DE62941C - Centrifugalregulator mit veränderlicher Pendellänge - Google Patents

Centrifugalregulator mit veränderlicher Pendellänge

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DE62941C
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Germany
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arm
piston
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pendulum length
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Active
Application number
DENDAT62941D
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English (en)
Original Assignee
L. RUSHWORTH, 218 Edge Lane, Droylsden, und J. M. LlVSEY, 94 Margaret
Publication of DE62941C publication Critical patent/DE62941C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung bezweckt eine Vereinfachung und zuverlässigere und genauere Thätigkeit der Regulirapparate für Dampf- und andere Motoren und besteht hauptsächlich in der Verwendung eines pendelartigen Regulirarmes, der nicht nur infolge der Centrifugalkraft sich hebt und senkt, sondern auch zugleich sich verlängert und verkürzt und daher empfindlicher und kräftiger wirkt.
Bezugnehmend auf beiliegende Zeichnung, ist Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Verticalschnitt des Regulirapparates, Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 ein Grundrifs.
α ist der obere Theil der Säule und b die Hauptspindel des Regulirapparates. Die Spindel b, welche auf gewöhnlichem Wege in rotirende Bewegung versetzt wird, ist theilweisef hohl und mit einem excentrisch gelegenen Drehpunkt c gebildet, in welchem der pendelartige hohle Regulirarm d zweckmäfsig durch das hülsenartige Verbindungsstück cx gelagert ,ist. Am freien Ende des Armes d ist ein Kolben e befestigt, an welchem der Cylinder f gegen den Drehpunkt des Armes d verschiebbar angeordnet ist. Der Cylinder f, dessen Aeufseres auch kugelartig gebildet sein kann, ist zweckmäfsig mit einer durch den Arm d gehenden Stange g verbunden und der Wirkung einer ; daran sich befindlichen Spiralfeder h ausgesetzt. Das untere Ende der letzteren drückt gegen den Kolben e und das obere Ende gegen eine Büchse hx, welche sich an der Stange g durch die darauf wirkenden Muttern gx verstellen läfst, behufs Regulirung der Längsverschiebung des Cylinders / am Arm d. Für den gleichen Zweck wird der Cylinder f mit einer passenden Flüssigkeit angefüllt, welche beim Verschieben desselben sich von einer Seite des Kolbens e zur anderen drückt und dadurch eine selbstthätige Längsverschiebung des Cylinders f und Verlängerung oder Verkürzung des Armes d hervorruft, gemäfs der sich ändernden Kraftabgabe des Motors.
Durch das Gelenkstück i, welches in dem Verbindungsstück cx und dem Querarm jx sitzt, ist der Arm d mit dem in der Spindel b sich bewegenden Federkolben j verbunden. Durch die am Querarm jx befestigten Stangen bx ist der Federkolben j ebenfalls mit einem Gegengewicht m verbunden, welches an der Spindel b geführt ist. Die Wirkung des Armes d kann vom oberen Ende k des Feder-, kolbens j, von jx aus oder vom unteren Ende desselben durch eine damit in Verbindung gebrachte Hebelvorrichtung Z und Kette nx auf den Contactschieber η übertragen werden (s. Fig. 3 und 4). Der Schieber n, mit zwei gezahnten Contactstücken ο versehen, · ist in einem anderen, durch die Stange s rechtwinklig dazu geführten Schieber ρ vertical bewegbar angeordnet. Letzterer wird horizontal bewegt durch den Schieber η und die mit Zähnen oder Spitzgewinde versehene Spindel q, welche durch die Arme qx an der Stange rx befestigt ist. Die Stange rx wird mittelst eines Excenters r in horizontale Bewegung versetzt, so dafs die Spindel q oben und unten abwechselnd mit den Stücken 0 in Contact
kommt und dadurch den Schieber « beim Hin- und Hergang bewegt, gemäfs der Contact- oder relativen Stellung der Stücke ο und Spindel q. Der Unterschied in der Stellung derselben, welcher von der Laständerung herrührt, wird durch die Stange s auf die Drosselklappe oder Expansionsvorrichtung übertragen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Centrifugalregulator mit veränderlicher Pendellänge, dadurch gekennzeichnet, dafs auf dem an der Spindel b im Punkt c drehbaren, mit Kolben e versehenen Arm d ein Cylinder f sich verschiebt, dessen Bewegung durch Feder g und durch eine von der einen auf die andere Seite des Kolbens übertretende Flüssigkeit geregelt wird, wahrend die Uebertragung des Ausschlages des Armes d auf den verschiebbaren Kolben j durch das Gelenkstück i erfolgt.
  2. 2. In Verbindung mit dem unter i. geschützten Regulator die Einwirkung auf den mit der Drosselklappe einer Maschine und dem Schieber η in Verbindung stehenden Schieber ρ in der Weise, dafs der mit Anschlagstücken ο versehene, von dem Regulator beeinflufste Schieber η durch das hin- und hergehende, geneigt stehende Zwischenstück q bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62941D Centrifugalregulator mit veränderlicher Pendellänge Active DE62941C (de)

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