DE89588C - - Google Patents

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DE89588C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/32Energy accumulator systems, i.e. systems for opening the breech-block by energy accumulated during barrel or gas piston recoil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Oeffnen und Schliefsen des Schraubenverschlusses von Schnellfeuergeschützen.
Fig. ι zeigt ein mit einer derartigen Vorrichtung versehenes Geschützrohr in Hinteransicht,
. Fig. 2 eine Seitenansicht des Geschützrohres mit der Vorrichtung in der Schufsstellung, während Fig. 2a die Vorrichtung mit nach dem Rücklauf gespannter Feder zeigt.
Fig. 3 ist eine Oberansicht zu Fig. 1.
Fig. 4 bis 7 zeigen in gröfserem Mafsstabe Einzeltheile der Vorrichtung. Fig. 8 ist eine Hinteransicht des Geschützrohres bei geöffnetem Verschlufs.
Fig. g ist eine Seitenansicht des Geschützrohres mit ausgerückter Kupplung.
Das Oeffnen und .Schliefsen des Verschlusses erfolgt durch Drehung der am hinteren Ende des Geschützrohres angebrachten, mit der Verschlufsschraube fest verbundenen Scheibe C, die in ihren Endstellungen sich mit ihren Anschlägen α und b gegen einen am Geschützrohr festen Anschlag F legt (Fig. 1 und 8).
Die Scheibe C ist auf ihrem äufseren Umfange mit einer Verzahnung L versehen, in welche ein an dem Geschützrohr X angebrachtes Zahnrad M eingreift. Das Geschützrohr X ist in einem Schlitten H gelagert, der in der Laffete verschiebbar ist. Das in Fig. 4 und 5 in gröfserem Mafsstabe dargestellte Zahnrad M ist lose auf einer Büchse ρ drehbar, in welcher eine mit Schraubengewinde r versehene Stange q verschiebbar ist, die in der am Geschützrohr befestigten Führung y und der am Schlitten H befindlichen Führung y' geführt wird.
Der Querschnitt dieser Stange ist aus Fig. 6 und 7 zu ersehen, welche Schnitte nach Linien 6-6 von Fig. 4 bezw. j-y von Fig. 2 darstellen.
Die Stange q ist an ihren Enden mit festen Bunden ss' versehen, von denen der hintere dazu dient, die Stange mittelst eines an der Laffete angebrachten, von einer Feder beeinflufsten Riegels t festzustellen, während der vordere, mit der Stange fest verbundene Bund s' einer Feder u als Widerlager dient, welche den hinteren Theil der Stange q umfafst. Am unteren Ende ist dieser Bund mit einer Gleitfläche c versehen, welche als Führung dient und eine Drehung der Stange q verhindert. In der Ruhestellung legt sich der Bund s' der Stange q gegen die Führungj'' des Schlittens H. Um anstatt einer einzigen langen Feder mehrere kürzere verwenden zu können, werden, wie auf der Zeichnung dargestellt, zwischen die kurzen Federn besondere Zwischenstücke s" eingefügt, welche lose auf der Stange q verschiebbar sind und beim Spannen der Federn mit denselben gegen einander geschoben werden (Fig. 2a).
Das Zahnrad M und·· die Büchse p, auf welcher dasselbe lose drehbar ist, sind beide mit Kupplungszähnen ν ν' versehen, welche einander entsprechen und mittelst einer die Büchse umfassenden Gabel χ in oder aufser Eingriff mit einander gebracht werden können.
Wenn die beiden Theile mit einander gekuppelt werden sollen, wird die Gabel, . wie in Fig: 4 dargestellt, zwischen das Zahnrad M und den hinteren Bund der Büchse ρ geschoben. Soll die Kupplung dagegen ausgerückt werden, so bringt man die Gabel zwischen den vorderen Bund der Büchse und die am Geschützrohr angebrachte Führung y.
Die Stange q ist mit Schraubengewinde und die Büchse ρ mit entsprechendem Muttergewinde versehen.
Beim Rücklauf wird das auf dem Schlitten H ruhende Geschützrohr sammt Stange q, Büchse ρ und Zahnrad M parallel zu der Gleitbahn zurückbewegt, ohne dafs in der gegenseitigen Lage dieser Theile eine Aenderung eintritt. Der mit einer abgeschrägten Fläche versehene hintere Bund s der Stange q drückt bei dieser Rückwärtsbewegung den Riegel t nach unten, welcher nach dem Vorbeigehen des Bundes durch seine Feder wieder hochgeschnellt wird und dadurch den Bund feststellt. Wenn das Geschützrohr wieder vorläuft, findet eine relative Verschiebung zwischen dem Geschützrohr und der von dem Riegel t festgehaltenen Stange q statt. Diese Verschiebung bewirkt, dafs die von dem Geschützrohr mitgenommene Büchse ρ durch ihr Muttergewinde bei der Längsverschiebung auf der feststehenden Spindel q in Umdrehung versetzt wird, an welcher das mit der Büchse verbundene Zahnrad M Theil nimmt. Da dieses in die Verzahnung L der Scheibe C eingreift, so wird auch diese und die mit ihr verbundene Verschlufsschraube gedreht und dadurch der Verschlufs geöffnet.
Durch diese Vorwärtsbewegung des Geschützrohres bei festgestellter Spindel q wird aufserdem die auf derselben sitzende Spiralfeder u gespannt.
Wenn das Geschütz geladen ist, 'genügt es, den Riegel t durch einen Druck auf den Hebel \ nach unten zu bewegen, um die Spindel q durch die Feder u in ihre Anfangslage wieder vorbringen zu lassen. Durch die Verschiebung der Stange q in der Büchse ρ wird das Zahnrad M und durch dieses die Scheibe C in entgegengesetzter Richtung wie vorher in Umdrehung versetzt, so dafs der Verschlufs selbstthätig wieder geschlossen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum selbsttätigen Oeffnen und Schliefsen von Geschützverschlüssen, gekennzeichnet durch eine am Geschützrohr drehbar gelagerte Büchse (p), welche mit einem durch seine Drehung den Geschützverschlufs bewegenden Zahnrad (M) versehen ist und in deren Muttergewinde das Schraubengewinde einer am Geschützrohr verschiebbar angeordneten Stange (q) derartig eingreift, dafs letztere, welche bei beendetem Rücklauf durch einen federnden Riegel (t) zunächst am Wiedervorgehen verhindert wird, beim Vorlauf des Rohres die Büchse (p) in dem einen Sinne (Oeffnen des Verschlusses), bei ihrem eigenen, nach Auslösen des Riegels (t) durch eine auf ihr angebrachte Feder (u) bewirkten Vorgang dagegen in entgegengesetztem Sinne (Schliefsen des Verschlusses) dreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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