DE618205C - Klarzeichendruckvorrichtung fuer Schreibrechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Klarzeichendruckvorrichtung fuer Schreibrechenmaschinen u. dgl.

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DE618205C
DE618205C DEM121641D DEM0121641D DE618205C DE 618205 C DE618205 C DE 618205C DE M121641 D DEM121641 D DE M121641D DE M0121641 D DEM0121641 D DE M0121641D DE 618205 C DE618205 C DE 618205C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Klarzeichendruckvorrichtung für Schreibrechenmaschinen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Klarzeichendruckvorrichtung für Schreibrechenmaschinen u. dgl. mit einem die Nullstellung des Zählwerks abtastenden, in der Nichtabtastlage gesperrten; Glied.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art erfolgte die Entsperrung des Abtastgliedes über ein Gestänge von einer besonderen Steuervorrichtung aus, welche, da das Abtastglied an den Querzählwerken angeordnet war, an den Vertikalzählwerken vorgesehen wurde. Diese Einrichtung, welche bereits bei Anordnung des Abtastgliedes bei den nur in geringem Maße bewegte Querzählwerken als störend empfunden wurde, wurde konstruktiv äußerst umständlich, wenn das Abtastglied an den Vertikalzählwerken angeordnet wurde, so däß eine derartige Vorrichtung praktisch kaum verwendbar war.
  • Der Erfindung .gemäß wird nun dieser Nachteil beseitigt; indem die Entsperrung des Abtastgliedes durch eine vom Abtastglied beeinfiußte, den Klarzeichendruck steuernde Einrichtung erfolgt. Hierdurch wird jedes Entsperrungsgestänge. vermieden, so daß, gleichgültig ob das Abtastglied an den Querzählwerken oder an den Vertikalzählwerken angordnet ist, eine einfache und billige Herstellung ermöglicht wird.
  • Auf den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Vorderansicht einer kraftangetriebenen Schreibrechenmaschine, Abb. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung gemäß Abb. i in Richtung des Pfeiles a gesehen, unter Fortlrassung der beiden linken, in Abb. i dargestellten Zählwerke, Abb. 3 eine Teilansicht im Schnitt in Pfeilrichtung b der Abb. r gesehen, Abb. q. eine :schaubildliche Darstellung der gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung.
  • Die Abb. 5 bis 8 zeigen schematisch die einzelnen Stellungen des an dem Zählwerk angeordneten Steuergliedes für den Klarzeichentastenhebel, wobei die Glieder 1q., 15 -jeweils in Draufsicht unmittelbar unter diese Abbildungen des besseren Verständnisses halber. mit eingezeichnet sind..
  • Die Abb.9 bis ia zeigen schematisch die einzelnen Stellungen des Sperrgliedes für den Klarzeichentastenhebel.
  • Das Maschinengestell i (Abb. 2) trägt mittels Laufschienen 2 und 3 den Papierwagen ¢, auf dem die Schreibwalze 5 angeordnet ist. An .der Vorderseite des Wagens q. ist eine Tragschiene 6 für die Vertikalzählwerke fi angeordnet. Ferner befindet sich vor dem Maschinengestell i noch ein Rechenwerk B.
  • An der Innenseite der Vorderwand g (Abb. i und 3) des Rechenwerks $ ist mittels Schrauben io ein Winkelstück ii befestigt, an dessen freiem, rechtwinklig abgebogenem Teil mittels einer Schraube 12 ein Hebel 13 (Abb. '.) schwenkbar angeordnet ist. An dem nach links gerichteten freien Ende des Hebels =3 ist ein Bolzen 1q. befestigt, der mit einem am Zählwerk 7T angeordneten, später näher beschriebenen Teil. 15 - (Abb. q.) zusammenzuwirken vermag. Das freite, nach rechts ragende Ende des Hebels i 3 ragt mit einen Teil 13Q in einem TL-förmigen Schlitz 17 einer Stange 18 hinein. Normalerweise legt sich der Hebel 13 unter der Wirkung der an ihm angreifenden und an der Rückwand ig (Abb. 3) des Rechenwerks 8 aufgehängten Feder 2o mit seiner Kante 21 (Abb. 4) gegen die Innenkante 22 des waagerechten Teiles des 1,-förmigen Schlitzes 17 der Stange 18, so daß die 'Stange 18 gesperrt ist. Die Stange 18 ist mittels einer Schraube 23 an einem durch Schrauben 24 (Abb. i und 3) an der Vorderwand 9 des Rechenwerks 8 befestigten Teil 25 senkrecht verschiebbar geführt.
