DE630375C - Fussmessgeraet - Google Patents

Fussmessgeraet

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Publication number
DE630375C
DE630375C DEE43933D DEE0043933D DE630375C DE 630375 C DE630375 C DE 630375C DE E43933 D DEE43933 D DE E43933D DE E0043933 D DEE0043933 D DE E0043933D DE 630375 C DE630375 C DE 630375C
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DE
Germany
Prior art keywords
foot
slide
measuring device
pusher
measuring
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Expired
Application number
DEE43933D
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English (en)
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Engelhart & Co Chasalla Schuhf
Original Assignee
Engelhart & Co Chasalla Schuhf
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Fußmeßgerät Fußmeßgeräte mit Ballenschieber und Weitenmeßvorrichtung, bei welchen der Ballenschieber mit einer Meßeinteilung zum Messen der Rückfußlänge zusammenwirkt und schräg zur Fußlängsachse gegenüber der Außenkante des Fußes v erstellbare Weitenmeßschieber angeordnet sind, sind bekannt. Bei diesen Einrichtungen verläuft die Anlagefläche der Weitenmeßschieber stets parallel zur Fußlängsachse. Was gemessen wird, ist also die Breite des Fußes senkrecht zu dieser Achse, nicht aber das für die Ermittlung der richtigen Schuhweite erforderliche Maß der Fußweite senkrecht zur seitlichen Aulenkante des Fußes. Der Berührungspunkt zwischen Fuß und Anlagefläche liegt bei dieser Anordnung zu weit bei dem Kleinzehenballen, wodurch eine Fehlmessung eintreten muß, da bei gleicher Maßweite an dieser Stelle das richtige Maß vollkommen verschieden sein kann. Die Ablesung erfolgt durch Aufsuchen des Kreuzungspunktes einer von dem Ballenschieber ausgehenden Meßlinie mit der Anlagefläche des Weitenmeßschiebers, wodurch ein Abheben des Fußes vom Meßgerät zwecks Ablesung des Meßergebnisses erforderlich ist.
  • Die genannten Mängel werden durch den Erfindungsgegenstand vermieden, der in einfachster Weise die unabhängige Ermittlung von Gesamtfußlänge und Rückfußlänge sowie die Ermittlung der Fußweite mit einer Genauigkeit ermöglicht, welche bei der beschrie-, benen bekannten Anordnung nicht erreichbar ist. Außerdem wird eine wesentliche Vereinfachung der Einrichtung erzielt und das Erfordernis des Abhebens des Fußes zwecks Ablesung des Meßergebnisses vermieden, wodurch eine weitere Fehlerquelle ausgeschaltet und die Möglichkeit gegeben wird, auch andere Messungen, z. B. die des Großzehenwinkels, mittels besonderer Zusatzeinrichtungen vorzunehmen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Weitenmeßschieber aus einem entsprechend der ermittelten Rückfußlänge einstellbaren Unterschieber und einem Oberschieber bestehen, der im wesentlichen senkrecht zur Außenkante des Fußes auf dem Unterschieber verschiebbar und feststellbar ist.
  • Eine andere bekannte Einrichtung, bei welcher der Weitenmessung dienende Anlageplatten durch Steckstift gegenüber einer Gruppe von in der Grundplatte angeordneten Löchern verstellbar. sind, besitzt gegenüber der Erfindung den Nchteil, daß nur eine bestimmte Zahl von durch die Löcher gegebenen Werten gemessen werden kann, die Zwischenwerte müssen geschätzt werden. Außerdem ist die Bedienung des Erfindungsgegenstandes einfacher und schneller durchführbar und ergibt schon insofern eine größere Genauigkeit.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. i eine Draufsicht auf ein Fußmeßgerät nach der Erfindung, Fig. a einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
  • In einer Grundplatte i ist ein Schlitz 2 angeordnet, der durch die über sejnen Rändern befestigten--Schienen-3 und q. 'einen T-förmigen Querschnitt erhält und das Gleitstück 5 des Ballenschiebers 6 und ein ebensolches Gleitstück des Zehenschiebers 7 aufnimmtt Ballenschieber 6 und Zehenschieber 7 sind also in dem Schlitz 2 in der Längsrichtung des Gerätes verschiebbar. Um eine unbeabsichtigte Verschiebung der beiden Schieber aus der jeweils eingestellten Stellung zu verhindern, sind an ihren in den Schlitz 2 eingreifenden Gleitstücken Bremsfedern nach Art der in Fig. 2 dargestellten Blattfeder 8 befestigt, die sich gegen den Boden des Schlitzes 2 legen. An dem Ballenschieber 6 ist die bekannte Ballenanlage g befestigt, in die der Ballen des zu messenden Fußes eingelegt wird, nachdem die Ferse fest gegen die Fersenanlage io gelegt ist.
