DE1507741C2 - Selbstreinigendes Sichtersieb für Rüttelsichter - Google Patents

Selbstreinigendes Sichtersieb für Rüttelsichter

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DE1507741C2
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

ßer sind als der Abstand zwischen der Siebbespannung und dem Stützsieb.
Um ein Verstopfen von Sichtersieben zu verhindern oder wenigstens einzuschränken ist die Verwendung eines unter dem Sichtersieb angeordneten Stützsiebes mit größerer Maschenweite bekannt, wobei zwischen
einzelnen Reinigungslemente um ihren Auflagepunkt und stoßen dabei jeweils leicht gegen die Unterseite des Sichtersiebes und bewirken so ihre Reinigungsfunktion.
Obwohl sich diese bekannten Reinigungselemente gut für Siebe eignen, die für leichte, insbesondere pulverförmige Stoffe, wie Mehl u. dgl., bestimmt sind, besteht insbesondere bei feinen Sieben noch der Nachteil, daß die ohne Abstützung frei gespannte Fläche des Sichtersiebes nur eine vergleichsweise kleine Nutzungsfläche aufweisen darf, wenn die Gefahr des Reißens der Siebbespannung ausgeschlossen
werden soll. Außerdem wird mit diesen bekannten,
in den Zwischenraum zwischen Sichter- und Stützsieb eingesetzten wippenden Reinigungselementen immer nur ein begrenzter Siebbereich gleichzeitig gereinigt, und es besteht die Gefahr, daß sich die
Die Erfindung betrifft ein selbstreinigendes Sich- gekröpften Reinigungselemente übereinander schietersieb für Rüttelsichter mit unter der eigentlichen 30 ben, verklemmen und dann ihre Reinigungsfunktion Siebbespannung im Abstand parallel dazu angeord- nicht mehr erfüllen können.
netem Stützsieb zur Aufnahme von perforierten Rei- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
nigungselementen, deren seitliche Abmessungen grö- ein selbstreinigendes Sichtersieb zu schaffen, dessen
nutzbare Sichtersiebfläche auch bei sehr feinmaschiger Siebbespannung wesentlich größer gewählt werden kann, ohne Gefahr zu laufen, daß die Siebbespannung reißt.
Diese Aufgabe wird bei einem selbstreinigenden Sichtersieb der eingangs genannten Gattung dadurch den beiden Sieben sogenannte Reinigungsgurte ein- 4° gelöst, daß die Reinigungselemente jeweils aus einem gesetzt sind. Di^se Reinigungsgurte bestehen im all- rohrförmigen Teil mit gleichmäßigem Querschnitt gemeinen aus relativ steifen Textilbandstücken, die bestehen, dessen Höhe etwas kleiner ist als der Abüber unterseitig angesetzte Stützknöpfe auf dem Stütz- stand zwischen den Sieben, und daß soviele Reinisieb ruhen (deutsche Patentschrift 1 126 224).. Wird gungselemente vorgesehen sind, daß sie praktisch dieses zweilagige Sieb in Schwing- oder Rüttelbewe- 45 den gesamten Zwischenraum zwischen den Sieben gung versetzt, so rutschen die Reinigungsgurte auf unter gegenseitiger Anlage aneinander ausfüllen, dem Stützsieb und unter dem Sichtersieb entlang und Die aus kurzen rohrförmigen Stücken bestehenden
bewirken eine mehr oder weniger gute Entfernung Reinigungselemente, die vorzugsweise, um ein Vervon in den öffnungen des Sichtersiebs verbliebenen kanten und Verklemmen zwischen Sichter- und Rückständen, die eine Verstopfung des Siebs bewir- 50 Stützsieb zu vermeiden, im Durchmesser etwas größer ken können. Der Nachteil dieser Reinigungsgurte be- sind als in ihrer axialen Länge, bewirken durch ihre steht einmal darin, daß immer nur ein relativ kleiner Relativbewegung gegenüber dem Sichtersieb im BeBereich des Sichtersiebs gleichzeitig gereinigt wird. trieb der Siebanlage einerseits die Reinigung des Zum andern nützen sich die Textilgurte relativ rasch Sichtersiebs, und zwar gleichzeitig auf praktisch der ab. Dabei ist es bei vielen zu sichtenden Stoffen, 55 gesamten Siebfläche, und stützen andererseits das etwa bei Lebensmitteln oder Medikamenten von Sichtersieb von unten her ab, so daß insbesondere Nachteil, daß