  • An dem nach unten gerichteten Teil der Stange 18 ist ein Tastenhebel a6 angelenkt, dessenTaste 26Q a1.sBezeichnung einen ' trägt. Der Tastenhebel 26 sowie die Stange 18 werden mittels einer am Tastenhebel 26 angreifenden Feder 27 (Abb. 3) in ihrer Ruhelage gehalten, die durch Anlage des Tastenhebels 26 an dem Anschlag 28 bedingt ist.- Mittels eines Stiftes 29 ist am Tastenhebel 26 eine Mitnehmerklinke 3o angeordnet, die von einer Zugfeder 31 so beeinflußt wird, däß sie sich mit ihrem Lappen 32 gegen eine Nase 33 des Tastenhebels 26 legt. Eine Nase 34 der Mit nehmerklinke 30 greift über eine Nase 35 eines am Zwischenhebel 36 durch einen Stift 37 angelenkten Zughakens 38, welcher durch eine Zugfeder 39 dauernd um den Stift 37 im Uhrzeigersinne (Abb. 3) beeinflußt wird und sich von unten gegen einen Anschlag 4o legt, wodurch seine Normallage bedingt ist. Der Zwischenhebel 36 ist um eine Achse 41 schwenkbar gelagert und steht- mittels eines Stiftes 42 mit einem um :die Achse 43 drehbar gelagerten Typenhebel 44 in- Verbindung, welcher die Klarzeichentype- () trägt.
  • An dem Zählwerk 7,. ist an den beiden Seitenwänden desselben mittels- Schrauben 45 (Abb. #2 und -3) eine Klappe 46 .(Ab@b. 4) mit ihren rechtwinklig abgebogenen Teilen 47 schwenkbar angeordnet. Ein nach oben gerichteter, rechtwinklig abgebogener Tei148 der Klappe 46 ist mit Zinken 49 .(Abb. 4) versehen, die die Zif£ernrollenzahnräder 5o (Abb. 3) des Zählwerkes 7, abfühlen, die an der- der Nullstelle der Ziffernrollen 51 entsprechenden Stelle einen gekürzten Zahn aufweisen. An dem nach unten gerichteten Teil 52 (Abb. 4) der Klappe 46 ist an der rechten Seite der bereits früher erwähnte Teil 15 angearbeitet, welcher finit` dem Bolzen 14 des Hebels 13 zusariimenwirkt.
  • Mittels einer Schraube 53 (Abb. 3). ist- ein Sperrhebel 54 schwenkbar an der rechten Seitenwand .des Vertikalzählwerkes 7,. angeordnet. Ein Ansatz 5.5 des Sperrhebels 54 vermag mit dem am Hebel 13 angearbeiteten Bolzen 14 in weiter unten beschriebener Weise zusammenzuwirken. Der Sperrhebel 54 besitzt - ein Langloch 56, das eine Schraube 57 durchragt. Dieselbe dient zur sicheren Führung des Sperrhebels 54. Letzterer wird mittels einer nicht dargestellten Torsionsfeder in der in der Abb. 3 dargestellten Ruhelage gehalten, in welcher die Nase 58 des Sperrhebels 54 den Teil 15 der Nullklappe 46 umfaßt, so daß ein Verschwenken der Klappe 46 verhindert wird. Die Nullklappe 46 wird durch eine nicht zur Darstellung gelangte Feder stets im entgegengesetzten Uhrzeigersinne (in Abh. 3 gesehen) beeünflußt, die schwächer gehalten ist als die Feder 2o.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung ist kurz folgende: Es sei vorausgesetzt, daß in das Vertikalzählwerk 7,. ein Wert auf bekannte Weisse eingebracht worden ist, welcher nun aus irgendeinem Grunde auf dem Papier zum Abdruck gebracht werden soll. Da das Herausschreibeh eines Wertes aus einem Vertikalzählwerk bekannt ist, so soll hierauf im folgenden nicht eingegangen werden, sondern lediglich nur auf. die sich beim Herausschreiben - des Wertes aus dem Vertikalzählwerk 7,. mit Hinsicht auf die Erfindung abspielenden Vorgänge. Ferner sei vorausgesetzt, daß der Wert bis auf die Zehner- und Einerstelle herausgeschrieben ist, wobei das Vertikalzählwerk 7,. die in Abb. 5 dargestellte Lage zum Bolzen 14 des Sperrhebels 13 einnimmt.
