DE572289C - Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen

Info

Publication number
DE572289C
DE572289C DE1930572289D DE572289DD DE572289C DE 572289 C DE572289 C DE 572289C DE 1930572289 D DE1930572289 D DE 1930572289D DE 572289D D DE572289D D DE 572289DD DE 572289 C DE572289 C DE 572289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
parts
arm
bar
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930572289D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POSTAGE METERS AND MACHINES CO
Original Assignee
POSTAGE METERS AND MACHINES CO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POSTAGE METERS AND MACHINES CO filed Critical POSTAGE METERS AND MACHINES CO
Application granted granted Critical
Publication of DE572289C publication Critical patent/DE572289C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

Es sind Poststempelmaschinen bekannt, deren Stempelkörper aus mehreren Teilen besteht, die durch den Maschinenantrieb in die zum Abdruck erforderliche Lage gebracht und nach dem Druckvorgang in die Ausgangslage zurückgeführt werden. Bei den bekannten Maschinen ist eine betrügerische Benutzung des Druckstempels möglich, wenn der Maschinenantrieb nach der Überführung der Stempelteile in die Druckstellung stillgesetzt wird. Gegen die in der Druckstellung verbleibenden Typenflächen der Stempelteile kann nunmehr die zu stempelnde Postsache mit einem flachen Gegenstand angedrückt werden. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die von dem Maschinenantrieb aus zusammengefügten Stempelteile unabhängig von der weiteren Bewegung des Maschinenantriebes durch eine von der Antriebsvorrichtung der Maschine ausgelöste selbsttätige Steuervorrichtung voneinander trennbar sind. Ist beim Erfindungsgegenstand der Stempel einmal zusammengefügt, so wird er wieder getrennt, unabhängig davon, ob die Maschine stillgesetzt wird oder weiterläuft. Man kann hier also nicht wie bei den bekannten Maschinen die Stempelteile durch Anhalten der Maschine beliebig lange zusammengefügt halten.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einem den Gesamtbetrag und den Bestand zeigenden Zähler ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar stellen dar:
' Abb. ι eine Grundansicht des Zählers, in der das Gehäuse zum Teil weggebrochen ist und Teile eines der Zähler entfernt sind, um die Lage der Stempeleinrichtung zu zeigen,
Abb. 2 eine Seitenansicht des Zählers, die die Stempelsteuerungseinrichtung von der Seite zeigt,
Abb. 3 eine Grundansicht der von dem Zähler entfernten Steuerungseinrichtung,
Abb. 4 eine Seitenansicht zu Abb. 3, die die Einrichtung bereit zum * Aufdrucken des Stempels zeigt,
Abb. 5 eine Seitenansicht, die die Einrichtung in der Lage zeigt, in der der Stempelkörper nicht zusammengefügt ist,
Abb. 6 eine Stirnansicht von Abb. 3,
Abb. 7 eine Teildarstellung der Verbindung zwischen dem Typenrad und der Registriereinrichtung,
Abb. 8 eine Stirnansicht des zusammengefügten und Abb. 9 des getrennten Stempelkörpers.
Es ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Stempel benutzt, dessen Bild immer wieder in dem gedruckten Zeichen erscheint, während sich nur der Stempelwert oder der Betrag ändert.
In der folgenden Beschreibung wird der zu bedruckende Gegenstand mit dem Ausdruck Umschlag bezeichnet, der jedoch nicht in dem beschränkten Sinne als Briefumschlag benutzt wird, sondern ganz, allgemein alle Gegenstände, die in einer solchen Maschine gestempelt werden können, umfaßt.
Der hier verwendete Zähler enthält den Hauptstempelkörper, die Wertstempelkörper und den Mechanismus, mit dem die Wertstempel verstellt und die Beträge, die sie darstellen, addiert und registriert werden. Dieser ganze Mechanismus ist unzugänglich in einem Gehäuse untergebracht, das versiegelt ist, um unbefugten Personen nicht zugänglich zu sein. Wie bei allen Zählvorrichtungen dieser Art ίο bildet der Zähler eine abnehmbare Einheit einer größeren Maschine, die den Mechanismus zum Bedrucken der zu stempelnden Umschläge und die Einstelleinrichtung für die gewünschten Stempelwerte enthält. Diese Teile brauchen jedoch nicht näher beschrieben oder dargestellt zu werden, da sie nicht zu der Erfindung gehören, und es wird deshalb auf sie auch nur insoweit Bezug genommen, wie es zur Verdeutlichung des Erfmdungsgegen-Standes nötig ist.