  • Die Ablesung der mittels des Bullenschiebers gegebenen Rückfußlänge erfolgt auf an der Grundplatte befestigten Maßteilungen a, die beide die Maßangabe in deutschem und englischem Maß enthalten und durch Fenster i i des Bullenschiebers 6 abgelesen werden.
  • In der Grundplatte sind Nuten 12 angeordnet, in denen Schieber 13 verschiebbar sind. Die Neigung der Nuten 12 zur Fußlängsachse ergibt sich- aus einem Erfahrungswert. Auf den Schiebern 13- sind im wesentlichen senkrecht zur Fußaußenkante verstellbare Querschieber 2q. angeordnet, die mit Schlitzen. über den -Bolzen einer zur Feststellung dienenden Klemmschraube z5 greifen. An dem -dem Fuß zugekehrten Ende der Schieber 24 -tragen diese senkrechte Anlagestifte oder schwenkbare Anlageplatten 26; -die sich -entsprechend dem Verlauf der Fußaußenkante einstellen, wein ' die Schieber 2q. an diese angelegt werden.
  • Die Schieber i3. werden entsprechend .der auf den Maßteilungen a ermittelten Rückfußlänge auf den Maßteilungen h eingestellt,- so daß -an den gegen .die Fußaußenkante angelegten Anlageplatten $6 nunmehr- auf den Maßteilungen g-'die ermittelte Fußweite abgelesen werden kann. Die- Maßteilungen g sind reit Rücksicht auf die große, natürlich bedingte Enge ihrer Teilung zur Erzielung einer leichteren Ablesbarkeit zweckmäßig mit Teilstrichen in verschiedenen - Farben. versehen: Auf dem- Ballenschieber ist eine Großzehenmeßleiste-16 schwenkbar gelagert, die in Verbindung- mit den. auf dem Ballerischieber 6 angebrachten Maßteitungeri c die trmittlung des Großzehenwinkels ermöglicht.
  • Der Ballenschieber 6 ist mit einem Ausehnitt 18 versehen, in den der Fuß des Zehen-=:st'hiebers 7 eintreten kann, so daß der ZehensEhieber, was insbesondere bei der Messung kleinerer Fußgrößen erforderlich ist, ausreichend nahe an den Ballenschieber herangeführt werden kann. Zu diesem Zwecke wird die Großzehenmeßleiste 16 in ihre Mittellage geführt, in der sie in Richtung des Schlitzes 2 liegt. Beim Heranführen des Zehenschiebers 7 an den Ballenschieber 6 tritt dann die Großzehenmeßleiste durch einen Zwischenraum ig zwischen den Anlagewinkeln 2o des Zehenschiebers hindurch. An einer auf der Oberseite der Großzehenmeßleiste angebrachten Maßteilung d kann dann die Vorfußlänge abgelesen werden. Die Gesamtfußlänge bzw. die derselben entsprechende Schuhnummer ist an Maßstäben c und f ablesbar, die auf den Schienen 3 und ¢ angebracht sind. Der Maßstab e gibt die Schuhnummer*im englischen Maß, der Maßstab f im deutschen Maß wieder. Die Ablesung erfolgt durch in entsprechenden Ausschnitten angebrachte Zeiger 17 des Zehenschiebers.
  • In der Nähe des Drehpunkts 15 der Großzehenmeßleiste 16 ist. in dem Bullenschieber 6 eine durchFederwirkung nach oben gedrückte Festhaltekugel 23 angeordnet, die in der Mittelstellung der Großzehenmeßleiste von unten in diese einschnappt und infolgedessen unbeabsichtigte Verschiebungen derselben aus der Mittellage verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Fußmeßgerät mit Bullenschieber und Weitenmeßvorrichtung, bei der der Ballenschieber mit . einer Maßteilung zum Messen der Rückfußlänge zusammenwirkt und schräg zur Fußlängsachse gegenüber der Außenkante des Fußes verstellbare Weitenmeßschieber angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Weitenmeßschieber aus einem entsprechend der ermittelten Rückfußlänge einstellbaren Unterschieber (13) und einem Oberschieber (2q.) bestehen, der im -wesentlichen senkrecht zur Außenkante des Fußes auf dem Unterschieber` verschieb-. und feststellbar ist.
DEE43933D 1933-02-19 1933-02-19 Fussmessgeraet Expired DE630375C (de)

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DEE43933D DE630375C (de) 1933-02-19 1933-02-19 Fussmessgeraet

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