  • Nach Anschlagen der dem in der Zehnerstelle des Vertikalzählwerkes 7, befindlichen Wert entsprechenden Rechentaste erfolgt nach Abdruck des Wertes auf dem Papier auf bekannte Weise ein, Wagenschritt, wobei der Papierwagen samt dem Zählwerk 7r um einen Wagenschritt nach links wandert und die in der Abb. 6 dargestellte Lage zum Bolzen 14 des Sperrhebels 13 einnimmt. Da der Bolzen 14 des Sperrlhebels 13 in der Ruhelage, wie in Abb. 3 dargestellt ist, in der Bewegungsbahn des Teiles i 5 der Nullklappe 46 liegt und diese durch den Hebel 54 gesperrt ist, so wurde .der Bolzeu 14 sowie der Sp:errheb-l 13 beim Einlaufen des Zählwerkes 7,. in die Eimrstelle infolge Auflaufens auf die Schräge 15" des Teiles 15 der Nullklappe q.6 entgegen der Wirkung der am Sperrhebel 13 angreifenden Feder 2o im Uhrzeigersinne (Abb. 4) um die Schraube 12 verschyvenkt. Dabei wird der Teil 13Q des Sperrhebels 13 aus der in der Abb.9 -dargestellten -Lage in die in Abb. io dargestellte Lage verschwenkt. Sollte nun der Bedienende, bevor er den Wert aus der Einerstelle,- z. B. aus_ Versehen, noch nicht herausgeschrieben hat, die Klarzeichentaste :26u niederdrücken wollen, so ist dies unmöglich, ,da der Teil 13" des Sperrhebels 13 unter die andere Kante des Schlitzes 17 der Stange 18 gekommen ist, wodurch dem Bedienenden angezeigt wird, daß er den Wert in der Einerstelle überhaupt noch nicht herausgeschrieben hat.
  • Es soll nun weiterhin angenommen werden, daß der die Maschine Bedienende an Stelle des im Vertikalzählwerk 7, in der Einerstelle befindlichen Wertes, z. B: 5, nur den Wert 3 versehentlich durch Niederdrücken der demWert 3 entsprechenden Taste herausschreibt, so daB also im Vertikalzählwerk 7, noch der Wert 2 stehenbleibt. Nach Herausschreiben des falschen Wertes 3, der natürlich auf dem Papier zum Abdruck kommt, erfolgt wiederum auf bekannte Weise ein Wagenschritt, wodurch das Vertikalzählwerk 7, aus der in der Abb.6 dargestellten Lage in die in Abb.7 dargestellte Lage gelangt. Hierbei ist der Bolzen 14 des Sperrhebels 13 vollends auf die Fläche 15b (Abb.'3) des Teiles 15 der Nullklappe 46 geglitten, wobei der Bolzen 14 und der Sperrhebel 13 weiter im Uhrzeigersinne (Abb. 4) entgegen .der Wirkung der am Sperrhebel 13 angreifenden Feder 2o verschwenkt werden. Hierbei wird der Teil 13" des Sperrhebels 13 aus der in der Abb. io ersichtlichen Lage in die in der Abb. i i ersichtliche Lage verschwenkt.
  • Gleichzeitig wirkt, wenn der Bolzen 14 des Sperrhebels 13 in die in derAbb. 7 dargestellte Lage gelangt ist, der Bolzen i¢ des Sperrhebels 13 auf die untere Kante 55a (Abb. -,) des Ansatzes 55 des Sperrhebels 54 und verschwenkt denselben entgegen der Wirkung der nicht dargestellten Torsionsfeder im Uhrzeigersinne (Abb. 3) um die Schraube 53, wodurch die Nase 58 des Sperrhebels 54 den ,Teil 15 der Nullklappe 46 freigibt. Diese schwenkt nun unter der Wirkung der am Sperrhebel 13 angreifenden Feder 2o nur um einen ganz geringen, kaum merklichen Betrag um ihren Schwenkpunkt45 aus, da die Ziffernrolle 51 der Einerstelle nicht auf Null steht und demzufolge der verkürzte Zahn des Zahnrades 5o nicht den Zinken' 49 der Nullklappe 46 ;gegenübersteht. Aus diesem Grunde bleibt der Teil 13, des Sperrhebels 13 im wesentlichen in der in der Abb. i i dargestellten Lage.
