DE217843C - - Google Patents

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DE217843C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/30Stabilisation or compensation systems, e.g. compensating for barrel weight or wind force on the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72/. GRUPPElO.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1907 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche fahrbaren Geschütze mit großer Erhöhung, bei welchen die Schildzapfen nach hinten an das Bodenstück des Rohres verlegt sind, sei es z. B. um ein bequemes Laden zu ermöglichen, sei es, um bei Rohrrücklaufgeschützen einen langen Weg des zurücklaufenden Rohres auch bei großer Erhöhung zu gestatten. Diese Geschütze haben den Nachteil,
ίο daß das von der Höhenrichtmaschine zu überwältigende Drehmoment des Rohres sehr groß und sehr stark veränderlich ist.
Man hat diesen Nachteil schon dadurch zu beseitigen versucht, daß man Ausgleichvorrichtungen anordnete, welche dem Moment des Rohrgewichtes entgegenwirken. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art, bei welchen das Gewichtsmoment des Rohres in jeder Rohrlage genau ausgeglichen wurde, hat man das Rohr über den Schildzapfen hinaus hebelartig verlängert und auf das als unrunde Scheibe ausgebildete Hebelende eine Feder unter Vermittlung eines Kettenzuges wirken lassen.
Der vorliegenden Erfindung gemäß wird auf einer Getriebewelle der Höhenrichtmaschine eine unrunde Scheibe angeordnet, über welche ein Seil, eine Kette oder ein anderes Zugorgan gelegt ist, das unter Einwirkung einer Ausgleichfeder steht; ein Ende ist auf der unrunden Scheibe, das andere an einem feststehenden Teil der Lafette unter Zwischenschaltung der Feder befestigt. Es kommt dadurch der vorgenannten Vorrichtung gegenüber die hebelartige Verlängerung in Fortfall, was eine Gewichtsersparnis bedeutet, und außerdem wird das Bodenstück mehr zugänglich.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Rohrrücklaufgeschütz veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Anordnung zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie a-a der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie b-b der Fig. 2.
Seitlich an der Wiege 2, auf welcher das 4-5 Rohr ι während des Rücklaufes zurückgleitet, sind zwei Zahnbogen 3 angebracht, die mit den Ritzeln 4 der Welle 5 in Eingriff stehen. Auf der Welle 5 sitzt ferner ein Schneckenrad 6, in welches die Schnecke 7 eingreift. Hinten auf der Welle 8 der Schnecke 7 sitzt des Handrad 9. Dreht man das Handrad 9, so wird unter Vermittlung des vorher beschriebenen Getriebes die Wiege mitsamt dem Rohr sich um die Schildzapfen 10 drehen.
Der Schwerpunkt des sich drehenden Systems liegt weit außerhalb der Drehachse, die Gewichte sind ziemlich beträchtliche, und so wird das zu überwältigende Gewichtsmoment verhältnismäßig groß. Es ändert sich mit den verschiedenen Rohrlagen in beträchtlichem Maße. Es würde demnach die Höhenrichtmaschine sehr schwer und auch je nach der Erhöhung verschieden schwer gehen.
Um dies zu vermeiden, ist auf der Welle 5
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eine unrunde Scheibe 11 angeordnet, auf wel-
eher eine Kette 12 befestigt ist. Die Kette legt sich um die Scheibe 11 ■ und geht dann zu der hohlen Stange 13, welche in den an der Lafette fest angebrachten Zylinder 14 eintritt. Im Innern dieses Zylinders befindet sich zunächst eine Scheibe 15, welche sich mit einer runden Wulst 16 gegen den Zylinderboden stützt. Zwischen dieser Scheibe 15 und der Scheibe 17, welche durch die Schraube 18. mit der Stange 13 verbunden ist, spannt sich die Feder 19. Die Schraube 18 bildet zugleich die Spannvorrichtung für die Feder 19. Sie muß zu diesem Zwecke weit genug in die hohle Stange 13 hinein-
fassen. :
Der Druck der Feder 19 wirkt durch die Scheibe 17 auf die Stange 13 und die Kette 12 und sucht so die Höhenrichtwelle entgegen dem Sinne, in welchem das Rohrgewicht wirkt, zu drehen. Da in jeder Rohrlage das Moment des Rohrgewichtes und die Spannung der Feder bekannt sind, so ist es einfach, durch die Wahl des Halbmessers der unrunden Scheibe 11 einen theoretisch genauen Ausgleich zu erzielen.
Bei der Veränderlichkeit des Halbmessers der Scheibe 11 werden die Kette 12, die Stange 13 und die Feder 19 kleine Pendelbewegungen machen, die durch den Wulst 16 der Scheibe 15 ermöglicht werden.

Claims (1)

  1. Patent-An SP ruch:
    Entlastungsvorrichtung für die Höhenrichtmaschine bei fahrbaren Geschützen mit hinter den Schwerpunkt des Rohres verlegten Schildzapfen, bei welcher das Gewichtsmoment des Rohres in allen Rohrlagen genau ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Getriebewelle der Rollenrichtmaschine eine unrunde Scheibe angeordnet ist, an welcher in bekannter Weise ein federbelastetes Zugorgan (Seil, Kette) angreift, und deren Kurve so ausgebildet ist, daß auf ihr durch Vermittlung des Zugorgans die Federkraft immer an einem Hebelarm von solcher Größe angreift, daß das Drehmoment der Federkraft in jeder Rohrlage dem um die Schildzapfen drehenden Gewichtsmoment des Rohres gleich und entgegengerichtet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014012534A1 (de) * 2012-07-20 2014-01-23 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Richtmomentstabilisator und waffe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2014012534A1 (de) * 2012-07-20 2014-01-23 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Richtmomentstabilisator und waffe

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