DE63546C - Selbstthätiger Wechselübergang für Eisenbahnen - Google Patents
Selbstthätiger Wechselübergang für EisenbahnenInfo
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- DE63546C DE63546C DENDAT63546D DE63546DA DE63546C DE 63546 C DE63546 C DE 63546C DE NDAT63546 D DENDAT63546 D DE NDAT63546D DE 63546D A DE63546D A DE 63546DA DE 63546 C DE63546 C DE 63546C
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- DE
- Germany
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- switch
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L11/00—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
- B61L11/02—Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
α α ist das Hauptgleis, al ax das Nebengleis,
welches mit dem Hauptgleis durch die Schleppweiche w verbunden werden kann. Diese
Schleppweiche w ist um den Zapfen b drehbar
und bildet mit ihren beiden Schwellen c c1 ein starres Viereck. Damit die Weiche in
ihren beiden Lägen für das Hauptgleis a oder das Nebengleis a1 feststeht, besitzt die Schwelle c
auf ihrer unteren Seite je zwei Einkerbungen d1 d2, welche abwechselnd über je eine Rolle d
greifen, welche auf der festen Endschwelle ds gelagert ist, auf der auch die Weichenschwelle c
ruht. Bei der Bewegung der Weiche w hebt sich dieselbe auf den Rollen d aus den Einkerbungen
d1 und fällt dann in die zweiten Kerben d'1 ein, oder umgekehrt. Damit sie
sich genügend leicht bewegen läfst und damit der Uebergang recht sanft erfolgt, wird die
Weiche w so lang wie möglich gemacht.
An der Stelle, wo sich die inneren Schienen durchschneiden, ist wie gewöhnlich ein Herzstück
eingesetzt, dem gegenüber an den Innenseiten der äufseren Schienen Zwangsschienen.
Die Weichenverstellung geschieht nun folgendermafsen:
Auf der Schwelle di einerseits und auf der Schwelle d5 andererseits ist je ein
fester Zapfen angebracht, um die die doppelarmigen Hebel e e1 bezw. ex elx schwingen,
deren Arme e1 und elx an ihren Enden zusammengelenkt
sind, während die anderen Arme e und ex zu horizontalen, blattförmigen
Scheiben ausgebildet sind.
Der Hebelarm el ist da, wo er über die
Weichenschwelle c hinweggeht, mit dieser durch einen Bolzen derart verbunden, dafs diese
Schwelle und somit auch die Schleppweiche w die hin- und hergehende Bewegung des Hebels
mitmacht, also durch die Bewegung der Scheibe e oder ex für das Haupt- oder Nebengleis
eingestellt wird.
Diese Bewegung der Scheiben e oder ex
wird nun durch die Lokomotive eines heranfahrenden Zuges dadurch hervorgebracht, dafs
eine an der Unterseite des Rahmens am vorderen Ende angebrachte, horizontal verschiebbare
Rolle f gegen die Kante des Blattes e oder ex trifft und das letztere bei Seite schiebt,
wodurch dann die Weiche n> in die gewünschte Lage gebracht wird. In der Zeichnung ist
diese Einrichtung in dem Moment dargestellt, wo die Lokomotive, mit dem daran hängenden
Zug in der Pfeilrichtung kommend, die Weiche»» soeben mittelst der Rolle f, Scheibe ex und
der vorstehend beschriebenen Hebeleinrichtung für das Hauptgleis α α eingestellt hat. Die
Rolle f kann durch die Hebel flf'2 vom
Führerstand aus horizontal derart verschoben werden, dafs dieselbe in der entsprechenden
entgegengesetzten Stellung, in Beziehung zu der Mitte der Lokomotive bezw. des Gleises,
an die andere Kante des Blattes ex treffen
würde, wodurch dann die Weiche w für das Nebengleis αλ α1 eingestellt würde.
Derselbe Vorgang findet statt, wenn die Züge von der anderen Seite auf dem Hauptgleis
α α oder dem Nebengleis al a1 daherkommen
und die Weiche falsch gestellt finden. Beispielsweise ist durch die punktirte Lage angedeutet,
wie die Lokomotive, die mit dem punktirten Pfeil fährt, soeben im Begriff ist,
durch Verschieben der Scheibe e mittelst der
Claims (1)
- Rolle f die Weiche w in die richtige Lage für das Nebengleis zu bringen.Die richtige Stellung der Weiche bezw. das richtige Einfahren, des Zuges in das für ihn bestimmte Gleis hängt also nur von dem betreffenden Zugführer ab, welcher die Rolle f, je nachdem es ihm sein Fahrplan vorschreibt, in die eine oder andere Lage bringt. Die Stellung der Weiche vor dem Durchfahren des Zuges ist also ganz bedeutungslos, steht die Weiche richtig, so fährt der Zug ohne Weiteres durch, steht sie falsch, so stellt sie der Zug mittelst der richtig gestellten Rolle_/ ein.Es ist also bei der Anwendung der vorliegenden Erfindung unmöglich, dafs durch falsches Stehen der Weiche oder durch Nichtfunctioniren der Verbindung mit dem Centralapparat eine Entgleisung stattfinden kann oder der Zug auf ein falsches Gleis kommt.Beim Rangiren, d. h. hauptsächlich beim Rückwärtsfahren eines Zuges, in welchem Falle die Lokomitive den Zug vor sich herschiebt, also die Rolle f nicht zur rechten Zeit in Wirksamkeit treten kann, kann die Weichenverstellung mit Leichtigkeit, wie bisher, von den beim Rangiren thätigen Bahnbediensteten von Hand bewirkt werden.Pa τ ent-Anspruch:Selbstthätiger Wechselübergang für Eisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Wechselübergang bewirkende Schleppweiche (w) durch eine an der Lokomotive angebrachte und vom Zugführer eingestellte Rolle ff) in die gewünschte Lage gebracht wird, indem die Rolle (f) zwei mit einander gelenkig verkuppelte, die Weiche beeinflussende Hebelscheiben (e exj entsprechend bewegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63546C true DE63546C (de) |
Family
ID=337466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63546D Expired - Lifetime DE63546C (de) | Selbstthätiger Wechselübergang für Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63546C (de) |
-
0
- DE DENDAT63546D patent/DE63546C/de not_active Expired - Lifetime
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