  • Will nun der Bedienende die Klarzeichentaste 26" niederdrücken, so ist dies unmöglich, was dem Bedienenden andeutet, daß ihm ein Fehler unterlaufen ist, der nun, was hier nicht weiter beschrieben werden soll, auf bekannte Weise (nämlich durch Herausschreiben des Wertes 2) richtig gestellt werden kann.
  • Im folgenden sollen nun die Vorgänge geschildert werden, die sich abspielen, wenn der ganze im Zählwerk 7 befindliche Wert richtig herausgeschrieben wird, so daß die Ziffernrollen 51 desselben alle auf Null stehen. Da hierbei die gekürzten Zähne der Zahnräder 5o (Abb. 3) den Zinken 49 der Nullklappe 46 gegenüberstehen und, wie bereits beschrieben, in dieser Lage der Sperrhebel 54 (Abb. 3) die NullklapPe 46 freigegeben hat, so isst die Nullklappe 46 unter -der Wirkung der am Sperr-Iiebel 13 angreifenden Feder 2o entgegen ihrer nicht dargestellten, gegenüber der Feder 2o schwächeren Torsionsfeder um die Schrauben 45 im Uhrzeigersinne (in Abb. 3 gesehen) ganz verschwenkt. worden. Gleichzeitig ist natürlich auch über den Teil 15 und den Bolzen 14 der Hebel 13 verschwenkt worden, und zwar so weit, daß sich der Teil 13" des Sperrhebels 13 in der in der Abb. il in punktierten Linien dargestellten Lage befindet. Wird nun von dem Bedienenden die Klarzeichentaste 26" niedergedrückt, was in diesem Falle möglich ist, da ja die Stange 18 nach unten wandern kann, wobei das Teil 13a des Sperrhebels 13 in die Ausnehmung 17" des Schlitzes 17 der Stange i8 tritt, so bringt die an dem Tastenhebel 26 angeördnete Mitnehmerklinke 3o den zugehörigen Zughebel 38 mit der dauernd rotierenden Nockenwelle N in Eingriff, wodurch der Zughebel 38 (in Abb. 3 gesehen) nach links wandert und über den Zwischenltebel36 den zü-gehörigen; EIie KIarzeichentype tragenden Typenhebel 44 zum Anschlag an die Schreibwalze 5 bringt, wodurch das Klarzeichen auf dem Papier zum Abdruck kommt und ein Wagenschritt ausgelöst wird. Nach dein hierauf folgenden Wagenschritt nimmt das Vertikalzählwerk 7, die in der Abb. 8 -dargestellte Lage zum Bolzen 14 des Sperrhebels 13 ein, und der Teil 11, des Sperrhebels 13 ist wieder unter dem Zuge der am Sperrhebel 13, angreifenden Feder 2o in die in Abb. 12 dargestellte Ruhelage gelangt. Ebenso ist die Nullklappe46 nach Freigabe durch den Bolzen 14. des -Sperrltebels 13 wieder unter der Wirkung ihrer nicht dargestellten Torsionsfeder in ihre in Abb.3 dargestellte Ruhelage zurückgekehrt. Hierbei ist auch nach Freigabe des Teils 15 der Klappe 46 durch den Bolzen 14 .des Sperrhebels 13 der Sperrhebe154 (Abb.3) unter der Wirkung seiner nicht dargestellten Torsionsfeder im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers um die Schraube 53 verschwenkt worden, wobei die Nase 58 des Sperrhebels 54 wieder den Teil 15 der Nullklappe 46 umfaßt, wodurch die Nullklappe an einer Verschwenkung verhindert wird. Nunmehr haben alle Teile wieder ihre Normallage eingenommen, in welcher sich der Bolzen 14 wieder in der Bewegungsbahn des Teiles 15 befindet.
