DE62889C - Köpfmaschine für Holzschneide, arbeit - Google Patents
Köpfmaschine für Holzschneide, arbeitInfo
- Publication number
- DE62889C DE62889C DENDAT62889D DE62889DA DE62889C DE 62889 C DE62889 C DE 62889C DE NDAT62889 D DENDAT62889 D DE NDAT62889D DE 62889D A DE62889D A DE 62889DA DE 62889 C DE62889 C DE 62889C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tool
- slide
- spindle
- movement
- work
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
Landscapes
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι beiliegender Zeichnungen zeigt eine Maschine im Grundrifs, Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe die Werkzeugspindel mit ihrer Bewegungsvorrichtung und
Fig. 4 bis 6 zeigen theils in Ansicht und theils im Schnitt Einzelheiten.
Der an einem festen Träger a, Fig. 1 und 2,
drehbare Gelenkarm b, Fig. 1, besteht aus drei Gliedern bx b2 b3, Fig. 1, welche durch senkrechte
Riemscheibenrollen Gelenkverbindung mit einander haben. In dem letzten dieser Glieder
ist die das Schneidwerkzeug g tragende Spindel/ gelagert, auf welche Drehung von einer
durch Riemen d getriebenen Riemscheibe /5 aus übertragen wird. Um die senkrechte
Welle <z2 dieser Riemscheibe d, die in Haltern al
des festen Trägers α gelagert ist, ist das erste Glied bl des Gelenkarmes b drehbar.
Bei bekannten Ausführungen fehlt nun das Armglied b2, das Armglied bs ist mit bl also
unmittelbar verbunden, so dafs gewisse Arten von Arbeiten nicht ausführbar sind.
Bei der vorliegenden Ausführung wird durch das Einschalten des Zwischengliedes b2 erreicht,
dafs man, ohne das Werkstück verlegen zu müssen, Arbeiten ausführen kann, die sonst
nicht möglich waren, denn durch dies Zwischenglied b2 ist, wie leicht ersichtlich, die Lenkfähigkeit
des Gelenkarmes b bedeutend erhöht.
Am Armglied b3 ist eine Hülse £4, Fig. 5,
angeordnet, die der Spindel / als Lagerhülse dient und mit dem Glied b3 in waagrechter
Ebene bewegt werden kann. Diese Hülse ist mittelst einer Stellschraube be, Fig. 1, auch zu
einem noch anzugebenden Zweck senkrecht beweglich. Der Antrieb der Spindel / erfolgt
durch Riemscheibe/1, Riemen ds, der um die
Riemscheibe/2 der Welle <z* führt, Riemen d2,
der um die Riemscheibe/3 der Welle α3 führt, und Riemen d1, der um die Riemscheibe der
in den Haltern ä1 liegenden Welle a2 führt.
Da die Wellen a2 a3 a4 zugleich die Gelenkpunkte
für den Gelenkarm b bilden, so ist ersichtlich, dafs man das mittelst der Spindel /
in schnelle Drehung versetzte Werkzeug g in der waagrechten Ebene leicht nach jeder Richtung
verlegen kann.
Bei einer der erwähnten bekannten Einrichtungen ist der Gelenkarm b und das Werkzeug
mit Führungsstange und Schlitten versehen, die dazu dienen, das Werkzeug nach
einem Mustergebilde, das auf einem in Nähe des Gelenkarmes angeordneten Tisch liegt, zu
führen. Das Werkzeug ist bei dieser Einrichtung aber nur in waagrechter Ebene beweglich
und kann man auf dem flachen Werkstück im allgemeinen nur die Umrisse des Gebildes herstellen,
ohne Aufsenkanten oder dergleichen an demselben zu schneiden.
