DE86282C - - Google Patents

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DE86282C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/34Safe lift clips; Keps

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  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 35: Hebezeuge.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Förderanlage mit Aufsatzvorrichtung, bei welcher das Förderseil eine gleichmäfsigere Belastung erfährt und das Anheben vor jedem Aufzuge vermieden wird.
Die Construction und Wirkungsweise der Anlage finden in Nachstehendem ihre Erklärung:
Auf den Wellen n> n>\ welche in zwei Tragstücken pp1 gelagert sind, sitzen vier Aufsetzerpaare α α1 (für jedes Trum zwei Paare) aufgekeilt. Aufserdem sitzt auf der einen Welle w, aufserhalb des von ρ wYpx w gebildeten Rahmens, ein Hebelgewicht q, welches gemäfs seiner Stellung immer bestrebt ist, die Aufsetzer α α1 in den Schacht einzurücken, aber durch das an ρ befindliche Widerlager r eine Drehbegrenzung findet. An der Welle ινλ ist der Handhebel h angebracht, mittelst dessen die Aufsetzer α α1 ausgerückt werden können.
Die ganze Vorrichtung ist nun an zwei Seilen oder Ketten ^ aufgehängt, welche an den Tragstücken pp1 befestigt sind. Zwischen Seil und Tragstück ist die Stellschraube st zur genaueren Einstellung der beiden Tragstücke in eine horizontale Ebene eingeschaltet. Die Seile \ sind über Führungsrollen geleitet und an zwei gleich grofsen Scheiben e, welche auf einer gemeinsamen Welle d sitzen, befestigt. Auf letzterer in der Mitte, also in der Richtung zwischen beiden Fördertrumen, ist die Seilscheibe für das Gegengewicht P fest verkeilt, welche mit einer Bandbremse t η und Sperrvorrichtung im k versehen ist. Das Gewicht P mufs im Stande sein, die ganze leere Aufsatzvorrichtung emporzuziehen, bis sie sich mit den an ρ befindlichen Nasen xx1 gegen die stellbaren Widerlager ν ν1 ansetzt. Um ein Ecken der Aufsatzvorrichtung zu vermeiden, befinden sich an ρ die Leitschuhe g, welche an den Leitbäumen L für die Gestellförderung gleiten. Das Fördergestell ist mit abhebbarem Boden b eingerichtet, welcher auf den Querschienen y des Gestelles lose ruht und in den Schlitzen I ll vermittelst der Vorsprünge ff Führung besitzt, so dafs er in den Wänden des Gestelles wohl aufwärts, aber nicht seitwärts bewegt werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung an der Hängebank ist folgende:
Während des Aufzuges sitzen die Nasen χ xl an vv1, die Aufsatzvorrichtung befindet sich in der höchsten Stellung, die Bremse ist angezogen und das Gesperre m i geschlossen. Das von unten kommende Gestell schiebt mit dem Boden die Aufsetzer α a1 zurück, welche nach Durchgang sofort wieder durch Einwirkung des Gewichtes q einfallen. Alsdann setzt sich beim Niederlassen der Boden des Gestelles au/ dieselben auf, während das letztere selbst am Seile hängen bleibt und noch etwas tiefer sinkt. Nach Abfertigung der Wagen rückt der Abnehmer die Sperrklinke m aus und lüftet gleichzeitig mit derselben Hand, indem er die beiden Hebel k und η greift, die Bremse, so dafs der Boden mit den Wagen langsam ins Gestell sinkt. Nunmehr rückt er die Aufsetzer vermittelst des Hebels h mit der anderen Hand
aus, wonach das Gewicht P die Aufsatzvorrichtung wieder emporzieht und dann die Bremse t g und das Gesperre m i geschlossen wird.
An der Anschlagsohle arbeitet die Vorrichtung wie an der Hängebank, nur mit dem Unterschied, dafs sich der Boden des Gestelles sofort auf die Aufsetzer aufsetzt und der Anschläger das Emporsteigen der Aufsatzvorrichtung nach begonnenem Aufholen des Gestelles bewerkstelligen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Förderanlage mit Aufsatzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Vermeidung von Hä'ngeseil und des Anhebens vor jedem Niedergang an dem Förderseil das Fördergestell hängen bleibt, während der in dem letzteren lose angeordnete Boden (b) sich auf eine Aufsatzvorrichtung aufsetzt, welche, nachdem der Boden (b) wieder im Fördergestell ruht und ihre Aufsetzer ausgerückt sind, durch ein Gegengewicht hochgehoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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