DE572289C - Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von PoststempelmaschinenInfo
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Description
Es sind Poststempelmaschinen bekannt, deren Stempelkörper aus mehreren Teilen besteht,
die durch den Maschinenantrieb in die zum Abdruck erforderliche Lage gebracht und nach dem Druckvorgang in die Ausgangslage
zurückgeführt werden. Bei den bekannten Maschinen ist eine betrügerische Benutzung
des Druckstempels möglich, wenn der Maschinenantrieb nach der Überführung der Stempelteile in die Druckstellung stillgesetzt
wird. Gegen die in der Druckstellung verbleibenden Typenflächen der Stempelteile
kann nunmehr die zu stempelnde Postsache mit einem flachen Gegenstand angedrückt werden.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die von dem Maschinenantrieb
aus zusammengefügten Stempelteile unabhängig von der weiteren Bewegung
des Maschinenantriebes durch eine von der Antriebsvorrichtung der Maschine ausgelöste
selbsttätige Steuervorrichtung voneinander trennbar sind. Ist beim Erfindungsgegenstand der Stempel einmal zusammengefügt,
so wird er wieder getrennt, unabhängig davon, ob die Maschine stillgesetzt wird oder weiterläuft. Man kann hier also
nicht wie bei den bekannten Maschinen die Stempelteile durch Anhalten der Maschine
beliebig lange zusammengefügt halten.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Verbindung mit einem den
Gesamtbetrag und den Bestand zeigenden Zähler ist in der Zeichnung dargestellt, und
zwar stellen dar:
' Abb. ι eine Grundansicht des Zählers, in
der das Gehäuse zum Teil weggebrochen ist und Teile eines der Zähler entfernt sind, um
die Lage der Stempeleinrichtung zu zeigen,
Abb. 2 eine Seitenansicht des Zählers, die die Stempelsteuerungseinrichtung von der
Seite zeigt,
Abb. 3 eine Grundansicht der von dem Zähler entfernten Steuerungseinrichtung,
Abb. 4 eine Seitenansicht zu Abb. 3, die die Einrichtung bereit zum * Aufdrucken des
Stempels zeigt,
Abb. 5 eine Seitenansicht, die die Einrichtung in der Lage zeigt, in der der Stempelkörper
nicht zusammengefügt ist,
Abb. 6 eine Stirnansicht von Abb. 3,
Abb. 7 eine Teildarstellung der Verbindung zwischen dem Typenrad und der Registriereinrichtung,
Abb. 8 eine Stirnansicht des zusammengefügten und Abb. 9 des getrennten Stempelkörpers.
Es ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Stempel benutzt, dessen Bild immer wieder in
dem gedruckten Zeichen erscheint, während sich nur der Stempelwert oder der Betrag
ändert.
In der folgenden Beschreibung wird der zu bedruckende Gegenstand mit dem Ausdruck
Umschlag bezeichnet, der jedoch nicht in dem beschränkten Sinne als Briefumschlag benutzt
wird, sondern ganz, allgemein alle Gegenstände, die in einer solchen Maschine gestempelt
werden können, umfaßt.
Der hier verwendete Zähler enthält den Hauptstempelkörper, die Wertstempelkörper
und den Mechanismus, mit dem die Wertstempel verstellt und die Beträge, die sie darstellen,
addiert und registriert werden. Dieser ganze Mechanismus ist unzugänglich in einem
Gehäuse untergebracht, das versiegelt ist, um unbefugten Personen nicht zugänglich zu sein.
Wie bei allen Zählvorrichtungen dieser Art ίο bildet der Zähler eine abnehmbare Einheit
einer größeren Maschine, die den Mechanismus zum Bedrucken der zu stempelnden Umschläge
und die Einstelleinrichtung für die gewünschten Stempelwerte enthält. Diese
Teile brauchen jedoch nicht näher beschrieben oder dargestellt zu werden, da sie nicht zu der
Erfindung gehören, und es wird deshalb auf sie auch nur insoweit Bezug genommen, wie
es zur Verdeutlichung des Erfmdungsgegen-Standes nötig ist.
