DE61806C - Apparat zur selbstthätigen Her' Stellung von Photographien - Google Patents

Apparat zur selbstthätigen Her' Stellung von Photographien

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DE61806C
DE61806C DENDAT61806D DE61806DA DE61806C DE 61806 C DE61806 C DE 61806C DE NDAT61806 D DENDAT61806 D DE NDAT61806D DE 61806D A DE61806D A DE 61806DA DE 61806 C DE61806 C DE 61806C
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DE
Germany
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plate
arm
holder
lever
motor
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Application number
DENDAT61806D
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English (en)
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C. SASSE in Harn' bürg, Feldstr. 47
Publication of DE61806C publication Critical patent/DE61806C/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/53Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus for automatically delivering a finished picture after a signal causing exposure has been given, e.g. by pushing a button, by inserting a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
KLASSE §7: Photographs.
Der Apparat hat den Zweck, die photographische Aufnahme von Personen und die Herstellung der Photographic selbsttätig auszuführen.
Fig. ι der Zeichnung stellt den Apparat von vorn gesehen, nach Fortnahme der vorderen Wand, des Objective und der Verschlufsvorrichtung dar.
Durch Einwurf eines Geldstückes wird ein Hebel heruntergedrückt, wodurch ein Uhrwerk mit Unterbrecherscheibe. U frei wird. Diese Scheibe dreht sich während der Aufnahme, wobei sie einige Male den Strom der Batterie -B auf längere oder kürzere Zeit schliefst, je nach der erforderlichen Dauer des Eintauchens der Platte. Die Stromunterbrechung giebt einen Motor M frei, wodurch eine Hebelvorrichtung gh h1 sich bewegt und den Plattenhalter H hebt und senkt.
Fig. 2 zeigt den Gefäfstisch t, von oben gesehen, mit Behältern ν für Flüssigkeiten und Fangvorrichtung 0. Derselbe wird mittelst Welle W durch das Laufwerk L angetrieben und durch den Hebel rs gehemmt.
Fig. 3 zeigt den Plattenhalter mit Fangvorrichtung ο von der Seite und
Fig. _4 den Verschlufs des Objectivs.
Die Drähte zur Leitung des elektrischen Stromes sind mit χ bezeichnet.
Im Folgenden soll die Arbeitsweise des Apparates erläutert werden.
Nachdem durch Einwerfen eines Geldstückes in die Rinne b der Hebel α heruntergedrückt worden ist, beginnt die Scheibe U ihren Lauf, indem der Finger a1 von dem Stift 11 entfernt wird. Bei der ersten durch diese Scheibe mit Schleifcontact c bewirkten Stromunterbrechung wird der Anker d des Elektromagneten e durch die Feder d1 zurückgezogen' und giebt dadurch das Laufwerk M frei. Hierdurch bewegt sich der Hebel g der Hebelvorrichtung g h h1 in der vom Pfeil angegebenen Richtung und' hebt durch Nachziehen des Armes h und des um den Zapfen h11 drehbar gelagerten Armes h1 den Plattenhalter H, der~ sich in der Führung i bewegt, in die Höhe. Der. Halter H empfängt aus der durch einen Arm k der Welle W um einen Zahn weiter bewegten, in Fächer getheilten Plattentrommel T die Platte und sinkt mit ihr. Hierbei trifft der Stift m des Halters H auf einen Arm η der Welle W, welcher den klammerartigen' Halter H dadurch öffnet, dafs er die Federkraft, mit welcher derselbe bisher geschlossen gehalten wurde, überwindet.
Die Platte P fällt jetzt in den auf dem Gefäfstisch t befindlichen Fänger 0, Fig. 3, verbleibt jedoch mit dem oberen Theil im Halter H. Durch den jetzt eintretenden Contact des Hebelarmes g1 mit der Feder χ wird das Laufwerk M durch den Anker d gehemmt. Der Apparat befindet sich jetzt so lange in Ruhe, bis die Scheibe U die zweite Unterbrechung des Stromes bewirkt. Nach Eintritt dieser kurzen Unterbrechung wird das Laufwerk M frei. Die Hebelvorrichtung g h h J bewegt sich weiter. Diesen Augenblick zeigt Fig. i. Der Halter H hebt sich und der elastische Widerstand des Fingers m gegen den Arm η der Welle W hört auf, wodurch sich der Halter H schliefst. Das Ende gn des Hebels g drückt jetzt auf den Arm r des Winkelhebels r s, der bisher den Gefäfstisch t dadurch hielt, dafs er gegen einen Stift u desselben lag. Durch den Druck des Armes g" wird der Winkelhebel r s auf eine kurze Zeit vom Gefäfstisch t entfernt, wodurch dieser sich, mittelst der Welle W durch das Laufwerk L
angetrieben, um Y9 Drehung in horizontaler Ebene bewegt. Der Winkelhebel ist jedoch sofort wieder frei und schnellt gegen den Tisch, den er bei dem folgenden Stift M, Fig. 2, hemmt.
