DE622665C - Druckvorrichtung - Google Patents

Druckvorrichtung

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DE622665C
DE622665C DEK129429D DEK0129429D DE622665C DE 622665 C DE622665 C DE 622665C DE K129429 D DEK129429 D DE K129429D DE K0129429 D DEK0129429 D DE K0129429D DE 622665 C DE622665 C DE 622665C
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type wheel
wheel
gear
arm
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Description

BibÜotheek
Bur. Ind. Ligendom
20 JAN. 1936
AUSGEGEBEN AM
3. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43a GRUPPE 41 os
K 12942p IXj43 a Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 14. November 1935
Knut Andreas Knutsen in Paris
Druckvorrichtung
Zusatz zum Patent 622 049
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1933 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 9. Juni 1931.
Die Priorität der Anmeldung in Frankreich vom 14. März 1932 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Druckwerkes nach dem Hauptpatent 622 049. Die Weiterbildung besteht im wesentlich darin, daß der Sperrhebel, der die Bewegung des Typenradträgers für die Ausführung der Abrollbewegung des Typenrades auf der Papierbahn veranlaßt, an seinem freien Ende eine Verzahnung trägt, mit der er im gewünschten Augenblick mit dem Typenrad oder einem anderen mit diesem in Verbindung stehenden Zahnrad zum Eingriff kommt. Die Verzahnung ermöglicht eine wirksamere Beherrschung der Bewegung des Typenradträgers und damit der Abrollbewegung des Typenrades auf der Druckunterlage, als wenn das Hebelende nur glatt ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Druckwerkes nach der Erfindung dargestellt. Die Figuren entsprechen im wesentlichen den in der Zeichnung des Hauptpatents dargestellten Figuren.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch das Druckwerk in der Stellung des Typenrades vor dem Drucken.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch das Druckwerk in der Stellung des Typenrades dar, in der die Type auf der Papierbahn abrollt.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt in der Stellung des Typenrades nach dem Drucken.
Fig. 4 veranschaulicht das Druckwerk von vorn gesehen. Einzelne Teile sind dabei zur Vereinfachung der Darstellung durchgebrochen oder weggelassen.
Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen die gleichen Teile wie im Hauptpatent.
Die Typen 1 sind auf einem Typenrade 2 angebracht, das sich synchron mit dem Vorbeigang der" Zählpunktstellen der Registerkarten an der Abfühleinrichtung der Tabelliermaschine um einen Zapfen 3 dreht, der an einem Typenradträger 4 befestigt ist. Für jede Spalte der Karte bzw. für jedes Ziffernrad der Tabelliermaschine ist ein Typenrad 2 angeordnet.
Mit dem Typenrad 2 ist durch Niete 5 ein Zahnrad 6 verbunden, das mit einem Zahnrad 7 in Eingriff steht. Das Zahnrad 7 greift in ein Zahnrad 8 ein, das mit einem Zahnrad 9 auf der Hauptwelle 10 in Eingriff steht. Die
Hauptwelle ίο dreht sich in der Richtung des in Fig. ι gezeichneten Pfeiles. Die Zahnräder 7 und 8 sitzen auf Zapfen ii und 12 des Typenradtriigers 4. Sämtliche Zahnräder haben die gleiche Zähnezahl wie der Zahnkranz 9, so daß das Typenrad 2 synchron mit der Hauptwelle 10 im Uhrzeigersinne umläuft. Der Typenradträger 4 ist durch Zapfen 13, 14 mit Zwischengliedern 15, 16 gelenkig verbunden, die andererseits an am Maschinengestell feste Achsen 17, 18 angelenkt sind.