Mittelst der vorliegenden Einrichtung kann die Maschine, abgesehen von den verschiedenen
Gattungen von Arbeiten, welche die bisherigen Maschinen dieser Gattung auszuführen im Stande
sind, auch noch1 Reliefarbeit irgend welcher Art ausführen, vorausgesetzt, dafs daran keine
unterschnittenen Stellen vorhanden sind. . Dabei ist es gleichgültig, ob die äufseren Flächen
der Gebilde flach, convex oder concav gestaltet sind.
Die Spindel / und das Werkzeug können zu diesem Zwecke aufser der Bewegung in
waagrechter Ebene und der senkrechten Be-
wegung, welche sie mit Hülse £4 unter Einwirkung
der Stellschraube be ausführen, unabhängig von Hülse bl eine senkrechte Bewegung machen, die durch die Führungsstange b16,
Fig. i, geregelt wird. Das Werkzeug kann also nicht nur Gebilde in Basrelief herstellen,
es kann auch die nöthige Convexität und Concavität nach Mafsgabe des Mustergebildes,
nach welchem die Führungsstange bm geführt
wird, auf die Flächen übertragen.
Unten an der Hülse £4 ist ein Gewindezapfen
b1, Fig. 5, angeordnet, durch welchen die Spindel / ebenfalls geht, und auf diesem
Zapfen wird ein Halter b% durch eine Mutter b9
gehalten, so dafs man den Halter gegen andere auswechseln kann, wenn Arbeiten anderer Art
vorgenommen werden sollen.
Von einem Arm b10 des Halters i>8 führt
eine Führungsstange £>n, Fig. 2 und 3, nach
dem Schlitten h, Fig. 7, der auf der geraden Bahn i des Tisches / verschiebbar ist, und
dieser Arm t10 ist nach zwei Richtungen (Fig. 3
und 5) gelocht, um die Lage der Stange i»11
ändern und die Maschine verschiedenen Arbeiten anpassen zu können.
An dem Halter b6 befindet sich eine senkrechte
Führung b12 für den Schieber bi3, der
mit Spindel/ durch Arm bli, Fig. 5, verbunden
ist, in dessen Auge ein Rand vortritt, der sich in eine Ringnuth des Bundes δ15 einlegt. Die Art der Befestigung des Bundes an
der Spindel zeigt Fig. 5. Die Riemscheibe fl
der Spindel ist oben ausgespart für Aufnahme der Muttern/13, die auf einen Gewindezapfen
des Bundes geschraubt sind und die Scheibe/15 am Bund festhalten, die durch Schrauben /I6
mit der Riemscheibe verbunden ist. Durch Kopfschraube /17 ist die Riemscheibe/1 selbst
auf der Spindel / befestigt.
Bei dieser Verbindung kann sich der Arm bu
also frei um die Spindel / drehen. Wenn also der Schieber b13 in Führung b12. sich
senkrecht bewegt,, so bewegt sich die Spindel/ mit, so dafs das Werkzeug i vom Werkstück
abgehoben oder auf dasselbe niedergelassen werden kann.
Um nun den Schieber bls nach Mafsgabe
des Mustergebildes k, Fig. 1, zu führen, ist unten an dem Ansatz bu des Schiebers die
Führungsstange i>16, Fig. 13 und 6, befestigt,
auf welcher ein Stellschieber biS, Fig. 3, mit
einem Kopirstift &19 stellbar ist. . Der Kopirstift
kann also auf das Mustergebilde ebenfalls aufgesetzt und von demselben abgehoben werden,
wie es die Erhabenheiten oder Vertiefungen in dem. Gebilde erfordern.
Die Beweglichkeit des Schiebers b13 in seiner
Führung &12 reicht aus, um die nöthigen Erhabenheiten
oder Vertiefungen des zu schneidenden Gebildes herzustellen. Derselbe wird in
der Führung b12 durch eine Gegenplatte b20,
Fig. 4 und 5, gehalten. Die Sicherheit der Führung des Schiebers ist dadurch erhöht,
dafs von der Führung b12 ein Führungsknaggen b21 in einen Schlitz b22 des Schiebers
i»13 eintritt. ■ .