die ausgefransten und abgebrochenen feinmaschige Sichtersiebe jetzt mit wesentlich größe-Textilfasern mindestens zum Teil in dem bereits ge- rer Nutzfläche ausgestattet werden können, ohne besichteten Gut verbleiben. fürchten zu müssen, daß das Sichtersieb reißt, oder Dem Nachteil der ausfransenden und abbrechen- 60 es kann bei gleicher Maschenweite eine wesentlich den Textilteilchen bei der Verwendung von Reini- größere Siebfläche als bisher eingesetzt werden. Um gungsgurten wurde gemäß einem anderen bekannten einen einwandfreien Durchlaß des gesichteten Gutes Vorschlag durch die Verwendung von einzelnen per- zu gewährleisten, ist die freie Durchtrittsfläche in einer forierten Reinigungselementen begegnet, die in den Querschnittsebene der Reinigungselemente größer als Zwischenraum zwischen Sichter- und Stützsieb einge- 65 die gesamte freie Durchtrittsfläche des Sichtersiebes, setzt werden (USA.-Patentschrift 2 304 325). Diese Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Reinigungselemente bestehen aus plattenförmigen Zeichnungen näher beispielsweise erläutert. Es zeigt Kunststoffteilen, die im wesentlichen die Form einer F i g. 1 eine Aufsicht auf eine selbstreinigende
Siebkonstruktion mit Merkmalen nach der Erfindung, bei welcher ein Teil des oberen Siebes entfernt ist und in welcher eine unterhalb des Siebes angeordnete Rütteleinheit gestrichelt angedeutet ist,
F i g. 2 eine Teilaufsicht auf die Siebkonstruktion gemäß F i g. Γ mit entferntem Sichtersieb zwecks Veranschaulichung einer Ausführungsform der Reinigungselemente, im Ausschnitt aus dem mit 2 bezeichneten Kreis in F i g. 1 und in stark vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1 in stark vergrößertem Maßstab, welcher einige Reinigungselemente im Schnitt und andere in Seitenansicht darstellt,
F i g. 4 eine schematische Darstellung die das räumliche Verhältnis zwischen den Reinigungselementen und den Sieben veranschaulicht,
Fig. 5,6 und 7 Stirnseitenansichten abgewandelter Ausführungsformen einzelner Reinigungselemente, F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in F i g. 7, F i g. 9 eine Aufsicht auf eine weiter abgewandelte Ausführungsform einer Reinigungseinheit in Form mehrerer ineinandergefügter Ringe und
Fig. 10 eine Seitenansicht der Reinigungseinheit gemäß Fig. 9.
Gemäß den F i g. 1 bis 4 weist die erfindungsgemäße selbstreinigende Siebkonstruktion ein oberes Sichtersieb 1 und ein unteres Stützsieb 2 auf, von denen das letztere größere Maschenweite aufweist als das erstere. Die Siebe werden durch einen sie umgebenden Randsteg bzw. Ring 3 parallel zueinander gehalten. Der dargestellte Ring 3 ist kreisförmig, kann jedoch auch rechteckig ausgebildet sein.
Zwischen den Sieben 1 und 2 ist eine Vielzahl von hohlzylindrischen Reinigungselementen 4 vorgesehen, deren zentrale Öffnung 5 gleichmäßigen Querschnitt besitzt und die flache Stirnflächen 6 aufweisen.
Die Reinigungselemente können je nach den betreffenden Betriebsbedingungen aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt sein. Sie können beispielsweise aus Keramik, Kunststoff oder Metall bestehen, wobei die Dichte der Reinigungselemente in Abhängigkeit von den jeweiligen Betriebsbedingungen unterschiedlich sein kann.
Diese Reinigungselemente füllen vorzugsweise den Raum zwischen den beiden Sieben praktisch aus, so daß sie, falls sie im Vergleich zu dem Zwischenraum zwischen den Sieben verhältnismäßig kleinen Durchmesser besitzen, durch gegenseitige Berührung mit den Sieben mit ihren Achsen in senkrechter Lage gegenüber den Sieben gehalten werden. Weiterhin ist ersichtlich, daß bei auf dem unteren Sieb aufliegenden Reinigungselementen deren obere Enden mit verhältnismäßig geringem Abstand dem oberen Sieb zugewandt sind. Dieser Abstand ist wesentlich kleiner als die Axiallänge der Reinigungselemente.
