DE618595C - Elektrische Abstellvorrichtung fuer Wirk- und Strickmaschinen - Google Patents

Elektrische Abstellvorrichtung fuer Wirk- und Strickmaschinen

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DE618595C
DE618595C DEH139367D DEH0139367D DE618595C DE 618595 C DE618595 C DE 618595C DE H139367 D DEH139367 D DE H139367D DE H0139367 D DEH0139367 D DE H0139367D DE 618595 C DE618595 C DE 618595C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Elektrische Abstellvorrichtung für Wirk- und Strickmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Abstellvorrichtung für Wirk- und Strickmaschinen, bei der zum Auffinden und Anzeigen von Unregelmäßigkeiten im ablaufenden Warengut eine Vielzahl von unter Federwirkung stehenden, einzeln beweglichen und in ihren gegen das Gilt drückenden Metallteilen isolierten Tastern angeordnet ist, welche bei im Warengut eingetretenen Fehlern einen Stromkreis schließen und dadurch die Maschine stillsetzen.
  • Die Erfindung an dieser bekannten Abstellv orrichtung besteht darin, daß die Taster, welche in Form einer Reihe von schräg nach oben beweglichen Schiebern in Führungen geradlinig verschiebbar angeordnet sind, sich bei Unregelmäßigkeiten im Gefüge oder in der Spannung des Warengutes gegen dasselbe verschieben und dabei ein vor dem Warengut liegendes, zum Abstellstromkreis gehörendes Kontaktstück berühren.
  • Durch diese erfindungsgemäß ausgeführte Gestaltung sollen nicht nur Fehlerstellen in Form z. B. durch Maschenfall entstandenen löcherigen Warenguts festgestellt und der weitere Abzug solcher fehlerhafter Ware verhindert, sondern es soll auch das so häufig beobachtete Versagen des Abzugs vermieden werden.
  • Läßt also die Spannung des Warenguts durch das an ihm hängende Abzuggewicht oder des auf das Warengut allgemein einwirkenden Zugs nach, so daß ein zu lockeres Gewirke entstehen würde, dann soll erfindungsgemäß durch den Vorschub der Tastfinger infolge des gelockerten Gefüges eine Abschaltung der Maschine ebensogut erfolgen, als wenn die Abschaltung dadurch veranlaßt würde, daß infolge Maschenfalls einer der Taster durch das hierdurch im Warengut entstandene Loch nach vorne verschoben wird.
  • Durch diese Bauart und Wirkungsweise der erfindungsgemäß ausgeführtenAbstellvorrichtung unterscheidet sie sich sehr vorteilhaft von denjenigen bekannten Anordnungen, bei welchen die Taster statt schieberartig drehhebelartig wirken und mittels Federung entgegen der Richtung des ablaufenden Guts in Richtung von unten nach oben ausschwingen, weil bei solchen Ausführungen nur ein zufälliger, keinesfalls aber ein betriebssicherer Durchtritt des Drehtasters durch das fehlerhaft lockere Warengut und hiermit die Abstellung der Maschine erwartet werden kann.
  • Zwar sind auch Ausrückvorrichtungen für Rundstrickmaschinen nicht mehr neu, welche bei jeder Entspannung des Ablaufgutes, sei es, daß diese durch Fadenbruch, schlechten oder stockenden Abzug oder durch sonstige Unregelmäßigkeiten verursacht wird, in Wirkung treten. Aber diese Vorrichtungen bedienen sich keiner Tasterreihe, sondern nur eines auf einer rotierenden Scheibe angebrachten, das Abzuggut umfahrenden Tasterpaars, und dieses spricht nicht auf Lochstellen im Abzuggut an. Sie sind also für die Zwecke der erfindungsgemäß zu lösenden Aufgabe nicht verwendbar.
  • Andererseits sind Abstellvorrichtungen für Maschinen zur Herstellung schlauchförmiger Strickwaren bekannt, bei denen auch eine Vielzahl schieberartig ausgebildeter Taster vorgeschlagen worden ist. Aber bei diesen bekannten Einrichtungen sprechen die Taster nicht auf zu lose gestrickte, sondern nur auf löcherige Ware an. Die Stillsetzung der Maschine erfolgt hierbei auch nicht auf elektrischem Wege.