Damit der Schieber Z/13, der Kopirstift b19
und die Spindel / mit Zubehör' leicht gehoben werden können, so dafs man den Flächen des
Mustergebildes folgen .kann, ohne übermäfsig auf dasselbe drücken zu müssen, ist ein Gegengewicht
Z, Fig. 3, angeordnet, das auf dem Arm Z1 stellbar ist, der seinen Drehpunkt auf
einem Bolzen des mit dem Glied i>* der Gelenkarme
verbundenen Halters Z2 hat und mittelst Gabel Z3 in die Ringnuth eines Bundes Z*,
der mit Riemscheibe/1 verbunden ist, eintritt. Das Gewicht Z wirkt dem Gewicht der senkrecht
beweglichen Theile entgegen, so dafs der Kopirstift έ>19 mit Leichtigkeit über Unregelma'fsigkeiten
im Mustergebilde hinwegkommt.
Der auf der geraden Führungsbahn i des Tisches verschiebbare Schlitten h, Fig, 1, hat
ebenfalls eine verbesserte Anordnung und Wirkungsweise gegenüber bekannten Ausführungen.
Während bei diesen die Schlittenplatte Zi1,
Fig. i, in deren Führungen Zi13 die Stange Zi11
gerade geführt wird, um einen Mittelpunkt drehbar ist, der excentrisch zur Bewegungsrichtung
der Stange b11 liegt, ist nach vorliegender
Verbesserung dieser Mittelpunkt der Platte Zi1 gerade in die Bewegungsrichtung der
Führungsstange b11 verlegt. Dadurch können
am Werkstück z. B. schräge Kanten geschnitten
werden, was mit bekannten Einrichtungen nicht möglich ist. ■ ■ ;
Von der Unterplatte hs des Schlittens h tritt
ein Zapfen Zi4 in eine Bohrung der Platte Zi1
und diese wird auf der Plätte Zj3 durch Schrauben
k6 niedergehalten, welche durch Bogenschütze
h7, Fig. 7, eingeschraubt sind. Zur
Ausführung von Schrägkanten wird die Platte h1 in die gewünschte Stellung gedreht und dann
werden die Schrauben Zt6 angezogen. Durch
einen an Platte Zz1 sitzenden Bügel Z?8 mit
Schraube wird die Führungsstange bn in ihren Führungen h13 niedergehalten, .
Um das Schneidwerkzeug g feststellen und die Arbeit dadurch ausführen zu können, dafs
man das Holz dagegen schiebt, sind an der Führungsstange b11 Anschläge Zj9 und an.der
geraden Führungsbahn i Anschläge Zj10, Fig. 1,
einstellbar, wodurch eine Verschiebung des Schlittens h und der Stange Zi11 verhindert
werden kann, oder wodurch man, falls die Anschläge weiter eingestellt werden, eine geringe
Verschiebung des Schlittens und der Führungsstange b11 erreichen kann (Fig. 1).
Bei dieser Einrichtung kann man die vier Seitenkanten eines Werkstückes mit fertig geschnittener
Oberfläche durch einfache Verschie-
bung des Werkstückes gegen das Werkzeug schnell bearbeiten.
Mittelst der Schraube hu, Fig. 9, kann der
Schlitten auf der Bahn i gegen Verschiebung gesichert werden.
Claims (2)
- Patent-AnSprüche:i. Eine Köpfmaschine für Holzschneidearbeit mit einem das rotirende Schneidwerkzeug und dessen Spindel (f) tragenden Arme (bj, bei welcher das Werkzeug ■ (g) aufser der Bewegung in waagrechter Ebene auch eine Bewegung in senkrechter Ebene dadurch machen kann, dafs die Werkzeugspindel (f) mittelst senkrecht beweglichen Schiebers (bl3j und. Hülse (b^J gehoben und gesenkt werden kann, zu welchem Zwecke eine Führungsstange (bu) mit dem Schieber verbunden ist, die einen Kopirstift trägt, welcher Erhabenheiten, und Vertiefungen im Mustergebilde unter Mitbewegung der Spindel ff) und ihres Werkzeuges (g) folgt.
