DE4323901C2 - Schwingsieb - Google Patents
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- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schwingsieb nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Ein derartiges Schwingsieb ist aus dem AEG-Prospekt "Schwingsiebe
zum Klassieren, Ausscheiden und Trennen; Entwässerungsgeräte",
VIB 1.06/0884 DE, Seiten 4 bis 13 bekannt. Das Schwingsieb weist einen
Siebbelag auf, das mit Schüttgut beladen wird. Unter dem Siebbelag
sind frei bewegliche Gummikugeln angeordnet, die während des
Betriebes von unten gegen den Siebbelag schlagen. Sie verhindern das
"Erblinden" und sorgen für einen sauberen Siebbelag. Mit Frequenz-
und Intervallsieben werden dem Schüttgut periodisch wechselnde
Schwingbeschleunigungen erteilt. Maßnahmen zur Verlängerung der
Lebensdauer des Siebbelags, welches durch das Aufschlagen der
Gummikugeln leidet, und Maßnahmen zum möglichst großflächigen
Reinigen des Siebbelags bis zu den Rändern sind dort nicht genannt.
Schwingsiebe werden in der mechanischen Aufbereitungs- und
Verfahrenstechnik eingesetzt, und zwar insbesondere zum Sieben,
Trennen und Ausscheiden von Schüttgütern. Dabei kommen grobe,
feine, körnige oder pulverisierte Schüttgüter in Betracht.
Vor allem bei Sieben für feine und pulverisierte Schüttgüter besteht
die Gefahr einer raschen Verstopfung des entsprechend feinen
Siebbelags durch Steckkörner ("Erblindung").
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schwingsieb mit einer
Klopfeinrichtung zu schaffen, bei dem der Siebbelag eine hohe
Standzeit aufweist und sich während des Betriebes nur möglichst
wenig mit Schüttgut zusetzt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Schwingsieb gemäß Anspruch 1.
Vorteilhaft wirkt sich bei diesem Schwingsieb aus, daß die
Sprungkörper durch Schwingungen des Siebgerätes - vom
Gegensprungboden beschleunigt - gegen den Siebbelag geschleudert
werden; dadurch werden die Steckkörner aus dem Siebbelag
geschlagen bzw. geschleudert; es wird also ein "Erblinden" des
Siebbelags verhindert. Dieser Reinigungsvorgang wird erfindungsgemäß
allerdings nur in bestimmten Zeitintervallen vorgenommen, die
Klopfeinrichtung arbeitet nämlich im Intervallbetrieb. Auf diese Weise
wird der Siebbelag geschont und erreicht eine längere
Haltbarkeitsdauer (Standzeit), da er nur während der genannten
Zeitintervalle durch das Aufschlagen der Sprungkörper einem
Verschleiß ausgesetzt ist.
Die Einrichtung von senkrechten Trennwänden in dem Bereich zwischen
Siebbelag und Gegensprungboden gemäß Anspruch 2 hat den Vorteil,
daß sich die Sprungkörper nicht in einem engen Bereich sammeln und
infolgedessen der Siebbelag nicht mehr auf seiner ganzen Fläche durch
die Stöße der Sprungkörper gereinigt wird. Da durch die Trennwände
stets für eine gleichmäßige Verteilung der Sprungkörper gesorgt ist,
lassen sich - gegenüber einer Ausführung ohne Trennwände - ihre
Anzahl und ihre Härte optimieren, was zu einer Gewichtseinsparung der
schwingenden Vorrichtung und zu einem besonders geringen Verschleiß
des Siebbelages führt. Eine Gewichtseinsparung entlastet den Antrieb
und vermindert die notwendige Antriebsleistung des Schwingsiebes.
Weniger Sprungkörper vermindern außerdem die Lärmbelästigung.
Dadurch, daß eine Verstopfung des Siebbelags verhindert wird, ist eine
hohe Siebleistung gewährleistet. Außerdem bleiben durch die
regelmäßige Reinigung keine Reste von Feinanteilen, die an sich durch
das Sieb hindurchfallen müßten, auf dem (verstopften) Sieb zurück,
das Schüttgut wird also besser ausgenutzt.
Günstig ist eine Befestigung des Siebbelags durch Ankleben an den
Siebrahmen gemäß Anspruch 4. Dadurch bleibt die Vorspannung
dauerhaft erhalten, denn der Siebbelag kann dadurch nicht von dem
Siebrahmen oder aus der Einspannung abrutschen.
Vorzugsweise wird der Gegensprungboden gemäß Anspruch 5 durch
Kleben an dem Siebrahmen befestigt; eine Verschraubung könnte sich
nämlich im Laufe der Zeit durch die Schwingbewegungen lösen;
außerdem könnten zwischen den Verschraubungen Wechselbewegungen
entstehen; dies hätte eine erhebliche Lärmbelästigung zur Folge.
