DE6301C - Verbesserungen a.n einer Sicherheits-Kurbel für Winden und Krane - Google Patents

Verbesserungen a.n einer Sicherheits-Kurbel für Winden und Krane

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DE6301C
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M. selig JUN. & co. in Berlin, Karlstrafse 20
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/04Driving gear manually operated
    • B66D1/06Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

1879.
Klasse 35.
M. SELIG jr. & CO. in BERLIN. Verbesserungen an einer Sicherheitskurbel für Winden und Krane.
Zusatz-Patent zu No. 2505 vom 5.Februar 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1879 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1893.
Die auf der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1, 2 und 3, dargestellte Sicherheitskurbeffür Winden und Krane hat denselben Zweck, wie die unter No. 2505 patentirte, nämlich das beim Herunterlassen der Last so gefährliche Mitlaufen der Kurbel,-sowie auch das beschwerliche Ausheben der Sperrklinken zu vermeiden, trotzdem aber ein sicheres und ruhiges Bremsen und Feststellen der Last zu ermöglichen.
Dieselbe unterscheidet sich von der ersteren im wesentlichen dadurch, dafs die Lagerung des Gehäuseringes von der Nabe der Bremsscheibe auf deren Umfang verlegt ist, wodurch die Reibungsfläche günstiger wird und etwa vorkommende Abnutzungen an einer leicht zugänglichen Stelle nachgestellt werden können, was dadurch geschieht, dafs man die Bremsscheibe durch die auf das Stellstück α wirkende Stellschraube je nach Bedarf zwischen die im Gehäuse befestigten Stücke b b drückt. Abnutzungen an den α gegenüber liegenden, in Form etwas geänderten Bremsstückes c lassen sich durch Zwischenlegen zwischen Keil und Bremsstück leicht beseitigen. Ferner dienen die runden Stehbolzen, welche' das Gehäuse zusammenhalten, als Stützpunkte der Sperrklinken. Zwei auf einem Zapfen lagernde Sperrklinken, eine kürzere und eine längere, vermehren die Stützpunkte im Gehäuse um das Doppelte.
Die hebelartige Verlängerung der Kurbel dient zur Aufnahme einer Feder, um das Bremsstück stets wirksam zu erhalten, und zum gänzlichen Abstellen der Kurbel, was durch einen kleinen Stift d, Fig. 2, welcher die Kurbel in der Mittelstellung hält, geschieht. Bei Winden und Kranen mit zwei Kurbeln, von welchen man öfters nur eine benutzt, ist das Abstellen einer Kurbel erwünscht. Ist die Drehungsrichtung, wie in Fig. 3 angenommen, und sind die Sperrklinken dem entsprechend befestigt, so kann das Winden beginnen. Soll eine Last gehoben werden, so dreht man an der Kurbel in der angedeuteten Richtung, wodurch das Keilstück zwischen Bremsscheibe und Kurbelzapfen festgeklemmt wird. Hierdurch bilden Bremsscheibe und Kurbelgehäusering mit Kurbel ein Ganzes, und die Mitnahme beginnt. Bei gröfserem Kraftaufwand an der Kurbel, der durch die Last bedingt ist, wird auch das Bremsstück energischer eingeklemmt. Da die Sperrklinken nur das Drehen (Heben der Last) nach einer Seite gestatten, so wird beim Zurückziehen der Kurbel oder an deren hebelartigen Verlängerung, da das Gehäuse durch die Klinken festgestellt bleibt, das Bremsstück mehr oder weniger gelöst und auch dem entsprechend die Bremsscheibe frei und die Last in jeder beliebigen Geschwindigkeit zum Fallen gebracht, beim Loslassen derselben aber sicher und ruhig ganz zum Stillstand gebracht, was durch die Feder an der hebelartigen Verlängerung der Kurbel und auch durch die Last selbst bedingt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Beschreibung und Zeichnung erläuterte Anordnung und Verbindung der Kurbel mit dem Hebezeug unter Anwendung eines mit Kurbel-, Brems- und Stellstück versehenen, als Sperrrad dienenden Gehäuseringes, welcher auf dem Umfang einer Bremsscheibe lagert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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