Durch die Drehung des Gefäfstisches t um Y9 ist das Collodiumgefäfs unter den Halter H befördert. Die Hebelvorrichtung g h hl taucht jetzt die Platte P in dies Gefäfs. Bei dieser tiefen Stellung des Halters H ist auch das Ende gl des Hebels g wieder mit der Feder χ in Contact getreten, wodurch das Laufwerk M durch die Ankervorrichtung d e gehemmt wird.
Eine gewisse Zeit bleibt die Platte in der Lösung, dann tritt wieder eine Unterbrechung des Stromes durch die Uhrscheibe U ein, die Platte hebt sich, der Hebel g drückt den Winkelhebel r s einen Moment herunter, der Gefäfstisch t geht um Y0 Drehung weiter, und die Platte P taucht in das folgende Gefä'fs. Das Ende gl des Hebels g berührt wieder die Feder χ und hemmt durch den Stromschlufs das Laufwerk M in bekannter Weise.
Nachdem die Platte P eine Zeit lang in diesem Bade (Silberbad) gewesen, wird durch die Uhr U wiederum der Strom unterbrochen und die Platte P gehoben, der Gefäfstisch t bewegt sich um Y9 Drehung weiter, hierdurch zugleich einen Krmy der Welle W mit Scbleifcontact jj gegen den Stift f des Plattenhalters H bewegend , um hierdurch ebenfalls einen Stromschlufs zu bewirken, wodurch das Laufwerk M durch den Anker d gehemmt wird. Die Platte steht jetzt oberhalb des Entwicklergefäfses zum Belichten bereit. Die Belichtung erfolgt durch eine elektromagnetische Vorrichtung, Fig. 4, welche jetzt durch einen ebenfalls durch die •Uhr U hergestellten Contact ausgelöst wird.
Bei dem weiteren Lauf der Uhr U wird der Strom unterbrochen, das Laufwerk M freigegeben und das Objectiv geschlossen. Die Platte P senkt sich jetzt in den Entwickler, um na~th Unterbrechung des Stromes durch die Uhr U wieder von der Hebelvorrichtung g h h1 herausgehoben zu werden. Diese Hebung und Senkung der Platte geht noch dreimal vor sich, um die Platte nach einander in Spülwasser, Fixirbad und Spülwasser zu tauchen. Bei der vierten Senkung stöfst der Stift in des Plattenhalters H gegen den Arm η der Welle W, der Halter öffnet sich und die Platte entfällt durch eine Oeffnung im Gefäfstisch, durch den Kanal /, dem Apparat.
Zur Erläuterung der Bewegungsrichtung des Armes g des Motors M sei noch Folgendes bemerkt.
Der Arm g bewegt sich stets in der Richtung des. Uhrzeigers. Die an dem Ende gu des Armes g befestigte Stange h des Hebelsystems g h h1 wird durch die Bewegung des Armes g11 nach rechts, Fig. 5, nach unten gezogen, wodurch der Halter H gehoben wird. Das Endeg-7/ des Armes g bewegt sich jedoch, da der Arm g bei gH kürzer ist als bei g·* und die Feder χ somit nicht berühren kann, nach links in die Höhe, Fig. 6, wodurch der Halter H auf das folgende Gefäfs gesenkt wird. Hat nun das Ende gn des Armes g seine höchste Stellung erreicht, so stöfst das Endeg·' auf die Feder x, wodurch der Strom geschlossen wird und der Motor M in Ruhe kommt, bis die Scheibe U, Fig. 1, den Strom wieder öffnet.
Es sei noch bemerkt, dafs die Anordnung hinsichtlich der elektrischen Hemmung auch so getroffen werden kann, dafs das Ende g1 des Armes g bei der Berührung mit der Feder χ den Strom- nicht schliefst, sondern öffnet, wodurch der Vortheil erreicht wird, dafs das Element während des Tauchens der Platte nicht beansprucht wird. In diesem Falle hat die Scheibe U den Strom zu schliefsen, um den Motor M wieder in Thätigkeit zu setzen. Die Gefäfse können auch mit ihrer schmalen Seite neben einander stehen, so dafs die Platte auch während der Belichtung in die tiefste Stellung kommt. 'Man braucht dann keinen elektrischen Contact an der Welle W.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat" zur selbsttätigen Aufnahme und Fertigstellung von Photographien, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Motor (M) ein Hebelsystem (g h h1) in Bewegung setzt und einen Halter (H) auf- und abbewegt, dafs ferner durch die Bewegung eines Armes (g) ein Hebel (r s) von einem Gefäfstisch abgehoben wird, um diesen auf einen Moment zum Zweck einer durch ein besonderes Triebwerk (L) bewirkten Theildrehung freizugeben, 'wodurch die Präparirungsbäder nach einander unter den Halter (H) gebracht werden, und dafs die Hemmung des Motors (M) ebenfalls mittelst des Armes (g) durch elektrischen Contact erfolgt, um die Platte eine bestimmte Zeit lang in dem betreffenden Bade zu belassen, während eine durch ein Triebwerk bewegte Contactscheibe (U) auf elektromagnetischem Wege die Auslösung des Motors (M) nach Ablauf der Zeitdauer des Tauchens der Platte bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61806D Apparat zur selbstthätigen Her' Stellung von Photographien Active DE61806C (de)

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