Der Zählermechanismus ist in einem Gehäuse untergebracht, das aus einem Rahmen; I0, einer Bodenplatte I6 und einem Dekkel ic besteht. Durch mit einer Glasscheibe abgedeckte Öffnungen in dem Deckel ic können die Ziffern eines den Bestand registrierenden Zählers I0-und eines den Gesamtbetrag registrierenden Zählers ie abgelesen werden. Der Bestandzähler ist nur einem berechtigten Beauftragten durch eine geeignet abgeschlossene Öffnung im Gehäuse zugänglich, damit die Ziffernräder mit dem gekauften Stempel-' wertbetrag in Übereinstimmung gesetzt werden können. Bei der Tätigkeit des Zählers wird der Wert jedes aufgedruckten Stempels von dem bezahlten Anfangsbetrag abgezogen, bis dieser aufgebraucht ist. Hierauf wird der Zähler gesperrt, so daß kein Abdruck mehr gemacht werden kann.
Der Gesamtzähler ie zeigt den Gesamtwert aller Stempel, die mit der Maschine gemacht werden, an. Er ist immer unzugänglich, und seine Ziffernräder können nicht willkürlich verstellt werden; er setzt also die Zusammenzählung der Werte während der Lebensdauer der Maschine fort.
Die die Zähler schaltende Einrichtung ist in einem Rahmen 2 (Abb. 2) angeordnet. Eine solche Einrichtung ist bekannt und gehört nicht zur Erfindung, so daß eine Beschreibung unnötig ist; es muß nur gesagt . werden, daß eine Reihe von Ziffern druckenden Rädern 3a verwendet werden, die durch Zahnradübersetzung von dem Zählerantrieb aus verstellt werden. Dieser Antrieb der Ziffernräder gehört ebenfalls nicht zur Erfindung. Zweckmäßig werden aber, wie in der dargestellten Ausführungsform, die Ziffern^ druckräder ebenso wie die Zählerscheiben auf einer Welle 23 aufgesetzt, die über das Zahnrad 23fl, das Zahnradsegment 23^, die Zahnräder 23C und 23^ mit der Welle des Zählers I0- in Verbindung steht (Abb. 2 und 7). Jedes Stempelrad 3a hat radiale Arme 36, auf deren· Endflächen die Ziffern ο bis 9 eingraviert sind. Diese Arme können in einen Ausschnitt 3,. in dem Hauptstempelkörper 3 eintreten (Abb. 8 und 9). Der Stempelkörper kann also irgendein Stempelbild oder -zeichen und einen Stempelwert drucken. Das Bild bleibt immer dasselbe, während sich der Wert ändert.
Es sind so viel Stempelräder 3« vorhanden wie Ziffergruppen in dem zu druckenden Wert, d.h. eins für die Einer, eins für die Zehner usw. Der von dem Stempel gemachte Aufdruck schließt einen Abdruck von der Oberfläche des Hauptstempels 3 und der verschiedenen Ziffern ein, die von den Armen 3& in das Stempelzeichen eingesetzt werden (Abb. 8). Die Räder 3a werden entsprechend der Lage der Wäilereinrichtung eingestellt, und der von ihnen gedruckte Wert wird in den Zählern registriert; die hierzu verwendeten Mittel gehören aber nicht zur Erfindung und sind in den Abb. 2 und 7 mit den gestrichelten Linien rein schematisch angedeutet. Der Hauptstempel besteht aus zwei gleichen Gegenstücken, die während der Einstellung der Ziffernräder 3a getrennt sind und nur während des kurzen zum Stempeln erforderlichen Zeitraums zusammengefügt sind. Normalerweise sind die Stempelteile, wie in Abb. 5 und 9 dargestellt ist, getrennt, se daß ein Abdruck, der in dieser Lage von ihnen gemacht werden könnte, so auseinandergezogen ist, daß er als echter gültiger Stempel nicht angenommen würde.