Der Zählermechanismus ist in einem Gehäuse untergebracht, das aus einem Rahmen;
I0, einer Bodenplatte I6 und einem Dekkel
ic besteht. Durch mit einer Glasscheibe abgedeckte Öffnungen in dem Deckel ic können
die Ziffern eines den Bestand registrierenden Zählers I0-und eines den Gesamtbetrag
registrierenden Zählers ie abgelesen werden.
Der Bestandzähler ist nur einem berechtigten Beauftragten durch eine geeignet abgeschlossene
Öffnung im Gehäuse zugänglich, damit die Ziffernräder mit dem gekauften Stempel-'
wertbetrag in Übereinstimmung gesetzt werden können. Bei der Tätigkeit des Zählers
wird der Wert jedes aufgedruckten Stempels von dem bezahlten Anfangsbetrag abgezogen,
bis dieser aufgebraucht ist. Hierauf wird der Zähler gesperrt, so daß kein Abdruck mehr
gemacht werden kann.
Der Gesamtzähler ie zeigt den Gesamtwert
aller Stempel, die mit der Maschine gemacht werden, an. Er ist immer unzugänglich, und
seine Ziffernräder können nicht willkürlich verstellt werden; er setzt also die Zusammenzählung
der Werte während der Lebensdauer der Maschine fort.
Die die Zähler schaltende Einrichtung ist in einem Rahmen 2 (Abb. 2) angeordnet.
Eine solche Einrichtung ist bekannt und gehört nicht zur Erfindung, so daß eine Beschreibung
unnötig ist; es muß nur gesagt . werden, daß eine Reihe von Ziffern druckenden Rädern 3a verwendet werden, die durch
Zahnradübersetzung von dem Zählerantrieb aus verstellt werden. Dieser Antrieb der
Ziffernräder gehört ebenfalls nicht zur Erfindung. Zweckmäßig werden aber, wie in der
dargestellten Ausführungsform, die Ziffern^ druckräder ebenso wie die Zählerscheiben auf
einer Welle 23 aufgesetzt, die über das Zahnrad 23fl, das Zahnradsegment 23^, die Zahnräder
23C und 23^ mit der Welle des Zählers
I0- in Verbindung steht (Abb. 2 und 7).
Jedes Stempelrad 3a hat radiale Arme 36,
auf deren· Endflächen die Ziffern ο bis 9 eingraviert sind. Diese Arme können in einen
Ausschnitt 3,. in dem Hauptstempelkörper 3 eintreten (Abb. 8 und 9). Der Stempelkörper
kann also irgendein Stempelbild oder -zeichen und einen Stempelwert drucken. Das Bild
bleibt immer dasselbe, während sich der Wert ändert.
Es sind so viel Stempelräder 3« vorhanden
wie Ziffergruppen in dem zu druckenden Wert, d.h. eins für die Einer, eins für die
Zehner usw. Der von dem Stempel gemachte Aufdruck schließt einen Abdruck von der
Oberfläche des Hauptstempels 3 und der verschiedenen Ziffern ein, die von den Armen 3&
in das Stempelzeichen eingesetzt werden (Abb. 8). Die Räder 3a werden entsprechend
der Lage der Wäilereinrichtung eingestellt, und der von ihnen gedruckte Wert wird in
den Zählern registriert; die hierzu verwendeten Mittel gehören aber nicht zur Erfindung
und sind in den Abb. 2 und 7 mit den gestrichelten
Linien rein schematisch angedeutet. Der Hauptstempel besteht aus zwei gleichen Gegenstücken, die während der Einstellung
der Ziffernräder 3a getrennt sind und
nur während des kurzen zum Stempeln erforderlichen Zeitraums zusammengefügt sind.
Normalerweise sind die Stempelteile, wie in Abb. 5 und 9 dargestellt ist, getrennt, se daß
ein Abdruck, der in dieser Lage von ihnen gemacht werden könnte, so auseinandergezogen ist, daß er als echter gültiger Stempel
nicht angenommen würde.
