DE6333C - Vorrichtung zur Vermeidung des Hinabstürzens der Fördergefäfse in Förderschächten - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung des Hinabstürzens der Fördergefäfse in Förderschächten

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DE6333C
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R. KÜCHEN in Bielefeld
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

1878.
Klasse 5.
ROBERT KÜCHEN in BIELEFELD. Vorrichtung zur Vermeidung des Hinabstürzens der Fördergefäfse in Förderschächten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1878 ab.
Mit dieser Construction wird eine bis dahin noch nicht bestandene Seilausgleichung in Verbindung mit selbstthätiger Fangvorrichtung bezweckt.
Wie aus beiliegender Zeichnung, Fig. 1, zu ersehen, lagert man von zwei Seilscheiben a und a1, welche einen Durchmesser von Mitte bis Mitte Förderschacht haben, die eine a um ι y2 m unterhalb der Fördersohle, die andere αl in der gesetzlich festgesetzten Entfernung über Tage, und verbindet beide Seilscheiben durch ein der Förderlast entsprechend starkes Drahtseil b b' (aus zwei Theilen), in welchem beide Fördergefäfse cc1 so eingeschaltet sind, dafs, wenn das eine Fördergefäß oben angekommen, das andere sich auf der Fördersohle befindet.
Das Seil b ist je oben und unten an den Fördergefäfsen befestigt.
Aufserdem befestigt man oben an den Fördergefäfsen die eigentlichen Förderseile b2 b3, welche durch die Seilscheiben a2 a3 mit der Maschine in Verbindung stehen, die mit cylindrischen Seiltrommeln, deren Breite der Förderhöhe entspricht, versehen sein mufs.
Die Seilscheiben a1 und az können auch oberhalb der Seilscheibe angebracht werden.
Das Seil b b ' mit den Fördergefäfsen c c' behauptet in jeder Stellung das Gleichgewicht.
Durch Hinzukommen der Förderseile b2 b 3 wird das Gleichgewicht aufgehoben.
Um nun wieder Gleichgewicht herzustellen, ist unterhalb der Körbe ein zweites Seil e angebracht, welches das Gleichgewicht wieder herstellt.
Zur Führung der beiden unteren Seile b' und e ist die Seilscheibe α mit doppeltem Seillauf versehen.
Um ein Reifsen der Seile beim Zuhochaufziehen des Fördergefäfses zu verhindern, hat die Seilscheibe α eine um 1,5 m variable Führung, welche einen Seilausschlag von 3 m zugiebt.
Vermöge dieser Seilausgleichung bleibt also nur die Nutzlast zum Heben übrig.
Es können nun im abnormsten Falle folgende Fälle der Seilbrüche stattfinden:
i. Reifst eines der Führungsseile, z. B. b oder b \ so hängen die Fördergefäfse an den Förderseilen, also ein Herabstürzen ist nicht möglich.
2. Reifst eines der Förderseile, z.B.b2 oder b3, so würde das beladene Fördergefäfs rückwärts gehen und nach einer gewissen Zeit (wenn auch nur mit einer geringen Kraft infolge des Ausgleichungsseiles) unten aufschlagen.
Um ein derartiges Aufschlagen zu verhindern, ist eine selbstthätige Bremse angebracht, welche wie folgt wirkt:
Die Beanspruchung des Förderseiles ist am gröfsten, wenn das heraufzuziehende Fördergefäfs mit Förderwagen nebst Kohlen beladen und das hinabzulassende Fördergefäfs ohne beides ist.
Reifst z. B. das Förderseil b2 unten im Schacht, so wird die Seilscheibe a2 um Fördergefäfs nebst Wagen und Nutzlast entlastet, es hängt an derselben also nur noch das Förderseil b2. Durch diese Entlastung der Seilscheibe a2 treten die Gegengewichte//1, welche so bemessen sind, dafs sie in der Stellung χ χ das Gewicht der Seilscheibe a2 plus Förderseil b etwas überwiegen, in Function und heben die Seilscheibe a2 nebst. Förderseil b2 an. Durch dieses Anheben wird auch die sich auf der Seilscheibenwelle befindende Lasche d (welche durch einen Hebel g mit dem Bremsklotz h in Verbindung steht) angehoben und drückt den Bremsklotz h auf die Seilscheibe al nebst Führungsseil b, wodurch die Seilscheibe al nebst Führungsseil b zum Stillstehen kommen. Da nun das beladene Fördergefäfs c1 noch an dem Führungsseile b hängt, so ist auch dieses zum Stillstand gebracht.
Zum Aufsetzen der Fördergefäfse auf die Hängebank sind, wie üblich, vier Sperrriegel i angebracht, welche durch den Hebel k ein- und ausgerückt werden können. Die vier Sperrriegel i haben vom Drehpunkt aus nach unten variable Löcher, welche denselben Ausschlag gestatten, wie die Hebung der Seilscheibe betragen mufs.
Diese vier Sperrriegel sind je mit einer Oese / versehen und durch Hebelwerk verbunden, ferner durch ein Verbindungsseil m mit dem Hebel χ χ verbunden.
Ist das Fördergefäfs oben, so werden die Sperrriegel i durch den Hebel k zum Aufsetzen desselben eingerückt. Ruht das Fördergefäfs auf den Sperrriegeln, so ist die Seilscheibe um das Gewicht des Fördergefäfses entlastet, folg-
lieh miifste jetzt die Bremse in Function treten; dieses wird jedoch verhindert, weil durch das Aufsetzen des Fördergefafses auf die Sperrriegel die Last desselben durch das Verbindungsseil m auf die Gegengewichte//1 zu deren Entlastung übertragen wird. Durch das Wiederanheben des Fördergefafses zum Hinablassen in den Schacht wird die Seilscheibe wieder belastet, folglich die Sperrriegel entlastet, wodurch solche eine senkrechte Stellung einnehmen. Die Bremse kann jetzt bei einem etwaigen Seilbruche in Function treten.
Bei beiliegender Zeichnung ist das Fördern aus einer Teufe angenommen. Will man aus verschiedenen Teufen fördern, so müssen Leit- und Förderseil in, der Mitte durch das Fördergefäfs gehen, damit man das Fördergefafs um die Differenz der Fördersohlen auf den beiden Seilen verstellen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte und beschriebene Vorrichtung zur Vermeidung des Hinabstürzens der Fördergefäfse in Förderschächten, durch Führung und Ausgleichungsseil in Verbindung mit selbstthätiger Hebelbremse.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT6333D Vorrichtung zur Vermeidung des Hinabstürzens der Fördergefäfse in Förderschächten Active DE6333C (de)

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