In der Ausgangsstellung nach Fig. 1 liegt .der Typenradträger 4 mit seinem unteren Ende 19 gegen einen Anschlag 20 auf dem festen Gestell 21 an und wird in dieser Stellung von einer Feder 22 gehalten, die an einem am Maschinenrahmen .sitzenden Halter 23 befestigt ist. Das Typenrad 2 berührt mit seinen Typenflächen eine Farbrolle 24, die sich um eine Achse 25 dreht. Die Farbrolle kann so gelagert sein, daß ,sie immer mit einem schwachen Druck gegen das Typenrad anliegt. In passender Lage zum Typenrad 2 ist eine Papierwalze 26 angebracht, auf weleher eine Papierbahn 27 in bekannter Weise geführt wird. Einer jeden Spalte der Karte entspricht also ein Typenradträger 4, auf welchem das Typenrad 2 sowie die beiden Zahnräder 7 und 8 befestigt sind. Jedem Typenradträger 4 sind zwei Zwischenglieder 15- und 16 sowie ein Sperrhebel 28, ein Hebelauslöser 29, Federn 30 und 31, eine Zugstange 32 sowie ein Magnet 33 zugeordnet. Die Typenradträger können daher unabhängig voneinander bewegt werden. Da sie in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als die Breite des Magnets, müssen die Magnete 33 versetzt untereinander angebracht werden, wie dies die Fig. 4 zeigt. Zu jedem Typenradträger 4 gehört nur ein Magnet 33.
Für alle Typenradträger gemeinsam ist eine Rückstellschiene 34 vorgesehen, die' sich über die ganze Breite des Druckwerkes erstreckt. Sie ist an Armen 35 befestigt, die um Zapfen 37 am Maschinengestell 21 drehbar sind. Der Arm 35' wird mittels einer Nockenscheibe 38 bewegt, die fest auf der Hauptwelle 10 sitzt. Eine Rolle 39, die auf So einem Zapfen 40 des Armes 35 sitzt, wird durch eine zwischen dem Zapfen 42 am Arm 35 und dem am Gestell sitzenden Zapfen 36 gespannte Feder 41 gegen die Nockenscheibe gezogen (Fig. 1). Die Rückstellschiene wirkt mit Armen 52 der Zwischenglieder 16 zusammen.
Das Abdrucken der einzelnen auf der Registerkarte angegebenen Ziffern geschieht nun auf folgende Weise:
Die Welle 10 des Druckwerkes und damit Po das Typenrad 2 dreht sich synchron mit dem Vorbeigang der Zähl punktstellen der Karten an einer Abfühleinrichtung. Wenn ein Loch in der Karte unter der Abfühleinrichtung vorbeigeht, so wird der Abfühlstromkreis geschlossen und der Magnet 33 des Druckwerkes erregt, der seinen Anker 43 anzieht. Ein an dem Anker sitzender Arm 44 schwingt um seine Achse 45 und zieht mittels eines Stiftes 46 das Zwischenglied 32 nach unten.
Das Zwischenglied 32 ist an seinem oberen Ende durch einen Stift 47 an einem Arm 48 eines Winkelhebels befestigt, dessen anderer Arm 29 am Ende Hakenform hat und durch die Feder 31 den Sperrhebel 28 außer Eingriff mit dem Zahnrad 8 hält. Wird das Zwischenglied 32 nach unten bewegt, dann gibt der Arm 29 den Sperrhebel 28 frei, der durch die Feder 30 eine Schwenkbewegung erfährt, bei der sein vor dem Zahnrad 8 liegender Arm in Eingriff mit dem Zahnrad kommt.
Das Ende des Armes ist nun als Zahnstange 56, 57 ausgebildet. In diesem Augenblick beginnt das durch das Rad 9 auf der Welle 10 angetriebene Rad 8 auf der Zahnstange 56, 57 abzurollen. Diese Abrollbewegung bewirkt zusammen mit der Bewegung der Aufhängungsgelenke des Typenradträgers, daß das Typenrad auf der Papier- 90 · walze abrollt. Durch einen mit einer Rolle 53 versehenen Ansatz 54 wird der Sperrhebel 28 außer Eingriff mit dem Zahnrad 8 gebracht und dann von· dem Hakenende 29 des Winkelhebels 48 festgehalten. . ,95
Die Form der Zahnstange, ob gerade oder gekrümmt, muß zweckmäßig der durch die. Zwischenglieder 15 und 16 bestimmten Bewegung des Typenradträgers angepaßt werden.

Claims (1)

100 Patentanspruch: ... . '·■
Druckvorrichtung nach Patent 622 049, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (28) · an seinem freien Ende eine Verzahnung (28, 56, 57) trägt, mit der er in das Typenrad (2) oder.in ein Zahnrad (6 bzw. 8) des Getriebes für den Antrieb des Typenrades eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK129429D 1932-03-14 1933-03-14 Druckvorrichtung Expired DE622665C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEK129429D Expired DE622665C (de) 1932-03-14 1933-03-14 Druckvorrichtung

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US (1) US1971860A (de)
DE (1) DE622665C (de)
FR (1) FR41549E (de)
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GB397051A (en) 1933-08-17
FR41549E (fr) 1933-01-28
US1971860A (en) 1934-08-28

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