DE62747C - Klauenkupplung mit Reibscheibe - Google Patents

Klauenkupplung mit Reibscheibe

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DE62747C
DE62747C DENDAT62747D DE62747DA DE62747C DE 62747 C DE62747 C DE 62747C DE NDAT62747 D DENDAT62747 D DE NDAT62747D DE 62747D A DE62747D A DE 62747DA DE 62747 C DE62747 C DE 62747C
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DE
Germany
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shaft
coupling
ring
transverse wall
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62747D
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English (en)
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A. GRIEGER in Freiburg i. Schi
Publication of DE62747C publication Critical patent/DE62747C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegender Klauenkupplung ist das Ende α der einen Welle als Vierkant in die Kupplungsbüchse b eingesteckt und durch Verschraubung festgehalten. Die andere nicht dargestellte Welle ist gelenkig mit der Hülse c verbunden, die im Innern eine Ringquerwand e besitzt. Diese Scheibe ist an zwei einander gegenüber liegenden Stellen durchbrochen, und in die entstandenen Löcher werden die beiden Vorsprünge f des Ringschiebers g eingeführt, welch letzterer als Ring auf der Welle b verschoben werden kann. Die axiale Bewegung des Ringschiebers g wird durch einen Hebel h vorgenommen, der den genutheten Schieber gabelförmig umfafst, während der Drehpunkt des Hebels an einem Arm i angebracht ist, der seinerseits mit einem ' Endring über eine Ringnuth. der Welle b fafst und sich auf dieser verdrehen lä'fst.
Die Welle b ist durch ein centrales rundes Loch der Ringwand e in das Innere der Hülse c hineingeschoben, über ihr vierkantiges Ende sind eine im Ring verdrehbare Scheibe d und darauf eine Unteiiagscheibe k gesteckt, und schliefslich ist ein Splint / durch das Vierkant gesteckt worden, so dafs die Welle b sich in axialer Richtung zur Hülse c nicht mehr verschieben kann.
Entsprechend den beiden Löchern der Ringwand e, in welche die Vorsprünge f hineinreichen, besitzt auch die Scheibe d zwei Aussparungen, in welche die Vorsprünge/ hineingeschoben werden können, wenn die Löcher beider Scheiben e und d gegen einander liegen (Fig. 3). Die Kupplung erfolgt durch Bewegung des Ringschiebers g mittelst des Hebels h der Hülse c entgegen. Ist die Einrückung erfolgt (Fig. 1), so ist die Kupplung zwischen den beiden Wellen hergestellt, denn jetzt werden, wenn die Hülse c die Antriebskupplungshälfte darstellt, durch den umgetriebenen Ring die beiden Vorsprünge f mitgenommen, diese nehmen wieder die Scheibe d in die Umdrehung hinein, und letztere verdreht dabei das Vierkant m und die Welle b.
Der Theil der Vorsprünge f, welcher in die Scheibe d hineinragt, ist schwächer gehalten als der Theil, welcher sich bei der Verkupplnng in den Durchbrechungen der Querwand e befindet. Es hat dies den Zweck, an dem Auslösen der Kupplung nicht etwa dadurch behindert zu sein, dafs sich bei gleicher Stärke der. beiden Vorsprüngetheile der in der Querwand e sitzende mehr abgenutzt hat als der in der Scheibe d steckende, und alsdann der letztere, über den ersteren vorragend, sich möglicherweise an der Querwand e festhakt. ■
Gegenüber anderen Klauenkupplungen ist die Lagerung des Armes i auf der Büchse b hervorzuheben, welch letztere mit der Maschinenwelle fest verbunden ist. Wegen des verhältnifsmäfsig geringen Durchmessers der Welle b ist die Reibung zwischen Welle und dem diese umfassenden Endring des Armes i eine geringe. Ein besonderer Vorzug der Lagerung des Armes auf der Welle gegenüber der auf der Hülse c ergiebt sich aber für das Ein- und Ausrücken der Kupplungshälften.
Während der Verkupplung wird nämlich durch Hebel h und Arm i auf die Welle b ein Druck ausgeübt, der bestrebt ist, sie aus
der Hülse c herauszuschieben und dabei die Scheibe d gegen die Ringquerwand e zu pressen. Es wird, bevor noch die Vorsprünge / in die Scheibenlöcher einfallen können, das Verkuppeln durch die vermehrte Reibung gewissermafsen schon vorbereitet und dadurch ein allmäliches, stofsfreies Anlassen der Maschinenwelle α erreicht. Umgekehrt wird beim Entkuppeln die Welle b in die Hülse c hineingedrückt, und damit die Reibung zwischen den anliegenden Flächen der Scheiben d und e vermindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Klauenkupplung, deren eine Hälfte aus der mit der einen Welle fest verbundenen Hülse (c) mit gelochter Ringquerwand (e) und einem um die andere Welle (b) drehbaren Ringschieber (g) mit Vorsprüngen und deren andere Hälfte aus einer mit (b) undrehbar verbundenen Scheibe (d) besteht, welche Theile durch Einschieben der in den Löchern der Querwand (e) befindlichen Vorsprünge ff) in die Scheibe (d) verkuppelt werden, die Lagerung dieser Theile derartig zu einander, dafs sich die Ringquerwand (e) der einen Kupplungshälfte zwischen dem losen Ringschieber (g) und der festen Scheibe (d) der anderen Kupplungshälfte befindet, um durch Gegeneinanderziehen des Ringschiebers (g) und der Scheibe (d) während der Verkupplung infolge Druckes auf den Hebel (h) und auf die geringes Spiel besitzende Welle (b) eine die Kupplung allmählich einleitende Anpressung der Scheibe (d) an die Querwand (e) zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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