Die Reinigungselemente können Vollmaterialzylinder sein; vorzugsweise werden jedoch Hohlzylinder verwendet, da die gesamte offene Fläche zwischen den Reinigungselementen und innerhalb derselben mindestens der offenen Fläche des Sichtersiebes 1 entsprechen sollte und vorzugsweise größer sein kann als diese, so daß die Reinigungselemente für das durch die Siebe hindurchtretende Sichtgut einen möglichst geringen Widerstand bieten. Die vorzugsweise Verwendung eines Stützsiebes großer Maschenweite dient nicht nur zur Gewährleistung eines geringstmöglichen Widerstandes gegenüber dem durchfließenden Gut, sondern auch zur Verminderung des durch die Reinigungselemente hervorgerufenen Verschleißes.
Die vorstehend beschriebene Siebkonstruktion eignet sich insbesondere zur Verwendung bei einem Rüttelsichter. Ein derartiger Sichter weist mindestens ein kreisförmiges Sichtersieb auf; bei Verwendung zusätzlicher Sichtersiebe werden diese in koaxialer Stapelanordnung angewandt. Derartige Rüttelsichter ίο weisen eine Schwing- bzw. Rütteleinrichtung auf, die aus axialen Abstand voneinander besitzenden, in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Exzentermassen? und 8 bestehen, die sich um die lotrechte Achse des Sichtersiebes bzw. der Siebe herum drehen. Diese Exzentermassen erzeugen kreiselnde Schwingungsbewegungen, welche eine wirksame Trennung bzw. Klassierung der Bestandteile des auf dem Sieb bzw. den Sieben befindlichen Gutes ermöglichen. Das zu sichtende Gut wird nicht nur durch das Sieb bzw. die Siebe in Schwingung versetzt, sondern außerdem auf dem Sieb bzw. den Sieben in entweder radial auswärts oder radial einwärts verlaufenden spiralförmigen Bewegungsbahnen bewegt. Anders ausgedrückt bewegt sich das Behandlungsgut auf dem Sieb in Umfangsrichtung.
Die erfindungsgemäße selbstreinigende Siebkonstruktion arbeitet wie folgt: Wenn die Siebe 1 und 2 sowie die Reinigungselemente 4 den durch die Exzentermassen erzeugten kreiselnden Schwingungsbewegungen unterworfen werden, schwingen die Reinigungselemente zwischen den Sieben auf die durch den lotrechten Vektor 9 an der einen Seite von F i g. 3 angedeutete Weise, so daß ihre flachen Oberseiten praktisch flach auf das obere Sieb auftreffen, d. h., es tritt eher eine Flächenberührung als eine Linienberührung mit dem oberen Sieb auf. Hierdurch wird dem oberen Sieb eine heftige Bewegung erteilt, welche bewirkt, daß Behandlungsgutteilchen, die anderenfalls das Sieb verstopfen würden, aufwärts aus den Sieb-Zwischenräumen herausgetrieben werden.
Daneben erzeugt die durch die Exzentermassen bewirkte kreiselnde Schwingungsbewegung eine durch den waagerechten Vektor 10 in F i g. 3 angedeutete waagerechte Bewegungskomponente, welche die Reinigungselemente unter Hervorbringung einer seitlichen Verschiebebewegung der flachen Oberseiten dieser Elemente als Masse in Bewegung versetzt. Diese seitliche Bewegung zeigt sich als besonders wirksam, wenn einer der Bestandteile des Sichtguts schmierig oder fasrig ist, da zwischen den Kanten der flachen Oberflächen der Reinigungselemente und der Unterseite des Sichtersiebes eine Scherwirkung aufzutreten scheint. Beim Sichten bestimmter Stoffe wird das gewünschte Ergebnis somit im wesentlichen durch die lotrechte Bewegung der Reinigungselemente hervorgebracht, während diese Wirkung bei anderen Stoffen durch die seitliche Bewegung der Reinigungselemente gewährleistet wird.
Wie erwähnt, können die Reinigungslemente durch gegenseitige Abstützung in ihrer lotrechten Lage gehalten werden. In diesem Fall ist zu beachten, daß obgleich vorzugsweise alle Reinigungselemente derart ausgerichtet sein sollten, eine gute Arbeitsweise auch schon erzielt wird, wenn nur der größte Teil dieser Elemente auf diese Weise ausgerichtet ist.
