DE636141C - Schaumfreie Abfuehrung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel - Google Patents
Schaumfreie Abfuehrung des Schleudergutes aus einer SchleudertrommelInfo
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- DE636141C DE636141C DER89065D DER0089065D DE636141C DE 636141 C DE636141 C DE 636141C DE R89065 D DER89065 D DE R89065D DE R0089065 D DER0089065 D DE R0089065D DE 636141 C DE636141 C DE 636141C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/08—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
- Schaumfreie Abführung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel Aus Schleudertrommeln frei austretendes Schleudergut, insonderheit Milch, schäumt sehr stark, so daß, abgesehen von Verlusten, die Behandlung des Gutes in den nachfolgenden Apparaten mit Schwierigkeiten verknüpft ist. Diese Schaumbildung zu bekämpfen, dient in erster Linie die Erfindung.
- Die schaumfreie Abführung von Schleudergut ist an sich bekannt. Sie war jedoch bisher nur mit Hilfe von geschlossenen, mit den Schleudergutleitungen dicht verbundenen Schleudern möglich. In diesen wird bekanntlich das Schleudergut durch Druck, der z. B. von einer Pumpe erzeugt wird, durch die ganze Maschine hindurchbewegt. Alle Schleudergutleitungen sind dicht mit der Schleudertrommel verbunden. Bei der Behandlung von Milch z. B. wird die Vollmilch geschlossen zugeführt und Rahm sowohl als auch Magermilch geschlossen abgeführt.
- Auch ist es bekannt, zur Austragung von Schlamm einen Schälkörper zu verwenden, der scheibenförmig in einem vom Schleuderraum abgetrennten Raum radial bis über den Trommeldurchmesser hinaus eintaucht. Zum Austragen von Flüssigkeit bei hohen Drehzahlen kann er aber nicht benutzt werden, da die durch die hohe Eintauchtiefe erzeugte Reibung den Betrieb unwirtschaftlich machen würde. Nach der Erfindung gelingt dagegen erstmalig die Lösung der Aufgabe der schaumfreien Abführung von Schleudergut aus Schleudermaschinen mit freiem Zulauf und gleichzeitig die freie Ausströmung einer ausgeschleuderten Flüssigkeit, z. B. bei der Milchschleuderung die freie Ausströmung und die dadurch mögliche Be- und Entlüftung des Rahms.
- Im Gegensatz zu der umständlichen Bauart und Bedienung von geschlossenen Schleudermaschinen erfolgt die schaumfreie Abführung nach der Erfindung außerordentlich einfach, zumal ein Teil der in der Flüssigkeit erzeugten lebendigen Liraft für die Abführung nutzbar gemacht wird.
- Dies wird nach der Erfindung durch feststehende, innerhalb der umlaufenden Flüssigkeit abschälend und bremsend wirkende Flügel erreicht, die in eine vom Schleuderraum abgetrennte, gegen Lufteintritt abgeschlossene, mit der Ablaufleitung abdichtend verbundene Kammer hineinragen und von einem durch die Drehachse hindurchgehenden feststehenden Halter getragen werden.
- Esist an sich bekannt, mit Hilfe von Schälrohren Flüssigkeit aus Schleudertrommeln zu entfernen. Bei geschlossenen Schleudermaschinen hat man ohne Verbindung mit Abstreifern auch bereits das Schleudergut durch eine mit der Ablaufleitung abdichtend verbundene hohle Spindel abgeführt.
- Wendet man die neue Bauart hach der 1?rfndung an, so ergibt sich eine besonders einfache Bauart und günstige Wirkungsweise.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i zeigt einen mittleren Längsschnitt; Abb. 2 und 3 stellen Einzelheiten dar.
- Die Schleudertrommel r sitzt auf einer Hohlspindel 2, durch die ein uriterhalb davon befestigter Halter 3 hindurchgeführt ,ist. 4 ist ein Abstreifflügel am Oberteil des Halters 3, dessen Ausführung im einzelnen vorteilhaft der Abb. 2 entspricht.
- Innerhalb der umlaufenden Trommel bildet die Flüssigkeitsbegrenzung den Ausschnitt aus einem Rotationsparaboloid, welches infolge der großen Höhe der Parabel praktisch als Zylinder angesprochen werden kann. Die Enden der Abstreifflügel q. .tauchen in den 1# lüssigkeitszylinder hinein und schälen ihn ab und bremsen denselben, so daß die nach dem Umfang wirkende Schleuderkraft für den von dem Abstreifflügel q. begrenzten Teil wegfällt oder stark gemindert wird. Die Flüssigkeit wird daher. von dem im Schleuderraum befindlichen und völlig unter der Schleuderwirkung stehenden Gut nach innen gedrängt und durch die Hohlspindel 2 abgeführt. -Die Hohlspindel 2 ist durch Stopfbüchse oder eine andere Abdichtung 5 an ein Rohr 6 angeschlossen. Hierdurch wird das Eindringen von Luft in das schaumfreie Gut verhindert, so daß also Schaum - sich auch nachträglich nicht bilden kann. Damit die Abdichtung vollkommen wird, kann die Stopfbüchse in zwei Abteilungen 7 und 8 unterteilt sein. Dazwischen befindet sich ein durchbohrter Futterring g mit Anschlüssen io und ii zum Ein- und Durchleiten einer Schmier- und Dichtungsmasse. Am einfachsten kann diese Schmier- und Dichtungsmasse durch Durchleiten von Wasser gebildet werden.. Dieses führt gleichzeitig auch die Reibungswärme ab. Auch kann vom abfließenden Schleudergut selber ein Strom abgezweigt werden, der zur Stopfbüchse hingeleitet wird. Mittels eines in die Leitung 6 eingebauten Hahnes i2 kann der Schleudergutstrom gedrosselt und so bei gleichbleibender Zufuhr durch das Gefäß 13 die an den Löchern i4. austretende Rahmmenge geregelt werden. Ein zwischengebautes Manometer 23 erleichtert die Einstellung, da die Rahmmenge in einem bestimmten Verhältnis zum Druck in der Abführleitung ist. An Stelle der offenen Abstreifflüge1 q. können diese auch zwischen Stirnscheiben eingefaßt sein, wie Abb. 3 zeigt.