  • In den Abb. i bis 3 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. i Zeigt einen Querschnitt und Abb. z eine Grundansicht der Vorrichtung. In Abb. 3 ist eine Einzelheit dargestellt. Mit a ist das Nadelbett -einer Flachstrickmaschine, mit b ein unterhalb desselben irr schräg ansteigender Richtung angeordnetes Lager für die in einer Reihe nebeneinander vorgesehenen Tastschieber c bezeichnet. Die Tastschieber mögen einen als Schaft ausgebildeten metallischen Rundbolzen darstellen, der an seinem oberen, aus dem Lager b heraustretenden Ende mit einem aus Isolierstoff, z_B. aus. Porzellan, bestehenden lösbarenTastknopf c3 von etwa kegeliger, an der Spitze etwas abgerundetes Form ausgestattet ist.
  • Das, hintere bzw. untere Ende c2 der Taster c ist stufenförmig gegen den Schaftteil abgesetzt bzw_ verjüngt ausgeführt und mit einer -Schraubenfeder cl umgeben, welche das. Bestreben hat, den Taster stets nach vorne bzw. nach oben gegen das von dem Nadelbett a ablaufende Warengut d vorzudrücken, welche Bewegung nur so lange ermöglicht wird,: als ein Stifte, der das Ende c2 des Tasters durchquert, innerhalb der- Nute k des Lagerbettendes- b1 sich in einer Lage befindet,. bei der. seine Achse mit der Mutenrichtung parallel steht.
  • Das Ende des verjüngten Teils c2 der Taster c ist mit einem Handgriff h ausgestattet;, welcher es-ermöglicht,- den Taster -um seine Eigenachse zu drehen und auf diese Weise- den Stifte aus seiner in Abb. i dargestellten Lage zur Nute k außerhalb des Lagerbettendes b1 um go° zu versetzen, so daß der Stift e sich dabei innerhalb der Stirnfläche von b1 in eine zur Richtung der Nut k rechtwinklig verlaufende Nuti.legen kann.
  • Wird nun die Spannung im Warengut, veranlaßt durch irgendwelche Fehler im- Abzug,. zu gering oder sind inr,Warengut Maschenfehler oder löcherige Stellen vQrhanden,. auf die beim Abzug von d die unter dem Druck der Federn c1 stehenden Taster:c auftreffen, so hat das ein Vorschnellen der letzteren zur Folge, wobei der Stift e des betreffenden Tasters oder mehrere Stifte von Tastern in Berührung mit der Schiene f gelangen, die, isoliert auf dem Lager b befestigt, an die Stromleitung eines den Stillstand der Maschinen bewirkenden Stromkreises angeschlossen ist und dadurch die Maschine stillsetzt.
  • Durch Zug an den Griffen )a einzelner oder aller Taster c und nachfolgendes Umlegen der Stifte e mit Bezug auf Abb. i um go°, so daß dabei die Stifte e sich der Länge nach in die Rastnute i legen, kann das ablaufende Warengut jederzeit teilweise oder ganz freigelegt und nachgeprüft werden. Dieser Vorgang kann, wenn gewünscht, zu fast gleicher Zeit dadurch bewirkt werden, daß unterhalb des Lagers b eine Stellschieneg in seitlicher Richtung und auf der Unterfläche von b ruhend verschiebbar angeordnet , ist, welche, wie Abb. 3-in der Draufsicht zeigt, eine sägeblattartige Zahnung besitzt, _in deren Lücken gemäß der Stellung in Abb: i und 3 die unteren Enden der Stifte e eingreifen. Man hat also nur nötig,. die Schiene g in ihrer Längsrichtung auf dem Lager b so weit zu verschieben, daß die Stifte e der Taster c mit den Schrägflächen der Zahnlücken von g in Berührung kommen und daran entlang gleiten. Bei diesem Vorgang werden dann entgegen der Wirkung der Federn cl die Taster c nach hinten verschoben und in ihrer Endlage durch Drehung der Griffe h in der Längsnut i gesperrt. Nach Rückdrehung der Griffe h in die der Gebrauchslage der Taster c entsprechende Stellung werden bei einer Seitenverschiebung von g in einer der vorerwähnten Maßnahme entgegengesetzten Richtung alle Taster zu gleicher Zeit wieder in ihre Arbeitsstellung zurückgeführt.

