DE635948C - Einrichtung an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrruecklauf entstehenden Momentes - Google Patents

Einrichtung an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrruecklauf entstehenden Momentes

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DE635948C
DE635948C DEK133552D DEK0133552D DE635948C DE 635948 C DE635948 C DE 635948C DE K133552 D DEK133552 D DE K133552D DE K0133552 D DEK0133552 D DE K0133552D DE 635948 C DE635948 C DE 635948C
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DEK133552D
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Kreiselgeraete Vorm Ae GmbH
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Kreiselgeraete Vorm Ae GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/30Stabilisation or compensation systems, e.g. compensating for barrel weight or wind force on the barrel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Einrichtung an Rohrrücklaufgeschützen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrrücklauf entstehenden Momentes Gegenstand des Hauptpatents bildet eine Einrichtung an Rohrrücklaufgeschützen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des bei Rohrrückläufen entstehenden Momentes, derzufolge dieses beim Rohrrücklauf entstehende Moment dadurch aufgehoben wird, daß das Rohr im Schwerpunkt durch eine seinem Gewicht entsprechende Schubkraft gestützt wird, deren Angriffspunkt vom Rohr mitgenommen wird.
  • Die Erfindung bezweckt die im Hauptpatent dargestellte Einrichtung zur Erreichung des Erfindungszweckes zu vereinfachen und erreicht dies dadurch, daß die das Rohr stützende Schubkraft von einer Feder geliefert wird, welche über das Rohr an die Wiege mit Hebelwirkung angreift, wobei die Kraft der an das Rohr angreifenden Feder sich bei Verschiebung des Rohrs durch die gleichzeitig eintretende Verlagerung des Rohrschwerpunktes erhöht, so daß durch die Feder dauernd. eine Schubkraft auf das Rohr ausgeübt wird, welche das zunehmend wirksam werdende Schweremoment aufhebt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen wesentlich schematisch veranschaulicht.
  • Bei der in Fig. i dargestellten Ausführungsform bezeichnet i eine fest am Geschützrohr sitzende Schelle, welche mit einem Arm verbunden ist, der einen Zapfen 3 trägt, der ungefähr in der Querschnittsschwerpunktsebene des Geschützes liegt und an den eine Feder 4 mit ihrem einen Ende angreift, welche mit ihrem anderen Ende mit dem freien Ende eines Armes 5 verbunden ist, der drehbar auf dieSchildzapfen6aufgesetzt ist undvermittels eines Schneckensegmentes i in eine selbsthemmende Schnecke 8 eingreift, die durch einen Nachlaufmotor 9 gedreht werden kann, so daß der Arm 5 bei Schiffsgeschützen una,'ahängig von der Schiffsbewegung im wesentlichen senkrecht gehalten werden kann.
  • Wenn beim Abfeuern eines Schusses das Geschützrohr in der auf der Zeichnung nicht dargestellten Wiege zurückläuft, dann wird die Zugkraft der Feder 4 von der Schildzapfenachse abgerückt und dadurch ein Drehmoment um die Schildzapfenachse erzeugt, wie es zum Wesen der Erfindung des Hauptpatents gehört.
  • Die Feder 4 ist in ihrer in der Grundstellung ausgeübten Zugkraft so bemessen, daß sie ungefähr das Gewicht des Geschützrohres aufnimmt. Nun erfolgt zwar durch die bei der Rücklaufbewegung des Geschützes eintretende Längung der Feder eine gewisse Steigerung der Federzugkraft, da indessen gleichzeitig der wirksame Hebelarm kleiner wird, so ergibt sich, daß die dem durch die Schwerpunktsverlagerung erzeugten Moment des Geschützrohres entgegenwirkende Zugkraft der Feder dem Bedarf praktisch angepaßt bleibt.
  • Bei der in Fig.2 dargestellten Ausfühf rungsform ist die Feder auf der Unterseite' des Geschützrohres angeordnet und übt ihre Hubkraft auf das Geschützrohr auf dem Wege über eine aus Winkelhebeln und Verbindungsschienen gebildete Parallelograinmführung aus, wobei das Geschützrohr mit einem Zapfen auf einer Verbindungsschiene der Parallelogrammführung aufruht und die Zugkraft der Feder-in der Grundstellung praktisch wiederum das Gewicht des Geschützrohres trägt.
  • In der Zeichnungsfigur bedeutet i wiederum eine am Geschützrohr sitzende Schelle und 2 einen mit der Schelle verbundenen Arm, an dem ein Zapfen 3 sitzt, der in..diesein Fall vorteilhaft als Rolle ausgebildet ist. Die Rolle 3 ruht auf einer Schiene io, welche eine von zwei Winkelhebeln 11, 12 gebildete Parallelogrammführung darstellt. Das zweite Glied dieser Parallelogrammführung ist mit U bezeichnet. bezeichnet. Von den. bei den Winkelhebeln i i, 12 ragt der Hebel i i mit seinem einen. Arm bei 14 über die Verbindungsschiene i3 hinaus. Das Ende dieses Armes ist mit der das: Drehmoment liefernden Feder verbunden, welche wiederum wie in Fig. i mit 4 bezeichnet ist. Die Feder 4 ist mit ihrem anderen Ende bei 15 an der Lafette befestigt. Beim Abfeuern eines Schusses läuft die Rolle 3 auf der Schiene io nach rückwärts, wobei die Feder 4. das durch die Schwerpunktsverlagerung auftretende Moment des Rohres aufnimmt. Bei beliebiger Elevation des Rohres wird die Schiene io beim Rücklauf` des Rohres nach abwärts bewegt, aber das Rohr bleibt an der Rolle 3 durch die Schiene io unterstützt. Die Federkonstante läßt sich so :wählen, daß der Aufwärtsschub, der von der @-eder beim Rücklauf des Rohres ausgeübt unabhängig ist von der Winkelstellung, Welche der Hebel i i bei 1d. entsprechend der -levation Wel che des Rohres einnimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Einrichtung an Rohrrücklaufgeschützen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrrücklauf entstehenden Momentes gemäß Patent 618723, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr während der Rücklaufbewegung im Schwerpunkt stützende Schubkraft von einer Feder geliefert wird, welche bezogen auf die Schildzapfenachse mit H;.beiwirkung über das Rohr an die Wiege angreift.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß clie Feder mit ihrem einen Ende mit dem Ende eines um die Schildzapfenachse einstellbaren Armes verbunden ist und mit ihrem anderen Ende an einen Zapfen angreift, cler fest mit dem Geschützrohr verbunden ist und ungefähr in der Schwerpunktsquerschnittsebene des Geschützrohres liegt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder mit ihrem einen Ende an der Lafette befestigt ist und mit dem anderen Ende mit einem Hebelgestänge verbunden ist, welches einen Zapfen unterstützt, der fest mit dem Geschützrohr verbunden ist und ungefähr in der Schwerpunktsquerschnittsebene des Geschützrohres liegt.
DEK133552D 1934-03-18 1934-03-18 Einrichtung an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Wiegelafette, deren Schildzapfenachse ferngerichtet ist, zur Aufhebung des beim Rohrruecklauf entstehenden Momentes Expired DE635948C (de)

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DE (1) DE635948C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097319B (de) * 1958-03-10 1961-01-12 Siegfried Uhl Gewichtsausgleich fuer Waffen, deren Schwerpunkt nicht in der Schildzapfenachse liegt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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