Eine Dämpfung des von den Sprungkörpern verursachten Körperschalls
wird nach Anspruch 6 durch Verwendung eines geräuschdämpfenden
Kunststoffgewebes als Material für den Gegensprungboden erreicht; bei
Verwendung eines einfachen Lochblechs würde ein größerer
Körperschall entstehen.
Der Gegensprungboden mit seinen groben Maschen kann auch gemäß
Anspruch 7 an einem getrennten Rahmen, der unterhalb des
eigentlichen Siebrahmens angeordnet ist, befestigt sein. Die
verschiedenen Rahmen sind dann übereinander gestapelt.
Von Vorteil ist es, gemäß Anspruch 8 den Siebrahmen in dem
Schwingsieb so zu befestigen, daß der Siebrahmen, z. B. nach
Abnutzung des Siebbelages, möglichst einfach herausgenommen werden
kann. Dazu wird der Siebrahmen mit einem geeigneten
Hebelmechanismus zwischen ein Ober- und ein Unterteil geklemmt; der
Siebrahmen ist also in einen Siebkasten gespannt. Dadurch läßt sich
der Siebrahmen ohne Werkzeuge aus dem Schwingsieb herausnehmen.
Geräuschdämmende Zwischenlagen verhindern Klappergeräusche.
Vorteilhaft ist es, gemäß Anspruch 10 die gesamte Fläche des
Siebbelags mit Hilfe von Stegen, die in dem Siebrahmen befestigt sind,
in mehrere Siebteilflächen zu untergliedern. Dadurch erhält der
Siebbelag eine zusätzliche Stützung. Durch die Schaffung vieler
kleiner Siebteilflächen ist es z. B. möglich, dünnere Siebbeläge
(Siebgewebe) einzusetzen.
Von Vorteil ist nach Anspruch 11 eine Anbringung der Trennwände
direkt unter den Stegen.
Auf diese Weise werden unter dem Siebbelag Teilräume gebildet, die mit
einer (geringen) Anzahl von Sprungkörpern belegt sind.
Die Sprungkörper beklopfen die Siebteilfläche, behindern sich nur in
geringem Maße gegenseitig - im Vergleich zu dem Fall einer großen
Anzahl - und stoßen nicht "nutzlos", ohne den Siebbelag zu beklopfen,
gegen einen Steg. Auf diese Weise werden die Sprungkörper weniger
stark belastet und halten länger.
Ein vollständiges Abklopfen der Siebteilflächen läßt sich durch eine
günstige Formung des Siebrahmens und der auf den Trennflächen
angeordneten Stege bewirken gemäß Anspruch 12. Wenn der
Siebrahmen oben Vorsprünge aufweist, auf denen der Siebbelag
befestigt ist, und die Stege seitlich über den Trennwänden
hinausragen, wird, insbesondere bei kugelförmigen Sprungkörpern, ein
ganzflächiges Beklopfen - bis zu den Rändern - der freischwebenden
Bereiche des Siebbelags möglich.
Wenn das Schwingsieb das Schüttgut in einer bestimmten
Förderrichtung bewegt, sind die längs dieser Förderrichtung
verlaufenden Stege vorzugsweise gemäß Anspruch 14 in Förderrichtung
versetzt angeordnet, damit das Schüttgut stets, von Stegen der
Rahmenunterteilungen kommend, auf freie Siebteilflächen auftrifft und
nicht etwa auf benachbarte Stege; dadurch ist eine hohe Siebleistung
gewährleistet.
Auch bei einer rautenförmigen und einer dreieckförmigen Anordnung
der Stege innerhalb des Siebrahmens gemäß Anspruch 15 ist
sichergestellt, daß auf den Stegen liegendes Schüttgut bei den
gerichteten Stößen des Schwingsiebes stets auf benachbarte freie
Siebteilflächen fällt.
Wenn die Vorsprünge entsprechend schmal ausgeführt werden, können
kugelförmige Sprungkörper nicht gegen die Vorsprünge stoßen,
sondern sie berühren allenfalls gleichzeitig eine Trennwand und den
Rand des freien Siebbelags; dabei schlagen die Sprungkörper wegen
ihrer Kugelform nicht gegen den Vorsprung.
Durch die Vorsprünge wird zudem eine besonders breite Klebefläche
für den Siebbelag geschaffen, was die Haltbarkeit der Befestigung
erhöht, ohne daß gleichzeitig eine Verbreiterung der Wandstärke des
Siebrahmens erforderlich wäre (Gewichtseinsparung!).
