mittels einer Rolle --32-- in einer ortsfesten   Führung --33-- geführt   ist. 



   Die Pleuelstange --21-- greift in einem mittleren oder unteren Bereich der Auflageplatte --23-- an dieser an. Es ist hier nur eine Auflageplatte --23-- dargestellt. Die übrigen Auflageplatten - usf. sind mit ihrem oberen Ende in gleicher Weise wie die   Auflageplatte --23-- geführt.   



   Auch in Fig. 1 und 2 sind nur zwei Auflageplatten --23 und 25-- dargestellt. Es kann noch eine
Anzahl weiterer Auflageplatten angeordnet sein, wobei die Kurbelwellen --3 und 4-- mehrere Kurbeln   - 16   bzw.   17-- aufweisen,   die gegeneinander phasenversetzt angeordnet sind. 



   Fig. 4 zeigt eine durch die Verdrehung des innen verzahnten   Zahnrades --11-- mittels   des
Handrades --19-- erzielbare Verstellung der langen Achse --34-- der elliptischen Bahn --35--. 



   Wenn die Auflageplatten in an sich bekannter Weise zusätzlich gelocht sind, kann eine weitere Fraktion durch Siebung gewonnen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ballistischer Sichter zur Trennung von Bestandteilen eines Gemisches, insbesondere Müll, nach ihrem Gewicht und/oder nach dem Verhältnis ihrer Oberfläche zu ihrem Gewicht, in wenigstens eine Schwerfraktion und eine Leichtfraktion, welcher wenigstens eine schräg ansteigende und in Richtung ihrer Schrägstellung langgestreckte Auflageplatte aufweist, die durch ein Antriebsorgan, insbesondere eine Kurbelwelle, zu einer oszillierenden Bewegung senkrecht zu ihrer Oberfläche und in Richtung der schrägen Erstreckung ihrer Oberfläche antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Punkte der Oberfläche der Auflageplatte (23,25) zur Vollführung einer elliptischen Bewegung antreibbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Ballistischer Sichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lange Achse (34) der Ellipse (35) in ihrer Richtung verstellbar ist.
    3. Ballistischer Sichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kurbelwelle (4,5), an deren Kurbel (16,17) eine mit der anzutreibenden Auflageplatte (23,25) verbundene Pleuelstange (21,22) angreift, in einem drehbar gelagerten und durch ein Antriebsrad zu einer Rotationsbewegung angetriebenen Lagerbock (1) exzentrisch gelagert ist und ein Zahnrad (8,9) aufweist, welches mit einem ortsfest gelagerten, innen verzahnten Zahnrad (11) kämmt.
    4. Ballistischer Sichter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfest gelagerte, innen verzahnte Zahnrad (11) willkürlich verdrehbar und in verschiedenen Drehstellungen blockierbar ist. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Ballistischer Sichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das innen verzahnte Zahnrad (11) eine Aussenverzahnung (20) aufweist, in welche ein über ein Handrad (19) verdrehbares Ritzel (18) eingreift.
    6. Ballistischer Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuelstange (21,22) mit der Auflageplatte (23,25) winkelsteif verbunden ist.
    7. Ballistischer Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auflageplatte (23,25) nur eine Pleuelstange (21,22) angreift und ein Ende der Auflageplatte, vorzugsweise das obere Ende, in einer horizontal verschiebbaren Lagerung (32) gelagert ist.
    8. Ballistischer Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Kurbelwelle (4 bzw. 5) in dem zu einer Rotationsbewegung angetriebenen Lagerbock (1), vorzugsweise diametral gegenüber der Lagerung der ersten Kurbelwelle (5 bzw. 4), gelagert ist, welche zum Antrieb der benachbarten Auflageplatte (23 bzw. 25) dient und gleichfalls ein Zahnrad (8 bzw. 9) aufweist, welches mit der Innenverzahnung (10) des ortsfest gelagerten Zahnrades (11) kämmt.
    9. Ballistischer Sichter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kurbelwellen (4,5) an der Stelle der Kurbeln (17,16) der jeweils andern Kurbelwelle (5,4) Kröpfungen (30,29) aufweisen.
    10. Ballistischer Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass er in an sich bekannter Weise eine Anzahl von nebeneinander liegenden langgestreckten Auflageplatten (23,25) aufweist, dass jede der beiden Kurbelwellen (4,5) mehrere Kurbeln (16,17) aufweist und dass jede der beiden Kurbelwellen (4,5) auf jede zweite langgestreckte Auflageplatte wirkt.
    11. Ballistischer Sichter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatten (23,25) zumindest im Bereich ihrer freien Oberflächen aus elastomerem Material bestehen.
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