Jedes der beiden Gegenstücke 3 ist auf Zapfen an den herabhängenden Armen zweier
Paare Winkelhebel 4 befestigt, die an den gegenüberliegenden Seiten des Zählerrahmens
2 gelagert sind und die beiden Hälften des Stempels 3 tragen. Die beiden Hälften 3
werden normalerweise durch Federn 4S, die an den Winkelhebeln 4 befestigt sind, in
offener Lage gehalten. In den oberen Armen der Winkelhebel 4 sind Schlitze 4b vorgesehen,
m die Zapfen S0 an den unteren Enden der
Arme 5 eingreifen; diese sind in Führungsfugen an den Seiten des Rahmens 2
(Abb. 3, 4, 6) gleitbar eingesetzt. Eine vertikale Bewegung der Gleitarme oder Schlitten
5 wird durch die Zapfen 5a auf die Winkelhebel
4 übertragen und verursacht das Öffnen oder Schließen des Stempelkörpers 3.
Die Schlitten 5 werden Ovon den Armen 6,
die auf einer Schwingwelle 6a in dem Rahmen 2 befestigt sind, verschoben. Die freien
Enden 6b der Arme 6 greifen zwischen vorstehende
Zungen 56 an den oberen Enden der
Schlitten 5.
Wenn der Zähler in die Maschine eingesetzt ist, wird eine Verbindung zwischen einer
gleitenden Leiste 7, die aus dem Zählergehäuse herausragt, und einer gleitenden Stange ioo
in der Maschine hergestellt. . Die Verbindung zwischen den Leisten 7 und 100 wird
durch eine Nase am Ende der Stange 100, die zur gegebenen Zeit in; eine Nut ya in der
Leiste 7 eingreift, hergestellt, und die Stange 100 verschiebt dann die Leiste 7 in der in
Abb. 2 eingezeichneten Pfeilrichtung, wodurch der Stempel 3 geschlossen und zum
Drucken bereitgestellt wird.
Die Maschine, in der der Zähler angebracht ist, enthält weiter eine Platte ιοί, die
unmittelbar dem Stempel 3 gegenüberliegt. Die Platte 101 kann aufwärts gedruckt werden,
um zusammen mit dem Stempel einen Aufdruck auf einem Umschlag oder einem anderen zwischen ihnen liegenden Gegenstand
zu erzeugen. Sowohl die Platte 101 wie die Gleitstange werden zu ganz bestimmten
Zeiten während eines jedesmaligen Afbeitsganges der Maschine verstellt.
Oben an der Leiste 7, nahe an ihrem inneren Ende, ist ein Schiebearm 8 angebracht.
Dieser ist mit einem Zapfen 8C versehen, auf · dem eine Rolle 8ä aufgesetzt ist. Eine Spannfeder
8S ist an einer Nase 8e am Arm 8 und an
einem in der Nähe befindlichen festen Maschinenteil befestigt; sie hat das Bestreben,
den Arm 8 in der auf ihm eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 2) zu verschieben.
Ein Hebel 10 ist auf einem Zapfen ioa am
inneren Ende der Leiste 7 gelagert. Sein unteres Ende wird normalerweise von einer Feder
ios gegen einen Haltestift io6 gehalten.
Sein oberer Arm trägt eine Rolle ioc, und der
untere, der bis unter die Leiste 7 hervorragt, hat einen Vorsprung 1O0-. Die Rolle ioc des
Hebels 10 kann die RoIIeS^ an dem Arm 8
berühren (Abb. 4). In diesem Fall wird der Arm 8 gezwungen, sich mit der Leiste 7 und
gegen die Spannung der Feder 8S zu bewegen.