Von Vorteil sind Sprungkörper in Form von Kugeln gemäß
Anspruch 16, weil durch diese Form eine gute Verteilung und
infolgedessen ein gleichmäßiges Abklopfen des Siebbelags über seine
ganze Fläche begünstigt wird. Zudem ist die Abnutzung an den
Sprungkörpern besonders gering.
Bei Mehrdecker-Siebanordnungen können mehrere mit jeweils einer
Klopfeinrichtung ausgestattete Siebbeläge in Förderrichtung gemäß
Anspruch 22 versetzt so angeordnet sein, daß sich die übereinander
angeordneten Siebgewebe nicht vollständig überlappen, sondern ein
Teil des unteren Siebbelags nicht von dem Siebbelag des darüber
befindlichen Siebrahmes bedeckt wird; dadurch entsteht eine Stufung
in Förderrichtung.
Durch die Stufung wird die Siebleistung erhöht, denn in den vorderen
Bereichen der Siebflächen fällt von oben kein weiteres Schüttgut auf
den Siebbelag; feinkörniges Schüttgut kann dort leichter durch den
Siebbelag hindurchfallen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
vierer Zeichnungen näher beschrieben, aus denen sich weitere
Einzelheiten und Vorteile ergeben.
Es zeigen
Fig. 1 in grober Vereinfachung eine Schnittdarstellung eines
Schwingsiebes mit einer Kugelklopfeinrichtung,
Fig. 2 Draufsichten auf zwei mögliche Schwingsiebe nach Fig. 1,
Fig. 3 verschiedene Profile für einen Siebrahmen und für Trennwände
eines Schwingsiebes und
Fig. 4 in Förderrichtung gestuft angeordnete Siebrahmen mit jeweils
einem Siebbelag und einer Kugelklopfeinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Schwingsieb dargestellt, welches einen Siebkasten mit
einem Oberteil (1) und einem Unterteil (2) aufweist. An zwei
gegenüberliegenden Längsseiten des Siebkastens sind
Spanneinrichtungen (3) angeordnet.
Jede Spanneinrichtung (3) weist einen an dem Unterteil (2) befestigten
Hebelmechanismus (4) auf, welcher mit einer Klaue (5) ausgerüstet ist,
die bei geschlossenem Siebkasten und nach unten umgelegtem
Hebelmechanismus (4) einen zylinderförmigen, mit dem Oberteil (1)
verbundenen Stift (6) umgreift. Zwischen dem Oberteil (1) und dem
Unterteil (2) ist ein verwindungssteifer Siebrahmen (7) eingespannt. An
dem Siebrahmen (7) ist oben ein nachgiebiger Siebbelag (8) durch
Kleben befestigt. Der eingesetzte Siebrahmen (7) kann leicht und
schnell ohne große Montagetätigkeit bei einem Verschleiß des
Siebbelags (8) gewechselt werden; zum Herausnehmen des Siebrahmens
(7) muß lediglich der Hebelmechanismus (4) umgelegt werden.
Der Siebrahmen (7) weist an seinem oberen Abschluß einen
umlaufenden, nach innen weisenden Vorsprung (9) auf; er umschließt
eine rechteckige Fläche, die durch mehrere Stege (10) aufgegliedert
ist; die Stege (10) bilden den oberen Abschluß von Trennwänden (11),
die den von dem Siebrahmen (7) umgebenen Raum in mehrere Teilräume
untergliedern. Durch die Stege (10), die unmittelbar unter dem
Siebbelag (8) angebracht sind, wird der Siebbelag (8) in mehrere
Siebteilflächen gegliedert.
Zwischen dem Siebrahmen (7) und dem Oberteil (1) ist umlaufend eine
Neoprenedichtung (12) eingespannt; sie verhindert, daß ein Teil von
auf dem Siebbelag (8) befindlichem Schüttgut (16), welches einer
Siebung unterworfen werden soll, seitlich neben den Siebrahmen (7)
fällt.
Zwischen dem Siebrahmen (7) und dem Unterteil (2) ist eine umlaufende
schmale Zwischenlage (13) aus Filz angeordnet, die zum einen dafür
sorgt, daß der Siebrahmen (7) unter Vorspannung zwischen dem
Oberteil (1) und dem Unterteil (2) geklemmt ist, und zum andern dafür,
daß während des Betriebes keine Klappergeräusche entstehen.
Das Schwingsieb ist mit einer Klopfeinrichtung ausgestattet. In einem
Abstand unter dem Siebbelag (8) befindet sich ein Gegensprungboden
(1) aus geräuschdämpfendem, grobmaschigem Kunstoffgewebe.