Jedes der beiden Gegenstücke 3 ist auf Zapfen an den herabhängenden Armen zweier Paare Winkelhebel 4 befestigt, die an den gegenüberliegenden Seiten des Zählerrahmens 2 gelagert sind und die beiden Hälften des Stempels 3 tragen. Die beiden Hälften 3 werden normalerweise durch Federn 4S, die an den Winkelhebeln 4 befestigt sind, in offener Lage gehalten. In den oberen Armen der Winkelhebel 4 sind Schlitze 4b vorgesehen, m die Zapfen S0 an den unteren Enden der Arme 5 eingreifen; diese sind in Führungsfugen an den Seiten des Rahmens 2 (Abb. 3, 4, 6) gleitbar eingesetzt. Eine vertikale Bewegung der Gleitarme oder Schlitten 5 wird durch die Zapfen 5a auf die Winkelhebel 4 übertragen und verursacht das Öffnen oder Schließen des Stempelkörpers 3.
Die Schlitten 5 werden Ovon den Armen 6, die auf einer Schwingwelle 6a in dem Rahmen 2 befestigt sind, verschoben. Die freien Enden 6b der Arme 6 greifen zwischen vorstehende Zungen 56 an den oberen Enden der Schlitten 5.
Wenn der Zähler in die Maschine eingesetzt ist, wird eine Verbindung zwischen einer gleitenden Leiste 7, die aus dem Zählergehäuse herausragt, und einer gleitenden Stange ioo in der Maschine hergestellt. . Die Verbindung zwischen den Leisten 7 und 100 wird durch eine Nase am Ende der Stange 100, die zur gegebenen Zeit in; eine Nut ya in der Leiste 7 eingreift, hergestellt, und die Stange 100 verschiebt dann die Leiste 7 in der in Abb. 2 eingezeichneten Pfeilrichtung, wodurch der Stempel 3 geschlossen und zum Drucken bereitgestellt wird.
Die Maschine, in der der Zähler angebracht ist, enthält weiter eine Platte ιοί, die unmittelbar dem Stempel 3 gegenüberliegt. Die Platte 101 kann aufwärts gedruckt werden, um zusammen mit dem Stempel einen Aufdruck auf einem Umschlag oder einem anderen zwischen ihnen liegenden Gegenstand zu erzeugen. Sowohl die Platte 101 wie die Gleitstange werden zu ganz bestimmten Zeiten während eines jedesmaligen Afbeitsganges der Maschine verstellt.
Oben an der Leiste 7, nahe an ihrem inneren Ende, ist ein Schiebearm 8 angebracht. Dieser ist mit einem Zapfen 8C versehen, auf · dem eine Rolle 8ä aufgesetzt ist. Eine Spannfeder 8S ist an einer Nase 8e am Arm 8 und an einem in der Nähe befindlichen festen Maschinenteil befestigt; sie hat das Bestreben, den Arm 8 in der auf ihm eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 2) zu verschieben.
Ein Hebel 10 ist auf einem Zapfen ioa am inneren Ende der Leiste 7 gelagert. Sein unteres Ende wird normalerweise von einer Feder ios gegen einen Haltestift io6 gehalten. Sein oberer Arm trägt eine Rolle ioc, und der untere, der bis unter die Leiste 7 hervorragt, hat einen Vorsprung 1O0-. Die Rolle ioc des Hebels 10 kann die RoIIeS^ an dem Arm 8 berühren (Abb. 4). In diesem Fall wird der Arm 8 gezwungen, sich mit der Leiste 7 und gegen die Spannung der Feder 8S zu bewegen.
Das innere Ende des Armes 8 ragt über das innere'Ende der Leiste 7 hinaus und hat einen geneigten Kurvenschlitz 8ß. In diesem liegt ein Zapfen i3ß des freien Endes des Armes 13, der auf der Schwingwelle 6a befestigt ist. Die obere Seite 8b des Schlitzes 8a ist zweckmäßig gezackt, während die untere glatt ist. Wenn sich der Arm 8 nach innen bewegt (in der Richtung des Pf eils in Abb. 2), dann gleitet der Zapfen I3a in dem Schlitz 8O und wird dabei gegen dessen untere Fläche gedrückt, da die Federn 4S das Bestreben haben, den Zapfen nach unten zu ziehen; wenn sich der Arm 8 in der entgegengesetzten Richtung verschiebt, wird der Stempel geschlossen, und zwar durch die Drehung der Welle 6a, wobei der Zapfen I3O auf der unteren Fläche des Schlitzes lastet; wenn aber in der offenen Lage des Stempels der Versuch gemacht wird, ihn durch Zusammenzwingen der beiden Hälften zu schließen, so> tritt die gegenteilige Wirkung ein; der Zapfen I3a wird dann gegen die obere Fläche des Schlitzes 8a gedrückt (bei dem Bestreben, den Arm 8 rückwärts gegen den Zug der Feder 8S zu bewegen), und der Widerstand der Feder zusammen mit dem durch die Zacken 8b hervorgerufenen Widerstand machen einen solchen Versuch wirkungslos.