  • ' Wird nun der Papierwagen in seine Rechtsstellung zurückgeführt, so wird der Stift 14 den Entsperrungshebe154 anheben und die Klappe 46 (in Abb. 3 gesehen) im Uhrzeigersinne verschwenken. Sobald sich jedoch der Stift 14 wieder links von der Nase 15 der Klappe 46. befindet, so geht diese unter der Wirkung ihrer nicht zur Darstellung gelangten Feder in ihre in Abb. 3 dargestellte Ruhelage zurück, in welcher sie durch den Hebel 54 wieder gesperrt wird. Sollte sich jedoch in dem Zählwerk noch ein Wert befinden und der Stift 14 sich bereits rechts von dem Ansatz 15 befinden, so wird beim Zurückführen des -Papierwagens nach rechts durch die infolge der Nichtnullstellung des Zählwerkes feststehende Klappe 46 der Hebel 13 ausschwenken. In keinem dieser beiden Fälle werden irgendwelche Wirkungen ausgelöst, sondern es werden die Teile 46, 54 bzw. 13 nur leer bewegt.
  • Bei dieser Anordnung wird ein Schleifen des Abtastbügels oder der Nullklappe 46 auf den Rädern oder Ziffernrollen völlig vermieden, so daß Rechenfehler, die durch Hemmung der Ziffernrollenbewegung durch das Abtastglied entstehen können, vermieden werden. Ferner wird das Abtastglied selbst zu seiner eigenen Entsperrung und zur -Sperrung der Klarzeichendruckvorrichtung verwendet.
  • In dem Ausführungsbeispiel ragt das Ende 13a des Sperrgliedes 13 in den 1-förmigen Schlitz des Zwischengliedes i8 hinein. Das Sperrglied 13 kann jedoch, auch so weit nach unten abgekröpft werden, daß es unmittelbar in einen in dem Tastenhebel 26 angebrachten 1-förmigen Schlitz hineinragt, wodurch das Zwischenglied 18 überflüssig wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i_ Klarzeichendrückvorrichtung für Schreibrechenmaschinen u. dgl., mit einem die Nullstellung des Zählwerks abtastenden, in der Nichtabtastlage gesperrten Glied, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrung des Abtastgliedes (46) durch eine vom Abtastglied beeinflußte, den Klarzeichendruck steuernde Einrichtung (13, 14) erfolgt.
  2. 2. Klarzeichendruckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastglied (46) durch eine Feder außer Abtastlage gehalten und in derselben durch ein Sperrglied (54) festgestellt wird.
  3. 3. Vorrichtung. nach Anspruch i und 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß das AbtastgliCd (46) mit einem Steuernocken (15) versehen ist, der mit dem die Sperrung der Klarzeichendruckvorrichtung steuernden Glied (i3, 14) zusammenwirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und :z, dadurch gekennzeichnet, .daß das Abtastglied (46) unmittelbar mit dem die Sperrung der Klarzeichendruckvorrichtung bewirkenden Glied (14, 13) zusammenwirkt und dieses Sperrglied (1q, i3) durch seine Ausbildung das Sperrglied (54) für das Abtastglied (46) im entsperrenden Sinne beeinfiußt.-
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch a bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (13)@, für .die Klarzeichen.druckvorrichtung derart federbeeinflußt ist, daß es beim Zusammenwirken mit dem Steuernocken (15) des Abtastgliedes (46) dieses entgegen der Wirkung seiner Feder verschwenkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (z3) für die Klarzeichendruckvorrichtung in seinen beiden Endlagen die. Klarzeichendruckvorrichtung sperrt und in seiner Mittellage dieselbe freigibt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch = bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (13) für -die Klarzeichendrudcvorrichtung für gewöhnlich in seiner einen Sperrlage gehalten, durch das gesperrte Abtastglied (46) in seine andere Sperrlage überführt und durch das entsperrte Abtastglied (46) 'in die die Klarzeichendruckvorrichtung freigebende Mittellage gebracht wird, wenn das Abtastglied (46) die Nullstellung des Zählwerkes vorfindet. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Klarzeichendruckvorrichtung zusammenwirkende-Ende (13a) des Sperrgliedes (13) in einen .L-förmigen Schlitz eines Zwischengliedes (x8) des Klarzeichentastenhebels (26) oder des Klarzeichentasthebels selbst hineinragt und in seinen beiden Sperrlagen in den waagerechten Schenkeln des -L-förmigen Schlitzes liegt, während es sich in seiner Freigabelage in dem senkrechten Schenkel des .L-förmigen Schlitzes befindet.
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