Das Kunststoffgewebe hat eine Maschenweite, die größer ist als die des
Siebbelags (8), damit das oben ausgesiebte (feine) Schüttgut (16)
ungehindert nach unten - beispielsweise auf ein nicht dargestelltes
Förderband oder auf einen nicht dargestellten Förderboden unterhalb
des offenen Gegensprungbodens (14) - fällt. Zwischen dem
Gegensprungboden (14) und den Trennwänden (11) ist ein kleiner
Abstand vorhanden, so daß der Gegensprungboden (14) leicht federn
kann, ohne gegen Unterkanten der Trennwände (11) zu stoßen und
dabei Schaden zu nehmen. Es könnte auch zwischen die Trennwände
(11) und den Gegensprungboden (14) (geräuschdämmendes) weiches
Material (z. B. Filz) eingefügt werden.
Das Schwingsieb kann unten (anstelle des durchlässigen
Gegensprungbodens (14) auch einen geschlossenen Boden besitzen, der
in Förderrichtung im vorderen Bereich eine (nicht dargestellte)
Auslaßöffnung besitzt. Durch die Schwingbewegung wird das gesiebte
Gut auf dem Boden ("Förderboden") nach vorne zur Auslaßöffnung
bewegt. Überkorn, welches nicht durch den Siebbelag (8) gedrungen
ist, kann vorne im oberen Bereich (in Höhe des Siebbelags 8) durch
eine weitere (nicht dargestellte) Auslaßöffnung abgegeben werden.
Zwischen dem Siebbelag (8) und dem Gegensprungboden (14) sind frei
bewegliche Sprungkörper (15) angeordnet; bei den Sprungkörpern (15)
handelt es sich hier um Gummikugeln; es sind jedoch auch
Sprungkörper (15) einsetzbar, die nicht kugelförmig sind. Die
Trennwände (11) unter dem Siebbelag (8) verhindern, daß sich die
Gummikugeln in einem eng umgrenzten Bereich unter dem Siebbelag (8)
in großer Anzahl ungewollt ansammeln und somit nicht mehr den
freischwebenden Siebbelag (8) in seiner ganzen Fläche beklopfen.
Das Schüttgut (16) wird im hinteren Bereich in möglichst ganzer Breite
auf den Siebbelag (8) geworfen. Feine Anteile des Schüttguts (2) fallen
nach unten; Überkorn, das nicht durch Maschen des Siebbelags (8)
fällt, wird auf der Höhe des Siebbelags (8) vorne ausgeworfen (nicht
dargestellt).
Der Siebbelag (8) ist über die ganze Länge des Vorsprungs (9) und
auf den Stegen (10) unter Vorspannung ganzflächig angeklebt.
Ein Schwingantrieb (17) (beispielsweise ein Linearschwinger, ein
Unwuchtantrieb, ein Exzenterantrieb oder ein Magnetantrieb), der an
einer Seite unterhalb des Siebkastens befestigt ist (oder dort
eingreift), versetzt mit einer vorgegebenen Stoßrichtung in einem
spitzen Winkel zum Siebbelag (8) das Schwingsieb in geradlinige
Schwingbewegungen. Diese Schwingbewegungen werden ermöglicht
durch Federelemente (18) (Gummipuffer, Gummihohlpuffer, Zug- oder
Druckfedern), auf oder an denen das Schwingsieb gelagert ist.
Durch die Schwingbewegungen wird das Schüttgut (16) in einer
bestimmten Förderrichtung (19) bewegt.
Als Schwingantrieb (17) eignet sich beispielsweise ein Magnetvibrator,
bei dem ein Anker, der über Spiral- oder Blattfedern mit einem von
einer stromdurchflossenen Wicklung umgebenen Magnetkern verbunden
ist, in Schwingungen versetzt wird. Diese Schwingungen werden auf
den Siebkasten übertragen.
Schwingbewegungen lassen sich auch durch zwei nebeneinander auf
einer Fläche mit hoher Steifigkeit angebrachte Unwuchtmotoren mit
jeweils einer Achse, an der eine Unwuchtmasse befestigt ist, erzeugen.
Die Unwuchtmotoren sind dabei paarweise gegenläufig angeordnet;
während des Betriebes stellt sich die Drehbewegung der Motoren so
ein, daß die Unwuchtmassen zu jedem Zeitpunkt spiegelbildlich
zueinander angeordnet sind und sich ein synchroner Lauf einstellt,
dabei steht die von den Unwuchtmassen herrührende, resultierende
(zeitlich veränderliche) Kraft senkrecht zu der Fläche, auf der die
Unwuchtmotoren befestigt sind.
Bei entsprechend großer Schwingbeschleunigung des Schwingsiebs
schlagen die Gummikugeln von unten gegen den nachgiebigen Siebbelag
(3) ("Kugelklopfeinrichtung"). Dabei werden Körner des Schüttgutes
(16), die sich in den Maschen des Siebbelages (8) festgesetzt haben
und dadurch die Siebleistung vermindern, wieder nach oben geworfen;
durch die Gummikugeln wird also der Siebbelag (8) gereinigt.