An der unteren Seite der Leiste 7 befindet sich ein Schlitten 9, der eine nach unten vorspringende Zunge Q6 hat. Diese ist an einem Ende einer Zugfeder as befestigt, die den Schlitten 9 in der auf ihm eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 4) zu ziehen strebt. Die Kolbenstange I2a eines Puffers 12 ist ebenfalls an der Zunge gb des Schlittens 9 befestigt.
An dem Schlitten 9 befindet sich weiter eine Zunge ga, die von einem Schnepper 11 gefaßt werden kann, der auf dem Zapfen ιτα an der Leiste 7 gelagert ist und gegen einen festen Stift H^ oberhalb der Leiste 7 stößt, wenn die Leiste 7 nach außen gezogen wird (Abb. 5). Der Schnepper 11 wird durch eine Feder ns an einem Stift H6 an der Leiste 7 go gehalten, um mit der Zunge ga in Eingriff kommen zu können. Bei der Bewegung der Leiste 7 nach auswärts faßt der Schnepper 11 hinter die Zunge ga und bewegt den Schlitten 9 mit der Leiste 7 gegen den Zug der Feder 9,., bis der aufwärts gerichtete Armiic des Schneppers 11 den Stift H0- (der an einem Teil des Zählerrahmens I0 befestigt ist) berührt, wodurch der Schnepper gedreht wird und den Schlitten 9 freigibt.
Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Normalerweise befinden sich die Teile in der in Abb. 5 dargestellten Lage, wobei die Leiste 7 ihre innerste Stellung hat, die Rolle ioc an dem Hebel 10 in Berührung mit der Rolle 8^ un,d der Schnepper 11 in Eingriff mit der Zunge· ga des Schlittens 9 stehen. - Zu Beginn eines Arbeitsganges wird die Leiste 7 nach außen gezogen, wobei die Schnepper 10 und 11 die Schlitten 8 und 9 mit nach außen nehmen. Da die Berührung des Hebels 10 mit der Rolle 8d bis an die Grenze der Bewegung der Leiste 7 nach außen aufrechterhalten bleibt, wird unter Einwirkung des Schlitzes 8a auf den Zapfen I3ß der Stempel 3 zum Schließen gebracht (Abb. 4). Wenn die Berührung zwischen den Rollen ioc und 8gunterbrochen wird, kehrt der Schlitten 8 sofort unter der Wirkung der Feder 8-s zurück und bringt den Stempel 3 wieder in die geöffnete Lage (Abb. 5). Diese Berührung wird automatisch unterbrochen durch den
Schlitten 9, der von dem Schnepper ι ί gelöst wird, wenn der Arm ii,, gegen den Stift ixd schlägt. Wenn der Schlitten 9 so· freigegeben ist, beginnt er sofort zurückzugehen. Seine Bewegung geht verhältnismäßig langsam vor sich durch seine Verbindung mit dem Puffer 12. Nach einem kurzen Zeitraum schlägt die Zunge % gegen den Vorsprung ΐοώ des Hebels 10 und gibt den Schlitten 8 frei. Das Lösen des Schlittens 9 findet nach einer ganz bestimmten Zeit statt, bevor derStempelkörper 3 ganz geschlossen ist, also bei einer solchen Lage der Stempelkörper 3, daß nur ein verzerrter Abdruck erfolgen kann. Die •5 durch den Puffer hervorgerufene Verzögerung der Bewegung des Schlittens 9 hat den Zweck, genügend Zeit zu schaffen zur Vollendung der Bewegung der Leiste 7 zum völligen Schließen des Stempels, außerdem zum Anheben der Platte 101 und zum Abnehmen eines Abdruckes von dem Stempel, bevor der Schlitten 8 freigegeben wird.