Claims (6)

  1. P"ATENTAXSPRÜCHE: i. Elektrische Abstellvorrichtung für Wirk- und Strickmaschinen, bei der zum Auffinden und Anzeigen von Unregelmäßigkeiten im ablaufenden Warengut eine Vielzahl von unter Federwirkung stehenden; einzelnen beweglichen und in ihren gegen das Gut drückenden Metallteilen isolierten Tastern angeordnet ist, die bei im Warengut eingetretenen Fehlern einen Stromkreis schließen und dadurch die Maschine stillsetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (c), welche irr Form einer Reihe von schräg nach oben beweglichen Schiebern in Führungen (b) geradlinig, verschiebbar angeordnet sind, sich bei Unregelmäßigkeiten im -Gefüge oder in der Spannung des Warenguts (d) gegen dasselbe verschieben und dabei ein vor dem Warengut liegendes, zum Abstellstromkreis gehöriges Kontaktstück (f) berühren.
  2. 2. Abstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schäfte der Taster (c) in einem -für alle Taster gemeinsamen Gehäuse (b) angeordnet sind und jeder Tasterschaft mit einer in j e einer Gehäusebohrung verdeckt vorgesehenen, gegen je eine Schaftschulter wirkenden und an ihrem anderen Ende abgestützten Schraubenfeder (ci) versehen ist.
  3. 3. Abstellvorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, d'aß jedes vordere Tasterende mit einem lösbar am Tasterschaft angebrachten, aus Isolierstoff bestehenden Tasterfinger (c3) und jedes hintere, aus dem Lagergehäuse (b) heraustretende Tasterende mit einem Kontaktstift (e) sowie mit einem Griff (la) ausgestattet ist, welcher das Vorziehen und Feststellen der einzelnen Taster in Ruhelage ermöglicht. q..
  4. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktstift (e) außer seiner Aufgabe, durch Berührung mit einer für alle Taster gemeinsamen, isoliert auf dem Gehäuse (b) vorgesehenen Kontaktschiene (f) den Abstellstromkreis zu schließen, auch die Aufgabe erfüllt, den Taster in seiner Ruhestellung durch Anlegen an eine Raste (i) zeitweilig festzustellen.
  5. 5. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt- und Feststellstift (e) jedes Tasters in je einem in der Bewegungsrichtung des Tasters liegenden Führungsgang (k) des Gehäuses (b) verschoben und in seiner Ruhestellung durch Drehung außerhalb des Führungsganges außer in der ortsfesten Rast (i) auch an einer im Verhältnis zum Gehäuse (h) ortsbeweglichen Rast (g) festgestellt werden kann.
  6. 6. Abstellvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsbeweglich am Gehäuse angeordnete Rast aus einer für alle Taster gemeinsamen, sägeblattartig gezahnten und in Richtung der Längsausdehnung des Gehäuses (b) verschiebbaren Schiene (g) besteht, bei deren Verschiebung die Kontaktstifte (e) durch Entlanggleiten an den Schrägkanten der Einschnitte der Schiebeschiene (g) in oder außer Arbeitsstellung gelangen.
DEH139367D 1934-03-13 1934-03-13 Elektrische Abstellvorrichtung fuer Wirk- und Strickmaschinen Expired DE618595C (de)

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DE (1) DE618595C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142427B (de) * 1958-04-05 1963-01-17 Wolfgang Lutz Abstellvorrichtung an Strickmaschinen
DE3707569A1 (de) * 1987-03-10 1988-09-22 Stoll & Co H Einrichtung fuer flachstrickmaschinen zur ueberwachung der strickware auf abfallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142427B (de) * 1958-04-05 1963-01-17 Wolfgang Lutz Abstellvorrichtung an Strickmaschinen
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