Dieser Vorgang läuft nur bei einer großen Schwingbeschleunigung ab.
Eine elektronische Steuerung des Schwingantriebes (17) sorgt dafür,
daß diese große Schwingbeschleunigung, die sich aus einer großen
Schwingamplitude ergibt, nur während bestimmter Zeitintervalle
angeregt wird. Der gleiche Effekt einer Erhöhung der
Schwingbeschleunigung kann bei Unwuchtmotoren durch eine Erhöhung
der Drehzahl bei konstanter Schwingamplitude erzielt werden.
In dazwischen liegenden Zeitabschnitten mit geringer
Schwingbeschleunigung befinden sich die Gummikugeln - zusammen mit
dem Gegensprungboden (14) - zwar auch in auf- und absteigender
Bewegung, sie erreichen allerdings nicht den Siebbelag (8).
Zu dieser Zeit wird das Schüttgut (16) weiter über dem Siebbelag (8)
gefördert und Feingut kann durch den offenen Siebbelag (8)
hindurchfallen (und auf einem Förderboden weiter gefördert werden).
Nach einem voreingestellten Zeitintervall beginnt dann - gleichzeitig mit
der Förderung des Schüttgutes (16) - die nächste Klopfperiode.
Die geschilderte Steuerung der Schwingungen des Siebkastens ist
vergleichbar mit dem Verfahren zum Betrieb einer Siebmaschine, wie es
in der Patentschrift DE-PS 34 27 080 beschrieben ist; allerdings
bezieht sich dieses Verfahren lediglich auf den Betrieb eines Siebes; es
ist dort kein Hinweis auf eine (Kugel-)Klopfeinrichtung gegeben.
In dem erläuterten Ausführungsbeispiel sind Siebbelag (8) und
Gegensprungboden (16) als am Siebrahmen (7) befestigte und damit
starr miteinander verbundene Elemente beschrieben. Es ist auch
denkbar, der Siebbelag (8) und den Gegensprungboden (14) elastisch
miteinander zu verbinden oder getrennt anzutreiben, beispielsweise mit
einem zweiten Schwingantrieb (17).
Durch die erwähnte Steuerung des Schwingsiebes, bei der nur
zeitweise die Gummikugeln gegen den Siebbelag (8) schlagen, lassen
sich die Erfordernisse nach einer gleichmäßig guten Siebbelagsreinheit
und einer hohen Siebbelag-Standzeit einzeln den jeweiligen
Anforderungen anpassen.
Fig. 2a zeigt in einer Draufsicht auf den Siebbelag (8) eine günstige
Anordnung der Stege (10). Mit dem nach rechts weisenden Pfeil ist die
Förderrichtung (19) des Schüttgutes (16) bezeichnet.
Der Siebbelag (8) bedeckt den gesamten, vom Siebrahmen (7)
umschlossenen Bereich. Die Förderrichtung (19) weist parallel zu den
Längsseiten des rechteckförmigen Siebrahmens (7). Die Stege (10) sind
teils längs der Förderrichtung (19) und teils quer dazu angeordnet; die
durch die Stege (10) gebildeten Siebteilflächen sind also
rechteckförmig ausgestaltet. Wenn nun neues Schüttgut (16) in bezug
auf die Förderrichtung (19) hinten (am "Anfang" des Siebbelags 8) auf
den Siebbelag (8) geworfen wird, fällt ein Teil auf den längs der
Förderrichtung (19) angeordneten Steg (20), kann also zunächst nicht
durch den Siebbelag (8) fallen. Durch die gerichteten Schwingungen
des Schwingsiebes wird das gesamte Schüttgut (16) in Förderrichtung
(19) bewegt. Das auf dem Steg (20) befindliche Schüttgut (16) wird
nach und nach auf eine (bezogen auf die Förderrichtung 19) vor dem
Steg (12) befindliche Siebteilfläche (21) bewegt und wird anschließend
dort einer Siebung unterworfen.
Durch die Anordnung der Stege (10, 20) wird also erreicht, daß mit
Ausnahme der - in Förderrichtung (19) - vordersten Stege (22) hinter
jedem Steg eine freie Siebteilfläche (21) angeordnet ist, auf die
Schüttgut (16) befördert wird; auf den vordersten Stegen (22) dürfte
sich nur noch wenig feines Schüttgut (16) ansammeln, das zudem nach
und nach seitlich neben die Stege (22) fällt und damit auch zur
Siebung auf Siebteilflächen (21) gelangt. Es verbleibt also keineswegs
eine größere Menge ungesiebten Schüttgutes (16) längere Zeit auf den
Stegen (10, 20, 22).