Bei dem gewöhnlichen normalen Gang der Maschine wird der Schlitten 8 wahrscheinlich nie freigegeben werden, da der Antrieb der Leiste 7 so eingerichtet ist, daß sie, nachdem der Stempelaufdruck gemacht ist, rasch wieder zurückgebracht wird; aber der Umstand, daß die durch Federn bewegte Einrichtung zum öffnen des Stempels in Bewegung gesetzt wird, bevor der Stempel tatsächlich geschlossen ist, macht es unmöglich, im Ruhezustand der Maschine nach deren Stillsetzen einem anderen als einen verzerrten Stempelabdruck zu erhalten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens des aus einzelnen durch den Maschinenantrieb zum Druck zusammenzufügenden Teilen und aus Typenrädern bestehenden Wertstempels von Poststempelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Maschinenantrieb aus zusammengefügten Stempelteile (3) unabhängig von der weiteren Bewegung des Maschinenantriebs durch eine von der Antriebsvorrichtung der Maschine ausgelöste selbsttätige Steuervorrichtung (9, 12) trennbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, die Stempelteile (3) verstellenden Arm (8),, der zum Zusammenfügen der Stempelteile von einer von dem Maschinenantrieb hin und her bewegten Leiste (7) durch eine Klinke (10) mitgenommen, nach dem Zusammensetzen der Stempelteile (3) durch die von dem Maschinenantrieb ausgelöste Steuervorrichtung (9, 12) von der Leiste (7) getrennt und zur Trennung der Stempelteile (3) durch eine Feder (8S) in seine Anfangslage zurückgebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen von der Leiste
    (7) mittels einer Klinke (11) mitgenommenen Arm (9), der kurz vor der Endstellung der Leiste (7) und der Zusammenfügung der Stempelteile (3) von der Klinke (11) getrennt wird und dann unter der Einwirkung einer Feder (9S) in seine Anfangslage zurückgeht, wobei diese Rückbewegung durch einen Puffer (12) so verzögert wird, daß genügend Zeit zur Zusammenfügung der Stempelteile (3) und zum Abnehmen eines Abdruckes bleibt, bevor der Arm (9) gegen die Klinke (10) stößt und sie von dem Arm
    (8) trennt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Runelage von Federn (4S) getrennt gehaltenen Stempel teile (3) mittels Winkelhebel (4) mit Gleitführungen (5) verbunden sind, die durch auf der Welle (6a) festsitzendeHebelarme (6, 13) durch einen Zapfen (i3a) und den Schlitz (8„) mit dem Arm (8) in Verbindung stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930572289D 1930-12-30 1930-12-30 Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen Expired DE572289C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE572289T 1930-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE572289C true DE572289C (de) 1933-03-14

Family

ID=6569035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930572289D Expired DE572289C (de) 1930-12-30 1930-12-30 Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE572289C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE637951C (de) Druckvorrichtung
DE572289C (de) Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen
DE528189C (de) Kartenlochmaschine mit einer angebauten Vorrichtung zum Abfuehlen der Kartenlochung und zum Steuern eines Registrierwerks
DE641549C (de) Druckende Lochkartenmaschine
DE462684C (de) Schreibende Rechenmaschine
DE265930C (de)
AT93344B (de) Registrierkasse mit gelochtem Kontrollstreifen.
DE622049C (de) Druckeinrichtung mit Typenraedern
AT147576B (de) Automat zum Frankieren von Briefen u. dgl.
DE715804C (de) Mit einer Kartendruck- und (oder) -lochvorrichtung vereinigte Rechenmaschine
AT99758B (de) Schalterfahrkartendrucker.
DE461780C (de) Frankiermaschine
AT117582B (de) Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über Geschäfts- oder Betriebsvorgänge.
DE746413C (de) Druckvorrichtung zur UEbertragung der Angaben von Angabentraegern auf mit Kennlochungen versehene Belege
DE600885C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Schablonen für die Einstellung der Geldausgabevorrichtungen bei Lohnzahl und Wechselkassen.
AT160746B (de) Verfahren und Einrichtung zum Übertragen von listenförmigen Aufzeichnungen auf lose Einzelkarten.
DE687935C (de) Durch Lochmarkierungen gesteuerte Schablonendruckvorrichtung
DE436121C (de) Stempelapparat mit Zaehlwerk
DE430923C (de) Wertbildrahmen fuer Kontroll- und Frankierapparate
DE458022C (de) Selbstkassierende Spareinnahmevorrichtung
AT126745B (de) Markierapparat, insbesondere zum Aufdruck der Wertbezeichnung auf von einer Rolle abzutrennende Fahrscheine od. dgl.
AT19428B (de) Arbeitszeit-Kontrollapparat.
AT108756B (de) Selbstkassierende Spareinnahmevorrichtung.
AT98219B (de) Rollstempel mit Zählwerken.
DE423408C (de) Arbeitszeitkontrollvorrichtung