DE62190C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE62190C DE62190C DENDAT62190D DE62190DA DE62190C DE 62190 C DE62190 C DE 62190C DE NDAT62190 D DENDAT62190 D DE NDAT62190D DE 62190D A DE62190D A DE 62190DA DE 62190 C DE62190 C DE 62190C
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- DE
- Germany
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- attached
- coupling
- side coupling
- hook
- pin
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Links
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 9
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/22—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
- B61G1/24—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die unter dem Wagen befindliche Zugstange α ist mit dem Zughaken b aus einem
Stück hergestellt, während sich in einer Nabe bx
des Hakens ein Zapfen a° befindet, welcher als Drehpunkt für einen Nothhaken c sowie
für den Kuppelungsfragrahmen d dient. Aus Fig. 3 wird ersichtlich, dafs e und d den Zughaken
umfassen und zu diesem Zwecke passend ausgespart sind; der Nothhaken befindet sich
hier innerhalb des Kuppelungsrahmens. Der Nothhaken c besitzt (Fig. 4 und 5) zwei nach
hinten über den Zapfen b1 hervorstehende Arme c1, welche durch ein Zapfenstück c2
verbunden sind, das als Angriffspunkt für die Hebestange e dient (Fig. 2). e und d befinden
sich, wie schon gesagt, lose drehbar auf dem Zapfen b\ und zwar derart, dafs der
Rahmen wohl unabhängig vom Nothhaken eine Bewegung aufwärts, nicht aber abwärts ausführen kann, da er gegen ein paar Nasen c3,
Fig. 4, des Nothhakens anschlägt; wird daher der Nothhaken durch die Stange e gehoben,
so nimmt derselbe mittelst der Nasen cs oder durch einen Ansatz seiner Nabe den Rahmen d
mit.
Der Kuppelungstragrahmen d ist an seinem anderen Ende (Fig. 3) zu einem Mutterquerstück
ausgebildet, in welchem der eine Spindelzapfen f1 eines Spindelstückes/ eingeschraubt
ist; der andere Spindeltheil /2 sitzt dagegen
in einem Querstück i\ von dessen Zapfen der Bügel i getragen wird. Die beiden Spindeln/1
und f2 sind mit Links- bezw. Rechtsgewinde versehen, so dafs bei einer Drehung des
Spindelstückes / die beiden Querstücke d bezw. il einander genähert bezw. entfernt werden. Um diese Drehung in dem einen oder
anderen Sinne herbeizuführen, ist das Spindelstück f in seiner Mitte als Zahnrad umgebildet,
in das ein zweites Zahnrad g eingreift, auf dessen Achse g] ein Kegelrad h sitzt, das mit
dem Kegelrad Λ1 in Eingriff steht, so dafs von
der auf der Achse k° dieses Rades h1 befindlichen
Kurbel k aus die Drehung des Spindelstückes f bewirkt werden kann.
Um nicht nur von der Seite der Kurbel k, sondern auch von der anderen Wagenseite die
Manipulation ausführen zu können, ist die Kurbel k1 angebracht, welche durch Welle k"2,
Stirnrad ka und das mit dem Kegelrad h1 zusammengegossene
Stirnrad A:4 ebenfalls eine Drehung des Spindelstückes f herbeiführt. Die
Welle gl des Zahnrades g, welche mit dem Rahmen d zusammenschwingt, ist in einem
Ansatz d1 desselben, sowie in einem Lager d2
gelagert, welches (Fig. 7) mittelst eines Ringes ti2
an dem Kegelrad hl gehalten, sich jedoch unabhängig
von diesem drehen kann. Es könnte auch das Lager d2 in gleicher Weise wie das
Lager dl an dem Rahmen d angebracht sein,
doch ist zwecks besseren Eingriffs der beiden Kegelräder h und h1 die beschriebene Befestigung
mittelst des Ringes /z2 vorzuziehen.