Fig. 2b zeigt die Draufsicht auf einen in anderer Weise durch Stege
(4) aufgeteilten Siebbelag (8); und zwar haben die durch die Stege
gebildeten Siebteilflächen (21′, 21′′) ein rautenförmiges oder
dreieckiges Aussehen. Da keine Stege (10) längs der Förderrichtung
(5) verlaufen ist sichergestellt, daß auf den Stegen (10) befindliches
Schüttgut (16) rasch auf freie Siebteilflächen (21′, 21′′) gefördert wird.
Fig. 3a zeigt drei Trennwände (11′, 11′′) im Schnitt und zwei
Sprungkörper (15), die gegen den Siebbelag (8) schlagen. Die
Trennwände (11′, 11′′) weisen oben in Höhe des Siebbelags (8) - anders
als die Trennwände (11) in Fig. 1 - keine Stege (10) auf; dadurch
können die kugelförmigen Sprungkörper (15), die annähernd punktuell
gegen den Siebbelag (8) schlagen, niemals Ränder des Siebbelags (8) in
der Nähe der Trennwände (11′, 11′′) berühren. Bei den Trennwänden
(11′′), welche einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisen, werden
Randbereiche des Siebbelags (8) mit einer Breite (23), die ungefähr
einem halben Durchmesser der kugelförmigen Sprungkörper (15)
entspricht, nicht beklopft. Dadurch werden an den Rändern des
Siebbelags (8) grobkörnige Teile des Schüttgutes (16) nicht von den
Sprungkörpern (15) herausgeschlagen; der Siebbelag (8) erblindet an
diesen Rändern. Noch ungünstiger sieht es bei der im Querschnitt
trapezförmigen Trennwand (11′) aus, welche oben schmaler ist als
unten; dort wird ein Bereich des Siebbelags (8) mit einer Breite (24)
nicht von den Sprungkörpern (15) beklopft, wobei die Breite (24)
größer ist als die Breite (23).
Im Siebbelag (8) sitzende Steckkörner reiben bei aufliegendem
Schüttgut (16) an dem Siebbelag (8) und zerstören es, so daß es
früher verschlissen ist als im Falle einer regelmäßigen Reinigung.
Durch die Gummikugeln werden diese Steckkörner aus den
Gewebemaschen geschlagen.
Fig. 3b illustriert Möglichkeiten, mit denen verhindert werden soll, daß
sich grobkörnige Teile dauerhaft an den Rändern der freischwebenden
Bereiche des Siebbelags (8) festsetzen und dadurch ein Erblinden
verursachen. Dazu werden die Trennwände (11, 11′′′) oben mit seitlich
überstehenden Stegen (10) abgeschlossen, und der Siebrahmen (7, 7′)
erhält oben Vorsprünge (9, 9′), die in die benachbarten Teilräume
hineinragen. An den Stegen (10) und an den Vorsprüngen (9, 9′) ist
der Siebbelag (8) festgeklebt. Es ist auch möglich, die Trennwände (11,
11′′′) unten zusätzlich mit Vorsprüngen (25, 25′) zu versehen. Die
Trennwände haben also zusammen mit den Stegen ein T-Profil
(Trennwand 11) oder zusammen mit den Vorsprüngen (25, 25′) ein
Doppel-T-Profil (Trennwand 11′′′).
Die den Teilräumen zugewandte Kante an den Vorsprüngen (9, 25, 25′)
am Übergang von den Vorsprüngen (9, 25, 25′) zu den Trennwänden
(11, 11′, 11′′, 11′′′) kann sowohl eckig ausgeformt als auch mit einer
Wölbung versehen sein, wie sie unter dem Vorsprung (9′) des
Siebrahmens (7′) dargestellt ist.
Im unteren Teil eines Doppel-T-Profils hat eine Wölbung den Vorteil,
daß sich an dieser Kante kein Schüttgut (16) ansammeln kann. Denn
vor allem auf dem Vorsprung (25) im unteren Bereich des
Doppel-T-Profils, der entgegengesetzt zur Förderrichtung (19) in den
benachbarten Teilraum hereinragt, sammelt sich durch den
Siebbelag (8) gefallenes Schüttgut (16) an; es wird nämlich durch die
gerichteten Schwingbewegungen das Schüttgut (16) gegen die
Trennwand (11′′′) geschleudert; von dort fällt es auf den Vorsprung
(25).
Um dies zu vermeiden, kann dieser Vorsprung (25), der
entgegengesetzt zur Förderrichtung (19) vorragt, etwas kleiner
ausgestaltet werden oder ganz entfallen.