- 2. Bei der zu 1. .bezeichneten Kopirmaschine für Holzschneidearbeit:a) die Führung der von einem Arm (b10J des Halters (b8) der Hülse (b*J abführenden Führungsstange (b ) in einer Platte (It1J, die um einen in der Bewegungsrichtung der Stange (bu) liegenden Mittelpunkt an dem auf der geraden Führungsbahn (ij geführten Schlitten (h) drehbar ist, zum Zwecke, das Schneiden' schräger Kanten im Arbeitsstück zu ermöglichen;b) die Anschläge (h9j an der Führungsstange (b11) und die Anschläge (h10) an der. Führungsbahn (ij, wodurch eine Verschiebung des Schlittens (h) und der Stange Jb11J verhindert und die Drehungsachse des rotirenden Werkzeuges festgestellt werden kann, um die Arbeit dadurch ausführen zu können, dafs man das Arbeitsstück gegen das rotirende Schneidwerkzeug schiebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62889C true DE62889C (de) |
Family
ID=336849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62889D Expired - Lifetime DE62889C (de) | Köpfmaschine für Holzschneide, arbeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62889C (de) |
-
0
- DE DENDAT62889D patent/DE62889C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3736438C2 (de) | Schleifmaschine, insbesondere zum Schleifen von Scherenteilen | |
| DE3004091C2 (de) | ||
| DE2359918A1 (de) | Einrichtung zum stanzen und ueberfuehren von werkstuecken zu einer nachgeschalteten behandlungsvorrichtung | |
| DE964460C (de) | Presse zum Herstellen von Kleinteilen, wie Muttern, mit Querfoerdereinrichtung | |
| DE2221464A1 (de) | Schleifmaschine, insbesondere zum schleifen der kanten an glasplatten | |
| DE62889C (de) | Köpfmaschine für Holzschneide, arbeit | |
| DE1453210A1 (de) | Selbsttaetige Vorschubeinrichtung fuer handbediente Hobelmaschinen | |
| DE1427639C3 (de) | Mechanische Kopiersteuereinrichtung | |
| DE2423567C2 (de) | Vorrichtung zum Fräsen oder Schleifen der Konturen von Steinen oder anderen Materialien | |
| DE2722523C2 (de) | Werkzeug- Schleifmaschine für Profilwerkzeuge von Bearbeitungsmaschinen für Holz, Kunststoff u.dgl. | |
| DE102013004201B4 (de) | Tragbare Maschine zur Bearbeitung von Ecken | |
| DE186709C (de) | ||
| DE295951C (de) | ||
| DE438876C (de) | Maschine zum Schleifen von Rollen oder Kugeln | |
| EP0060501B1 (de) | Bogenbearbeitungsmaschine | |
| DE2166990C2 (de) | Horizontal-Bandsägemaschine | |
| DE58766C (de) | Maschine zur Oberflächen-Bearbeitung | |
| DE613763C (de) | Hobelmaschine zum Bearbeiten von Formgegenstaenden | |
| DE325604C (de) | Werkzeugschleifmaschine mit einem in zwei wagerechten Richtungen verschiebbaren und um drei zueinander senkrechte Achsen schwingbaren Werkstuecktraeger | |
| DE915501C (de) | Steuer- und Einstellvorrichtung, insbesondere fuer Kettenfraesmaschinen mit mehreren Ketten | |
| CH625452A5 (de) | ||
| DE68999C (de) | Copirmaschine zum Graviren und Profiliren | |
| DE81169C (de) | ||
| DE222948C (de) | ||
| DE229437C (de) |