- Da die Abstreifflügel das Schleudergut bei großer Cescliwiii<Iil;keit erfassen, so ist mit ihnen ein hulier Druck des Schleudergutes zu erzielen, mit dein dieses durch weitere Apparate hindurchgeleitet werden kann. Da die Abstreifflügel infolge der zylindrischen Oberfläche der umlaufenden Flüssigkeit im Betriebe vollständig in die Flüssigkeit hineintauchen, also innerhalb der Flüssigkeit arbeiten, und andererseits die Zwischenwand 25 den Zutritt von Luft verhindert, strömt das Schleudergut völlig.schaumfrei ab. Im gleichen Sinne wirken die mit zwei Stirnscheiben versehenen Flügel nach Abb.3.
- Da die Oberfläche der glatten Stirnscheiben konzentrisch zur Drehachse liegende Umdrehungsflächen besitzen, so wird in dem Raum zwischen der stillstehenden Stirnscheibe und der benachbarten umlaufenden Trommelwand 25 sich ein Ruhezustand einstellen und ein Flüssigkeitsverschluß gebildet werden, in dem der sich allseitig, also auch axial nach oben und unten fortpflanzende Schleuderdruck die Flüssigkeit fest gegen die beiden benachbarten Wände, nämlich die stillstehende am Abstreifer und die umlaufende in der Trommel, anpreßt.
- Statt zweier Abstreifflügel kann auch eine Mehrzahl von ihnen angewendet werden. Beim Ausführungsbeispiel wird die Trommelspindel 2 als Hohlspindel benutzt. Es ist natürlich auch möglich, an der Einlaufseite der Trommel, gegenüber der Antriebspindel, durch ein besonders angebautes Rohr nach Art der Spindel 3 dieselbe Einrichtung zu schaffen. Damit bei der Form des Ausführungsbeispiels die mit der Unterspindel verbundene Trommel 18 ohne Herausnahme aus dem Gestell sich leicht reinigen läßt, ist der Boden flach gehalten oder mit Neigung zur Spindel, so daß der Abfluß der Restfüllung durch die Hohlspindel erfolgen kann. Zum Reinigen des äußeren Trommelmantels ist die den Mantel umgebende Haube ig abnehmbar gemacht.
- Die Erfindung kann natürlich auch für Schleudergut benutzt werden, welches nur gereinigt werden soll. Auch kann der Einlauf sowie der Ablauf der abgetrennten Flüssigkeitsteile durch abgedichtete Verbindung mit der Trommel bewirkt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaumfreie Abführung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel, gekeirnzeichnet durch feststehende, innerhalb der umlaufenden Flüssigkeit abschälend und bremsend wirkende Flügel (.4), die in eine vom Schleuderraum abgetrennte, gegen Lufteintritt abgeschlossene, mit der Ablaufleitung abdichtend verbundene Isannner (2.l) hineinragen -und von einem axialen feststehenden Halter (3) getragen «erden.
- 2. Schaumfreie Abführung des Schleudergutes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rliigel (.1) z@@i:chen Stirnscheiben eingefußt sind.
- 3. Schaumfreie Abführung des Schleuder--utes nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dali der Halter (3) durch die durchbohrte Trommelspindel hindurch--eführt ist. ,4. Schaumfreie Abführung des Schleudergutes nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Halter (3) in der Trommel durch ein Lager (22) geführt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER89065D DE636141C (de) | 1933-10-25 | 1933-10-26 | Schaumfreie Abfuehrung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel |
| DK51673D DK51673C (da) | 1933-10-26 | 1934-02-14 | Udløb til Bortføring af centrifugeret Materiale fra en Centrifuge. |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE410445X | 1933-10-25 | ||
| DER89065D DE636141C (de) | 1933-10-25 | 1933-10-26 | Schaumfreie Abfuehrung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel |
| US719543A US2098889A (en) | 1933-10-25 | 1934-04-07 | Separator with discharge of the centrifuged substance through a hollow spindle |
| US5475A US2192589A (en) | 1933-10-25 | 1935-02-07 | Discharge of the centrifugal substance from a centrifugal drum |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636141C true DE636141C (de) | 1936-10-06 |
Family
ID=32074450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER89065D Expired DE636141C (de) | 1933-10-25 | 1933-10-26 | Schaumfreie Abfuehrung des Schleudergutes aus einer Schleudertrommel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636141C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744753C (de) * | 1939-04-23 | 1944-01-24 | Max Seidel | Einrichtung zur Schaumzerstoerung |
| DE102004056378B3 (de) * | 2004-11-23 | 2006-07-06 | Westfalia Separator Ag | Zentrifuge mit einer Schleudertrommel und einer Haube |
-
1933
- 1933-10-26 DE DER89065D patent/DE636141C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744753C (de) * | 1939-04-23 | 1944-01-24 | Max Seidel | Einrichtung zur Schaumzerstoerung |
| DE102004056378B3 (de) * | 2004-11-23 | 2006-07-06 | Westfalia Separator Ag | Zentrifuge mit einer Schleudertrommel und einer Haube |
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