Auf dem Vorsprung (25′), der bezüglich der Förderrichtung (19) vor
der Trennwand (11′′′) angeordnet ist, kann sich kein Siebgut (16)
ansammeln, weil es durch die gerichteten Schwingbewegungen in der
Förderrichtung (19) nach rechts bewegt und daher von dem Vorsprung
(25′) herabgeworfen wird.
Jede Siebteilfläche wird in ihrem freischwebenden Bereich vollständig
bis zu den Rändern von den kugelförmigen Sprungkörpern (6)
abgeklopft. Positionen der Sprungkörper (15), in denen sie
Randbereiche der freischwebenden Siebteilfläche abklopfen, sind in Fig.
3b dargestellt. Die dargestellten Profile mit den verhältnismäßig breiten
Stegen (10) und Vorsprüngen (9, 9′) bieten eine breite Klebefläche zum
Befestigen des Siebbelags (8). An den Vorsprüngen (25, 25′), die den
unteren Abschluß der Trennwand (11′′′) bilden, kann unten der (in
Fig. 3 nur teilweise dargestellte) Gegensprungboden (14) geklebt
werden.
Fig. 4 zeigt im Schnitt mehrere übereinander angeordnete Siebrahmen
(7), wobei jeder Siebrahmen (7) ähnlich ausgestaltet ist wie der in
Fig. 1, d. h. jeder weist ein Siebbelag (8) auf, einen
Gegensprungboden (14), Trennwände (11) und dazwischen frei
bewegliche Sprungkörper (15).
Die Siebrahmen (7) überlappen sich nur teilweise, und zwar sind die
unteren gegenüber den darüber angeordneten in Förderrichtung (19)
versetzt angeordnet, dadurch ergibt sich eine stufige Anordnung der
Siebrahmen (7) und der Siebbelag (8).
Es handelt sich bei diesem Schwingsieb um eine Mehrdeckeranordnung,
die über einen gemeinsamen Schwingantrieb (17) in Schwingungen
versetzt wird. Zur Funktionsweise des Schwingsiebes gilt das zuvor
Geschriebene entsprechend.
Das Schüttgut (16) wird auf den obersten Siebbelag (8) geworfen, von
dort stürzen Feinteile des Schüttguts (16) hinab, und zwar entweder
auf eine geschlossene Fläche (26) des Gegensprungbodens (14), nämlich
in den Bereichen, die über den darunterliegenden Siebrahmen (7)
hinausragen, oder aber durch Maschen des Gegensprungbodens (14)
auf das Siebbelag (8) des darunter angeordneten Siebrahmens (7); bei
dem zuunterst angeordneten Siebrahmen (7) fällt das feine
herabgefallene Schüttgut (16) durch in Förderrichtung (19) weiter
vorne liegende Öffnungen (27) des untersten Gegensprungbodens (14)
nach unten auf ein nicht dargestelltes Förderband.
Die Siebbelag (8) an den einzelnen Siebrahmen (7) haben eine
unterschiedliche Maschenweite, und zwar ist die Maschenweite der
weiter unten angeordneten Siebbelag (8) kleiner. Grobkörniges Siebgut
(16), das wegen der geringen Maschenweite nicht durch den Siebbelag
(8) gelangt, kann jeweils durch eine in Förderrichtung vorne
unmittelbar über dem Siebbelag (8) angeordnete Öffnung
abtransportiert werden.
Selbstverständlich ist auch eine Mehrdeckeranordnung denkbar, bei
der die Siebrahmen (7) ohne Stufung gerade übereinander zu einem
"Turm" gestapelt sind.
Claims (22)
1. Schwingsieb mit einem nachgiebigen Siebbelag (8) und mit einer
Klopfeinrichtung mit einem mit Abstand unter dem Siebbelag (8)
angeordneten Gegensprungboden (14) und mit zwischen
Gegensprungboden (14) und Siebbelag (8) befindlichen
Sprungkörpern, die durch die Schwingungen des Schwingsiebes in
ständige Bewegung versetzt werden und gegen den Siebbelag (8)
schlagen,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Wahl des Abstandes zwischen Siebbelag (8) und
Gegensprungboden (14) und der Frequenz und/oder Amplitude des
Schwingsiebes oder des Gegensprungbodens (14) ein Anschlagen
der Sprungkörper (15) am Siebbelag (8) lediglich zu einzelnen
Zeitintervallen steuerbar ist.
2. Schwingsieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Siebbelag (8) und dem Gegensprungboden (14)
senkrechte Trennwände (11, 11′, 11′′, 11′′′) angeordnet sind, durch
die mit einer festen Anzahl von Sprungkörpern (15) gefüllte
Teilräume gebildet werden.
