DE317652C - - Google Patents

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DE317652C
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pipe carriage
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIK 22. DEZEMBER 1919
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 317652 KLASSE 72 c GRUPPE J"# J
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Einrichtung zum Vorspannen von Kraftsammlern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1915 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, mittels deren Kraftsammler, die in vorgespanntem Zustande in Geschütze eingebaut werden sollen, im Felde bequem vorgespannt Werden können. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß zwei Widerlager für den Kraftsammler derartig mit einem Rohrwagen verbunden werden können, daß sie mittels der Winde des Rohrwagens gegeneinander bewegt werden können.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Rohrwagen dargestellt, der für das Vorspannen eines Aus- !5 gleichers zum Auswuchten der um die Schildzapfen schwingenden Teile von Geschützen bestimmt ist, und zwar zeigt
Fig. ι eine teilweise im Schnitte gehaltene Seitenansicht eines Rohrwagens nebst ungespanntem Ausgleicher,
Fig. 2 die zugehörige Oberansicht und
Fig. 3 den vorgespannten Ausgleicher im Längsschnitt.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen in größerem Maßstabe Schnitte nach 4-4 und 5-5 der Fig. i, von links gesehen.
Der Körper A des zwei Räderpaare besitzenden Rohrwagens trägt in bekannter Weise eine der Gleitbahn des Geschützes nachgebildete Gleitbahn a1. Ferner ist der Rohrwagen, wie bekannt, mit einer Seilwinde versehen, die zum Überführen des Geschützrohres von der Geschützgleitbahn auf die Gleitbahn α1 des Rohrwagens dient. Diese Seilwinde besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine von einer Handkurbel B aus unter Vermittlung eines Kegelrädervorgeleges C und eines Schneckengetriebes D anzutreibende Trommel E, eine feste Rolle .F und einen Haken G für das Seil H. Die Rolle F und der Haken G sitzen am vorderen Ende des Rohrwagenkörpers.
Der Ausgleicher besitzt ein Gehäuse, das aus zwei Zylindern M und N besteht, die dazu bestimmt sind, sich bei am Geschütz eingebautem Ausgleicher teleskopartig aneinanderzuführen. Die Böden m1 und n1 dieser Zylinder dienen der Feder J des Ausgleichers als Widerlager. Der Zylinder N trägt zwei seitliche Zapfen w2, mittels deren er am Lafettenkörper des Geschützes gelagert wird, während am Boden m1 des Zylinders M ein Auge ins sitzt, mittels dessen der Ausgleicher an den Gleitbahnträger des Geschützes angeschlossen wird.
An einer Querwand K des Rohrwagenkörpers, die in der. Nähe von dessen vorderem Ende sich befindet, sind drei klauenartige Winkelstücke k1 (s. bes. Fig. 5) befestigt. Zwischen die Klauen dieser Winkelstücke und die Querwand K kann von oben eine Platte P eingeschoben werden, die dazu bestimmt ist, dem Boden n1 des Ausgleicherzylinders N als Widerlager zu dienen. Die Platte P ist mit einem Ausschnitt p1 (Fig. 5) für den Durchtritt eines Fortsatzes ns des Zylinderbodens n1 versehen. Als Widerlager für den Boden 1 des Ausgleicherzylinders M dient ein Gleitstück R. Dieses Gleitstück trägt zwei Führungsklauen r\ die dazu bestimmt 70 · sind, das Gleitstück auf der Gleitbahn a1 des Rohrwagens zu führen. An dem Gleitstück Jv!
sind ferner zAvei (um senkrechte Achsen drehbare) Rollen Q für das Seil H und ein Loch r2 (Fig. 4) für das Auge m2 des Zylinderbodens tn1 vorgesehen.
In den Fortsatz«3 des Zylinderbodens n1 ist eine Hülse ,S eingeschraubt, in der sich ein zweiteiliges Gestänge Τ,ΤΛ (s. bes. Fig. 1) führen kann. Der eine Teil T dieses Gestänges ist im Boden m1 des Zylinders M dauernd befestigt (Fig. 3) und steht mit dem anderen Gestängeteile T1 durch einen Gewindezapfen t" (Fig. 1) in lösbarer Verbindung.
Zum Spannen des Ausgleichers auf dem Rohrwagen schiebt man zunächst die Platte P zwischen die Klauen der Winkelstücke k1 und die Querwand K ein. Sodann wird der mit der Hülse .S versehene Zylinder Ar mit seinem Fortsatz n3 in den Ausschnitt p1 der Platte P und die Feder / mit ihrem einen Ende in den Zylinder A7 eingeführt. Weiterhin wird auf das andere Ende der Feder / der mit dem Gestänge T, T1 versehene Zylinder M aufgebracht lind das freie Ende des Gestängeteiles 7'1 in die Hülse S eingeschoben. Hierauf bringt man die Führungsklauen ιΛ des Gleitstückes R in Eingriff mit; der Gleitbahn a1 des Rohrwagens, legt das Seil H in der namentlich aus Fig. 2 ersichtlichen Weise um die Rollen F und Q und befestigt das Seil am Haken G. Das Gleitstück R kann dann mittels der Seilwinde auf der Gleitbahn α1 verschoben und der Ausgleicher dadurch gespannt werden. Wenn die Zylinder M und AT des Ausgleichers die aus Fig. 3 ersichtliche gegenseitige Lage erreicht haben, s:hraubt man den GestängeteilT1-aus dem Gestängeteil T heraus und dreht in das finden Gewindezapfen t'~ vorgesehene Muttergewinde des Gestängeteiles T eine Kopfschraube ts (Fig. 3) ein, die dazu bestimmt ist, sich mit ihrem Kopfe gegen die Hülse S zu legen. Die Schraube f hält dann den Ausgleicher unter Vermittlung des Gestängeteiles T gespannt, so daß der Ausgleicher, nachdem die Winde etwas nachgelassen worden ist, in vorgespanntem Zustande vom R-ohrwagen abgenommen und am Geschütz eingebaut werden kann. Nach dem Einbauen des Ausgleichers am Geschütz wird die Kopfschraube ts entfernt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ·
1. Einrichtung- zum Vorspannen von Kraftsammlern, die in vorgespanntem Zustande in die Geschütze eingebaut werden sollen, mittels .einer-Winde, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zur Aufnahme des Kraftsammlers geeignete, abnehmbare Widerlager derartig- an einem Rohrwagen angeordnet sind, daß sie sich mittels der Winde des Rohrwagens' gegeneinander bewegen lassen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eineWider-
. lager durch ein Gleitstück (R) gebildet wird, welches mit Klauen (r1) zur Führungauf der Gleitbahn (a1) des Rohrwagens und mit Rollen (Q) für ein Seil (//) der Winde des Rohrwagens versehen ist. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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