Die Welle gl ist an dem Tragrahmen d gelagert,
das Rad g wird also bei Drehung des Spindelstückes f eine in Bezug auf dieses verschiedene
Stellung einnehmen; um daher einen steten Eingriff der beiden Zahnräder zu erzielen,
ist f bedeutend breiter dimensionirt. Eine Schiene / ist ferner, um eine Drehung
des Kuppelungszaunes i zu verhüten, an dem Tragrahmen d befestigt und schiebt sich mit
einem Schlitz /' auf dem Zapfen des Querstückes t1; auf der anderen Seite kann die
Verlängerung der Welle gl den gleichen Zweck erfüllen, insofern sie in einem am Zapfen
von il angebrachten
i iih
i iih
Lagerstück
i
3
gleitet.
g g g
Durch diese Einrichtung wird die Welle gx
zugleich unterstützt, doch kann sie auch fortgelassen werden, da die Schiene / eine etwaige
Drehung allein schon verhindern würde. Endlich kann der Kuppelungszaun i nur nach
aufwärts, nie aber über die horizontale Lage hinaus nach abwärts schwingen und ist deshalb
an der Schiene Z die Nase Z2 vorgesehen, gegen welche der Zaun anschlägt; auch könnte
ein Ansatz am Zapfen· denselben Dienst leisten.
Dieser ganze beschriebene Mechanismus ist nicht fest am Wagen angebracht, da die beim
Fahren unvermeidliche Hin- und Herbewegung der Zugstange bald eine Zerstörung der festgelagerten Theile bedingen würde, sondern
wird allein von der Zugstange getragen. Dieselbe besitzt zu diesem Zwecke eine Querschiene
a1 mit .Tragschienen a1 a1 a2, welch
letztere in Schlitzlagern m des Wagens gleiten und die Lagerschalen η für die Wellen k2
und A:0 tragen.
Die oben erwähnte Bewegung der Stange e und damit des Nothhakens c wird von beiden
Seiten des Wagens aus von je einem Handhebel ο bewerkstelligt, welcher, ein Zahnsegment
ρ trägt, das in ein Zahnrad q auf der quer unter dem Wagenboden durchgehenden
Welle ql eingreift. Mit letzterer zusammen schwingt der Hebel r, dessen Zapfen r1 in
einem Loch e1 der Stange e sitzt und so die
Bewegung des Hebels ο auf die Stange e übermittelt. Das Loch el mufs etwas ausgeweitet
bezw. als Schlitz geformt sein, damit die Bewegungen der Zugstange nicht auch auf die
Hebevorrichtung einwirken können.
Der Drehzapfen ο2 des Hebels ο ist als Gabel gebildet, in welcher der Hebel ο mittelst
Querstiftes befestigt ist. Der Hebel ο kann daher um seinen Stützpunkt eine doppelte
Drehbewegung ausführen, einmal concentrisch zwecks Drehung der Welle q und zweitens
quer zum Wagen. Die letztere Bewegung führt, da zwei am Zahnsegment angebrachte.
Flantschen p1 das Zahnrad q umfassen, eine
seitliche Verschiebung der Welle q1 herbei, wodurch auch die Kuppelung selbst etwas hin-
und herbewegt werden kann, um den Bügel i am Zughaken des anderen Wagens seitwärts
vorbei zu bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher die Kuppelungsorgane (i und df) zwecks Verbindung (bezw. Lösung) mit dem Zughaken (b) des anderen Wagens von einem Nothhaken (cc1), welcher von einem an der Seite des Wagens angebrachten Hebel ο aus mittelst Zahnsegment (ρ) und Uebersetzungsorgane bewegt wird, durch die Unterstützung eines am Nothhaken angebrachten Mitnehmers (Nase c3) gehoben oder gesenkt werden, wobei das die Bügel (i und d) verbindende und dieselben anziehende Spindelstück (f) ebenfalls von der Wagenseite aus durch eine Räderübersetzung bewegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62190C true DE62190C (de) |
Family
ID=336195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62190D Expired - Lifetime DE62190C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62190C (de) |
-
0
- DE DENDAT62190D patent/DE62190C/de not_active Expired - Lifetime
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