3. Schwingsieb nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebbelag (8) an einem die Siebfläche umschließenden
Siebrahmen (7) befestigt ist.
4. Schwingsieb nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebbelag (8) unter Vorspannung an den Siebrahmen (7)
geklebt ist.
5. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegensprungboden (14) ein nicht nachgiebiges Gewebe ist,
welches gröbere Maschen hat als der Siebbelag (8), und daß der
Gegensprungboden (14) unterhalb des Siebbelags (8) an den
Siebrahmen (7) geklebt ist.
6. Schwingsieb nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewebe ein geräuschdämpfendes Kunststoffgewebe ist.
7. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebrahmen (7) aus zwei übereinanderliegenden Teilen
besteht und an den einen Teil der Siebbelag (8) und an den
anderen Teil der Gegensprungboden (14) geklebt ist.
8. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebrahmen (7) mit dem Siebbelag (8) und dem
Gegensprungboden (14) zwischen einem Oberteil (1) und einem
Unterteil (2) eines Siebkastens des Schwingsiebes eingeklemmt ist
und daß zwischen dem Siebrahmen (7) und dem Ober- (1) und/oder
dem Unterteil (2) eine geräuschdämpfende Zwischenlage (13)
eingefügt ist.
9. Schwingsieb nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenlage (13) eine Filzschicht ist.
10. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebbelag (8) durch in unmittelbar unter dem Siebbelag (8)
angeordnete, mit dem Siebrahmen (7) fest verbundene Stege (10) in
mehrere Siebteilflächen aufgeteilt ist.
11. Schwingsieb nach Anspruch 2 und 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (10) einen oberen Abschluß der Trennwände (11,
11′′′) bilden.
12. Schwingsieb nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebrahmen (7) oben einen umlaufenden Vorsprung (9, 9′)
aufweist, auf dem der Siebbelag (8) befestigt ist, und daß die
Trennwände (11, 11′′′) zusammen mit den Stegen (10) im Querschnitt
ein T- oder ein Doppel-T-Profil aufweisen.
13. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Siebbelag (8) sowohl am Siebrahmen (7) als auch an den
Stegen (10) befestigt ist.
14. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch Schwingungen des Schwingsiebes in einer Stoßrichtung
auf dem Siebbelag (8) befindliches Schüttgut (16) in einer festen
Förderrichtung (19) bewegt wird, daß die Stege (10) sowohl in
Förderrichtung (19) als auch quer dazu verlaufen, so daß sich
rechteckförmige oder quadratische Siebteilflächen (21) ergeben und
daß die in Förderrichtung (19) angeordneten Stege (10) jeder
Siebteilfläche quer zur Förderrichtung (19) versetzt angeordnet
sind.
15. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch Schwingungen des Schwingsiebes in einer Stoßrichtung
auf dem Siebbelag (8) befindliches Schüttgut (16) in einer festen
Förderrichtung (19) bewegt wird und daß die Stege (10)
rautenförmige und dreieckförmige Siebteilflächen (21′, 21′′)
begrenzen.
16. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprungkörper (15) Kugeln sind.
17. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprungkörper (15) zumindest außen aus Gummi bestehen.
18. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprungkörper (15) bürstenartige Formteile sind.
19. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Siebbelag (8) und Gegensprungboden (14) mechanisch
unverbunden mit einem Abstand zueinander angeordnet sind und
unabhängig voneinander in Bewegung versetzt werden.
20. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß Siebbelag (8) und Gegensprungboden (14) untereinander
mechanisch verbunden sind und zusammen in Bewegung versetzt
werden.
21. Schwingsieb nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwingsieb mehrere übereinander angeordnete Siebrahmen
(7) mit jeweils einem Siebbelag (8) und einer Klopfeinrichtung
aufweist.
22. Schwingsieb nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Siebrahmen (7) sich nicht vollständig überlappen, sondern
in Förderrichtung (19) leicht versetzt angeordnet sind, so daß sich
in Förderrichtung (19) von oben nach unten eine stufige
Anordnung der Siebrahmen (7) ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4323901A DE4323901C2 (de) | 1992-07-21 | 1993-07-16 | Schwingsieb |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4223943 | 1992-07-21 | ||
| DE4323901A DE4323901C2 (de) | 1992-07-21 | 1993-07-16 | Schwingsieb |
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| DE4323901A1 DE4323901A1 (de) | 1994-01-27 |
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ID=6463701
Family Applications (1)
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| DE4323901A Expired - Fee Related DE4323901C2 (de) | 1992-07-21 | 1993-07-16 | Schwingsieb |
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- 1993-07-16 DE DE4323901A patent/DE4323901C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4323901A1 (de) | 1994-01-27 |
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