DE554343C - Selbsttaetige Nadelwechselvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Selbsttaetige Nadelwechselvorrichtung fuer SprechmaschinenInfo
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- DE554343C DE554343C DE1928554343D DE554343DD DE554343C DE 554343 C DE554343 C DE 554343C DE 1928554343 D DE1928554343 D DE 1928554343D DE 554343D D DE554343D D DE 554343DD DE 554343 C DE554343 C DE 554343C
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
Landscapes
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 g GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1928 ab
ist in Anspruch genommen.
Bei selbsttätigen Nadelwechselvorrichtungen für Sprechmaschinen ist es bekannt, das die
frischen Nadeln enthaltende Magazin neben dem Plattenteller anzubringen und die neue Nadel
durch eine Schubstange in ihren Halter einzusetzen.
Die Neuerung gemäß der Erfindung liegt im wesentlichen darin, daß die die Nadel mittels
einer Feder selbsttätig festspannende Klemmschraube des Nadelhalters einen abwärts ragenden
Anschlaghebel hat, der bei der Auswärtsbewegung des Tonarmes auf eine Kurvenplatte
auftrifft und dadurch die Klemmschraube in die Freigabestellung der Nadel dreht, und daß am
Ende der Kurvenplatte die Schubstange zum Einsetzen der frischen Nadeln gelagert ist,
welche diese kurz vor dem Abgleiten des die Klemmschraube beeinflussenden Hebels von der
Kurvenplatte in den Nadelhalter einschiebt.
Gegenüber den bekannten Geräten dieser Art zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung den
Vorteil größerer Einfachheit im Aufbau und den weiteren Vorteil einer sicheren Wirkung, weil
der auf einer Kurvenplatte gleitende, an der Klemmschraube angebrachte Hebel einer geringeren
Abnutzung unterworfen ist als z. B. eine in Zahnlücken einfallende Schaltklinke einer bekannten Vorrichtung.
Erfindungsgemäß werden die Nadeln aus dem Magazin durch die Längsnut eines in bekannter
Weise unterhalb des Nadelmagazins gelagerten Zuführzylinders einzeln entnommen und mittels
eines Greifers in eine Gleitrinne gefördert, um dann in dieser mit der Spitze voran in den Fangtrichter
der Schubstange zu gleiten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung, und zwar
Abb. ι die ganze Einrichtung von der Seite gesehen,
Abb. 2 einen Teil des Nadelhalters an der Schalldose,
Abb. 3 die Einrichtung von vorn gesehen,
Abb. 4 einen Schnitt durch das Nadelmagazin,
Abb. 5 in größerem Maßstabe und im Schnitt das Ende des Nadelhalters an der Schalldose
mit einer eingesetzten Nadel und
Abb. 6 eine Draufsicht zu Abb. 3.
Die Vorrichtung hat einen Antriebszylinder 1 (Abb. 1), der die nicht dargestellte Vorrichtung
zum selbsttätigen Erfassen der Schallplatten steuert. Die Welle 2 dieses Zylinders trägt eine
Schnecke 3, die mit einem Schneckenrad 4 (Abb. 3) kämmt, das auf einer Welle 5 befestigt
ist. Auf der Welle 5 sitzt außerdem ein Kegelrad 6 (Abb. 3 und 6), das mit einem Kegelrad 7
in Eingriff steht und so eine Welle 8 mit einer auf ihr gelagerten Scheibe 9 und einem von der
Scheibe getragenen Zylinder 10 (Abb. 4 und 6) dreht.
Der Zylinder ίο befindet sich unterhalb eines
Nadelmagazins ii. Das Nadelmagazin ist an der Vorderseite durch ein Glasfenster 12 (Abb.i),
das von einer Schraube 13 gehalten wird, verschlossen.
Das Magazin ist in eine Anzahl senkrechter, nebeneinanderliegender Fächer für die
Nadeln 14 unterteilt. Die Fächer sind nach dem Zylinder 10 zu an ihren Böden offen.
Der Zylinder 10 (Abb. 4) hat eine zur Aufnähme
einer Nadel bestimmte Längsnut 15, in die die Nadel 14 dann hereinfällt, wenn sich
die Nut unterhalb eines der Fächer für die Nadeln befindet. Nahe an den Enden des
Zylinders 10 befinden sich Finger eines Greifers 16, die je in eine an den Enden des Zylinders 10
angebrachte Ringnut 17 eingreifen und die in der Längsnut 15 liegende Nadel 14 erfassen und
herausholen, worauf die Nadel eine Führung 18 heruntergleitet. Dabei stößt sie mit ihrem
ao stumpfen Ende an einen Anschlag 19 (Abb. 1), der die Nadel mit der Spitze nach vorn dreht,
so daß sie senkrecht in einen Fangtrichter 20 fällt, der im oberen Teil einer Schubstange 21
vorgesehen ist.