Das innere Ende des Armes 8 ragt über das innere'Ende der Leiste 7 hinaus und hat
einen geneigten Kurvenschlitz 8ß. In diesem liegt ein Zapfen i3ß des freien Endes des Armes
13, der auf der Schwingwelle 6a befestigt
ist. Die obere Seite 8b des Schlitzes 8a ist
zweckmäßig gezackt, während die untere glatt ist. Wenn sich der Arm 8 nach innen
bewegt (in der Richtung des Pf eils in Abb. 2), dann gleitet der Zapfen I3a in dem Schlitz 8O
und wird dabei gegen dessen untere Fläche gedrückt, da die Federn 4S das Bestreben
haben, den Zapfen nach unten zu ziehen; wenn sich der Arm 8 in der entgegengesetzten
Richtung verschiebt, wird der Stempel geschlossen, und zwar durch die Drehung der
Welle 6a, wobei der Zapfen I3O auf der unteren
Fläche des Schlitzes lastet; wenn aber in der offenen Lage des Stempels der Versuch
gemacht wird, ihn durch Zusammenzwingen der beiden Hälften zu schließen, so>
tritt die gegenteilige Wirkung ein; der Zapfen I3a
wird dann gegen die obere Fläche des Schlitzes 8a gedrückt (bei dem Bestreben,
den Arm 8 rückwärts gegen den Zug der Feder 8S zu bewegen), und der Widerstand
der Feder zusammen mit dem durch die Zacken 8b hervorgerufenen Widerstand machen
einen solchen Versuch wirkungslos.
An der unteren Seite der Leiste 7 befindet sich ein Schlitten 9, der eine nach unten vorspringende
Zunge Q6 hat. Diese ist an einem Ende einer Zugfeder as befestigt, die den
Schlitten 9 in der auf ihm eingezeichneten Pfeilrichtung (Abb. 4) zu ziehen strebt. Die
Kolbenstange I2a eines Puffers 12 ist ebenfalls
an der Zunge gb des Schlittens 9 befestigt.
An dem Schlitten 9 befindet sich weiter eine Zunge ga, die von einem Schnepper 11 gefaßt
werden kann, der auf dem Zapfen ιτα an
der Leiste 7 gelagert ist und gegen einen festen Stift H^ oberhalb der Leiste 7 stößt,
wenn die Leiste 7 nach außen gezogen wird
(Abb. 5). Der Schnepper 11 wird durch eine Feder ns an einem Stift H6 an der Leiste 7 go
gehalten, um mit der Zunge ga in Eingriff
kommen zu können. Bei der Bewegung der Leiste 7 nach auswärts faßt der Schnepper 11
hinter die Zunge ga und bewegt den Schlitten 9
mit der Leiste 7 gegen den Zug der Feder 9,., bis der aufwärts gerichtete Armiic des
Schneppers 11 den Stift H0- (der an einem
Teil des Zählerrahmens I0 befestigt ist) berührt, wodurch der Schnepper gedreht wird
und den Schlitten 9 freigibt.
Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Normalerweise befinden sich die Teile in der in Abb. 5 dargestellten Lage, wobei die
Leiste 7 ihre innerste Stellung hat, die Rolle ioc an dem Hebel 10 in Berührung mit der
Rolle 8^ un,d der Schnepper 11 in Eingriff mit
der Zunge· ga des Schlittens 9 stehen. - Zu
Beginn eines Arbeitsganges wird die Leiste 7 nach außen gezogen, wobei die Schnepper 10
und 11 die Schlitten 8 und 9 mit nach außen
nehmen. Da die Berührung des Hebels 10 mit der Rolle 8d bis an die Grenze der Bewegung
der Leiste 7 nach außen aufrechterhalten bleibt, wird unter Einwirkung des Schlitzes 8a auf den Zapfen I3ß der Stempel 3
zum Schließen gebracht (Abb. 4). Wenn die Berührung zwischen den Rollen ioc und 8gunterbrochen
wird, kehrt der Schlitten 8 sofort unter der Wirkung der Feder 8-s zurück
und bringt den Stempel 3 wieder in die geöffnete Lage (Abb. 5). Diese Berührung wird automatisch unterbrochen durch den
Schlitten 9, der von dem Schnepper ι ί gelöst
wird, wenn der Arm ii,, gegen den Stift ixd
schlägt. Wenn der Schlitten 9 so· freigegeben ist, beginnt er sofort zurückzugehen. Seine
Bewegung geht verhältnismäßig langsam vor sich durch seine Verbindung mit dem Puffer 12. Nach einem kurzen Zeitraum
schlägt die Zunge % gegen den Vorsprung ΐοώ
des Hebels 10 und gibt den Schlitten 8 frei. Das Lösen des Schlittens 9 findet nach einer
ganz bestimmten Zeit statt, bevor derStempelkörper 3 ganz geschlossen ist, also bei einer
solchen Lage der Stempelkörper 3, daß nur ein verzerrter Abdruck erfolgen kann. Die
•5 durch den Puffer hervorgerufene Verzögerung der Bewegung des Schlittens 9 hat den
Zweck, genügend Zeit zu schaffen zur Vollendung der Bewegung der Leiste 7 zum völligen
Schließen des Stempels, außerdem zum Anheben der Platte 101 und zum Abnehmen
eines Abdruckes von dem Stempel, bevor der Schlitten 8 freigegeben wird.