Vorzugsweise werden die Reinigungselemente jedoch so dimensioniert, daß sie durch die beiden Siebe in lotrechter Stellung gehalten werden. Gemäß F i g.
ist daher das Diagonalmaß Z größer als der Abstand Y zwischen den beiden Sieben, und zwar selbst bei Berücksichtigung des Anschlags der beiden Siebe während ihrer Schwingungsbewegung. Anders ausgedrückt, ist die lotrechte Höht X der Reinigungselemente vorzugsweise nur geringfügig kleiner als der Abstand Y zwischen den beiden Sieben.
Die Querschnittsform der Reinigungselemente kann beträchtlich variieren. Beispielsweise können die Reinigungselemente, wie bei 11 in F i g. 5 angedeutet, dreieckigen Querschnitt mit konvexen Seiten 12 und einer Zentralöffnung 13 aufweisen, so daß eine große offene Fläche gegeben ist.
Wahlweise können die Reinigungselemente, wie bei 14 in F i g. 6 angedeutet, sechseckigen Querschnitt besitzen und mit einer Zentralöffnung 15 versehen sein. Da sich sechseckige Körper fugenlos zusammenzufügen vermögen, müssen die in diesen Reinigungselementen vorgesehenen Zentralöffnungen größer sein als bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen oder die Dichte der Reinigungselemente muß verringert werden.
In manchen Fällen ist es auch von Vorteil, Reinigungselemente verhältnismäßig großen Durchmessers, etwa rosettenförmige Elemente 16 mit mehreren Öffnungen 17 gemäß den F i g. 7 und 8 zu verwenden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Reinigungselemente durch einen ineinandergesetzten Satz von Ringen 18, 19, 20 und 21 gemäß F i g. 9 zu bilden. Diese Anordnung ist insbesondere für die Verwendung bei rechteckigen Sichtersieben vorteilhaft, die durch um eine waagrechte Achse herum angeordnete Exzentermassen in Schwingung versetzt werden, da hierbei die kleineren Ringe in den und zwischen den größeren Ringen kreisförmige Bewegungen beschreiben, obgleich sich die Masse der Ringe als Ganzes nicht verlagert.
Die Anordnung gemäß den Fig. 9 und 10 zeigt ein anderes, die Reinigungswirkung solcher Reinigungselemente unterstützendes Merkmal, das sich daraus ergibt, daß die Ringe unterschiedliche Massen besitzen und daher mit unterschiedlichen Frequenzen zu schwingen trachten. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Reinigungselemente bei den anderen Ausführungsformen der Erfindung ebenfalls nicht gleiche Abmessungen oder Masse zu besitzen brauchen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    »8« aufweisen. Dabei sind die 'seitlichen Abmessungen dieser Reinigungselemente größer als der Abstand zwischen der Siebbespannung und dem Stützsieb, und der eine (etwas kleiner ausgebildete) Kreis der »8« ist gegenüber dem größeren Kreis gekröpft. Weiterhin ist auf der dem Stützsieb zugewandten Seite — ähnlich wie bei den Reinigungsgurten — ein Auflageknopf angesetzt, um ein leichtes Verrutschen der Reinigungselemente auf dem Stützsieb und eine
    Selbstreinigendes Sichtersieb für Rüttelsichter
    mit unter der eigentlichen Siebbespannung im
    Abstand parallel dazu angeordnetem Stützsieb
    zur Aufnahme von perforierten Reinigungselementen, deren seitliche Abmessungen größer sind
    als der Abstand zwischen der Siebbespannung io zu starke Abnützung zu vermeiden. Bei der Schwing- und dem Stützsieb, dadurch gekenn- und Rüttelbewegung der beiden Siebe wippen die
    zeichnet, daß die Reinigungselemente (4; 11: 14; 16; 18 bis 21) jeweils aus einem rohrförmigen Teil mit gleichmäßigem Querschnitt bestehen, dessen Höhe etwas kleiner ist als der Abstand zwischen den Sieben (1, 2), und daß so viele Reinigungselemente vorgesehen sind, daß sie praktisch den gesamten Zwischenraum zwischen den Sieben unter gegenseitiger Anlage aneinander ausfüllen.
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