B5 Wenn sich der Tonarm 22 in der in Abb. 1
dargestellten Ruhelage befindet, steht die Scheibe 9 in einer solchen Stellung, daß ein
Sperrzahn 23 (Abb. 3) eines Hebels 24, der an einem Zapfen 25 schwenkbar aufgehängt ist,
in die Rast 26 der Scheibe 9 einfallen kann. Der Hebel 24 ist mittels einer Stange 27 (Abb. 6)
mit einem Hebel 28 verbunden, der zusammen mit einer Welle 29 unter der Wirkung einer
Feder 30 (Abb. 3) steht.
An der Welle 29 sitzt eine Kurvenplatte 31 (Abb. ι und 6), die bei der Drehung der Welle 29
in die Bahn eines Hebels 32 (Abb. 1 und 2) geschwenkt wird, der am Kopf der Klemmschraube
33 für die Nadel 14 angebracht ist. Durch diese Klemmschraube 33 wird die Nadel
14 in ihrem Sitz 34 (Abb. 5) an der vom Tonarm 22 getragenen Schalldose festgehalten.
Wird der Tonarm 22 von links in die in Abb. 1 dargestellte Lage zurückgeschwenkt, dann gleitet
das untere Ende 35 des Hebels 32 zunächst über die Schrägfiäche der Kurvenplatte 31. Dabei
wird die Klemmschraube 33 so weit zurückgedreht, daß die Nadel 14 aus ihrem Sitz 34
durch eine Feder 37 (Abb. 5) herausgedrückt werden kann.
Beim Weiterschwenken des Tonarmes 22 in die Ruhelage (Abb. 1) gleitet das Ende 35 des
Hebels 32 auf der waagerechten Fläche 38 der Kurvenplatte 31 und wird dabei unter Spannung
einer Feder 39 so gehalten, daß die Klemmschraube 33 gelöst ist.
Sobald der Tonarm fast vollständig in die Ruhelage gekommen ist, bewegt sich die Schubstange
21 mit einer neuen Nadel 14 im Fangtrichter 20 aufwärts und setzt die Nadel in
ihren Sitz 34 ein. Darauf geht der Tonarm vollständig in seine Endlage, das Ende 35 des
Hebels 32 fällt von der Kurvenplatte 31 herunter, so daß die Feder 39 die Klemmschraube
anziehen kann, wodurch die neu eingesetzte Nadel festgeklemmt wird.
Wenn der Sperrzahn 23 (Abb. 3) des Hebels 24 aus der Rast 26 heraustritt, schleift er an der
Seite der Scheibe 9 und bringt dabei die Kurvenplatte 31 (Abb. 1) aus der Bahn des Hebels 32.
Zum Bewegen der Schubstange 21 dient ein Hebel 40, an den sie mittels eines Stiftes 41
angelenkt ist. Der Hebel 40 schleift auf einer Kurve 42 (Abb. 1), die auf der Welle 2' des
Antriebszylinders 1 sitzt.
Die Steigung der Schnecke 3 und des Schnekkenrades 4 bestimmt die Anzahl der Nadelwechsel.
Zweckmäßig wird jede Nadel nach zwanzig Arbeitsgängen ausgewechselt.
In der Bahn, die die Nadel 14 beim Schwenken des Tonarmes 22 beschreibt, ist eine Bürste 43
(Abb. 1) angeordnet, die die Nadelspitze von anhaftenden Fasern o. dgl. reinigt.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Selbsttätige Nadelwechselvorrichtung für Sprechmaschinen mit neben dem Plattenteller angebrachtem Nadelmagazin und einer die Nadeln in ihren Halter einsetzenden Schubstange, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nadel (14) mittels einer Feder (39) selbsttätig festspannende Klemmschraube (33) des Nadelhalters einen abwärts ragenden Anschlaghebel (32) hat, der bei der Aufwärtsbewegung des Tonarmes (22) auf eine Kurvenplatte (31) auftrifft und dadurch die Klemmschraube (33) in die Freigabestellung der Nadel (14) dreht, und daß am Ende der Kurvenplatte (31) die Schubstange (21) zum Einsetzen der frischen Nadeln gelagert ist, welche diese kurz vor dem Abgleiten des die Klemmschraube (33) beeinflussenden Hebels (32) von der Kurvenplatte (31) in den Nadelhalter einschiebt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Nadelmagazins (11) in bekannter Weise gelagerte Zuführzylinder (10, Abb. 4) eine Längsnut (15) zur Aufnahme einer Nadel hat, aus der diese durch einen Greifer (16) entnommen und in eine Gleitrinne (18) gefördert wird, um dann in dieser mit der Spitze voran in den Fangtrichter (20) der Schubstange (21) zu gleiten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US554343XA | 1927-07-15 | 1927-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554343C true DE554343C (de) | 1932-07-07 |
Family
ID=21997767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1928554343D Expired DE554343C (de) | 1927-07-15 | 1928-07-17 | Selbsttaetige Nadelwechselvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554343C (de) |
-
1928
- 1928-07-17 DE DE1928554343D patent/DE554343C/de not_active Expired
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