Bei dem gewöhnlichen normalen Gang der Maschine wird der Schlitten 8 wahrscheinlich
nie freigegeben werden, da der Antrieb der Leiste 7 so eingerichtet ist, daß sie, nachdem
der Stempelaufdruck gemacht ist, rasch wieder zurückgebracht wird; aber der Umstand,
daß die durch Federn bewegte Einrichtung zum öffnen des Stempels in Bewegung gesetzt
wird, bevor der Stempel tatsächlich geschlossen ist, macht es unmöglich, im Ruhezustand
der Maschine nach deren Stillsetzen einem anderen als einen verzerrten Stempelabdruck
zu erhalten.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens des aus einzelnen durch den Maschinenantrieb zum Druck zusammenzufügenden Teilen und aus Typenrädern bestehenden Wertstempels von Poststempelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Maschinenantrieb aus zusammengefügten Stempelteile (3) unabhängig von der weiteren Bewegung des Maschinenantriebs durch eine von der Antriebsvorrichtung der Maschine ausgelöste selbsttätige Steuervorrichtung (9, 12) trennbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, die Stempelteile (3) verstellenden Arm (8),, der zum Zusammenfügen der Stempelteile von einer von dem Maschinenantrieb hin und her bewegten Leiste (7) durch eine Klinke (10) mitgenommen, nach dem Zusammensetzen der Stempelteile (3) durch die von dem Maschinenantrieb ausgelöste Steuervorrichtung (9, 12) von der Leiste (7) getrennt und zur Trennung der Stempelteile (3) durch eine Feder (8S) in seine Anfangslage zurückgebracht wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen von der Leiste(7) mittels einer Klinke (11) mitgenommenen Arm (9), der kurz vor der Endstellung der Leiste (7) und der Zusammenfügung der Stempelteile (3) von der Klinke (11) getrennt wird und dann unter der Einwirkung einer Feder (9S) in seine Anfangslage zurückgeht, wobei diese Rückbewegung durch einen Puffer (12) so verzögert wird, daß genügend Zeit zur Zusammenfügung der Stempelteile (3) und zum Abnehmen eines Abdruckes bleibt, bevor der Arm (9) gegen die Klinke (10) stößt und sie von dem Arm(8) trennt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Runelage von Federn (4S) getrennt gehaltenen Stempel teile (3) mittels Winkelhebel (4) mit Gleitführungen (5) verbunden sind, die durch auf der Welle (6a) festsitzendeHebelarme (6, 13) durch einen Zapfen (i3a) und den Schlitz (8„) mit dem Arm (8) in Verbindung stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE572289T | 1930-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE572289C true DE572289C (de) | 1933-03-14 |
Family
ID=6569035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1930572289D Expired DE572289C (de) | 1930-12-30 | 1930-12-30 | Vorrichtung zum Verhindern des unbefugten Benutzens der Wertstempel von Poststempelmaschinen |
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| Country | Link |
|---|---|
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-
1930
- 1930-12-30 DE DE1930572289D patent/DE572289C/de not_active Expired
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